Interessante Sendungen und Links

  • seahoover wurde verjüngt...

    "Seehofers Afghanen" sind zurück (tagesschau.de)

    "Im Juli 2018 wurden 69 Menschen nach Afghanistan abgeschoben. Einige sind nun wieder zurück in Deutschland, ganz legal. Die Fälle zeigen die Widersprüchlichkeit der deutschen Asyl- und Einwanderungspolitik."

    Aber leider nur 4 .

    Und die Wucherer lassen sie ihre Abschiebekosten zahlen.5000 Okken.

    Sagt mal,was soll denn das?

    Jemand tut ihnen gegen ihren Willen Gewalt an und dafür noch Wucherpreise nehmen?

    Zu schweigen,von ihren ganzen Sachen,die ja Deutschland geblieben sind und die sie bestimmt nicht zurück bekommen haben.


    Übrigens nicht vergessen:

    Von all den Menschen,die nach Libyen zurückgeschickt wurden, verschwinden ungefähr 50% spurlos.

    Wie ist das mit " Seehofers Afghanen "?

    Soviel ich mich erinnere kann sind kurz naCh Ankunft welche gestorben.

    Und der Rest?


    Und warum überhaupt, darf die deutsche Regierung unschuldige Menschen als Straftäter bezeichnen das geht einmal quer dirch die Presse und es gibt kein juristisches Nachspiel?

    Das ist Verleumdung.

    Sollte eigentlich viel Geld kosten und zurücktreten müsste soweit auch

  • aus einer email von abgeordnetenwatch


    Zitat:


    dieser prominente „Neueinkauf“ dürfte sich für Facebook noch bezahlt machen.

    Wie jetzt bekannt wurde, hat sich der Internet-Gigant eine neue Chef-Lobbyistin gesichert – und die verfügt über beste Kontakte in die Politik.

    Bisher war Julia Reuss nämlich Spitzenbeamtin und Büroleiterin des CSU-geführten Digitalministeriums von Dorothee Bär im Kanzleramt.

    Wenig überraschend: Reuss, die seit zwei Jahren mit Andreas Scheuer (CSU) liiert ist, soll für Facebook zukünftig in Deutschland und Mitteleuropa den Kontakt zur Politik halten.

    Unter den bisherigen Kolleg:innen und Vorgesetzten dürfte ihr das sicherlich nicht allzu große Probleme bereiten. Dass Reuss privat in einer Beziehung mit dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur lebt, macht den Seitenwechsel zusätzlich pikant.

    Im Staatsministerium von Dorothee Bär will man im Wechsel der Spitzenbeamtin kein Problem sehen und versichert, dass zu den Aufgaben der ehemaligen Büroleiterin „nicht die inhaltliche Betreuung von Themen, die ihren neuen Arbeitgeber betreffen“ gehörte.

    Facebook dürfte das nicht weiter stören: Beim Internetriesen werden wohl vielmehr die Fähigkeiten von Reuss als Türöffnerin im Fokus stehen.

    Vom Digitalministerium zum Digitalriesen – im fliegenden Wechsel

    Erst vergangenes Jahr haben abgeordnetenwatch.de-Recherchen belegt: Unternehmen und Wirtschaftsverbände nehmen seit einiger Zeit verstärkt auch Büroleiter:innen und enge Vertraute einflussreicher Fachpolitiker:innen unter Vertrag.

    So setzen die Unternehmen Netzwerke und Fachwissen für die eigenen Zwecke ein – denn die Ex-Beamt:innen wissen genau, welche Entscheidungsträger:innen es wann zu kontaktieren gilt. Wenn man sich aus gemeinsamen Jahren im Kanzleramt, Ministerium oder Bundestag dann noch gut und persönlich kennt: umso besser.

    Ein offensichtliches Problem bei diesen Seitenwechseln: Wer Mitarbeiter:innen von Fachpolitikern rekrutiert, verschafft sich gegenüber anderen Interessengruppen einen unschätzbaren Vorteil. Zugespitzt gesagt: Am Ende dringt nicht derjenige mit den besten Argumenten zu den Entscheidungsträger:innen durch, sondern der Lobbyakteur mit der klügsten Personalpolitik.

    Begünstigt wird dies noch durch fehlende Transparenzpflichten: Ein Transparenzregister, in dem Kontakte zwischen Lobbyist:innen und Politiker:innen aufgeführt werden müssen, scheiterte bislang vor allem am Widerstand von CDU und CSU. Und die Sorge wächst, dass ein Lobbyregister bis zur Bundestagswahl ganz hinten herunterfällt.

  • https://twitter.com/ClareDalyMEP/status/1362426498179735556

  • ZON macht zwischen den Zeilen mal klar, wo auf welcher Seite man steht.

    Nun gut, die fragen ihre Leser ja auch, wie wohlhabend diese sind.

  • Matt Taibbis Nachruf zum kürzlich verschiedenen Gottvater des gewissenlosen Rechtsopportunismus, R. Limbaugh:

    Rush Limbaugh, Who Should Have Stayed Jeff Christie

    A pioneer, and not in a good way


    [...] When he went national in 1988 with a WABC talk show, it was built around a new character. “Jeff Christie” had long since made way for Rush, the “Doctor of Democracy,” man of “zero mistakes” who would tell drivetime audiences the real truths. Limbaugh’s virtuosity with the medium was key to the act. The tireless polysyllabic self-congratulation, which tumbled out of his mouth in breathtaking flourishes of gibberish braggadocio — he was “the most dangerous man in America,” with the “largest hypothalamus in North America,” who was “serving humanity just by opening my mouth,” with “half my brain tied behind my back just to make it fair” — was for the benefit of a vast audience that was used to being told it was too stupid to understand its own interests.

    Rush told them a different story. They were plenty smart. After all, they had chosen to listen to the smartest person in history. When he praised himself, he was actually praising his audience. They ate it up. He was a pioneer of the audience-optimization model of media — identify an audience, observe its obsessions, then vomit your demographic’s self-image back across the airwaves in big chunks, in between ad blocs. Jacking off your target market’s hangups was an innovation back then, and he had the skill to turn his broadcast studio into a second Oval Office.

    Rush grew audience in an almost agricultural fashion, watering the landscape with diatribes about the libs and feminazis that truckers and cabbies with their radios on spread “across the fruited plain.” Unlike the Republican politicians he aided, the core of Rush’s act was the voters themselves: he made caller stories central to his show, carefully tending to the audience relationship, offering a kind of group therapy just by listening, in addition to serving up plenty of targets to blame in response.

    This made him, at his height, more powerful than any Republican politician. The Newt Gingriches and George Bushes of the world were hired lackeys whose job was to convince the ordinary person that war, deregulation, and supply-side economics were good for regular folk, not just donors like Halliburton, Exxon-Mobil, and Lockheed-Martin. Those pols weren’t winning elections carrying Bill Buckley and George Will into battle. They had no connection to actual people. Rush did. The Republicans needed him, and he delivered, selling his audience out to a partisan con that among other things convinced a generation of Middle American listeners that their enemies were poor minorities and immigrants whose hunger for tax dollars was being stoked by “race hustlers” on the Democratic side.

    Occasionally I would listen to Rush (he took some bizarre shots at me over the years, by the way, once even calling me a part of the “media-Democrat-industrial-complex,” which gave some of my friends a huge laugh), and it always struck me that this was a person without much natural interest in politics. It was totally unsurprising that he tried to move into NFL commentary, since he clearly liked football. But what Rush clearly loved above all was being a performer, and he’d hit on a Faustian bargain that gave him a gigantic audience and the adulation of millions. All he had to do in return was have no morals at all and embrace a sociopathic programming concept.[...]

    Interessant ist der Mechanismus, der die HörerInnen glauben liess, sie seien selbst ganz besonders intelligent und informiert, weil sie einem Radioprediger zuhörten, der sich ihnen als besonders intelligent und informiert zu verkaufen wusste.


    Bezogen auf sich - so rein kulturell bedingt - in der Regel eher etwas bescheidener gebende deutsche Deutungshoheiten kann man das in abgeschwächter Form eigentlich auch auf die meisten hiesigen RedakteurInnen oder NachrichtenmoderatorInnen aus dem massenmdialen Wertejournalismus, auf diverse Verschwörungideologievermarkter, und sogar auf den einen oder anderen podcastenden Soziologen anwenden.

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