Bundestagswahlen 2021

  • Den Kampf um den Wiedereinzug sehe ich bei der AfD eher nicht, die stehen fest bei gut 10%. Da sehe ich eher für die Linke Probleme, 2017 gab es 9,2 % mit Bartsch und Wagenknecht, Umfragetendenz sinkend und interne Hackelei.


    Sicher bin ich nur was die SPD nach der Wahl von sich geben wird: "Wir haben verstanden...", irgendwas mit "Erneuerung", "weiterso darf es jetzt nicht geben"...

  • Diese linksideologen von der ZEIT sind sich nicht zu schade, das größte politische Ausnahmetalent seit Edmund Stoiber als machtgeilen politischen Opportunisten zu brandmarken!

    Markus Söder: Ein Mann zum Misstrauen

    Gestern versprach Markus Söder, bei einer Ablehnung der CDU auf die Kanzlerkandidatur zu verzichten. Die kam heute, doch Söder will weitermachen. Das sagt viel über ihn.


    Noch gestern, bei einem gemeinsamen Auftritt mit CDU-Chef Armin Laschet, hatte der bayerische Ministerpräsident mit sanfter Stimme versichert, dass er zwar für die Kanzlerkandidatur der Union bereit stünde, allerdings nur, wenn die Schwesterpartei CDU ihn dabei "breit unterstützt". Andernfalls werde er sich zurückziehen. "Wenn die große Schwester sagt, das ist nicht ihr Vorschlag, und sie hat einen anderen Vorschlag, dann würden wir das auch akzeptieren."

    Nun haben CDU-Vorstand und -Präsidium heute postwendend genau das getan: Mit breiter Mehrheit seinem Konkurrenten Armin Laschet ihre Unterstützung für die Kanzlerkandidatur ausgesprochen. Und nur wenige Stunden später machte CSU-Chef Söder mit sanfter Stimme deutlich, dass er nicht zurückziehen wird.

    "Parteien in dieser Zeit können nicht einfach nur von oben geführt werden", begründete er im Anschluss an die Sitzung des Präsidiums der CSU, das sich erwartungsgemäß für ihn als Kanzlerkandidaten aussprach. Es dürften nicht lediglich zehn, 20 oder 30 Parteivertreter allein entscheiden - Wahlen könnten nur mit "breiter Basis" gewonnen werden.

    Söder will offensichtlich Zeit kaufen, er spekuliert darauf, dass in den nächsten Tagen auch jene Stimmen in der CDU hörbar werden, die mit dem umfrageschwachen Kandidaten Laschet als Kandidat einen Machtverlust befürchten. Dass er dabei in offenkundigen, kaum zu erklärenden Widerspruch zu sich selbst tritt, könnte man jetzt als bayrische Chuzpe abtun, als die Art Unverfrorenheit, wie sie den Chefs dieser Regionalpartei mit ihrem überproportionalem bundesweiten Einfluss nun mal eigen ist.

    ...dabei treibt seine königliche Hoheit in Warheit doch nichts geringeres, als der unbändige Wille des Volkes, sich hinter ihm als Führeroberster Verantwortungsträger zu versammeln.

  • Umfragen, wieviele hat man denn umgefragt? : )


    Söder hat vor Corona eine Wahl historisch tief in den Sand gesetzt, die Symphatiewerte waren auch schon mal schlechter und könnten in 4 Monaten wieder schlecht sein.


    Laschet mag nicht den harten Führer raushängen lassen, aber ich denke er wäre in Sachen Regierungs-Moderation ziemlich merkelähnlich - muss ja auch kein Nachteil sein in einer Regierung kein Basta-Typ zu sein.


    Es wird ein ziemliches Posten-Geschacher sein, wenn Söder zurückzieht bekommt die CSU soundsoviele Ministerien/Staatssekretäre usw. - natürlich nur im Fall das es überhaupt zur Regierung reicht.


    Wenn es Schwarz-Gelb-Grün wird, dann gute Nacht Marie, die kommen auf keinen gemeinsamen Nenner...

  • Es entwickelt sich anscheinend hin zu italienischen Verhältnissen, die Parteien sind so schwach das man 5 für eine Regierung braucht und dementsprechend wenig bekommen sie auf die Reihe - was zu schwächeren Parteien führt usw. - dann noch zunehmend Parteispaltungen, am Ende ist es für alle Zuschauer unerträglich : )

  • Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist der Bundesvorstand der CDU klar pro Laschet und die Fraktion evtl. für Söder.

    Warum? Na weil die Fraktionsmitglieder der CDU, anders als der Bundesvorstand durch die Bundestagswahlen ihre Mandate davonschwimmen sehen. Es geht weder um Inhalte noch um Loyalität der Partei gegenüber. Die Umfragen sind so oder so... Wenn die den Laschet aus der Fraktion heraus absägen, dann lässt das tief blicken.

    „Rette sich wer kann!“, war dann wohl das Motto. Die denken, egal ob Masken oder Kanzlerkandidat, konsequent an sich. Ich glaube, dass Söder mitnichten das kleinere Übel für so ein CDU-Fraktionsmitglied wäre, auch wenn Laschet gerade schwach wirkt. Man könnte so einem Fraktionsmitglied neben fehlenden Inhalten, nämlich dann auch noch fehlende Moral vorwerfen. (Wenn man das nach dem Maskenskandal nicht eh schon tun konnte).


    Nunja, ich hab noch nie die CDU gewählt und werde es freilich auch niemals tun. Also ich schaue da erstmal amüsiert zu und freue mich wie sich die CDU/CSU selbst zerlegt.

  • Ein linksgrüner Schmierfink diffamiert im linksgrünen Spiegel auf das Schändlichste seine königliche Majestät Markus Magnus und attestiert ihm, er sei charakterlich nicht geeignet für die Kaiserkrone - Infam!


    (Inklusive einer Reihe abenteuerlicher Verweise auf die liberalen Ökonomen A. Smith und F. A. v. Hayek, sowie einem geradezu an den Haaren herbei gezogenen Vergleich zwischen dem großen Franken und dem bürgerlichen Emporkömmling D. J. Trump!):

    Markus Söders mögliche Kanzlerkandidatur Wir kennen diesen Mann

    Offenbar leidet das halbe Land unter Gedächtnisverlust – anders ist nicht zu erklären, dass viele Markus Söder ernsthaft für einen guten Kanzlerkandidaten halten. Schon oft hat er bewiesen, dass er für das Amt nicht taugt.

    https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/98872cbe-e5c5-4035-ba9d-7b982cfb07d7_w948_r1.77_fpx69.99_fpy45.jpg


    [...] Bekanntlich, zumindest hätte man annehmen sollen, dass dies allgemein bekannt ist, hat Söder noch jedes Ressentiment geschürt, wenn er den Eindruck hatte, dies könne ihm oder seiner Partei helfen. Als Generalsekretär hat er sich der Methoden Trumps, Spalten und Verunglimpfen, schon bedient, als dieser noch gar nicht auf der politischen Bühne erschienen war. So sprach er 2005 bei der Diskussion der Verschärfung des Sexualstrafrechts davon, dass bei jeder zukünftigen Sexualstraftat an Kindern von Wiederholungstätern Schröder und die rot-grüne Regierung mitverantwortlich seien, die wegen ihres aus seiner Sicht mangelnden Einsatzes für eine Verschärfung zum »Kartell der Schuldigen« gehörten. Das kann man getrost als einen der historischen Tiefpunkte politischer Debatten in der gesamten Geschichte der BRD bezeichnen, wenn nicht als den Tiefpunkt schlechthin.

    Ein weiteres beliebtes Angriffsziel in dieser Zeit waren angeblich arbeitsscheue Arbeitslose, für deren Zwangsbeschäftigung Söder mit so »originellen« Ideen aufwartete, dass Heiner Geißler sie nur mit beißendem Spott kommentierte. 2018 führte Söder in Bayern anfangs einen Wahlkampf mit AfD-Positionen, gegen Flüchtlinge (»Asyltourismus«) und gegen die EU, als er ein »Ende des geordneten Multilateralismus« forderte. Dafür nahm er auch eine Krise der Bundesregierung und ein mögliches Ende der Kanzlerschaft von Merkel in Kauf. Erst nachdem ihm bewusst geworden war, dass sich mit AfD-Positionen keine Stimmengewinne erzielen ließen, schwenkte er wieder um. Viel geholfen hat das allerdings nicht. Zwar gewann Söder die Wahl in Bayern, dies aber mit dem schlechtesten Ergebnis für die CSU seit 1950.[...]

  • Ein linksgrüner Schmierfink diffamiert im linksgrünen Spiegel auf das Schädnlichste seine königliche Majestät Markus Magnus und attestiert ihm, er sei charakterlich nicht geeignet für die Kaiserkrone - Infam!


    (Inklusive einer Reihe abenteuerlicher Verweise auf die liberalen Ökonomen A. Smith und F. A. v. Hayek, sowie einem geradezu an den Haaren herbei gezogenen Vergleich zwischen dem großen Franken und dem bürgerlichen Emporkömmling D. J. Trump!):

    Markus Söders mögliche Kanzlerkandidatur Wir kennen diesen Mann

    Offenbar leidet das halbe Land unter Gedächtnisverlust – anders ist nicht zu erklären, dass viele Markus Söder ernsthaft für einen guten Kanzlerkandidaten halten. Schon oft hat er bewiesen, dass er für das Amt nicht taugt.

    Der Artikel ist cool.

    Marner Man glaub hatte ihn gestern (?) angeschleppt.

  • Marner Man glaub hatte ihn gestern (?) angeschleppt.

    oops!


    Nee, war Roy:


    Söder - Ein Liebesbrief.


    Aber ich klicke leider nicht alles an - selbst wenn es mir als Liebeserklärung an das größte politische Ausnahmetalent seit Edmund Stoiber angepriesen wird.


    Man weiß ja nie welche derben Verunglimpfungen sich dahinter verbergen. Es ist ja heutzutage alles nur noch ironisch. Da hat es einer, der das klare Wort liebt - so wie das fränkische Kraftpaket in der Münchener Staatskanzleiresidez - und jede Gelegenheit sich in den Vordergrund zu drängeln Verantwortung zu übernehmen beherzt beim Schopf packt, ohne lang darum herum zu reden natürlich schwer, sich gegen das linke Meinungskartell durchzusetzen!

  • Roy Roy oder Marner .. Alles linke Socken mit Sozialneid am Ohr.. Kann man mal verwechseln :)

    Aber:

    Der arme Straus'n Maggus.

    Oder wie hieß er noch gleich?


    P.S der Artikel ist gut.

    Den kann man auch 2x teilen.


    Soll hier Leute geben,die völligen Schwachsinn sogar 100mal posten.unter verschiedenen. Namen.Hab ich gehört.

  • ich fände persönlich eine Minderheitsregierung nett.


    Der Plan ist eigentlich dass das Parlament die Regierung kontrolliert und nicht umgekehrt

    Ich denke mir auch, dass dann Politik wirklich nach dem Wählerwillen gestaltet wird.

    Ich befürchte aber, dass ich einfach zu naiv denke und eine Minderheitsregierung aus egoistischen Gründen blockiert wird.


    Es gäbe ja schließlich auch jetzt schon eine theoretische Mehrheit für eine Cannabislegalisierung (oder zumindest ein Anfang mit Modellprojekt und Entkriminalisierung), aber statt wenigstens einen kleinen Schritt zu machen, macht jeder seinen eigenen Gesetzesentwurf und ignoriert die anderen.

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