Diskussionen zu Interessanten News, Sendungen, Links und sonstigen Aufregern des Tages

  • Kinderkrippe machen wir auch nicht, mit drei in den Kindergarten ist früh genug. Vorher können die Zwergerl eh kaum was miteinander anfangen.


    Hast du arme gar keine Großeltern oder Geschwister in der Umgebung, oder wird das nicht akzeptiert das sich die Mama mal abseilt?

  • BIslang sowohl als auch - aber wenn wir keinen bekommen, dann müssen wir uns immerhin keine Gedanken mehr darum machen, ob es richtig ist. Die Gnade der schlechten Kinderpolitik.

    Ach, stresst euch bloß nicht so. Mein Tipp wäre, nehmt euch bei der Eingewöhnung die Zeit, die ihr braucht und lasst euch nicht erzählen, ein schreiendes Kind beim Abschied sei ok und es müsse da mal durch. Auch nicht von Erziehern.

  • Da kann das Mama sein schon mal hart werden...

    Weißt doch. .Das Leben ist eines der härtesten 😁

    Aber im ernst-klar ist das oft stressig.

    Zumal er eben kein "normales" Kind ist und auch nur 2Stunden in der Schule ist.

    Trotzdem ist es das was ich machen will und in Def Gegend rum gefallen bin ich ja in meiner Jugend mehr als genug.

    Hätte ich das nicht gemacht hättest ich jetzt vllt ein Problem :)

  • Aber wäre da nicht ein Kindermädchen auch eine Möglichkeit?

    Ein Kindermädchen bezahlst du privat.

    Sie/er kommen zu dir nach Hause.

    Ist eine unbekannte Person.

    Ohne Kontrolle ohne Sicherheit.

    Zuhause ist das Kind aber gewöhnt "Mama ist da" im Kindergarten ist ohne Mama Zeit. Grade für autistische Kinder kann das eben wichtig sein- manche (wie meiner ( haben eine "Kopplung" Mensch gehört zu Ort

  • Zuhause ist das Kind aber gewöhnt "Mama ist da" im Kindergarten ist ohne Mama Zeit. Grade für autistische Kinder kann das eben wichtig sein- manche (wie meiner ( haben eine "Kopplung" Mensch gehört zu Ort

    Solche Kopplungen haben die Racker (und die Großen) alle, manchmal stärker manchmal schwächer, wir sind eben alle ein bissi g'schubbst.

  • Ich sehe in Merkel, Altmaier und Scholz nichts anderes als eine Behörde. Dieses Land wurde verwaltet; schwarze Null, Stabilität, hier und da mal ein Aufreger, aber das war es. Olaf Scholz wäre doch genauso gut ein super Sparkassendirektor. Altmaier könnte ich mir auch super in einer oberen Wasserbehörde vorstellen... Keine dieser Figuren hat doch jemals eine Idee für dieses Land gehabt! Ich habe sogar das Gefühl, dass die darin auch gar nicht ihre Aufgabe sehen. Es geht um „Recht und Gesetz“ wahren und darum Rahmenbedingungen einzuhalten (schwarze Null). Willkommen in der Behörde!!

    Böse Zungen nennen das einen Nachtwächterstaat.


    Etwas differenziertere KritikerInnen der herrschenden Verhältnisse würden es eher als die technokratische Verwaltung eines real existierenden Neoliberalismus bezeichnen, der starke staatliche Eingriffe in die Marktwirtschaft vor allem dann durchaus befürwortet, wenn sie der Förderung des Wettbewerbs und der privaten Wettbewerber dienlich sind.


    @Industrielle und andere Profiteure eines zivilrechtlich eingerahmten Marktgeschehens und eines strafrechtlich abgesicherten Privateigentums hingegen bestehen darauf, dass the rule of law eine Errungenschaft der aufgeklärten, liberalen und humanistisch inspirierten freiheitlich-demokratischen Grundordnung sei, und kein essentzieller Baustein des ideologischen Überbaus zum Erhalt des kapitalistischen Produktions- und Zirkulationsprozesses.


    Ob wer recht hat oder nicht ist natürlich eine Frage des Menschenbildes - bzw. (leider) eine Frage der persönlichen Stellung auf der Karriereleiter, sowie des Grades der Betäubung, mittles derer die jeweils gefühlte Konsumfreiheit es dem Individuellen Bewusstsein in der hyperinidvidualisierten bürgerlichen Gesellschaft des neoliberalen Spätkapitalismus erlaubt, sich gegen kognitive Dissonanzen zu immunisieren.

  • Ganz altes Prinzip. Jeder, der sich mit einer starken Haltung exponiert, weiss, dass er sich damit angreifbar macht, weil der auf Aufmerksamkeit angewiesene Journalismus Konflikte benötigt. Das wiederum macht diesen berechen- und damit instrumentalisierbar, was seitens der Politik gebraucht wird, die ihrerseits damit arbeiten kann.

    Problem ist nicht ein typisch agiernder Journalismus sondern ein atypisch agierender, weil z.B. transatlantisch durchsetzter. Oder überspitzt formuliert, ein Problem ist nicht der kreischende, sondern der schweigende Journalismus.

    Das sehe ich allerdings gänzlich anders.

    Journalismus sehe ich als oller Idealist (und Zyniker, der weiß, wie dumm diese Hoffnung natürlich ist) nicht als auf Aufmerksamkeit angewiesene Krawallmaschine, sondern als Informationswerkzeug für den Bürger einer aufgeklärten Gesellschaft. Aber da die eine Zeitung die andere Zeitung an der Ladentheke im Kampf um Devisen ausstechen muss im Kapitalismus, greift man zur Skandalisierung, deren Funktionieren im Aufmerksamkeitskampf man sich gewiss sein kann.

    Das ist mMn das eigentliche Problem.


    Du betreibst hier, so empfinde ich das zumindest, eine Art Schuldumkehr und schreibst Habeck damit Berechnung für den einen genuin ehrlichen Moment (so zumindest mein Eindruck) zu, nur um die Medienlogik zu bedienen. (Mal ganz davon abgesehen, dass die (politische) Welt natürlich auch nicht voller perfekter Spieler dieses Spiels ist.)

  • btw glaube ich, dass das Schreien und Schweigen keine Gegensätze sind sondern-

    Um meine Lieblings- Metapher noch mal zu bemühen: Zwei Seiten einer Medaille.

    Indem oft sinnloses Skanalisiert wird wird wichtiges totgeschwiegen.


    Alter Ganoventrick: Einer zündet den Mülleimer an und brüllt "Feuer,Feuer! Brandstifter!"

    Während alle gugen, gaffen, tratschen ..räumt der Komplize ihnen allen in Seelenruhe die Taschen aus.

  • Das sehe ich allerdings gänzlich anders.

    Zur Kenntnis genommen :) .

    Wie du schon sagst, sauberer, unaufgeregter und objektiv kritischer Politjournalismus ist in Utan 's Lieblingsgesellschaftssystem nicht ohne Weiteres zu bekommen, höchstens als unterfinanziertes Nischenprodukt mit klaren Abgrenzungsmerkmalen ("Monitor"-DownGrade auf 30 min, Telepolis als Heise's querfinanzierte LuxusNische). Der Rest ist viel Krawall, der vor allem da laut wird, wo man ungefährdet heisse Luft ventilieren kann oder und die eigene Tröge nicht gefährdet werden, weder direkt noch indirekt. Wenns kein Krawall ist, dann sind die Themen einfach ganz weit weg, ala Stephans: nicht hier, nicht wir.


    Was anderes wirds nicht geben. Also muss man damit arbeiten und umgehen. Wäre dem nicht so, hätte Habeck seine Zerissenheit dazu munter mit Tilo diskutieren können, ich unterstell ihm sogar, dass er das eigentlich so sieht, wie wir. Die Verdruckstheit war nur zu sehen, weil er sich das noch leisten kann. Ab morgen unterwirft er sich der medialen Erwartungshaltung, die sich entlang der politischen Erwartungshaltung orientiert.

  • Bei einer heterosexueller Ehe nicht.


    Ich kenne nen Fall,da war die Frau noch im Trennungsjahr von einem anderen Mann schwanger geworden und das Kind war trotz des Trennungsjahres als ehelich kategorisiert und der richtige Vater (der neue Mann) musste dann sein eigenes Kind adoptieren.

    Ja gut, das Trennungsjahr gehört eben noch zur Ehe, nurnoch ein bisschen verheiratet geht nicht.

    Dürfte aber eher selten sein, dass der Gehörnte auf die Vaterschaft besteht.

  • Ich komm irgendwie nich so ganz mit wer hier was zum Ausdruck bringen will. Und jetzt hab ich hier erstmal schön BGB gelesen, da ich so detailliert in dem Thema nicht drinnen war.

    Jetzt mal so für mein Verständnis. Das Prob ist, dass das BGB hier die Eltern nach Mutter und Vater unterscheidet und da für beide Elternteile ne jeweils recht klare und auch starre Definition hat: Mutter BGB §1591, Vater BGB §1592

    Das Sorgerecht ist dann erstmal auf Eltern weiter definiert wenn ich das nun soweit richtig überblickt hab.

    Also kann man jetzt entweder sagen, ist falsch, dass Vater nur nen Mann sein kann und das anpassen oder beim Sorgerecht ansetzen, wobei da wohl ne Menge mehr §en umgeschrieben werden müssten. Beides jetzt erstmal nicht so ohne Diskussionsstoff...


    Da wüsste ich gar nicht wie das geht. Durch Adoption evtl, aber durch Verzicht? Wäre ja eun effektiver Enterbungsweg...

    Verzicht meint da vllt Anfechtung und das dann nach §1600 zusammen mit §1600d

    Vllt ist in dem Fall dann auch noch direkt §1747 betroffen.


    Außerdem kann man keine ungeborenen adoptieren,weil ein ungeborene Mensch keine juristische Person ist.

    Das ist so pauschal nicht richtig. Wenn wir unter juristischer Person alle Träger von Rechten und Pflichten verstehen, dann ist ein ungeborener Mensch durchaus eine juristische Person, da Träger von Grundrechten und sogar strafrechtlich geschützt.

    Bezüglich Adoption kann ich zumindest hier auch reinlesen, dass da was vor der Geburt des Kindes geht: §1747

    "(3) Steht nicht miteinander verheirateten Eltern die elterliche Sorge nicht gemeinsam zu, so

    1.kann die Einwilligung des Vaters bereits vor der Geburt erteilt werden;"


    Noch bissl mehr dazu:

  • Ich komm irgendwie nich so ganz mit wer hier was zum Ausdruck bringen will.

    Das könnte damit zusammenhängen:

    Den eigentlichen Status Mutter (i.S.d § 1591 BGB) als leibliche Mutter muss man da doch nicht vergeben, oder? Bin da unschlüssig.

    Bin mir eben nicht ganz sicher um was es da wirklich geht. Wenn da jemand eben auch liebendeMutter sein will sympathisiere ich starkmit ihr, soll da aber der Begriff "Mutter" à la "das ist doch eh nur ein soziales Konstrukt" durchgegendert werden stellt sich bei mir eine gewisse Abwehrhaltung ein.

    Treppenwitz der Geschichte ist dabei, dass die alte Formel "mater semper certa est" bei Unsicherheit über den Vater sich heute umgekehrt hat; Vaterschaft lässt sich genetisch Belegen, die (BGB-definierte) Mutter kann dagegen durch Eizellenspende nicht mehr nachweisbar sein bzw. "die falsche" Mutter ergeben.

    Witzig am BGB finde ich, dass Vater und Mutter einmal definiert werden und dann oft schlicht von Eltern gesprochen wird. Da wäre doch noch Raum für einen weitere Kategorie Elternteil der eben bei der Geburt von Kindern in eine gleichgeschlechtliche Ehe entsteht. Die schwulen Ehepaare sollte man da gleich mit einfangen, wer weiß was die Reproduktionsmedizin noch so auf Lager hat.

    Wie das ganze bei diversen Verbindungen diversgeschlechtlicher Personen aussieht am besten auch gleich abfrühstücken, mir fehlt da aber der Bezug, ich kenn auch niemanden der sich so fühlt/ ist/ bezeichnet.

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