Interview-Vorschläge

  • Wie wär's mit Frans Timmermans (Vizepräsident und Kommissar für Klimaschutz in der Kommission von der Leyen).


    Warum?

    Die SZ schrieb vor kurzem: "In der EU-Kommission ist Frans Timmermans zuständig für den Kampf gegen die Klimakrise. Dass er die Wirtschaft radikal ändern will, stößt auf Kritik. Kritiker werfen ihm vor, Wohlstand zu gefährden und mit der "Dampfwalze" vorzugehen."


    Und "Wohlstands-Gefährder" mögen wir doch alle hier :D

  • Lieber Tilo,

    lieber Hans,


    ich wünsche mir liebend gerne ein Interview mit Richter Andreas Müller zum Thema Jugendrecht, Strafrecht und seiner Tätigkeit als Jugendrichter. Zudem gerne auch seine Tätigkeit als Cannabisaktivist (u.a die Versuche der Staatsanwaltschaft ihn für befangen zu erklären und seine Richtervorlage beim BVerG gegen das Cannabisverbot).

    LG euer Bernd

  • Vorschlag: Heiner Flassbeck


    Grund: Weil makroökonomische Wirtschaftskompetenz in der Politik (wie auch der in den Wirtschaftswissenschaften selbst) in allen Parteien mehr oder weniger leider nicht hinreichend vorhanden ist, gerade in der deutsch(sprachig)en (=D+Ös+SF+NL) Bevölkerung neoliberale Mythen (Steuern, Staatsfinanzierung, Schulden etc) besonders weit verbreitet sind, die Frage der Finanzierung das Totschlagargument schlechthin in so ziemlich jeder politischen Diskussion darstellt und schlussendlich die Bundestagswahl vor der Tür steht, d. h. das Fenster der Veränderung sich damit für die nächsten 4 Jahre wieder zu schließen droht.

  • Ich fänd ein Gespräch mit einer Akteur*in vom Peng! Kollektiv interessant, ua zu den neuesten Repressionen und "Anti-Terror-Politiken" in Form von Durchsuchungen von Privatwohnungen in unserer Republik.

    Sonst auch gerne Zentrum für Politische Schönheit, die sind ja uU ähnlich unter Druck.


    Überhaupt ein Schwerpunkt zu Repression, zB auch zum Vorwurf der Bildung einerer Terr. Vereinigung / Antifa in Leipzig und Repression gegen Klimaaktivist*innen (zB neue Polizeigesetze, insbesondere in NRW/ Lex Hambi und Lex EndeGelände). Da gibt es ja gute Anwält*innen, die vielleicht gerne darüber sprechen.


    Außerdem Thema Bauen und Wohnen: OB-Kandidat in Oldenburg D. Furhop, der Bücher gegen Flächenversiegelung geschrieben hat ("Verbietet das Bauen")

    oder auch super gerne eine Person von Mietshäuser-Syndikat, https://www.syndikat.org/de/

  • Wäre cool, mal wieder Thomas Ruttig zur aktuellen Entwicklung, Stimmung, Gründe für (Nicht-)Support (?) der Bevölkerung für die Taliban zu hören :)

    Gab vorhin eine Phoenix Sondersendung Rückschau, in der er sich dazu auch äußerte. War wohl eine eingeschobene Sondersendung, denn in der Programmübersicht taucht sie nicht auf und damit leider auch nicht in der Mediathek.

  • Macht doch mal eine ausführliche Interviewfolge zum Thema Geld und Bitcoin mit Roman Reher alias "Der Blocktrainer"


    Was ist Geld überhaupt?

    Was ist Kredit und Geldschöpfung?

    Warum ist Bitcoin vielleicht eine gute Sache?

    Mal einem Experten die Chance geben zu erklären, dass Bitcoin schon lange nicht mehr zur Geldwäsche und Terrorfinanzierung benutzt wird und warum die Zentralbanken, Weltbank und IWF das trotzdem immer weiter behaupten.

    Man könnte mal unterschiedliche Äußerungen von Politikern bzgl. Bitcoin diskutieren (Fabio DeMasi, Sven Giegold, Frank Schäffler...)

    Man könnte Bitcoin im Zusammenhang mit Klima mal thematisieren.

    Besprechen, das Bitcoin in ElSalvador als gesetzliches Zahlungsmittel startet.

    Warum Mining wirklich nötig ist und sinnvoll ist und warum der Stromverbrauch ein Feature und kein Bug ist.

    Uvm.


    Fände es wirklich interessant wenn ihr beide (Tilo und Hans) beim Roman mal ganz intensiv und tief zum Thema nachbohren.

    :-)

  • Ich schlage Arturo Winters vor: Er ist aktiv in der SPD Berlin und hat eine sehr europäische Biografie, mit Vorfahren/Verwandtschaft aus Frankreich, Italien, Deutschland, Dänemark, Spanien und Italien. Darüber hinaus hat er einen naturwissenschaftlichen Hintergrund mit einem starken Bezug zur Thermodynamik, was in Zeiten des Klimawandels sehr hilfreich ist. Ich finde ihn als aufstrebenden Jungpolitiker in seiner Art offen und ansprechend, wahrscheinlich wird er in nächster Zeit viel bekannter

  • Wolfgang Welsch


    Er war Regimekritiker in der DDR. Wurde in der DDR gefoltert und saß mehrere Jahre politischer Gefangener, bis ihn die BDR freigekauft hat. In der BDR wurde er dann als Fluchthelfer tätig und wurde weiterhin von der Staatssicherheit verfolgt. Insgesamt überlebte er mehrere Mordanschläge durch die Stasi, aber auch Morddrohungen nach dem Mauerfall, weswegen eher kurzzeitig ins fliehen musste.


    Über seine Geschehnisse schrieb er ein Buch "Staatsfeind Nr. 1", welches 2004 mit dem Titel Der Stich des Skorpion verfilmt wurde.



    Themen: War die DDR ein Unrechtsstaat? Wie empfindest du es, das zahlreiche Politiker der Linken, sowie auch andere Parteien anders denken? Welche Lehren kann man aus der Geschichte ziehen? Wie erklärst du dir die AFD im Osten? Hat Europa eine Mauer um sich gebaut?



    Das letzte Interview in diese Richtung ist aber ja erst 2-3Monate her und war ja auch sehr ausführlich.

  • Liebe Leserinnen und Leser,


    ich bin ein großer Fan von den Interviews. Oft ist es bei mir allerdings so, dass wen Tilo fragt, der und der hat das dazu gesagt, was sagst du dazu, dann fehlt mir die Diskussion in der Sache.

    Beispiel

    , ab 57:10. Ich hätte gerne, dass Richard David Precht mit ihm dann über diesen Punkt diskutiert. Warum denkt der eine so, der andere so? Wenn man dann noch 1-2 weitere Expertinnen oder Experten auf ähnlichen Gebieten hat, könnte man so eine schöne tiefe Debatte über die einzelnen Themen bekommen.


    Sowas zu organisieren ist mit Sicherheit eine große Herausforderung, aber mit etwas Unterstützung könnte man das vielleicht 1-2 Mal im Jahr veranstalten.


    Ich denke, dass die Meinungsbildung dadurch nochmal stark verbessert werden kann. Ich finde Diskussionen von Expertinnen und Experten auf ihren Gebieten immer sehr interessant; Wenn es schon so hoch ist, dass man ohne erhebliches Wissen fast gar nicht mehr mitkommt.


    Ich hoffe, dass in der Community so ein Vorschlag auch auf Zustimmung trifft. :)


    LG


    Mobias



    Ps: Ich habe früher immer sehr geschätzt, wenn Tilo in den Interviews um die Definition bestimmter Fachwörter gebeten hat, wenn der Interviewte ein solches Wort benutzt hat ("Wir sind hier bei jung & naiv"). Ich empfinde, dass dies immer weniger passiert. Natürlich kann man die Wörter immer nachgoogeln, aber ich finde die erzählte Definition am besten in einem Kontextbeispiel immer besser zu verstehen. Ich hoffe, dass Tilo da mal ab und an öfter nachfragen kann. :)

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