Beiträge von RobFord Gesinnungsgenosse

    Du klingst ja schon fast wie Stefan.


    Ich befürchte, es ist mitunter sogar noch schlimmer und hier werden teils ethnische Hintergründe herangezogen. Während das eine anekdotische begründete Annahme meinerseits ist, so gibt es genügend Studien, die das Gesundheitssystem dahingehend insgesamt kritisieren. Das ist aber nun wirklich ein anderes Thema.


    Wie der Zufall es will, war ich gestern auf der Medica-Messe. Wir können hoffen, dass die ostasiatische Präsenz in der Medizinbranche sich positiv auf uns auswirkt - ich hab ganz viele Roboter gesehen, die einen rehabilitieren, massieren und streicheln. Vielleicht gibt es ja auch bald auch einen, der die Injektionsnadel setzt.

    Ich hoffe, es ist klar, dass es nicht meine Position ist, sondern eine zynische Bemerkung.


    Der Zugang zum Hilfsmittelmarkt ist gut geschützt. Da müssen wohl erst wieder Unternehmen aufgekauft werden.

    To be fair, ich kann allein anhand des Aufreißers nicht bewerten, ob dieser Themenpunkt (und begleitete Sterbehilfe ist meines Erachtens ein anderer) Jetzt so im Fokus stand. Wirtschaftlichkeit wird ja bereits in Situationen zum Flaschenhals einer Behandlung, wo es nicht zu diesem skurrilen Fall kommt. Weltweit wird es wirklich nicht viele Krebspatienten jenseits der 100 Jahresmarke geben, und es sollte auch nicht stellvertretend für irgendeine wirtschaftliche Logik sein.

    Die Sterbehilfe ist nur ein Beispiel und logische Konsequenz, wenn man das zu Ende denkt. Wenn man nicht mehr bereit ist, Geld für Genesung zu "inverstieren", weil der ROI ausbleibt, wird man mit "palliativen" Argumenten überzeugen wollen. Da eine strikte Trennung zu machen, hilft nicht weiter. Im Übrigen bin ich überzeugt davon, dass bei der Leistungsbewilligung bereits heute von Sacharbeitern oft genug auch nach Kriterien wie der Lebenserwartung entschieden wird. Gibt ja Länder, wo das offizielle Maßgabe ist. Die implizierte Kernaussage bleibt ja, es lohnt sich nicht.

    Schwieriges Thema, bei dem man aber durchaus abwägen muss. Das driftet schnell ab, siehe Kanadas Sterbehilfe und die messbaren Konsequenzen. Götz Aly hat da noch ein bisschen historische Erfahrungen aus Deutschland zu bieten. Da lohnt sich Zuhören durchaus.


    Trotzdem stellt sich immer die Frage, ob und wann ein selbstbestimmtes Ende von Siechtum gerechtfertigt oder gar besser wäre.

    Ob die geschickte Implikationen einer Altersgrenze hier von Streck, der Zeitredaktion oder gar beiden kommt, weiß ich nicht. Aber ich bin mir sicher, der politisch besetzte Ethikrat, findet zu gegebener Zeit eine passende Argumentation.

    Ich verstehe weniger als die Hälfte davon und bin mir nicht sicher, ob ich dafür ein Crashkurs Informatil benötige, oder einen MBA von der Fresenius Hochschule.

    MBA in Busuiness Consulting könnte helfen, das ist nur oberflächliches Gelaber. Von Informatik lese ich da nichts.

    Zu Cariad und ihrem Gouvernance Problem hat mein derzeitiger YT-Favorit auch bisschen was zu sagen und das bestätigt meinen Eindruck, als ich mit dem Laden zu tun hatte.

    Sieht QM in eurem Bereich demnächst so aus, das CGPT den tollen Code lobt und fragt, ob es noch einen Spellcheck machen soll?

    Codequalität war ja schon immer messbar und sollte auch überwacht werden. Da braucht man keine stochastische Labertasche. Gibt eher neue IDEs, denen du als Laie sagen kannst, was du haben möchtest und in n Verbesserungsdurchläufen kommt da auch was halbwegs Brauchbares raus.

    Was Qualität als solche angeht ist ohnehin schon alles durch Agile versaut. Daher kann man auch nier sicher sein, ob Bockmist künstlich generiert oder durch geschultes Personal geschaffen wurde oder gar als Gemeinschaftsarbeit entstanden ist.

    Aber wo wenn nicht bei eindeutig definierten Sprachen sollten LLMs auftrumpfen. Spannender ist ja die Orchestrierung des Wahnsinns. Cariad z.B. wäre mit oder ohne KI gescheitert.

    Ja, kenn auch einige Programmierer, die KI benutzen. Bei einigen kann man live beobachten, wie sich das Verhalten an die KI anpasst. Ein Kollege hat letztens Copilot gefragt, ob "string.Trim()" auch Newline entfernt (was man a) eigentlich wissen sollte, b) man auch direkt in der Dokumentation lesen kann, die aufgeht wenn man kurz mit dem Cursor drübergeht).

    Allerdings bekomm ich auch mit, dass sich ziemliche Enttäuschung über die Tools breitmacht, bringt halt wohl doch nicht diese Zeitersparnis, und wenn die tatsächlichen Kosten erstmal bei den Kunden ankommen, springen da sicherlich wieder ne Menge ab.


    Ich glaub ich habs am Anfang schonmal irgendwo gesagt, aber die Gefahr von LLMs und ähnlicher KI ist, dass sie tatsächlich dort eingesetzt wird, wo sie Menschlichen Kontakt ersetzt, also z.B. Hotlines. Ich musste mich schonmal durch so ne automatisierte Hotline (UPS) quälen, bis ich endlich mit nem echten Menschen sprechen durfte, der mein Problem auch hätte lösen können (in dem Fall leider nicht).

    So manch relaunchte App ist dermaßen zusammenkastriert auf den Happy path optimiert, dass man hofft, es war KI, die das gebaut hat. Das ist tatsächlich einer der Jobs, die gefährdet sind, wenn man nicht Schritt hält oder man macht halt coolere statt dümmere/billigere Sachen. Ich meine, man kann heute ohne Kentnisse tolle Sachen generieren lassen, das ist schon beeindruckend. Was ginge da, wenn Profis am Werk sind und die Werzeuge beherrschen.

    Aber vermutlich wird uns auch da erst China zeigen müssen, wie mans jetzt richtig macht.

    Nah, einfach nur Propaganda, platziert von OpenAI. Inzwischen ist jedem klar, dass das ganze ne riesige Bubble ist und jetzt suchen sie nach nem Ausweg den ganzen Scheiß zu retten. Kein Schwein* würde es interessieren, wenn ChatGPT nicht mehr existiert, die würden einfach zum nächsten Bullshitgenerator gehen. Wenn Oma in Texas nicht mehr heizen kann, weil die Strompreise mal wieder explodieren, ist das der freie Markt, soll sie sich halt mal ne dickere Strickjacke anziehen. Wenn Sam Altman und die anderen Trickbetrüger Dinge versprechen, die absoluter Nonsens sind und eine Horde von intelligenzbefreiten Journalisten und Investoren darauf reinfallen, muss selbstverständlich der Bürger die Zeche zahlen**.


    Ist leider ein Hype mit echten Folgen. immer mehr Kundenservice wird z.B. erwartungsgemäß abgeschafft durch mal mehr oder mal weniger schlechte Bots mit KI-Anschluss ersetzt. Sofern dann überhaupt noch die Möglichkeit besteht, doch irgendwie echte Menschen zu sprechen, sitzen die am anderen Ende der Welt und werden von Übersetzer-KI und Antwortgeneratoren gefüttert. Nur eine Frage der Zeit, bis da jemand Amok läuft. Ich hoffe die gehen alle Pleite, aber vermutlich ist das bald überall so. Das ist für die meisten Betriebswirte einfach zu verlockend, um nicht in die nächste Abofalle zu latschen.

    Und dabei ist der 1st-Level-Support jetzt garantiert nur ein exemplarischer Teil des Dilemmas, der schon vorher nicht besonders gut war.

    Berichte mal. Gibts da noch neue Erkenntnisse. Kann er uns was neues erzählen?


    Ich kenne die Zahlen nicht im Detail, aber bei Rheinmetall steckt immerhin eine gesicherte Auftragslage dahinter. Deswegen war das schon vor dem Wochenende eine klare Angelegenheit, an dem der BTag den Doppelwumms beschlossen hatte. Bei uns gibt's solche Gelegenheiten seltener als bei den Ammis. Nancy Pelosi, beste Anlageberaterin!


    Mittlerweile hat die BReg und ihr Anhängsel ja noch weitreichendere Verpflichtungen in die Wege geleitet. Der Schwenk auf Kriegswirtschaft ist real, wenn die Rüstungsschmiede VW-Werke übernimmt, um ihr Wachstum zu bewältigen. Das rechtfertigt dann auch Aktienkurse, bei denen 20 Jahresgewinne eingefahren werden müssen. Wo, wenn nicht beim Militär bekommt man noch langfristige Verträge/Gewinne garantiert.


    Da brauchts dann nur noch eine Sicherung gegen das Kursrisiko, für den Fall, dass die Kriegswirtschaft abraucht. Man liest ja hin und wieder, unser Land sei mittlerweile unter den Schlusslichtern bei wirtschaftlicher Entwicklung. Da ist so ein sicherer Hafen, um das Steuergeld abzuziehen durchaus praktisch. An Ende ist's noch ein Schlussverkauf, bei dem man nicht dabei war. Dividende vom Finanzamt eingetrieben.


    Der Goldpreis wird meines Wissens vor allem von den Zentralbanken getrieben, die da mächtig umschichten. Die erwarten wohl auch einen "Poof".

    Wenn man bedenkt, dass sowohl China, als auch die USA im Verlauf des aktuellen Handelskrieges schon mit massiven Interventionen einen Zusammenbruch verhindern mussten, klingt das plötzlich nachvollziehbar. In Sachen Zeitenwende können wir dann jedenfalls den alten DSF-Slogan rausholen: Mittendrin statt nur dabei.

    Ich fand's sehr geil, als der Gassen sich letztens hingestellt und Krankschreibungen erst ab dem vierten oder fünften Tag gefordert hat, weil er nicht mehr einsieht, dass die Ärzte als verlängerter Arm der Arbeitgeber ihre Zeit damit verplempern, die Arbeitnehmer unter Kontrolle zu halten.


    Bin mir nicht ganz sicher, ob das Zufall war, aber hat mir gefallen. Es würde zudem auch Kapazitäten freischaufeln für diejenigen, die wirklich medizinische Hilfe brauchen (Grüße an dieser Stelle an die Augenarztpraxis, bei der ich seit März 2025 vergeblich auf einen Termin warte: Ich hab mich mittlerweile selbst behandelt, zum Glück hab ich genug Ahnung, um das hinzubekommen).

    Es wäre schon vielen geholfen, wenn man Arztpraxen wieder telefonisch erreichen könnte, um einen Termin zu vereinbaren ohne dafür einen halben Tag Urlaub zu nehmen oder sich krank melden zu müssen. ^^


    Stattdessen beschäftigen die Kassen unsere Ärztenden mittlerweile offenbar mit soviel Papierkram, dass auch die Arzthelferin Urlaub vom Patienten braucht, um das Pensum zu schaffen. Aber da meist ohnehin keine neuen Patienten aufgenommen werden, braucht man eigentlich auch weniger Erreichbarkeit für Neukunden.;)