Beiträge von Henthorik

    Bei Linken anscheinend nicht, sonst hätten sie längst gefordert, die Atomkraftwerke weiter zu betreiben, um die Kohlekraftwerke viele Jahre früher abzuschalten.

    Ääääähm.... Was ist das denn bitte für eine Behauptung?? Atomkraftwerke sind auch schädlich für die Umwelt:

    Atomkraft ist nicht klimaneutral

    Es ist richtig, dass bei der eigentlichen Stromproduktion aus Kernenergie kaum Treibhausgase freigesetzt werden. Dennoch ist Atomkraft auf keinen Fall CO2-neutral – Treibhausgase werden vor allem vor und nach der Stromproduktion ausgestoßen. Betrachtet man den gesamten Lebensweg – von Uranabbau, Brennelementherstellung, Kraftwerksbau und -rückbau bis zur Endlagerung – so wird in den einzelnen Phasen zum Teil viel Energie eingesetzt (pdf), was wiederum zu einem hohen Ausstoß an Treibhausgasen führt.

    Auch in anderer Hinsicht sind Atomkraftwerke sehr schädlich für das Klima und die Umwelt.

    Und diese Schädigung tritt ohne Komplikationen ein. Gibt es zum Beispiel eine Explosion des Kraftwerks ist alles im Ars*h und wir müssen uns gar keine Gedanken mehr um Umweltthemen machen, weil wir und unsere Nahrung verseucht sind und alles schön langsam verendet. Siehe Tschernobyl. Siehe Fukushima. Also wirklich...

    wie kann man eigentlich auf die Idee kommen, jemanden sinnlos (!!!!) ins All oder in die Nähe davon zu schicken, so berühmt er auch sein mag, und sich danach damit zu brüsten, man verwende ja den abgasschwächsten Treibstoff? Hallo? Es gibt so etwas wie Fotos und Videos, die in so etwas wie im Internet veröffentlicht werden. da siehst du auch nichts anderes als in so einer Rakete, so toll das Erlebnis auch sein mag, einfach mal so als touristische Attraktion ist das völliger Bullshit!

    Okay, vielleicht war diese Darstellung der Ziele eines durchschnittlichen Menschen etwas zu grob, aber generell ist es doch so, dass sich Ziele direkt oder indirekt durch finanzielle Eigenständigkeit erreichen lässt. Bei Sachen wie Wohnung, Auto, Urlaub, Grundbedürfnisse direkt, bei Familie und Freunden indirekt (1.) oder sehr indirekt (2.) . Seine Ziele zu erreichen, dies ist ein Ansporn, arbeiten zu gehen. Dies habe ich angesprochen, die Motivation zum Arbeiten gehen muss vorhanden sein, denn nur mit genügend Arbeitenden funktioniert das System der Bundesrepublik Deutschland.


    Den anderen Kram lass ich einfach stehen, der ebenfalls teilweise nur unsinnige oder schöngefärbte PR ist.

    Ein wenig präziser bitte.

    In dieses Faktenproblem (keine Ahnung, wer von euch beiden recht hat) mische ich mich mal nicht ein, trotzdem steht für mich fest: Deutschland kann in der Welt eine Vorbildrolle einnehmen, irgendwer muss ja mal anfangen. Wie schon gesagt, das alles darf nicht über alle Maßen auf Kosten anderer wichtiger Sachen gehen, aber allein durch Diplomatie bekommen wir das Problem auch nicht gelöst, da müssen erstmal Taten folgen xD.


    Die These mit den Kohlekraftwerken unterstütze ich, die von Industrieller zuletzt genannte These nicht, ist halt a bissl verallgemeinernd und aggressiv, ne?

    Der Einfachheit halber mach ich jetzt den Auf-zeei-Kommentare-in-einem-Kommentar-reagieren-Trick ;-)


    Müssen es unbedingt PolitikerInnen sein?


    Ich würde lieber den BDI-Chef spielen. oder irgendeinen CEO aus dem Autokartell.

    Das scheinen irgendwie die wichtigeren Rollen zu sein.

    Die wichtigeren Rollen, wie meinst du das? Aber klar, gerne, soll ja eh was Lustiges sein!


    Die Leute, die gelöscht werden, meinst du?

    Echt jetzt, warum und von wem??

    Politik- das läuft oft hinter verschlossenen Türen statt. Man berät, was der Bevölkerung wie wo warum mitgeteilt werden soll, man streitet geheim, um nachher Einigkeit zu spielen, man entscheidet Dinge, die dann nachher natürlich "freiwillig" und "ohne Beeinflussung durch andere" bekanntgegeben werden. Manchmal ist es einfach nur zu kompliziert und belanglos, als dass alle Entscheidungen in den Sitzungen meinungsvertretender Parteien, die in Sitzungen getroffen werden, veröffentlicht werden sollten, manchmal geht es wirklich nur einen kleinen Kreis von Leuten an, manchmal würde man aber auch seinem Ruf schaden oder sogar staatliche Probleme bekommen, würde man das alles öffentlich rausposaunen, was man in internen Versammlungen so von sich gibt (siehe Ibiza-Skanndal, "Schlumpf-Beleidigung" von Söder)


    Vieles Illegales kommt jedoch sowieso irgendwann durch Untersuchungen raus. Doch Wortlaute werden so gut wie nie veröffentlicht. Es bleibt also die Frage, was denn wer gesagt hat und wie es zu manchen veröffentlichten Aussagen kam.


    Diese Aufgabe können die Roleplayerinnen und Roleplayer unseres Forums übernehmen und Wortlaute komödiantisch versuchen, wiederzugeben :-) Mal gucken, was dabei rauskommt und schonmal viel Spaß!!

    Ich möchte gerne eine These aufstellen, die liebend gerne diskutiert oder auch entkräftet werden darf (was höchstwahrscheinlich auch geschehen wird): "Das momentane Wirtschaftssystem Deutschlands hat dem Land gutgetan- Jetzt ist es allerdings Zeit für andere Themen, Umwelt zum Beispiel!"


    Ja, Kapitalismus ist nicht immer gut, doch Kapitalismus bringt durchaus Vorteile mit sich: Man hat Ziele im Leben, man möchte reich, berühmt, angesehen etc. werden und arbeitet so mit einer zugegeben nicht sehr schönen Motivation, trotzdem tut diese dadurch erbrachte Leistung dem Land und den Menschen im Land gut. Wobei Aufstreben und Ziele ja grundsätzlich natürlichen Ursprungs sind, und - solange es niemandem schadet- durchaus im Ordnung sind.


    Kapitalismus darf jedoch nicht radikal durchgeführt werden, ebensowenig wie andere Wirtschaftsformen. Eine gute Mischung muss dahingehend angewandt werden, und ich denke, im Grunde werde ich im Namen vieler sprechen, wenn ich sage, Deutschland hat in der Vergangenheit diese Mischung recht gut gefunden und sich so nach (zum Glück!!!!!) zwei verlorenen Weltkriegen wieder hochgekämpft, sodass wir sagen können: Uns geht es verdammt gut!


    Ein weiterer Vorteil des Kapitalismus ist die Freiheit, und auch wenn das sehr nach FDP klingt, ist Marktfreiheit ein wichtiges und auch demokratisches Gut. Zu viele Verbote können der Wirtschaft, dem Aufstreben und der Motivation, also auch Geldfluss und Lebensqualität der Gesellschaft schaden. Wer frei in seinem Handeln ist, ist frei in seiner Kreativität, das kann eine Gesellschaft weiterbringen.


    Kreativität, Marktfreiheit, richtig eingesetzter Kapitalismus, all das kann also gut sein für die Gesellschaft, und das war in der Vergangenheit durchaus manchmal so. Doch jetzt, gegenwärtig, vor unseren Augen, erleben wir einen Umbruch, Klimawandel, der Veränderung erfordert, ebenfalls jetzt, gegenwärtig und deshalb leider auch (z.B. an der Tankstelle) sichtbar vor unseren Augen. Diese Vorgänge müssen gerecht zugehen, es reicht nicht, wenn nur ein Teil der Menschheit dies mitmacht und der Rest zuguckt, wir müssen alle mitnehmen, und deswegen ist soziales Denken wichtiger und richtiger, auch wirtschaftlich, als Freiheit und Kapitalismus, Geldvermehrung ohne Ende und Ungerechtigkeit.

    Jede Person muss dafür vielleicht auf ein paar Dinge verzichten, aber wenn wir das nicht tun, wird jede Person auf viel mehr Dinge verzichten müssen, deswegen ist das ganze so wichtig, und deswegen verstehe ich den Herrn Lindner in seinem schicken Polohemd nicht.


    Ja, wir haben Schulden, und ja, wir müssen sehen, dass wir nach Corona den ganzen (Wirtschafts-)Laden wieder zum Laufen kriegen, aber hey, wir sind Deutschland, wir haben schon so vieles geschafft, warum sollen wir das nicht schaffen? Umweltschutz und Nachhaltigkeit wird Arbeitsplätze schaffen, natürlich werden ein paar wegfallen, aber alles in Allem werden trotzdem viel mehr dazukommen! Wir brauchen eine gewisse Kontrolle, denn natürlich sind andere Bereiche wie Infrastruktur, Bildung und Digitalisierung auch wichtig und voller Förderungsbedarf (auch deswegen darf es so etwas wie BER oder Gorch Fock nie, ich betone: NIE wieder geben! ) aber zentral im Vordergrund muss das eine Thema stehen, und diese Meinung ist nicht aus irgendwelchen Ideologien geboren sondern wissenschaftlich bewiesen.



    Wirtschaft ist ein spannendes Thema, ein wichtiges Thema, ein heiß diskutiertes Thema. Aber Wirtschaft ist letztendlich dazu da, dass es der Menschheit gut geht. Ohne die gescheiten Lebensbedingungen kann das aber nicht geschehen, weswegen man Thesen wie "Wirtschaft vor Klimaschutz" (frei zitiert von Friedrich Merz) nochmal überdenken sollte, und weswegen ich sehr toll finde, dass jetzt ein paar schöne Plätze in der Opposition für die CDU frei werden, wenn sich die Ampel anstrengt! (Ja, die FDP-Kröte muss man da halt schlucken...)

    Kann man sogar verstehen, ohne ein einziges Wort von Marx gelesen zu haben:


    ES TUT SO WEEEEEEEEEEEEEEEEEEH!!! 😡😡😡😡👿👿

    Geilomat!!!

    Tag der offenen Tür: Tesla-Baustelle wird heute zum Jahrmarkt – Elon Musk zeigt sich Fans

    Riesenrad, Musik, Essen, Trinken und Elektroautos: Tesla lädt in Deutschland zum Tag der offenen Tür auf seiner Baustelle der Fabrik, für die die abschließende Genehmigung noch fehlt. Das Fest ist Chefsache.


    Leider kein Freibier.

    Habe durch die 19-Uhr-Nachrichten des ZDF davon erfahren und finde das ganze Fest extrem falsch...


    1. Warum werden die Medien da weitesgehend rausgehalten, wie vom ZDF berichtet?? Das Fest sollte doch Information sein (da Tag der offenen Tür) und nicht Manipulation, oder?


    2. Dass die Genehmigung für das Teslawerk noch nicht in trockenen Tüchern ist und trotzdem gebaut wurde ist ein Mistding. Aber warum gab es bitte für dieses Fest eine Ausnahmegenehmigung??? Regeln- gerade Corona-Regeln- sind Sicherheitsmaßnahmen, die gefälligst eingehalten werden sollen, ansonsten bringen die nichts. Ist diese veranstaltung überlebenswichtig oder warum muss man da eine Ausnahme machen, Brandenburg/Grünheide/Verantwortliche?´


    3. Was war das denn für ein Auftritt vom Herrn Musk? Lieber Elon: Wenn du dich auf Deutsch bei den Bewohner*innen von Grünheide und Umgebung einschleimen willst, dann übe vielleicht den Text, den du vorträgst, vorher ein paar mal und ließ ihn nicht stockend und rotzfrech mit dem Handy ab!


    4. Hmm, man musste eine sogenannte "Vorregistrierungsanfrage" für dieses Giga-Fest beantragen (warum die Fabrik Giga-Factory genannt wird? Weil das ganze Projekt eine gigantische Umweltkatastrophe werden wird. und da hilft es nix, wenn der reichste Mann der Welt sich ab und zu mal nach Berlin, Verzeihung, Brandenburg bequemt.) . Ob die 9.000 Zugelassenen wohl 100% nach dem Zufall ausgelost wurden oder ob da gewisse Kalkulationen im Spiel waren- ein Schelm wer Böses denkt :-).


    5. Wie verlogen sieht bitte dieser zuständige Minister Brandenburgs aus? Der würde sicher alles für seine Arbeitsplätze tun, kein sicherer Tarifvertrag und Beachtung der Gewerkschaften hin, schlechte Mitarbeitererfahrungen aus Amerika her (siehe hierzu Artikel: https://www.tagesschau.de/wirt…-gruenheide-jobs-101.html)


    Fazit: Ne du, das ganze war, wie schon beschrieben, ein gigantischer Fehler! Deutschland ist doch schon Autoland, und ja, der Westen dominiert in Wirtschaftsdingen, aber Arbeit darf doch nicht in diesen Maßen über Umwelt gehen, dass muss man doch als Land Brandenburg verstehen. Schlimmer noch sind diese ständigen Ausnahmeregelungen und Vorgenehmigungen, wie auch hier wieder geschehen. Aber ich lasse mich gerne von anderen Meinungen überzeugen!

    Hier die Lösung des Problems mit der 5%-Hürde, der keine etablierte Partei zustimmen wird.

    Ersatzstimme

    Ein sehr, sehr kluger Ansatz. So würden die etablierten Parteien viel mehr um Wählerstimmen kämpfen müssen, da die Hürde, eine kleine Partei zu wählen, nahezu vollständig aufgelöst wird :-) . Fast jede*r würde sich dann erstmal überlegen, welche Interessen er*sie wirklich vertreten haben will, ohne groß Kompromisse machen zu müssen, und, wie im Wikipediaartikel erwähnt, das kleinere Übel zu wählen.

    Nachdem ich mich besinnt habe, und eingesehen habe, dass über alle Kleinst- und Kleinparteien eine Zusammenfassung zu schreiben, ein zu großes Projekt war (zur Information siehe Thread "Aufmerksamkeit den Kleinparteien" RE: Aufmerksamkeit den Kleinparteien!) , starte ich nun nach der Bundestagswahl doch eine Diskussion zu dem Thema Kleinparteien. Die These lautet: "Eine Stimme an eine Kleinst- oder Kleinpartei, von der absehbar ist, dass sie nicht die 5-Prozent-Hürde schaffen wird, ist eine vergeudete/verlorene Stimme." Vertreten tut sie meiner Ansicht nach Utan , dies entnehme ich seines Kommentars von gestern:


    Zitat

    "...Das gibt mir direkt Gelegenheit, mich bei den 12% "Sonstigen" - von denen es völlig erwartungsgemäß keine einzige über die 5%-Hürde zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin geschafft hat - dafür zu bedanken, dass ich jetzt die nächsten fünf Jahre lang das biedere Kartoffelgesicht von Franzi Giffey als neue Landesmutter ertragen muss. ..." 8Bezog sich auf Berlin, aber ich denke, die selbe Meinung wird Utan auf Bundeseben vertreten, wenn nicht, gerne richtigstellen ;))

    Meine persönliche Meinung ist, jeder und jede sollte mit gutem Gewissen die Partei wählen können, die er*sie für richtig hält. Natürlich kann man sich ungefähr denken, welche Partei es schaffen wird, und welche nicht, aber eine Wahl sollte doch möglichst genau den Willen der Wählerschaft widerspiegeln, deshalb sollte man sich nicht von Umfragen blenden lassen. Zudem ist es ja nicht so, dass eine Kleinpartei nicht von Stimmen profitiert, sollte sie die 5 Prozent nicht schaffen: Umso mehr Stimmen man bei Wahlen erhält, umso mehr Parteigeld gibts vom Staat! Wie das genau geregelt ist, kann man hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/…inanzierung_(Deutschland). Eine Bundestagswahl, sprich viele Wählerstimmen, auch unter 5 Prozent der Gesamtstimmen, kann besonders für eine kleine Partei sehr nützlich sein, das Geld wird in Werbung für das Thema oder die Themen, die die Partei unterstützt gesteckt, und so können die Interessen auch außerparlamentarisch vertreten werden, das Thema findet mehr Beachtung, und vielleicht lässt sich dann durch parteiorganisierte Petitionen auch so viel erreichen!


    Ein weiteres Argument für das Wählen von Kleinparteien ist, dass man damit ein Zeichen setzen kann: Man ist nicht mit den großen Parteien zufrieden, und fühlt sich von ihnen nicht repräsentiert. Die allermeisten Kleinparteien haben gar nicht das Ziel, groß zu werden. Sie setzen sich einfach nur für eine bestimmte Sache ein, und wollen, dass diese durchgesetzt wird. Wenn diese Sache dann von den großen Parteien aufgenommen und ins Parteiprogramm integriert wird, dann wird die Kleinpartei unnötig, geht unter und die Prozentanzahl bei "Sonstiges" wird auch wieder kleiner. Doch solange diese Zahl so hoch ist, sollte man sich lieber fragen, welche Intention dahintersteckte, dass so viele Mini-Parteien gewählt haben und nach Lösungen für ihre Probleme suchen, und sich nicht darüber beschweren.


    Und am Schluss nochmal ganz konkret zu Utans Aussage: Wer sagt denn, dass die Wähler*innen wenn nicht Kleinparteien CDU oder DIE GRÜNEN gewählt hätten, und nicht auch SPD, und es so zu einem anderen Wahlsieg gekommen wäre?

    😳

    Smileys bringen einen in einer Diskussion nicht soooo krass weiter... Bitte drücke dich etwas verständlicher aus:) Stimmt irgendetwas nicht, was ich geschrieben habe?


    Ach so: Ich bin tendenziell gegen die CDU, dies wollte ich nochmal anmerken. Klar, das ist ne demokratische Partei, aber in diesen Zeiten bringt diese Partei uns halt einfach nicht weiter, da müssen meiner Meinung nach mal andere ran! Zumindest auf Bundesebene, kommunal würde ich eher nach den Leuten, und nicht nach der Partei gehen.

    ähhh... zum Beispiel?

    Na ja, nach dem Krieg gab es zum Beispiel das Wirtschaftswunder, worander damalige Wirtschaftsminister und späterer Bundeskanzler Ludwig Erhardt (CDU) maßgeblich beteiligt war. Helmut Kohl (CDU) trieb die Wiedervereinigung Deutschlands stark voran, ebenso wie die europäische Integration. Und Angela Merkel (CDU) führte ihr Land 16 Jahre garantiert nicht fehlerlos, aber doch gut, das muss man schon anerkennen, besser, als man es zunächst von ihr erwartete. Das sieht man besonders an den Umfragen: Viele Deutsche würden sich wünschen, Angela Merkel bliebe im Amt, ohne sie rutscht die Union dagegen stark ab.


    Schwarz oder Gelb muss aktuell beteiligt sein. RRG ist aber ohnehin nur ein Märchen, Scholz hat ja bereits die "Mimimi, die Linke will die NATO abschaffen"-Karte gespielt. Und dennoch ist man ja fast geneigt, sich die Ampel zu wünschen...würg......nee...

    Ganz ehrlich: Ich würde die CDU sehr gerne mal in der Opposition sehen. Klar, die Partei hat in der Vergangenheit viel für Deutschland getan, und ohne sie wären wir vielleicht nicht ganz soweit, aber diese Zeiten sind jetzt vorbei! Klimaschutz ist wichtig, das kann man nicht leugnen, und in Sachen Klimaschutz ist die Ampel meiner Meinung nach die beste Koalition. Jamaika kann ich mir gar nicht vorstellen, da sind die Gegensätze zwischen CDU und FDP gegenüber den Grünen einfach zu groß. Und alles, wo SPD und Union zusammenarbeiten müssen, ist zum Scheitern verurteilt.

    Und die AfD gibt es vor allem deshalb, weil die Unionsparteien zuvor schon Jahrzehntelang einen merkantislistischen und national-neoliberalen Wirtschaftspolitischen Kurs in Europa fuhren und dabei schon in den 90er kaum einen Wahlkampf auf landes- oder bundesebene führtne, in dem sie nicht Stimmung gegen Ausländer und Linke machten.

    Ja, es gibt „braune Schafe“ in der CDU, und ich wage zu behaupten, noch ein paar mehr in der CSU, aber dass dies bei der Mehrheit der Partei(en) der Fall sein soll…Ne du, da bin ich mit dir nicht einer Meinung. Dass sich die AfD im Grunde aus der CDU entwickelt hat, ist mir auch bewusst, aber das kann nicht Teil dieser Debatte sein, weil die AfD, wie du es schon angedeutet hast, damals noch andere Ziele hatte, fernab von Rechtem.


    Habe mich mal informiert über deine beiden eben genannten Wirtschaftsbegriffe: National-Neuliberalismus und Merkantislismus. Überall wo Nationalismus drin ist, kann schonmal nix Gutes drinstecken, aber dem Neoliberalismus und (meiner Einschätzung nach) auch dem Merkantislismus kann man nicht vorwerfen, sie seien schlecht, ich halte das für zielorientierte Ziele und das kann der CDU grundsätzlich nicht vorgehalten werden… Aber Hetze gegen Ausländer*innen ist natürlich nichts Gutes, trotzdem ist dies vor 30 Jahren geschehen und heute muss man das nochmal neu bewerten.

    Aber das heißt nicht, dass Leute die Unionsparteien wählen alle dumme und schlechte Menschen sind. Und es sind auch nicht alle AfD-WählerInnen Nazis.

    Genau!

    Denn wir wissen ja: Wer CDU wählt ist entweder dumm oder ein schlechter Mensch - oder beides.

    Wenn du das ironisch meinst: Wer denkt das bitte? Ich meine, an manchen Leuten in der CDU kann man diese voreilige und verallgemeinernde Haltung (ich bin grundsätzlich gegen Verallgemeinerung) irgendwie ableiten, aber so viele Düften das aus eben genannten Gründen nicht denken, oder?


    Wenn du das ernst meinen solltest: Ja, die CDU hat mehr Verbindungen zu rechten Parteien wie der AfD (und ich nehme mir das einfachmal raus und sage, die ist dumm und schlecht für das Land) als andere große deutsche Parteien, aber allein das Regieren in den letzten 16 Jahren zeigt: Alles wurde nicht richtig gemacht, aber Deutschland geht es (verhältnismäßig durch Corona) gut, es ist ein demokratisches und (wirtschaftlich) „wichtiges“ Land und für viele Länder ein Vorbild.


    Und nicht jede*r ließt sich vor jeder Bundestagswahl alle Wahlprogramme durch bzw. guckt jeden Tag Nachrichten. Wobei man auch nicht alles in den Nachrichten erfährt, sondern eben in Foren, Tickern, Videos, Fachsendungen etc. Viele Wähler*innen haben gar nicht die nötige Zeit und auch Möglichkeiten dazu. Ich erinnere da besonders an die Älteren. Da gibt es viele, die eben schon immer CDU gewählt haben, und damit immer gut gefahren sind. Die sich gar nicht vorstellen könnten, plötzlich Die Grünen zu wählen.

    Und wir dürfen eines nicht vergessen: CDU heißt nicht „Christlich Dumme Union“ sondern „Christlich Demokratische Union“, und demokratisch ist sie. Aber in Sachen Klimaschutz ist die Partei vielleicht nicht das Beste für Deutschland… Aber das muss letztendlich jede*r selbst entscheiden, ich möchte hier nur mitteilen, dass man die CDU unbesorgt wählen kann, so wie alle im Bundestag vertretenden Parteien außer die AfD.

    Kleines Update:


    -Leider haben noch viele Kleinstparteien kein Wahlprogramm zur Bundestagswahl 2021 veröffentlich. Um die aktuellsten Themen der Partei aufführen zu können, habe ich mich deshalb entschlossen, das "Bundestagsliste runterarbeiten" abzubrechen und stattdessen die Parteien mit aktuell keinem Wahlprogramm zur Btw 21 (die auch groß genug sind, um eines noch zu erstellen) zu überspringen und mit den Parteien mit Wahlprogramm weiterzumachen.


    -Demnächst beginnen meine Sommerferien. Realistischerweise muss ich daher sagen, dass ich es zukünftig nicht schaffen werde, täglich eine Partei zu analysieren. Von bis Sonntag den 25.7. bin ich erstmal im Urlaub. Daher werden unregelmäßiger Analysen kommen, Auch morgen und übermorgen sieht es schwierig aus, ich bin aber fest entschlossen, alle Parteien zu schaffen, und wir haben ja noch über 2 Monate, also macht euch keine Sorgen :-)


    Ist das dein Ernst? Ist ein Witz oder?

    Das war quasi eine Metapher. Da habe ich ein wenig Transferleistung vorrausgesetzt.


    PS: Das Hagen Rether Video dauert nur 5 Minuten und bringt es auf den Punkt.

    Na ja, Kolonien haben wir wirklich nicht, aber ich habe mir jetzt mal das 5-minütige Video angeschaut und weiß, was du und Hagen Rether meint.