Beiträge von Hohli

    Nachdem der Cybertruckkonkurrent Rivian vor nem guten Jahr gezeigt hat wie cool wnden Hochachse aussieht, bekommt das jetzt auch der Teslapanzer.


    Theoretisch braucht man dann keine Lenkung mehr, weil man über die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Räder des Fahrzeuges drehen könnte, aber stattdessen können jetzt alle vier Räder [!] separat gelenkt werden.

    Endlich vorwärts seitlich einparken<3 Den popligen Smart, der senkrecht zur üblichen Parkrichtung steht, den bekommt man mit dem Panzer auch easy weggeschoben.

    Ehrlich, dass hatten wir schon und alles was es bewirkt hat ist viele Stunden zu kosten.


    [...]


    ups, waren schon mehr als 2 Sätze

    Nun, ich würde probieren nicht andere dafür verantwortlich zu machen, dass man hier zu viel Zeit vertrödelt. Das tun nämlich die meisten von uns hier, aber irgendwie scheint es uns ja doch nie loszulassen.


    https://twitter.com/dziedzic_ewa/status/1466305337284308995

    Huh, heißt die Diskussionen heute sind gar nicht so ultrafaschistisch wie früher? Kann das damit zusammenhängen, dass die damals vermeintlich allein betroffene Bevölkerungsgruppe heute deutlich mehr in unserem Alltag in Erscheinung getreten ist, weil wir uns dahingehend sensibilisiert haben? Bin kein Soziologe, benötige Aufklärung und Einordnung des Ganzen.

    Ich habe keine Angst vorm Krankenhaus, ich hatte da schon Sex auf einer Toilette - wenn man nicht gerade um sein Leben kämpft ist das ein angenehmer Ort ...



    Also es gibt auch noch zwischenstufen eines Toilettenbesuchs jenseits von Todeskampf und Sex, oder? ;)


    Kontrolleure dürfen das doch im zu prüfen, ob du wirklich der Eigentümer der Bahnkarte bist (nur gültig mit Lichtbildausweis).

    Das ist aber auch eine gewagte Schlussfolgerung. Wie Simulationen zu bewerten sind, sollte ohnehin seit dem letzten Winter klar sein. Ich halte sie im Großen und Ganzen für wertlos.

    Gut, dann war es halt wertlos. Gerade das von dir kritisierte RKI hatte in dem Epidemiologischen Bulltin bereits am 08.07.2021 hier deutlich auf den Umstand hingewiesen, was passiert wenn die Impflücke nicht geschlossen wird. Dass im gleichen Zeitraum die Politik keinen Plan-B hatte und man darauf gehofft hat, die Bevökerung würde sich zu ein bisschen mehr Impfung hinreißen lassen. Zwar mag dich der Blödsinn mit den Inzidenzen nicht interessieren, weil da ja gehäuft Umgeimpfte reinlaufen (tatsächlich wird auf meiner Arbeit ständig getestet, obwohl die Leute fast durchweg geimpft sind) und es ohnehin ein "sehr wackeliger" Parameter ist, wie auch Kekule sagt, aber die Intensivbettenbelegung hat man auch mal simuliert.





    In diesem Zusammenhang finde ich es dann doch relativ schade (um nicht vollkommen ausfallend zu werden), wenn man die Impfung so als eine Art Rohrkrepieren in den Raum stellt.


    Was genau der Maßnahmenkatalog in Schweden war, den man auch hier in ähnlicher Weise hätte befolgen soll laut RKI, das weiß ich jetzt nicht so genau. Ich verstehe einfach beim besten Willen nicht, warum man nicht an der einen lockeren Schraube dreht, die die Maschine zusammenhält, man aber dann dazu übergeht die anderen festsitzenden Schrauben noch strammer anzuziehen, damit es doch irgendwie hält. Nach fest kommt ab.


    Ich hab mir echt Gedanken gemacht, wie da eine Schuldfrage zu beantworten ist, aber sonst wird doch gerne an Eigenverantwortung appelliert und der Mündigkeit des Bürgers. Ich finde das in letzter Instanz einfach absurd und es verkompliziert den Sachverhalt einfach unnötig, zumal die Menschen, die sich nicht impfen lassen eeeeecht keine homogene Bevölkerungsgruppe ist, wo ich jetzt mit Vorliebe draufhauen würde.


    Mag sein, dass die Politik in einigen Situationen verkackt hat, aber ab und zu dürfen sich auch mal die gemeinen Leute den Schuh der Verantwortung anziehen. Soll ich auch mal Einen Nazidetuschlandvergleich bemühen? Ich spitze zu....

    Totimpfstoffe sind zwar ein sehr gut verträgliches Impfprinzip, aber größere Mengen zu produzieren dauert länger und nach einigen Monaten der Produktion kann man nicht Details ändern ... deswegen kamen die wohl so spät an den Start.


    Wahrscheinlich würde man damit tatsächlich noch viele bekommen, die nur eine Kritik im Detail haben, nicht mit dem Prinzip.

    Vielleicht wirkt er ja gegen das dann einkickende Omikron ;)


    Whatever Leute, ihr regelt das schon.

    Das aber leider dann nur um die erste Ecke gedacht...

    Wer und was könnte denn eventuell mindestens eine Mitschuld an Einstellung, Annahmen, Ansichten, Glauben,... wenigstens Einiger da haben?

    Aber lustig, dass du fragst, weil hier regelmäßig an der Stelle der "Mächtigen und Politiker" gedanklich haltgemacht hat, während man hier anderen vorgeworfen hat mir der Systemfrage zu weit gedacht zu haben.


    Außerdem habe ich nur gesagt "Schuld an der Inzidenz". Ich hab nicht gesagt "Schuld an Überbelastung des Gesundheitssystems", "Schuld an Spaltung der Gesellschaft", "Schuld Schuld", nichts davon. Ich brauche auch keinen Scapegoat. Wenn wir unsere Gesellschaft mit Staat als Körper verstehen, dann war das ein multiples Organversagen.

    Um die viele Ecken muss ich denn denken, bis es quer genug ist?


    Edit: und ich kann es nur noch einmal wiederholen. Ich bin nicht für eine Impfflicht. Aus eben genannten Gründen. Und


    Zitat von Rob

    Die Impfung ist nicht geeignet, den Übergang zur Endemie zu verhindern, was scheinbar immer noch bei vielen nicht richtig angekommen ist. Genau sowenig scheint allgemein bekannt zu sein, dass 2G das Infektionsgeschehen deutlich vorantreibt. Alles was wir tun hat letztlich bestenfalls temporär dämpfenden Einfluss.

    ... Aber wir wollen doch einen endemischen Zustand... Nur halt möglichst schnell, ohne zu viele dabei draufgehen zu lassen. Das kann die Impfung. Ich checks nicht, wieso ich das hundert Mal erklären muss.

    Welt-Livestream bietet uns ein Triell mit Merz, Braun und Röttgen ... arme CDU, mein Beileid.



    Eigentlich soll man da ja nicht lachen.... Aber mich amüsiert das köstlich. Im Prinzip ist es genau wie bei den Republikanern und den Demokraten: Man freut sich als Linker dann doch, dass die Rechten sich kaputtmachen und nimmt es so hin, dass man von den scheinbar nicht Rechten in die Scheiße geritten wird.

    Sozialer Druck war ja schon die zweifelhafte Begründung der Stiko für ihre Impfempfehlung an Kinder. Ich denke da kaum an bewaffneten Widerstand, denn du würdest aktuell ja mit Autorität als etwas Positivem sozialisiert. Dient schließlich dem gesunden Volkskörper und ist deshalb moralische Bürgerpflicht. Die bürgerliche Linke klärt auf.

    Der Schmitt geht mir beim Stefan mit seinem Wohlstand auch manchmal schwer auf den Keks. Ich zähle mich tatsächlich auch zu dieser bürgerlichen Linke und ich hätte mal richtig Bock, dass man meine Privilegien zu gunsten anderer eingeschränkt. Hint: Aus Solidarität kann ich im besten bürgerlichen Sinne dahingehend die Initiative ergreifen und muss mich nicht auf eine Lenkung der Politik verlassen und lehne sie in dieser Form, zu diesem Zeitpunkt auch ab.

    Ich schiebs auf die Eltern. Die haben dem Kind vermutlich erzählt, es hätte keine Freiheit.

    Neunjährige Tochter aus'm Bekanntenkreis im O-Ton: "Meine Sonnenbrille ist seit dem Freizeitbad weg. Die wurde bestimmt von den scheiß Türken geklaut."


    Habe nicht sie nach dem Kommentar, sondern den Vater eindringlich angeglotzt und mit dem Kopf geschüttelt. So viel zum Thema "Empfindsamkeit".

    Wenn man sich die Reaktionen von "links"-twitter auf die Sendung ansieht, dann zeigt sich das - zumindest in dieser linken bürgerlich-liberalen Blase - ziemlich exemplarisch.

    Aber genau hier probiert die Frau Bleisch ja wenigstens etwas zu differenzieren. Die Twitteria sollte man als Empörungsmedium erst mal im Wesentlichen von dem gesamten Kontext entkoppeln. Richtigerweise erkennt ja auch Svenja Flaßpöhler das auf ähnliche Weise, nur scheint es dennoch ihre Gedanken überproportional in diese Richtung zu beeinflussen. Denn es ist doch so: Bei all der Diskussionen, wie viel Empörung etc. zu Grunde liegt, das Tocqueville-Paradox muss doch nicht zwangsläufig als Faktum im Raum stehen, dass es jetzt nur noch penibelst mimosenhaft auf kleinste Differenzen hingewiesen wird, weil wir bereits gegen ein Maximum an Gleichheit konvergiert sind. Ich nehme doch mal schwer an, dass hier wirklich die meisten davon überzeugt sind, dass es immer noch keine absolute Gerechtigkeit (die es als solche ja vermutlich auch nie geben wird, das ist mir bewusst) vorliegt. Das jetzt als Empfindsamkeit der jeweiligen Gruppe zu marginalisieren bzw. negativ zu kontextualisieren aufgrund mangelnder Resilienz, das erscheint mir wenig dienlich für den weiteren Verlauf der Diskussion.

    Ich habe die Diskussion hier etwas besser gefunden, hauptsächlich aber, weil Barbara Bleisch da für mein Gefühl den besten Riecher bei der Sache hat.



    Long story short, Sensibilität aufbauen und dann in den entsprechenden Situationen Resilienz zeigen. Schade eigentlich, dass der klassistische Begriff hier ausgeklammert wird.