Beiträge von septembersonne

    • Im Bundestag sind einige, insbesondere akademische, Berufsgruppen überrepräsentiert.

    Werten die Grünen das als Mißstand und –falls ja– wie könnten Parteien das ändern?


    • Welche Persönlichkeiten aus der Zeit der deutschen Teilung taugen heute noch als Vorbild für politisches Handeln?

    Echt keiner spekuliert so ein bisschen in Richtung USA?


    Bei den meisten Interview-Gästen ist deren Motivation, sich bei Jung-und naiv der Öffentlichkeit zu präsentieren ja offensichtlich (Wahlkampf, Buchvermarktung o.dgl.).


    Für Gäste, bei denen dies nicht zutrifft, wären evtl. Antworten auf die Frage interessant, woher sich deren Mitteilungsbedürfnis nährt.

    (So als kurze Standardfrage nach dem "Wer bist Du?" also ein "Warum bist Du hier?")

    Weil der durchschnittiche Medienkonsument sich nach der Italienwahl genauso verwundert die Augen reibt, wie damals nach Brexit oder LePen-Wahlerfolgen oder Polen-Pis oder Orban oder Kurz oder …
    :!:
    Regelmäßige Interviews mit Gästen bzw. Korrespondenten aus anderen EU-Staaten wären bitter nötig.

    Frage: Inwiefern ist es verfassungsgemäß, dass es einen impliziten Fraktionszwang gibt? Wenn Merkel bspw. Abstimmungen „öffnet“ (vgl.Ehe für alle) ,dann ist das doch letztlich ein Zeichen dafür, dass sonst gegen die Verfassung verstoßen wird.

    Auch hinsichtlich aktueller Wahlrechtsänderungen zur Verkleinerung des Bundestags:

    War es seiner Einschätzung nach vom parlamentarischen Rat intendiert, dass bei der Zweiteilung der Mandate in Listen- und Direktmandate auch letztere faktisch nur mit Parteibuch zu erringen sind, oder wäre ein weniger parteiengebundenes Parlamentt wünschenswert?


    breaking - bundesregierung ruft sozialismus für unternehmen aus, fdp feiert abkehr von der freien marktwirtschaft

    Je länger es dauert, desto schwieriger wird es, den Zweck des Konflikts hinter Russophobie verstecken zu wollen.

    "It all makes perfect sense, counted in dollar shilling and pence"

    […]

    (wobei wissenschaft natürlich nicht demokratisch ist, weil sie empirische ergebnisse und vorhersagbarkeit erreichen will)

    Ja, so erzählt man den Erstis vom Hayek-Popper-Clan, die sich überlegt hatten, nix beweisen zu müssen für ihre neoliberale Agenda, denn es würde ja genügen den "wissenschaftlichen Sozialismus" qua Stalin zu falsifizieren.
    Deshalb funktioniert "Wissenschaft" heute wie facebook: Was viele likes und quotes bekommt sei 'wahr'.
    Bei Zweifel also z.B Silja Graupe fragen, aber dem IPCC trotzdem vertrauen …

    Die Frage ist, ob sie nicht konzilliant genug waren, oder ob sie vielleicht mehr breite Unterstützung aus der Bevölkerung bekommen hätten, wenn sie ganz klar formuliert hätten, dass die Reichsten Leute - denen auch die größten Konzerne gehören - die größten Umwelt- und Klimaschweine sind, und dazu erklärt hätten, warum das im Kapitalismus so ist, anstattt sich von der "links"-grün-liberalen Formel von der individuellen und moralischen Eigenverantwortung vereinnahmen zu lassen, die beim weniger "liberalen" Teil der Gesellschaft halt leider wie eine arrogante Bevormundung ankommt, und deshalb trotz aller Lippenbekenntnisse aus der politischen Klasse nie den nötigen Gesellschaftlichen Druck von unten aufbauen konnten, um einen echten "System Change" politisch denkbar zu machen.

    Bucky Fuller said: "Don't fight forces, use them!"

    Aus Angst vorm Laternenpfahl schlägt die Plutokratie um in eine Ethnokratie.
    Also läuft der wie ein Incel ungeliebte Dollar Amok.

    Womit ich jetzt gar nicht grundsätzlich gegen FFF wettern will.

    Die haben es zumindest erreicht, dass überhaupt gesellschaftlich über den Klimawandel gesprochen wird.


    Aber mit Kapitalismuskritik haben die's halt auch nicht so wirklich.

    Sie haben eine Zeitenwende (vorwärts) gefordert und eine Zeitenwende (rückwärts) bekommen.

    Daraus ließe sich folgern, sie hätten –trotz aller Konzilianz in der Formulierung ihrer Forderungen– derart bedrohlich gewirkt, dass die Gegenreaktion nicht lange auf sich warten ließ. Der Traum der Dekarbonisierung blieb eben doch ein Traum gegen die Hegemonie des USD.

    Das ist halt das Propaganda-Narrativ: "Wachstum oder Verzicht".


    Und "du bist Verantwortlich für den Klimawandel".


    Das ist wieder so neoliberale Scheisse. Ich kanns nicht anschauen.

    Es gab nur wenige, die dies "du-bist-verantwortllich-für-den-Klimawandel" so ernst nahmen, wie die –einer durch und durch neoliberal geprägten Generation entstammende– Greta.

    All die 'xy for future' sind Schmiede ihres eigenen Glücks.

    Deren Antagonisten haben diese Drohung begriffen und schlagen inzwischen die letzte Generation mit Bekenntniszwang zu Frackinggas und Kriegslüsternheit mundtot.
    Statt "one-world-(not-three)-is-enough-for-all-of-us" jetzt eben wieder zeitengewendet das 'divide-et-impera' der Besitzstandswahrer.

    Oder wie Zauberlehrling Fücks es vielleicht formulieren würde: "Die Ukraine kämpft auch für unser täglich Grillfleisch in Betonbauten."