Diskussionen zu Interessanten News, Sendungen, Links und sonstigen Aufregern des Tages

  • Was du nur immer hast mit deinem „Syd“?!

    Ist nicht mehr meiner, meinen gibt's nicht mehr;)


    Und dass die ARD ein großes Interesse daran zu haben scheint, dieses Bestreben zu fördern... Als Außenstehender mag man sich denken: Ist das, was Bill Gates für etwas Gutes hält, denn auch richtig? Und umgekehrt: Ist das, was Bill Gates für richtig hält, auch wirklich gut? Insbesondere als Nutzer seiner Software (und das ist wohl jeder von uns) kann man diesbezüglich durchaus geteilter Meinung sein.


    Bill hat ne Viertelstunde Interview bekommen, wenn das großes Interesse ist...


    Beim Thema "Außenstehende":

    Was sagst du eigentlich so allgemein zum "gesunder Menschenverstand"?



    Nachtrag:


    Natürlich sollten wir alle Milliardäre und vielleicht ein paar Millionäre, die sich und ihr Geld in den Dienst der Allgemeinheit stellen, öffentlich hinrichten. Sowas geht in unserem schönen Kapitalismus natürlich gar nicht, wer überlebt bestimmt nämlich der Markt.

  • Das Unterstrichene ist wohl, was Berger in dem zitierten Artikel auch meint.


    Zu diskutieren, ob man nun das Wirtschaftssystem an sich kritisieren soll oder dessen Auswüchse, das empfinde ich als müßig. Beides ist notwendig, aber was spricht dagegen, den Fokus abhängig von der jeweiligen Situation zu verschieben? Beim totkranken Patienten kümmert man sich auch zuerst um die lebenserhalternden Maßnahmen und macht dann die Reha.


    Der VT-Quatsch hingegen lenkt tatsächlich nur ab.

  • Zu diskutieren, ob man nun das Wirtschaftssystem an sich kritisieren soll oder dessen Auswüchse, das empfinde ich als müßig.

    Zu diskutieren, ob ein 15-Minuten-Interview mit Bill Gates und ein paar Zeitungsartikel dazu entscheidend beitragen, dass die Zulassungsstellen von Medikamenten in einem bestimmten Fall schlampig arbeiten, halte ich nichtmal für müßig, sondern für vollkommen konstruiert.

  • Zu diskutieren, ob ein 15-Minuten-Interview mit Bill Gates und ein paar Zeitungsartikel dazu entscheidend beitragen, dass die Zulassungsstellen von Medikamenten in einem bestimmten Fall schlampig arbeiten, halte ich nichtmal für müßig, sondern für vollkommen konstruiert.

    Es geht hierbei nicht um „schlampig arbeiten“, sondern darum, Zustimmung zu bekommen für ein verkürztes Verfahren.


    Und Zustimmung bei der breiten Masse erarbeiten sich Lobbyisten eben immer noch über Fernsehen und Zeitungen bzw. deren Online-Ableger. Das ist nichts Neues und funktioniert dennoch immer wieder. Es wird auch jetzt funktionieren, wenn die Öffentlichkeit weiterhin die Augen vor dem Thema verschließt, da hat Berger vollkommen recht.


    Muss hier aber nicht vertieft werden.

  • sondern darum, Zustimmung zu bekommen für ein verkürztes Verfahren

    EIN Verfahren? Es gibt weltweit dutzende Gesundheitsbehörden, die unterschiedlich arbeiten, und es gibt zudem für unterschiedlichste Medikamente sehr unterschiedliche Verfahren und Zulassungsvarianten.


    Zudem geht es dort nicht um "Zustimmungen", sondern um gesetzlich geregelte Verfahren. Wessen "Zustimmung" brauchst Du denn, um die Verfahren weltweit anzupassen? Egal - ein 15-Minuten-Interview im deutschen Fernsehen ist sicher der Dreh- und Angelpunkt um die Welt zu erobern. Weiss ja jeder.


    Allein DIESER Satz von Dir ist bereits der Versuch, zu manipulieren... oder eigenes Unwissen zu kaschieren. Oder beides.

  • "[...] man geht immer weiter und weiter, weil man vom Gesetz der Technik bestimmt wird [...] man könnte sagen: Der Kategorische Imperativ der Industriegesellschaft ist der technische Fortschritt, dass man das machen muss, was technisch möglich ist. Die Ausdehnung der Technik ist ihr eigenes Gesetz." Erich Fromm [02:49:00]

  • Tilo könnte doch einen eigenen Podcast mit Hans aufbauen 🤔Stefan kopiert jetzt alles vom Aufwachen Podcast, obwohl, soweit ich weiß, das alles zuerst eine Idee von Tilo war, unfassbar eigentlich. Ich finde aber Tilo muss noch irgendwas machen, sonst liegt da sehr viel Potential brach🤔

    Naja, ich plane ja auch viele Sachen. Aber ob ich die jemals umsetze ist im Angesicht meiner chronischen Prokrastination fraglich 😅 Vielleicht so ne Art "Podcast von Unten" in Anlehnung zur Geschichte von Unten. Mal sehen. Ich hab so viele Ideen.

  • Ich hatte vermutet, das etwas Ähnliches in Vorbereitung ist. Was kopiert Stefan denn so?

    Ich bin prinzipiell erstmal gegen Urheberrecht, wüsste jedoch auch nicht, was da jetzt so besonderes zu hören oder sehen ist. Erfolgreiche Konzepte zu übernehmen und zu adaptieren ist im Medienbetrieb Normalität

  • So weit ich weiss, kostete das Telefon eine D-Mark (Miete). Man stelle sich diesen unsäglichen Sozialismus vor der in den Zeiten des Staatsbetriebs Bundespost noch existierte.

    Wenn man die Wahl hat zwischen Gemeinwohl oder privaten Kapitalinteressen, muss man sich immer zugunsten des Kapitals entscheiden, schließlich bezahlen die den Wahlkampf und den Parteiapparat.

    Wer braucht ein gutes TK-Netz, wenn er stattdessen privates Fernsehen haben kann, dass einem die PR in eigener Sache auf jeden Wohnzimmer-Bildschirm der Republik sendet.

    Die SPD-geführte Regierung unter Kanzler Helmut Schmidt wollte Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre frühzeitig den Glasfaserausbau vorantreiben. ...

    Die Verkabelung von Westdeutschland mit Glasfaser sollte über 30 Jahre hinweg erfolgen. Die CDU-geführte Regierung Kohl stoppte die Pläne. Rechnet man den zusätzlichen Glasfaser-Bedarf nach der Wiedervereinigunghinzu, hätte Deutschland bis 2020 das modernste Glasfasernetz haben können.

    ...

    Dutzende von Büchern wurden geschrieben, mehrere Expertenkommissionen tagten und verfassten dicke Forschungsbände, Industrieverbände betrieben emsig Lobbyarbeit für Bildschirmtext, Video/Kabeltext und Kabelfernsehen. Verlegerverbände warben für das – natürlich von ihnen zu betreibende – Lokalfernsehen und für Pay-TV, Lehrerverbände warnten vor der Verblödung und Gewerkschaften vor dem Verlust von Arbeitsplätzen.

    Wo wären wir da auch hingekommen, wenn das ganze Land früh Zugang zum Internet gehabt hätte. Am Ende hätte sich noch eine weltweitführende New Economy etabliert, weil sie es gekonnt hätte. Damals war das Internet schließlich noch nicht von der Werbeindustrie gekapert, sondern konnte von hellen Köpfen zum Wissensaustausch genutzt werden. Manchmal spielte sogar das Urheberrecht nur eine untergeordnete Rolle. Ein Vorteil, der Deutschland schon einmal einen Innovationsschub und eine Talentförderung beschert hatte.


    Danke nochmal Indi.

    Industrieller

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