Beiträge von Roy

    Florian Schröder... pfffff... ich weiß nicht. Er glaubt anscheinend wirklich an all die Sprüche. Was soll man zu ihm noch sagen? Serdar macht das sehr emotional und dafür bin ich ihm echt dankbar. Auch das Publikum scheint hier wirklich auf Serdars Seite zu sein. Wo sind denn in der Bevölkerung eigentlich die Mehrheiten FÜR Waffenlieferungen? Ich kenne kaum Leute, die dafür sind. Ich sehe die eigentlich nur auf Twitter und da bin ich mir nicht einmal sicher darin ob das nicht doch alles gefakte Likes sind.

    Vielleicht dreht sich auch gerade der Wind... wer weiß?

    Ja. Sehe ich auch so. Jemand, der auf Florians Linie ist, wird das wahrscheinlich genau andersrum wahrnehmen. ... Es spielt natürlich auch keine größere Rolle aber ich empfinde die Entwaffnung des herrschenden Narrativs im öffentlichen Raum (wie auch bei Precht/Lanz) als sehr wohltuend - so als Abwechslung mal.

    Und Macron erklärt Joe das von den Golfstaaten auch keine Fördermengenerhöhung kommen wird.


    Ich würde Macron tatsächlich zutrauen, dass er sehr wohl weiss, was „hot mics" sind.

    Biden würde ich Wiederrum glaube, dass ihn die Situation etwas überfordert hat. Er musste ja dann auch schnell wegen „schlechtem Wetter" abreisen.


    Ansonsten wären konkrete Fragen durchaus noch ne Möglichkeit vllt was zu klären.

    Na gut. Gerne. :)

    Das verstehe ich gerade nich so ganz. Was meinst du damit? Mit welcher Art und Weise kann man was abräumen und wobei lassen wir das Rechten oder wem auch immer sonst nicht durchgehen? Willst du auf ein "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" hinaus?

    Ich meine, dass mit vorgespielter Unwissenheit oder Unbelesenheit unvorteilhafte Narrative abgeräumt werden. Das Spiel kennen wir zu Hauf von der RegPK* oder zB auch von Olafs Umgang mit CumEx und der Hamburger Weber Bank.


    echt? Hast du da so hohe Erwartungen? Na ich bin mal gespannt, vllt lässt sich nen gutes Zitat für künftige Intros generieren.

    Hohe Erwartungen wäre die falsche Bezeichnung. Meine Einstellung dazu ist eher so.

    Echt? Aber das doch dann ne Frage welche erstmal mit nem konkreten Fall direkt nix zu tun hat. Wenn man dann aber über nen konkreten Fall spricht wirds halt nunmal schnell komplexer und man muss sich dann eben schon über Details auskennen um vernünftige Aussagen treffen zu können, wenn man eben nicht einfach nur ne Meinung äußern will.

    Es ging da um die Frage „staatliches Recht Kriegsverbrechen zu vertuschen: Ja/Nein?" Die Frage stellt sich konkret am Fall Assange, weil die Vertuschung da nicht theoretisch sondern ganz praktisch und real exerziert wird bzw versucht wird, durch ein Exempel zukünftig auszuschliessen, dass die Vertuschung offengelegt wird. Daher kann man das mMn auch nicht trennen. Es ist eben keine hypothetische Frage mehr.


    Und hier ist anscheinend der fundamentale Unterschied in unseren Bewertungen ihrer Aussagen. Du hältst ihr zu gute, dass sie von dem Vorgang keine Ahnung hat und das ist die Grundlage Deiner weiteren Einschätzungen:

    Ach immer diese Worte ohne klare Definition. Werden schon eigentlich klar definierte Worte in ihrer Bedeutung misshandelt... :P

    Also ists auch derailen, wenn man sich zum konkreten nicht äußern möchte, da man sich nicht ehrlich äußern kann, mangels Wissen? Und das sogar schon so geäußert hat und dann halt zumindest versucht eigene Expertise zum weiteren, was sonst auch noch so genannt wurde zu versuchen einzubringen. Bissl laut gedacht hat sie da wohl auch einfach.


    Es fällt mir einfach schwer da diese klare Intention bei ihr zu unterstellen. Von wegen sie hat da ne klare Agenda und vertritt und verteidigt wider besseren eigenen Wissens ein System.

    ... Dieser Grundlage kann ich aber schon nicht folgen.


    Meine Sicht ist, dass ich ihr nicht glaube, sie hätte nicht genug Ahnung. Und diese Einschätzung hatte ich auch schon im größeren Kontext des gesamten Interviews versucht herzuleiten.


    Sie befasst sich als Friedensforscherin mit Krieg, Kriegsverbrechen, multilateralen Verhältnissen und Bündnissen. Sie sieht die Schaffung richtiger und wichtiger Narrative als DNA ihrer Institution.


    Sie spricht ja auch selbst von Whistleblowern und der wichtigen Rolle, die sie ggf. in einer Demokratie spielen könnten (mit der Einschränkung, solange sie die richtigen Kanäle (= richtige Art und Weise) wählen, ohne dabei die Narrative/Legitimation der staatlichen Institutionen zu gefährden) und ihr ist ausdrücklich klar, welche Dienste Snowden und Assange in diesem Zusammenhang geleistet haben. So argumentiert niemand, der keine Ahnung hat. So argumentiert jemand, der ein Narrativ schützen möchte.


    Berücksichtigt man also alle ihre im Interview getätigten Aussagen und selbst zugeschriebenen Kompetenzen, ist es einfach mMn undenkbar, dass sie sich nicht zu Assange äußern kann. Ihr konkreter Versuch von der konkreten Frage (Kriegverbrechen vertuschen?) abzulenken und von anderen Dingen (Strichwort: Sicherheitsmaßnahmen nach 9/11) wohlwollend zu referieren sind daher für mich kein weiterer Beleg für Unwissenheit, sondern plumpes Darailing. Aus Gründen.


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    Einfach nur nochmal den eigenen Standpunkt darlegen würde uns sonst natürlich tatsächlich nur im ewigen Kreis drehen lassen. Es sei denn das reine darlegen des eigenen Standpunkts überzeugt so sehr dass es den anderen von seinem auf einmal abrücken lässt ;)

    Ich verstehe also Deine Argumente an sich gut, denke ich. Wenn der Knackpunkt bei uns aber die Glaubwürdigkeit von Ursula ist, weiss ich nicht, wie ich Dich anders überzeugen kann. Wenn Du meine Analyse des Interviews und ihrer Aussagen (meine nicht nur die in den 3 Minuten zu Assange) falsch findest, dann ist das so.


    Vielleicht liege ich auch falsch. Aber die Einschätzung, dass sie Aufgrund ihres Standings und der Natur ihrer Institution nicht frei zu dem Thema sprechen kann, haben ja auch schon andere hier (und auch Du, glaube ich) bereits vermutet. Da stimme ich also ausdrücklich zu. :)

    Das ist ja der "Trick" dabei. Durch die Reibung muss das Wasser vorher nicht einmal warm gemacht werden. Also... was haben wir jetzt? Wir haben den Teelichtofen, Waschlappen....


    Ich sammle so ein paar Ideen für unsere Sondervertragskunden bei den Stadtwerken. Die bekommen zu Weihnachten immer Pakete. Auf die Waschlappen würde z.B. unser Logo einwandfrei draufpassen... auf den Topf natürlich auch. Wir müssen unsere Kunden schließlich vorbereiten.

    Oh, na dann hier was aus der Heimat:


    Zitat

    Speaking after a meeting in Brussels with the head of NATO, Jens Stoltenberg, the Czech prime minister, Petr Fiala, said that the Czech Republic had essentially exhausted the supply of weapons that it could donate to Ukraine.

    Die haben das echt gespendet? Amateure.