Interview-Vorschläge

  • Ha, da hast du mir ja meine Idee aus der Konversation 1 Minute eher vorweggenommen 😅


    Dann hier nochmal:

    Mich würde gerne mal ein Interview mit Dr. Daniel Stelter interessieren.


    Ich finde, er erklärt zumindest das aktuell bestehende wirtschaftliche Konstrukt in seinem

    Podcast sehr gut, auch wenn ich in vielen Meinungen wie es sein sollte eine andere Ansicht habe. Ein Interview mit ihm, vor allem in Bezug auf die Themen Wirtschaft vs Klima, Wirtschaftliche Schere und Postwachstumsgesellschaft, fände ich extrem interessant und hoffe, dass ihr beiden einmal zueinander findet. 😅

  • Vielleicht Gerd Müller, Bundes Entwicklungsminister? Warum? Nun, da gerade in diesem Ministerium zu sehen ist wie Umweltschutz und Klimakrise zusammen wirken. Wie wir z. B. unserern Müll in nicht so Wohlhabende Länder Exportieren usw... Gerd Müller scheint mir ein Vernünftiger in der CSU zu sein, wenn es sowas überhaupt gibt ;) und: Maria Noichl Europaabgeordnete von der SPD. Sie setzt sich für Frauen Rechte ein, wie aber auch zum Thema Landwirtschaft. Hier kommen auch wieder die Themen zusammen, ins besondere bei Günstige Ernte Helfer aus Rumänien und Bulgarien die für einen Hunger Lohn in Italien, Spanien und in Deutschland arbeiten und oft der Willkür der Männlichen Chefs unterliegen. Ich hoffe Tilo ich habe meine Wunsch Kandidaten* in für ein Interview Gut begründet?! Übrigens DANKE! 😊

  • Im Corona Bezug fehlen weiterhin Perspektiven. Im Bereich Gesundheit existieren in der Öffentlichkeit Debatten um die Ökonomie und die Epidemiologie, sowie die mikrobiologischen Virologie. Bei Jung & Naiv sind da Brinkmann, Lauterbach und Streeck zu nennen. Ein Mediziner fehlt auf jeden Fall, insbesondere der Bereich der Immunologie und der Infektiologie, also der Körperabwehrkräfte und der Erkrankung (und nicht nur der Ansteckung und Ausbreitung) fehlt aus meiner Sicht noch.


    Prof. Dr. Emil Reisinger ist ein österreichischer Infektiologe an der Uni Rostock, der zumindestens mehrfach im Nordkurier interviewed wurde. Er ist Internist, Infektiologe, Virologe und Tropenmediziner und hat neben Coronawissen auch Wissen zu tropischen Krankheiten parat, die sich nach wissenschaftlichem Stand zunehmend nach Europa und auch Deutschland ausbreiten. Zu diesen Krankheiten existieren Behandlungsmethoden und Pharmaprodukte, die in Deutschland wie oft auch die Krankheiten selbst unbekannt sind, wie zB Vergleiche zwischen Corona und Malaria immer wieder offenbaren.


    Eine Schnittstelle mit anderen Themen ist ganz offensichtlich der Klimawandel... und soweit ich weiß gibt es zwar Health4Future Gruppierungen (zB in Hamburg und München), aber die Mediziner fehlen noch (immerhin gibt es schon "Kritische Mediziner*innen" zB in Freiburg). Das liegt vielleicht auch daran, dass beim ohnehin sehr komplexen Thema Medizin der Aspekt der Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit noch (öffentlich?) unterbeleuchtet ist, und das obwohl allein im Bereich Grippe jedes Jahr neue Pharmaprodukte entwickelt werden müssen, weil sich die Viren eben fortlaufend verändern.


    Mit Alexander Kekulé gibts zwar einen Mediziner im öffentlichen Raum, der hat aber einen allgemeinmedizinischen Standpunkt der vor allem auch über Politikberatung von Regierungen und Internationalen Organisationen informiert ist und weniger internistisch, pharmazeutisch oder auch veterinär. Was auch fehlt ist ein öffentliches Verständnis, dass Viren keineswegs nur in Verbindung mit Humanmedizin stehen, sondern dass Veterinäre, also Tierärzte das gleiche Wissen wie ein Allgemeinmediziner haben müssen und die Tierarztspezifikation erst danach spezialisieren können. Da gabs auch Missverständnisse als die Leopoldina ihre Corona Statements veröffentlicht hat.


    Das wäre dann auch mein nächster Vorschlag: Prof. Dr. Maria-Elisabeth Krautwald-Junghanns aus Amberg in Bayern an der Uni Leipzig und Mitglied an der Leopoldina seit 2011. (Leider ist es so gut wie unmöglich Wissenschaftler*innen im Osten zu finden, die auch von da kommen. Wenn es welche gibt, würde ich die automatisch auch vorschlagen) https://www.leopoldina.org/fil…nns_Maria-Elisabeth_D.pdf

  • Vielleicht Gerd Müller, Bundes Entwicklungsminister? Warum? Nun, da gerade in diesem Ministerium zu sehen ist wie Umweltschutz und Klimakrise zusammen wirken. Wie wir z. B. unserern Müll in nicht so Wohlhabende Länder Exportieren usw... Gerd Müller scheint mir ein Vernünftiger in der CSU zu sein, wenn es sowas überhaupt gibt ;) und: Maria Noichl Europaabgeordnete von der SPD. Sie setzt sich für Frauen Rechte ein, wie aber auch zum Thema Landwirtschaft. Hier kommen auch wieder die Themen zusammen, ins besondere bei Günstige Ernte Helfer aus Rumänien und Bulgarien die für einen Hunger Lohn in Italien, Spanien und in Deutschland arbeiten und oft der Willkür der Männlichen Chefs unterliegen. Ich hoffe Tilo ich habe meine Wunsch Kandidaten* in für ein Interview Gut begründet?! Übrigens DANKE! 😊

    Gerd Müller wurde - über verschiedene Wege - mehrfach angefragt. Bislang gab es leider noch keine zustimmende Antwort ;-)

  • Rutger Bregman. War zuletzt noch in Hasans Deconstructed-Podcast und gefiel mir sehr gut in seinem Ansatz, das Gute im Menschen anzuerkennen - fällt einem dieser Tage (oder je Älter man wird, keine Ahnung) ja häufig schwer. Seit ein paar Jahrzehnten ist es so, dass Zukunftsvisionen ziemlich düster gemalt werden. Keine Ahnung wie beschäftigt der Mann ist, aber er hat immerhin Tucker Carlson genervt, das macht ihn schon sympathisch.

  • Mich würde freuen, wenn du einen Experten in der Künstlichen Intelligenz interviewen könntest. Mir stellen sich immer wieder die Nackenhaare auf, wenn Philosophen oder Politiker über das Thema "Maschine Learning" sprechen und solche Sätze wie „da wird doch nur Wahrscheinlichkeiten berechnet“, wie im Interview mit Gerd in Jung&Live.


    Vor ein paar Jahren kam die Frau Merkel an die TU Darmstadt und philosophierte wie Toll das alles ist, aber im Endeffekt haben die Professoren:innen ein Paper geschrieben und mussten einfachste Begriffe klären, weil Politiker gerne mit diesen Begriffe um sich schmeißen und davon keine Ahnung haben. Da sollte man sich Fragen, wenn die Bundeskanzlerin mit all ihren Beratern dieses komplexe Thema nicht versteht, dann herrscht hier ein großes Defizit.


    Gerade in Interviews erkennt man, dass viele Probleme in der KI eher philosophische Probleme sind und keine richtigen KI Probleme. Es wird sich an Begrifflichkeit aufgehangen, wie „Fehler“ oder „Ähnlichkeiten“, während Informatiker diese Begriffe pragmatischer sehen.


    Ein weiteres Problem in Interviews sind die einfachen Antworten (Mathe ist zu kompliziert;)) und es wird suggeriert, dass man mit „mehr Daten“ alle Probleme lösen kann ohne zu klären was das überhaupt bedeutet (Endlichkeit von Daten oder mehr Daten als Features und führt zu Fluch der hohen Dimensionen etc.).


    Auf diesen Gebiet gibt es hier in Deutschland viele Experten, wie Prof. Dr. Maren Bennewitz von der Universität Bonn, die ein sehr interessantes Robotik Projekt hat. Sie war letztes Jahr an der TU Darmstadt und hat einen sehr interessanten Vortrag zu Ihrer Forschung gehalten. Führenden KI-Professoren sind Prof. Jan Peters und Prof. Dr. Kristian Kersting von TU Darmstadt. Es gibt noch viele weitere Experten in Aachen, Berlin, München etc. Hier herrscht also freie Auswahl:*.

  • Wie im anderen Forum erwähnt, würde ich mich über ein Europa-Staffel sehr freuen. Was bedeutet das?


    • Interviews mit Politikern, der verschiedenen Fraktionen und vielleicht sogar der verschiedenen Ländern im Parlament
    • Interview mit Beamten der Kommission
    • Interview mit Lobbysten, sowohl aus der Wirtschaft, sowie aus dem Klima oder Sozial Bereich
    • Interview mit Politikwissenschaftlern


    Wieso? Zum einen weil ich bei jung&naiv die Frage nach Europa etwas unterrepräsentiert finde. Zur Wahl 2019 gab es zwar einige Interviews mit einigen wenigen Politikern, aber vielleicht kann man das im Rahmen einer Staffel besser umrahmen und mit Politikern reden, die auch im "Geschäft" sind. Zudem gab es außer mit Ulrike Guerot kein "Experten"-Interview im Bezug zur EU und der Inhalt des Interviews war dann ja doch eher die Utopie, die sie vertritt und wenig analytisch, was Europa ist. Zudem wäre es interessant, wie ein Beamter die EU wahrnimmt und welche Positionen dort vertreten werden. Zudem könnte man neben Politikern auch Lobbyisten zu Wort kommen lassen und diese befragen. Eingerahmt könnte eine solche Staffel auch von ausgewählten Schwerpunkten.


    Natürlich habe ich jetzt keine konkreten Vorschläge gemacht, wer interviewt werden kann, noch einen thematischen Schwerpunkt. Die Idee von einer Europa Staffel wollte ich trotzdem mal hier ausbreiten.


    Um trotzdem auch konkrete Vorschläge hier zu unterbreiten, schlage ich Susanne K. Schmidt vor, die gerade im Bezug auch auf die EU, die Probleme deutlicher machen könnte, als wie eine Ulrike Guerot. Zudem schlage ich Philipp Manow vor, der sich mit Populismus (Die Politische Ökonomie des Populismus) und Demokratie ((Ent-)demokratisierung der Demokratie) beschäftigt und dort auch einen starken Bezug zu Europa hat. Gerade mit Philip Manow könnte man vielleicht im allgemeinen über Populismus und/oder den Zustand der westlichen Demokratie reden.



    Alternativ würde mich auch das Thema Politische Theorie interessieren. Jung und Naiv ist ja aufgeladen mit Philosophen, aber weniger von der Politischen Theorie (oder auch Soziologische Theorie). Im Bereich Politische bzw. Soziologische Theorie würde ich Frieder Vogelmann (Soziologie) oder Gundula Ludwig (Politik, sehr zu empfehlen im Bezug auch zum Thema Feminismus und Kolonialismus). Beides noch etwas jüngere Theoretiker und sehr stark von Foucault inspiriert. Falls man den Schwerpunkt politische Ökonomie behandeln möchte, würde ich Thomas Biebricher vorschlagen, der ebenfalls noch zu den jüngeren gehört. Falls man nur Professoren interviewen möchte, würde ich Oliver Flügel-Martinsen vorschlagen, um vielleicht mal herauszufinden, was überhaupt die Politik oder das Politische ist. Oder Reiner Forst um über die Frankfurter Schule zu reden. Oder Martin Nonhoff um über Hegemonie und Diskurs zu reden. All die genannten Themen, wurde meiner Meinung nach, nicht ausgiebig oder gar nicht thematisiert, obwohl sich gerade jung und naiv, sich auch als politisches Medium versteht, wäre es doch eine gute Idee, sich mit Politischen Theoretikern zu unterhalten.

  • Für neuen Nahost-Content schlage ich vor:


    Gilles Kepel


    Französischer Politikwissenschaftler und einer dieser Nahost-Experten. Sein Buch "Chaos . Die Krisen in Nordafrika und im Nahen Osten verstehen" guckt mich bei meiner Buchhandlung des Vertrauens immer so an (noch nicht gekauft). Interview wäre imho auch unter Filterbubble-Crossing Aspekten interessant.

  • Mich würde ein Interview mit Daniel Jung, Mathe YouTuber und Bildungsentrepreneur interessieren. Er kritisiert seit Jahren das aktuelle Bildungssystem und entwickelt Lösungen für das sogenannte "New-Learning". Mit ihm könnte man über Lehren nach Corona und eben Bildungszukunft in dem Zusammenhang reden. Er hat dazu übrigens auch ein Buch geschrieben. Tilo, du könntest da auch mal kritisch hinterhaken, da Daniel sehr auf KI setzt und glaubt, wir würden jetzt in ein Zeitalter exponentielles Wachstum kommen und Ki würde 60000 Jobs schaffen und Zukunft sichern.

    Mehr zu ihm findest du auf seiner Website: danieljung.io

  • Carsten und/oder Samuel Waldeck (war ja auch schonmal bei Aufwachen zu hören) - SHIFT Gründer, Hersteller des SHIFTPHONE

    • Herstellung eines "nachhaltigen" Smartphones
    • Unterschiede zu klassischen Tech Konzernen
    • Schwierigkeiten bei der Gründung mit Fokus auf andere Themen als Gewinnmaximierung
    • Wandel in der Arbeitswelt und Wandel der Märkte in Hinsicht auf Nachhaltigkeit
    • Lieferketten
    • Was bedeutet fair produzieren?

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