Interessante Sendungen und Links

  • Smart bombs have gone global

    But precise weapons do not always mean clinical wars

    [...] Democracies are more likely than autocracies to acquire smart bombs, even when controlling for other variables. One reason for that, suggest the authors, is that politicians in democracies are more sensitive to public opinion at home and criticism abroad, and thus under greater pressure to reduce collateral damage when waging war.

    In practice, though, more precise weapons have not always resulted in a clinical form of warfare. In his study of the Battle of Mosul in 2016-17, in which an American-led coalition fought to regain control of Iraq’s third-largest city from Islamic State, Amos Fox, a major in the US Army, observed a “precision paradox”. Highly precise strikes often failed to kill all the fighters in a building, causing them to flee to another building, which would then be struck again—and so on. “This paradoxical targeting loop generated a spidering effect,” wrote Major Fox. Over 10,000 civilians were ultimately killed in Mosul, about a third of them by the coalition. “In most cases...over-reliance on [precision strikes] increased death and collateral damage during the battle,” he concludes.


  • Verstehe schon wo das Verlangen herkommt, da hängt ja direkt ein Sorge- und Erbrecht qua Geburt des "eigenen Kindes" mit dran das man bisher nur durch Adoption hinbekommt.

    Jetzt wo ich es schreibe, was wird denn die Frau die das Kind ihrer Ehefrau Adoptiert? Da muss es doch bereits einen Status geben.

    Den eigentlichen Status Mutter (i.S.d § 1591 BGB) als leibliche Mutter muss man da doch nicht vergeben, oder? Bin da unschlüssig.


  • Smart bombs nützen nicht wenn dumb brains am Hebel sitzen : )



    Bombardierung der chinesischen Botschaft in Belgrad


    Sie wurde von fünf 2000 Pfund schweren präzisionsgelenkten Bomben getroffen...


    Alle militärischen Ziele wurden vom US-Militär ausgesucht, es gab nur eine Zielanforderung durch die CIA, die haben nur ein Ziel ausgesucht, die chinesische Botschaft und hinterher gesagt "Sorry, das wollten wir ja gar nicht"...



    Wer wird denen denn nicht glauben wenn die uns was über China und Russland erzählen : )


  • Verstehe schon wo das Verlangen herkommt, da hängt ja direkt ein Sorge- und Erbrecht qua Geburt des "eigenen Kindes" mit dran das man bisher nur durch Adoption hinbekommt.

    Jetzt wo ich es schreibe, was wird denn die Frau die das Kind ihrer Ehefrau Adoptiert? Da muss es doch bereits einen Status geben.

    Den eigentlichen Status Mutter (i.S.d § 1591 BGB) als leibliche Mutter muss man da doch nicht vergeben, oder? Bin da unschlüssig.

    Ich finde:

    Wenn man sagt ein innerhalb der Ehe geborenes Kind ist,unabhängig davon wie sich das mit der biologischen Vaterschaft verhält, das (rechtliche)Kind beider Ehepartner.

    Dann müsste das doch man für Ehen egal welchen Geschlechts so gelten.


    Das gilt ja eben auch dem Schutz des Kindes und dem Schutz der Mutter.

    Der Ehepartner ist dann ja nach einer evtl Trennung unterhaltspflichtig für das Kind und die Mutter.

    Wenn angenommen 2F rauen sich für ein Kind entscheiden,eine trägt es aus und sie trennen sich in der Schwangerschaft dann wäre die nicht austragen de Mutter nicht berechtigt ihr Kind zu sehen.

    Obwohl sie ja emotional auch sich auf das Kind gefreut hat- es auch ihr Kind ist.

    Vielleicht ihre Eizelle...however.


    Und genauso Unterhaltsrecht und so weiter.

    Eine Ehe ist eben -ganz pragmatisch gesehen- eine Schutzeinrichtung um Kinder aufzuziehen.

    Dann müssten aber alle Kinder und Eltern gleich geschützt sein.

  • es auch ihr Kind ist.

    da tu ich mich noch schwer.

    rechtliche Elternschaft einfach durch Erklärung?

    Andererseits würde es eine Elternschaft bei Empfängnis begründen, so wie du das mit Trennung beschrieben hast.

    Systematisch wäre wohl eine bei in die Ehe geborenen automatische Elternschaft (wie immer die heißen mag) konsequent.

  • Vielleicht liegt es daran, dass es ja rein genetisch immer noch einen biologischen Vater geben muss?


    Ein Freund von mir hat z.B. seine DNA für zwei Freundinnen gespendet, die jetzt das Kind zusammen großziehen. Er hilft da naürlich auch mit und der Kleine hat halt jetzt drei Eltern statt nur zwei :).

    Er musste aber gleich nach der Geburt offiziell und vor dem Gesetz die Vaterschaft "ablegen" (mir fällt gerade nicht ein wie das auf juristisch heißt), damit rechtlich eindeutig ist, dass er keinen legalen Anspruch auf Sorgerecht hat und nur seine beiden Mütter die offiziellen Eltern sind.

  • Wenn angenommen 2F rauen sich für ein Kind entscheiden,eine trägt es aus und sie trennen sich in der Schwangerschaft dann wäre die nicht austragen de Mutter nicht berechtigt ihr Kind zu sehen.

    Hier müsste diese Erklärung zum Tragen kommen, um die Elternschaft der nicht biologisch verwandten Frau zu begründen. Eine Fötaladoption gewissermaßen.


    Das mit dem Scheidung während Schwangerschaft ist mir jetzt zu viel, das ist bei biologischen Eltern schon ein Schlamassel.

    Er musste aber gleich nach der Geburt offiziell und vor dem Gesetz die Vaterschaft "ablegen" (mir fällt gerade nicht ein wie das auf juristisch heißt), damit rechtlich eindeutig ist, dass er keinen legalen Anspruch auf Sorgerecht hat und nur seine beiden Mütter die offiziellen Eltern sind.

    Da wüsste ich gar nicht wie das geht. Durch Adoption evtl, aber durch Verzicht? Wäre ja eun effektiver Enterbungsweg...

  • Ich weiß nicht,ob das der ideale Thread dafür ist.

    Lesenswert und unbedingt bedenkenswert isses aber wirklich



    Zitat

    Wenn nun ein Individuum der Gegenseite moralisch handelt, weckt dies widersprüchliche Empfindungen. Mit "denen da" will man sich keinesfalls gemein machen, zugleich drängt der starke Wunsch nach einem moralisch einwandfreien Selbstbild Beobachter dazu, dieses Gutmenschentum der Bösen nachzuahmen und zu übertreffen - weil wir sind doch die Guten, nicht die anderen! Daraus könne sich, so die Psychologen um FeldmanHall, ein moralisches Wettrüsten zwischen opponierenden Gruppen ergeben. Alle wollen die Guten sein, und so entspinnt sich ein Tugendwettbewerb, wie dies tagtäglich in den sozialen Netzwerken zu beobachten ist - der Tummelplatz beachtungsgieriger Scheinheiliger


    Zitat

    Trotzdem wirkt auch die gute Tat der Bösen, wenn auch eher unterschwellig: Man verurteilt die anderen zwar noch immer, versucht sie aber im großen Tugendwettbewerb publikumswirksam zu übertrumpfen

    https://www.sueddeutsche.de/wissen/moral-1.5246839

  • Hier müsste diese Erklärung zum Tragen kommen, um die Elternschaft der nicht biologisch verwandten Frau zu begründen. Eine Fötaladoption gewissermaßen.

    Aber das Adoptieren ist dich unnötig, wenn man ehelich geborene Kinder homosexueller Paare einfach denen, heterosexueller Paare gleich stellt.


    **Edit: man geht dann eben einfach davon aus,dass die Entscheidung "ja zum Kind" durch beide Ehepartner gemeinsam getroffen wurde.

    Und schützt auch so eben das Kind.**


    Anders geht es doch auch gar nicht mAn vwg Gleichbehandlung.


    Außerdem kann man keine ungeborenen adoptieren,weil ein ungeborene Mensch keine juristische Person ist.

  • Ja, völlig d'accord. Mir ging es um den Fall der Trennung während der Schwangerschaft.


    Wenn angenommen 2F rauen sich für ein Kind entscheiden,eine trägt es aus und sie trennen sich in der Schwangerschaft dann wäre die nicht austragen de Mutter nicht berechtigt ihr Kind zu sehen.

    Obwohl sie ja emotional auch sich auf das Kind gefreut hat- es auch ihr Kind ist.

    Vielleicht ihre Eizelle...however.

    Die nicht austragende Frau hat einfach verloren im Moment, selbst wenn es ihre Eizelle wäre.

  • Die nicht austragende Frau hat einfach verloren im Moment, selbst wenn es ihre Eizelle wäre.

    Bei einer heterosexueller Ehe nicht.


    Ich kenne nen Fall,da war die Frau noch im Trennungsjahr von einem anderen Mann schwanger geworden und das Kind war trotz des Trennungsjahres als ehelich kategorisiert und der richtige Vater (der neue Mann) musste dann sein eigenes Kind adoptieren.

  • Fiscal austerity and the rise of the Nazis

    An economic history paper recently published in the Journal of Economic History is a must-read. Under the title “Austerity and the Rise of the Nazi Party”, the authors Galofre-Vila, Meissner, McKee and Stuckler study the link between fiscal consolidation measures and the electoral success of the Nazis in the early 1930. In 1928, the Nazis had 2% of the votes; by mid-1932 they received 38% of the votes in national elections. The paper provides empirical evidence according to which people in areas that were more affected by austerity (cuts in government spending and/or tax hikes) were significantly more likely to vote for the Nazis – while controlling for other potential explanatory factors such as unemployment. The evidence is based on voting data from thousands of districts and about one hundred cities for four elections over the time period 1930 to 1933.

    From 1930 onwards, Reich Chancellor Brüning used emergency decrees to increase taxes and drastically cut government spending, which riddled the social safety net. Fiscal austerity worsened the situation for low-income households, and the Nazi Party became very effective at channelling the austerity-induced suffering of large parts of the German population and mass discontent. The authors of “Fiscal austerity and the rise of the Nazi party” provide evidence for this channel by showing that harsher fiscal consolidation in terms of health spending was associated with higher mortality.

    This paper is not only important for understanding economic history, but should also inform current policy debates, especially in Germany. The reason is that distortions of the history of Germany’s Weimar Republic are currently used by some prominent voices in the debate that claim a direct link between the hyperinflation in 1923 and the rise of the Nazis. This alleged direct link is then used to warn of hyperinflation in the aftermath of the COVID-19 crisis, linked to the policy recommendation that monetary and fiscal policy should be tightened. [...]

  • Der Jens hat dem Spiegel (leider hinter der Paywall) ein Interview gegeben, um mal klar zu machen, was er für ein lösungsorientierter Anpacker und Machertyp ist - ihr linken Miesepeterlys und SchlechtrednerInnen!

    „Habe selbst zum Telefonhörer gegriffen“ - Spahn erklärt, wie er Masken gezielt über Freunde beschafft hat

    Jens Spahn spricht in einem Spiegel-Interview darüber, wie er Millionen Masken über Bekannte orderte. Es sei in der Situation des Mangels das Richtige gewesen.


    Da haben wir's. Gute Geschäftsbeziehnungen Freundschaften unserer politischen Volkswirtschaftsverwaltung mit dem Privatunternehmertum sind einfach unerlässlich für den richtigen "can do"-Spirit in der sozialen Marktwirtschaft!


    Da wo linke Gutmenschen und BedenkenträgerInnen erst mal einen Arbeitskreis bilden und so lange 'rumdiskutieren bis es sowieso zu spät ist um etwas sinnvolles zu zu entscheiden, zeigen gut vernetzte Profi-EntscheiderInnen wie der Jens Verantwortung und Eigeninitiative, greifen kurzerhand zum Telefonhöhrer und organiseren das mal mit ihren Geschäftspartnern Freunden und Bekannten. Kreatives Networking hat schliesslich schon in der Sowjetunion gegen den Sozialismus und seine bürokratische Mangelwirtschaft geholfen!


    Einfach unverzichtbar für das Krisenkabinett, so ein unternehmerischer Geist.

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