Aufgepasst! Die Andromeda hat schwere Schlagseite - nicht das Boot ans sich, denn dem gehts gut und es wurde umgetauft, heisst nun "Arctic Wisom" und schippert namensgerecht irgendwo um Tromsø herum.
Die Story hat Schlagseite. Meinen Spezialisten. Meint der Geheimdienst. Der deutsche. Seit heute. Also eigentlich schon länger aber dafür waren dazumal Holger Stark, der Spiegel und viele andere wohl einfach noch zu dicht am Ball. Ihr erinnert euch, Hersh interviewen, Törn selbst ersegeln, Pflanzensprengstoff analysieren, Tieftaucharithmetik, das ganze Aufklärungsballett im Sinne von : Ein Kapitän, 2 Taucher 2 Tauchassistenten und der tapferen Ärztin.
Der Leiter der Abteilung Maritime Strategie und Sicherheit am Institut für Sicherheitspolitik der Uni Kiel gibt nun Folgendes zum Besten:
„Bei Gesprächen mit Experten aus anderen Ländern wurden immer wieder Zweifel an der Theorie mit der Segelyacht laut. Wohl nur Geheimdienste wissen, wer verantwortlich ist.“
Ach guck. So schön übergeleitet darf Geheimdients sich stante pede im darauffolgende Satz zu Wort melden:
Der frühere BND-Präsident Gerhard Schindler zeigt sich skeptisch. „Wenn die Ermittlungen – wie im vorliegenden Fall – zu einfach sind, dann darf man keine Zweifel haben, sondern man muss sie haben“, sagt Schindler.
Na nicht doch. Wirklich? Dafür wurden Leute medial gekreuzigt aber gut, als Geheimdienstler bekommt man nunmal gewisse Denkfreiheiten zugestanden, ganz anders als beim Rest. So, wo nun endlich alle Zeichen ganz auf ergebnisoffene Ermittlungen stehen, fährt Schindler fort:
Es sei daher falsch, nach dem bisherigen Stand der Erkenntnisse eine „russische Urheberschaft“ auszuschließen.
Ergebnisoffen - as expected. Geht weiter. Um sich dann noch ein bisschen über eure Hilflosigkeit angesichts des Informationsgefälles (Geheimdienst<->Holger Stark) lustig zu machen, wird die joviale BND-Jukebox Conradi bemüht, der nur einen Abschnitt weiter erstmal so tut, als wären hier alle ganz unvoreingenommen:
„Wir stehen selbst betrübt und sehn betroffen / Den Vorhang zu und alle Fragen offen“, heißt es in „Der gute Mensch von Sezuan“...
...und fährt dann fort:
„Die nachrichtendienstliche Sicht ist eine andere als die polizeiliche. Was auf den ersten Blick wie eine aufgeklärte Tat erscheint, kann sich ganz anders darstellen, wenn man um die Ecke denkt. Wer könnte ein Interesse daran haben, die Verantwortung für den Anschlag der Ukraine zuzuschieben?“, fragt er. Es sei unwahrscheinlich, dass die Ukraine die Pipelines gesprengt habe, weil diese zum Zeitpunkt der Tat nicht mehr in Betrieb gewesen seien. „Das war gewissermaßen die Tötung einer Leiche“, erklärt Conrad
Ums vorwegzunehmen: Die Russen.
Ich VTler hier schön weiter und würde sagen, man sollte in Betracht ziehen, dass es etwas gerüchtet, demnächst könnte Zelensky von Zaluzhny beerbt werden. Und da der ja einst so tapfer von der NYT/Spiegel oder wer das war zum Schutze/anstelle Zelensky als Mitwisser/Urheber in Sachen Pipelinesprengen vorgeschoben wurde, besteht nun etwas Handlungsbedarf für den Fall des Wiedereintritts in die politische Sphäre UAs.
Oder so. Was weiss ich schon. Aufgeklärt nach bestem Wissen und Gewissen.