Bundestagswahlen 2021

  • 😳

    Smileys bringen einen in einer Diskussion nicht soooo krass weiter... Bitte drücke dich etwas verständlicher aus:) Stimmt irgendetwas nicht, was ich geschrieben habe?


    Ach so: Ich bin tendenziell gegen die CDU, dies wollte ich nochmal anmerken. Klar, das ist ne demokratische Partei, aber in diesen Zeiten bringt diese Partei uns halt einfach nicht weiter, da müssen meiner Meinung nach mal andere ran! Zumindest auf Bundesebene, kommunal würde ich eher nach den Leuten, und nicht nach der Partei gehen.

  • Naja, die von dir genannten Allgemein Plätze kann man jetzt aber nicht als Diskussionsgrundlage nehmen. Das ist eher so wie die Meinungsbekundung eines Fußballers nach dem Match, warum es nicht so funktioniert hat. Ja, woran hat er jelejen....


    Als Beispiel: Das Deutsche Wirtschaftswunder war kein Zufall und lag auch nicht am Arbeitsethos der Deutschen pipapo. Die USA hat mit der BRD praktisch bewiesen, dass State-Building funktionieren kann.

  • Henthorik


    na ja mir fehlt jetzt gerade zeit und muße auf deine inhaltlichen punkte einzugehen(da kommt hoffentlich eh bald ne Utan textwand, der kann das eh besser als ich), aber den smiley hätte ich auch posten können. einfach deswegen, weil das ne sehr zentristische perspektive ist, die man hier im forum einfach selten findet.


    hier sind leute die überwiegend links sind und kleinkriege untereinander darüber führen, was jetzt das richtigste links ist und ab und an verirren sich afd-trolle hier her, die bleiben dann aber nicht lange. eine perspektive wie deine findet man hier selten, ich glaube das soll der smiley ausdrücken. vielleicht entwickelt sich ja aber trotzdem ne spannende diskussion daraus, ist auf jeden fall was anderes

  • Smileys bringen einen in einer Diskussion nicht soooo krass weiter... Bitte drücke dich etwas verständlicher aus:) Stimmt irgendetwas nicht, was ich geschrieben habe?


    Ach so: Ich bin tendenziell gegen die CDU, dies wollte ich nochmal anmerken. Klar, das ist ne demokratische Partei, aber in diesen Zeiten bringt diese Partei uns halt einfach nicht weiter, da müssen meiner Meinung nach mal andere ran! Zumindest auf Bundesebene, kommunal würde ich eher nach den Leuten, und nicht nach der Partei gehen.

    Och, ich weiß nicht, ob wir das diskutieren müssen. Das Wirtschaftswunder war der marshallplan (da hätte auch ein dressierter Affe im Amt sitzen können - nagut, ein bisschen war es ja auch so), Kohl musste zur Wiedervereinigung regelrecht genötigt werden und Merkel hat Europa an den Rand des Zusammenbruchs gebracht (und etliche Knaller mehr, für die sie sicher in die Geschichte eingehen wird).


    Ich glaub aber auch gar nicht, dass du das ernst meinst. 😊 deshalb belasse ich es jetzt auch dabei.

  • Als Beispiel: Das Deutsche Wirtschaftswunder war kein Zufall und lag auch nicht am Arbeitsethos der Deutschen pipapo. Die USA hat mit der BRD praktisch bewiesen, dass State-Building funktionieren kann.

    Hatte auch viel damit zu tun, dass die Amerikaner auf Kriegswirtschaft machten, so konnte Europas und Deutschlands Wirtschaft durch die substituierte zivile Produktion wieder aufschließen. Das Wirtschaftswunder war kein exklusiv deutsches Phänomen, war aber ein schöner Mythos zum Stiften von bundesdeutscher Identität. Die Kredite statt Reparationen waren freilich Voraussetzung für den nötigen Spielraum. Die Sowiets konntem dem Osten angesichts der eigenen Schäden einen solchen nicht einräumen.


    Ergänzung. Damals plante die CIA noch die Konterrevolution, falls die SPD an die Macht kommen sollte. Gladio ;)

  • das ist ne demokratische Partei

    Hmm... :/

  • pauschalurteile a la gut bzw. nicht gut sind eh mumpitz.


    Ferner ist natürlich einfacher im Nachgang Sachen beurteilen als während sie passieren, außerdem ist Deutschland kein Diktartur so dass ein Partei alleine alles bestimme könne.

  • Generell halte ich alle Parteien mitterweile für die Demokratie schädlich da Sie


    1) gegen artikel 38 des gg verstossen bzw. leute nötigen gegen diesen zu verstossen ( Fraktionzwang)


    2) es anscheinbar nur noch darum geht möglich viel für " seine " Leute rauszuholen


    3) Parteien nur noch als Selbstzweck exitieren


    4) mittweile die Parteien der Souverän sind und nicht mehr das Volk ( im Gegensatz zu der Schweiz)


    --


    nicht umsonst ist der vertrauen zu dem Politiker eher mau und man traut ihnen ( zurecht) nicht mehr zu Probleme zu erkennen bzw. auch zu lösen.

  • Rot-Rot-Grün ist überhaupt nur theoretisch denkbar, wenn sie eine deutliche Mehrheit bekommen. Und selbst dann eher unwahrscheinlich. Bei knappen Mehrheiten werden SPD und Grünen wegen des Wagenknecht-Flügels nicht mal daran denken, eine Koalition einzugehen.

    Ich glaub nicht mal, dass es hier um irgendwelche Flügel geht. Man will medial einfach nicht mit dem Schmuddelkind Linke auf Bundesebene assoziiert werden. Bei so 'ner Ossiprovinz wie Thüringen ja ein ganz nettes Experiment, aber ernstzunehmen für die große Bühne ist die Linke nicht - so zumindest der Tenor, den ich mir nun schon seit Ewigkeiten anhören darf. Irgendwann brennt sich das auch in die Festplatte, sowas bekommst du durch Inhalte nicht überschrieben.

  • Ich möchte nicht mehr mit diesen bizarren Demokratie-Zustand assoziiert werden, ich glaube ich wähle nicht - ist ja mittlerweile rufschädigend so naiv zu sein. In vielen Umfragen wollen Mehrheiten keinen der Kandidaten.


    Für die Zukunft prognostiziere ich so kleine Parteien das es 5 für eine Koalition braucht und da kann sich jeder an einer Hand abfingern was das für eine Freude und Stillstand wird...


    Glück auf, Kids!

  • long read:

    Clownesker Konservatismus

    Wie konnte Armin Laschet eigentlich CDU-Kandidat werden? Und was bedeutet es, wenn er deutscher Kanzler wird?


    [...] Es ist die Petrischale des neuen Konservatismus, in die man hier blickt, ein Konservatismus, der diesen Namen nicht verdient. Es handelt sich eher um einen autoritären Nihilismus, im Fall von Armin Laschet voran­getrieben mit charakteristisch deutscher Mittel­mässigkeit. Industrie­interessen verbinden sich mit der Einschränkung von Grund­rechten, auftrumpfende staatliche Sicherheits­massnahmen kommen vor Generationen­gerechtigkeit, die Steuer­pläne sehen massive Erleichterungen für die Reichen und ein grosses Haushalts­defizit vor. Es ist eine Klassen­politik von oben, die jede Kritik und jeden Diskurs über eine andere Form von Wirtschaft, über Bewahren und Erhalt, also den eigentlichen Konservatismus aufgeben hat.

    Friedrich Merz ist der lauteste Propagandist dieser Haltung, ein Teil der deutschen Medien ist darauf eingeschwenkt. Armin Laschet wirkt ein wenig wie der Clown dieser Macht, die nur eines hat, wie es ein wichtiger CDU-Stratege in einem Hinter­grund­gespräch sagte: Alles, was sie haben, ist der Wille zur Macht. [...]

    Wie nennt man so einen Politik­stil? Es gibt eine Klima-Union, die sich dagegen­stemmt, es gibt ein paar alte Politiker, die sich auf Twitter über den schamlosen Nachwuchs aufregen – tatsächlich aber verbindet die inhaltliche Implosion, die sich im Kandidaten Armin Laschet zeigt, die CDU mit anderen konservativen Parteien in den USA etwa oder in Gross­britannien, wo sich ebenfalls sehr clowneske Kandidaten für die massiven Interessen einer bestimmten Elite einsetzen.

    Es scheint, als ob es gerade diese Kandidaten bräuchte, die durch ihre Knüffe und Püffe von den eigentlichen Absichten ablenken – von einem Kapitalismus, der sich laufend radikalisiert, während die anderen, Linke oder die Grünen, seltsam blutleer und ideenlos bleiben.[...]

  • Bananenrepublik Deutschland #4


    Erinnert sich noch jemand an den kurzweiligen Ex-Ministerpräsidenten von Thüringen?

    Schattenkreisverbände: "Thomas Kemmerich ist ein Machtmensch"

    Die Thüringer FDP trete mit einer ungültigen Liste zur Wahl an und gehöre ausgeschlossen, sagt der FDP-Mann Hagen Hultzsch. Er glaubt, dahinter stecke sein Landeschef.


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