Der Mülleimer-Thread (offtopic und Spam Beiträge)

  • Ich glaube die Grünen waren das mal bei ihreren Anfängen- da waren die schwer transparent und ließen Presse bei allen Besprechungen zu und wollten genau das zeigen- eine bunte,demokratische Partei mit Streitkultur und Debatierfreude.

    Beim Wähler kam an "zerstrittenen Sauhaufen" und das bekam Def Partei mal gar nicht gut.


    Die Menschen (der Durchschnitt der Menschen) wollen schon wissen,wofür die Partei nun steht und die wollen Stärke und Einigkeit- ein Team sehen.

    Und die Medienlandschaft hat dieses Bild mit Inbrunst getragen und befördert...

    Genau wie sie es mit den Piraten getrieben haben.

  • Und wofür steht DIE LINKE gerade? Wer reißt Dich da irgendwie mit? Bartsch hielt heute mal wieder ne gute Rede im Bundestag, aber um ehrlich zu sein ist er alleine zu wenig in dieser Partei. Kipping hat einfach immer nur noch mal einen draufgelegt. Auf jeden ALG-Vorschlag der SPD setzte Kipping einen drauf, was ja völlig in Ordnung ist, aber da war kein erkennbares Gedankengebäude hinter, das aus mehr besteht als Sozialpolitik. Und Susanne H.-W., sorry, fehlt irgendwie die Begabung in der Öffentlichkeit gut rüber zu kommen.

    Konflikte müssen nichts schlechtes sein, wenn sie inhaltlich bleiben. Der Bürger kann dann zuhören und für die ein oder andere Seite Verständnis aufbringen. Das ist mir in der Situation lieber, als wenn die Linke grau in grau am vermeintlich linken Rand sitzt und Intellektuell gar nicht mehr in der Lage zu sein scheint linke Kritik in Richtung der Lager rechts von Ihnen zu formulieren....und damit meine ich nicht in Richtung FDP oder CDU (das können SPDler auch) sondern in Richtung der Sozis und der Grünen.

  • Mir wäre es lieber ein Fabio als eine Katja.

    mich stören auch inhaltliche Auseinandersetzungen nicht.

    Was ich sagte war- dass es vor einer Wahl eben nicht cool ist, wenn keiner mehr weiß, ob die in eine Partei gehören -

    Solche großen Richtungsstreite muss man auf ein früheres Datum verlegen und es sollte eben noch nach Diskussion aussehen- nicht nach Feindschaft und Befindlichkeiten und Postengegeiere.


    Du hast oben grade die Bemerkung geliked, die Presse hätte das mit großer Freude verbreitet.

    Ja hat sie.

    Und das ist die gleiche Presse immernoch- die die Linke ganz genauso beschädigt und mit genauso viel Genuß,wie die es damals mit den Grünen gemacht haben.

    Und dann noch die ganze Twitteria hinterher als Verstärker- die es damals noch nicht gab.

    Ich bin der Meinung, daS kam sich vor einer Wahl keine Partei leisten-

    eine linke,auf die die bürgerliche Presse doppelt gern eindrischt dreimal nicht.

  • Natürlich wird sich die bürgerliche Presse jetzt mal mehr, mal weniger darauf stürzen. Die Presse hat schon immer auf die Linke geschlagen, wenn sie es konnte... das ist nichts Neues.

    Was mich zuletzt ein bisschen beunruhigte, war meine Wahrnehmung dieser Partei, die mich so überhaupt nicht mehr interessiert hat. Die war mausetot, um es mal drastisch auszudrücken... nur wohlwollend hielt sie ein Nickerchen.

    Die derzeitige Berichterstattung und eine gute These der bekanntesten Parteifrau:

    -Identitätspolitik ist keine linke Politik, sondern einfach nur preiswerte Symbolpolitik, die sich vielleicht nach Linker Politik anhört, aber kaum jemanden helfen wird.-

    (sinngemäß)

    ...wird dabei helfen können in das Blickfeld der Wähler zurückzukommen... aber was weiß ich... ich freue mich, dass S.W. gerade wieder öfter im Fernseher zu sehen ist. Sie sagt da kluge Dinge und bislang sehe ich niemanden aus Ihrer Partei, der da widerspricht. Also kann man sogar fragen: welcher Konflikt?

  • Ich stimme Dir grundsätzlich in allen Punkten zu, nur weiß ich nicht ob der Zeitpunkt jetzt wirklich „dämlich“ war. .... Abgrenzung gegenüber den Grünen bspw. und erklären mir als potentiellen Wähler warum DIE LINKE so gebraucht wird... und das vor der Bundestagswahl. Also ich würde eher sagen: Gutes Timing!

    Naja, aber 6 Monate vor der BTW ploppt die Debatte jetzt aus dem Nichts auf und die ganze Partei samt Anhängerschaft beschäftigt sich nur mit der Positionsbestimmung nach außen und muss dabei auch zusehen, wie dies von den AFDlerInnen ausgenutzt wird, statt den Wahlkampf vorzubereiten.


    Die Debatte kommt entweder viel zu spät oder hätte eben vertagt werden müssen. Die Parteiführung ist gewählt und die Positionsbestimmung parteiintern eigentlich durch. Von daher ist der Frust bei denjenigen, die da kritisiert werden schon nachvollziehbar, obwohl ich natürlich absolut dafür bin, dass die Sache mal auf den Tisch kommt. Das Timing ist nicht gut.

  • Naja, aber 6 Monate vor der BTW ploppt die Debatte jetzt aus dem Nichts auf und die ganze Partei samt Anhängerschaft beschäftigt sich nur mit der Positionsbestimmung nach außen und muss dabei auch zusehen, wie dies von den AFDlerInnen ausgenutzt wird, statt den Wahlkampf vorzubereiten.


    Die Debatte kommt entweder viel zu spät oder hätte eben vertagt werden müssen. Die Parteiführung ist gewählt und die Positionsbestimmung parteiintern eigentlich durch. Von daher ist der Frust bei denjenigen, die da kritisiert werden schon nachvollziehbar, obwohl ich natürlich absolut dafür bin, dass die Sache mal auf den Tisch kommt. Das Timing ist nicht gut.

    Wagenknecht meint ja sicherlich nicht nur „Links-liberale“, die sich zufällig mit ihr in der gleichen Partei befinden oder? (Kann sein, dass ich’s vielleicht falsch einschätze)

    Grundsätzlich werden doch trotzdem derart wichtige Debatten „Gottseidank“ innerhalb eines Wahlkampfes geführt. Endlich, endlich linke Kritik mit Substanz, denke ich, wenn ich diese Thesen höre. Und sooo neu ist die Debatte ja nun auch nicht. Stegmann, der mit ihr „Aufstehen“ ins Leben rief, äußerte sich in dem von mir gepusteten Interview ja ähnlich.

    Diese Identitätspolitik kostet nix, deshalb wird sie geduldet und medial unterstützt. Das sind doch Punkte von Belang. Wann, wenn nicht jetzt, will man das mal scharf und einprägsam formulieren?

  • Schon gewusst?

    Mit der geplanten Novelle des Infektionsschutzgesetzes erhalten Privilegien für Geimpfte eine gesetzliche Basis. Neben der obigen eher „gefühlten“ Rechtfertigung kann zukünftig somit auch juristisch pro Privilegien (oder Diskriminierung, je nach Art der Betroffenheit und Sichtweise) argumentiert werden.

    schon gewusst ? wenn gründe für situative einschränkung von grundrechten wegfallen (z-b- weil von bislang eingeschränkten personen das risiko einer infektiosität für andere realiter als äußérst gering anzusehen ist, weil sie geimpft sind) , dann wäre es eine ungleichbehandlung, wenn man ihnen weiterhin dieselben restriktionen auferlegen würde wie menschen mit weiterhin gegebener infektiosität.

    solche menschen nicht schlechter zu behandeln als aktuell negativ getestete, ist weder ein privileg noch eine diskriminierung derer, die nicht diesen status haben , sondern die gebotene reaktion auf eine statusveränderung.

    wer darauf nicht eingehen will, fordert im grunde staatliche willkür.

    in einfacher sprache: was du "privileg" nennst, ist ausdruck des gleichheitsgrundsatzes - der nämlich auch bedeutet, ungleiches ungleich zu behandeln.

  • Erstmal antworte ich Dir noch auf Deine anderen Kommentare.

    auch ok. Ich seh das aber unabhängig und es scheint dir ja ein Anliegen zu sein. Daher hoffte ich dich darin etwas bestärken zu können, vllt auch etwas als Handreichung. Hab zumindest das Gefühl, dass du manches hier als persönlichen Angriff empfindest. Und zumindest das kann ich dir versichern, das ist es nicht!

  • Du hast es auf die Ebene gepackt.

    Der Sarkasmus war ne Antwort auf deine persönliche, wenn auch unterschwellige, Zuschreibung. Er sollte vor allem verdeutlichen was ich von der Zuschreibung halte, insbesondere da sie auch noch von der leider typischen Schwarz-Weiss, Alles oder Nix, du bist nicht dafür also musst du für maximale Verbote sein Art ist.

    Auf welcher "Ebene" hast Du mich denn hiermit ansprechen wollen?


    Dein erster Kommentar:

    Aber bestimmt jetten die bald wöchentlich ganz klimaneutral klimaneutraler durch Europa und finden auch noch ne tolle Möglichkeit die Aus- und Übertragung der Spiele als klimaneutral zu erklären. Dann können sie sich auch als Klimaschützer vermarkten und feiern lassen.

    Was hatte denn ausgerechnet "Klimaschutz" mit meinem Eingangskommentar und meiner Kritik (oder besser: mit meiner emotionalen Grundeinstellung) an den Plänen zur Super-League zu tun?

    Richtig! Gar nichts! Ich nehme das einfach nur als "von Hinten ans Bein treten" von Dir wahr. Weil Dir meine Kommentare und meine Meinung im Klimathread oder E.Musk-Thread nicht gefallen hat und Du mich evtl. für einen neoliberal-verblendeten und verwirrten Spinner hältst. Und das wolltest Du mir mal eben völlig themenfremd und zusammenhangslos in diesem Thread nochmal mitteilen.... So nach dem Motto: "Na wenn Du das an der Stelle so denkst, dann musst Du das doch an der Stelle auch so sehen. Komm mir doch nicht mit Kapitalismuskritik. Das hast Du doch bis heute noch nicht begriffen" Denn:


    TRIGGERWARNING!!!

    Musst dich am Ende halt doch entscheiden ob du lieber CO2-Preis getriebene kapitalistische Verteilung von Klimaschutz haben willst oder ideologische Fussballromantik.

    Aus Klimaschutzgründen sollten Großveranstaltungen mit viel Energiebedarf grundsätzlich tagsüber und hauptsächlich in den Sommermonaten stattfinden. Transporte, Beleuchtung, Übertragung; alles kostet Energie, die uns allen in bestimmten Zeiten, Stand heute, nur noch begrenzt zur Verfügung stehen wird. Den Kapitalverwertern werden an der Stelle tatsächlich Grenzen gesetzt. Diese Grenzen zu überwinden wird teuer werden und man kann sich bei Lösungen mit großen Flächenverbräuchen bspw. dann fragen, ob man knappe Ressourcen für sowas zur Verfügung stellen will. Vielleicht finden die Vereine (bzw. Investoren) aber auch Lösungen mit wenig Flächenverbrauch, die die Grenzen für uns alle erweitern. Das kannst weder Du noch ich ausschließen. Vielleicht kommen die ja auf Konzepte, die tatsächlich klimaneutral und ressourcengünstig sind. Ich kann und werde sowas nicht ausschließen. Zuletzt hörte ich, dass 2030 die ersten Fusionskraftwerke gebaut werden können. Dann hätte sich das ganze Thema sowieso irgendwo erledigt (zumindest was CO2 angeht).


    Also: Du wolltest sticheln. Das war keine "Handreichung". Und ich glaube auch, dass Du mich einfach nur ärgern wolltest...mehr nicht.

  • Auf welcher "Ebene" hast Du mich denn hiermit ansprechen wollen?

    Primär auf der Sachebene. Man könnte noch etwas den Appell mit rein nehmen. Selbstverständlich ist die Beziehungsebene nie unberührt. Du empfängst nur irgendwie alles primär auf der Beziehungsebene. Diese unterschiedliche Gewichtung führt hier regelmäßig zu einer Kommunikationsstörung.


    Was hatte denn ausgerechnet "Klimaschutz" mit meinem Eingangskommentar und meiner Kritik

    Es geht überhaupt nicht um Klimaschutz, auch hier legst du den Fokus der Aussage für dich selbst anders. Ich hab dir aus meiner Sicht kurz gesagt was ich für die wesentliche Ursache für die Entwicklung halte. Dabei der Zusatz, dass ich mir sicher bin, dass dir diese Ursache selbst eigentlich sogar bekannt und bewusst ist. Dann habe ich, zugegeben etwas sarkastisch formuliert, die Dissonanz in, auch deiner aber nicht ausschließlich denn ich sehe deine hier eher als sinnbildlich und quasi gut stellvertretend, Einstellung und Aussagen dazu herausstellen wollen.


    oder besser: mit meiner emotionalen Grundeinstellung

    [...]

    Ich nehme das einfach nur als "von Hinten ans Bein treten" von Dir wahr

    Da ist doch der eigentliche Konflikt jetzt. Du emotionalisierst und nimmst dann direkt alles/das Meiste persönlich und empfindest eine nicht Zustimmung bzw Gegenrede als persönliches Faul.


    Aus Klimaschutzgründen sollten Großveranstaltungen mit viel Energiebedarf grundsätzlich tagsüber und hauptsächlich in den Sommermonaten stattfinden. Transporte, Beleuchtung, Übertragung; alles kostet Energie, die uns allen in bestimmten Zeiten, Stand heute, nur noch begrenzt zur Verfügung stehen wird. Den Kapitalverwertern werden an der Stelle tatsächlich Grenzen gesetzt. Diese Grenzen zu überwinden wird teuer werden und man kann sich bei Lösungen mit großen Flächenverbräuchen bspw. dann fragen, ob man knappe Ressourcen für sowas zur Verfügung stellen will. Vielleicht finden die Vereine (bzw. Investoren) aber auch Lösungen mit wenig Flächenverbrauch, die die Grenzen für uns alle erweitern. Das kannst weder Du noch ich ausschließen. Vielleicht kommen die ja auf Konzepte, die tatsächlich klimaneutral und ressourcengünstig sind. Ich kann und werde sowas nicht ausschließen. Zuletzt hörte ich, dass 2030 die ersten Fusionskraftwerke gebaut werden können. Dann hätte sich das ganze Thema sowieso irgendwo erledigt (zumindest was CO2 angeht).

    Es bleibt dabei, dass der Antrieb nunmal die Kapitalertragsmaximierung ist. Nicht der Klimaschutz oder sonst irgendein höheres moralisches oder ideologisches Gut. Dafür werden auch weiterhin alle Schlupflöcher maximal ausgenutzt, selbst wenn sie dem dann vorgeblichen Ziel Klimaschutz sogar schaden. Es bleibt sogar vollkommen egal wie gut fürs Klima oder auch jedes andere zu schützende Gut die eigenen Handlungen sind. ZB reicht es ja auch erstmal vollkommen die Kosten zu externalisieren oder örtlich so zu verlegen, dass sie minimiert werden und dabei ungeachtet der klimatischen oder irgendwelcher anderer Folgen. Und selbst wenn am Ende sogar der CO2 Ausstoß genullt oder gar negativ wird, weil das zu Kapitalertragsmaximierung führt, ist damit halt auch nur exakt das erreicht und dem Klima damit nichtmal zwingend geholfen und schon erst recht keiner der Investoren, Kapitalgeber oder Firmenbosse direkt nen Klimaschützer. Denn wie der restliche Raubbau, die Ausbeutung, anfallenden Abfälle und und und, was bei der betriebenen Kapitalmaximierung so anfallen, die Umwelt und das Klima und die Menschen schädigen und auf deren Kosten betrieben wird, wird dabei vollkommen ausgeblendet.


    Du wolltest sticheln. Das war keine "Handreichung".

    Bezug! Natürlich ist nicht jeder Post ne Handreichung...Die war auf den einen speziellen Post bezogen...


    Und ich glaube auch, dass Du mich einfach nur ärgern wolltest...mehr nicht.

    Tut mir leid dich zu enttäuschen, das ist so absolut überhaupt nicht mein Antrieb. Aber zeigt erneut, wie du alle Aussagen egozentrisch emotionalisierst und persönlich nimmst...

  • nachdenklich

    ist mir zu doof. Wenn Du Dich wirklich nullkommanull über Fußball äußerst, sondern schreibst:

    Aber bestimmt jetten die bald wöchentlich ganz klimaneutral klimaneutraler durch Europa und finden auch noch ne tolle Möglichkeit die Aus- und Übertragung der Spiele als klimaneutral zu erklären. Dann können sie sich auch als Klimaschützer vermarkten und feiern lassen.

    willst Du mir damit lediglich nochmal klarmachen, dass ich in einem anderen Thread "Blödsinn" geschrieben habe, mehr nicht. Du lobst ja dann auch, wie meine Schullehrer damals, meine "Transferleistung".

    Mir ging es an der Stelle aber überhaupt nicht um Klimaschutz, sondern darum wie sich der Fußball verändert hat und dass ich das ziemlich schade finde. Dann führst Du meine Gedanken vermeintlich weiter und schriebst das von mir nun nochmal gepostete Zitat, im Sinne von: "Na eigentlich musst Du doch dafür sein, weil nur so Klimaschutz funktionieren kann gelle?". Damit willst Du aber offensichtlich gar nicht auf meinen längeren Eingangspost eingehen, sondern eine alte Diskussion weiterführen, ohne dass Du dabei 1. den damaligen Faden wirklich aufnimmst weil Du 2. auf meine damaligen Argumente nicht wirklich eingehst und 3. nicht den Thread verwendest in dem die Diskussion wirklich stattfand. Für mich ist das ein klares Foulspiel. Denn, jemand der den anderen Diskussionsverlauf nicht kennt, weiß gar nicht, was Du damit eigentlich sagen willst.

    Primär auf der Sachebene.

    Welche Sachebene? Findest Du Dein Zitat oben wirklich sachlich?

    Du empfängst nur irgendwie alles primär auf der Beziehungsebene.

    Nicht alles. DEINEN post. Und zwar deshalb, weil Du eben NICHT SACHLICH bliebst.

    Diese unterschiedliche Gewichtung führt hier regelmäßig zu einer Kommunikationsstörung.

    Wenn jemand Deinen Post auf meinen Kommentar nur dann verstehen kann, wenn er sich seitenlang durch den E.Musk-und Mülleimerthread gearbeitet hat, bin ICH für eine Kommunikationsstörung verantwortlich?

    Es geht überhaupt nicht um Klimaschutz, auch hier legst du den Fokus der Aussage für dich selbst anders.

    Dann mach den Fokus, auf den ich Deiner Ansicht nach reagieren soll, doch bitte mal etwas deutlicher. Schreib was zu marodierendem Kapital, darüber dass die Nachricht null Uhr deutscher Zeit rausging und 18Uhr nach amerikanischer, dass hier offenbar unbedingt neue Märkte erschlossen werden sollen und dem Kapital Fußballnostalgie offenbar völlig am Arsch vorbeigeht, weil es dem Zwang unterworfen ist sich zu vermehren....und wenn Du dann noch "Lust" hast, teile mir doch mal Deine Empfindungen hierzu mit. Damit hätte ich z.B. mehr anfangen können.

    Da ist doch der eigentliche Konflikt jetzt. Du emotionalisierst und nimmst dann direkt alles/das Meiste persönlich und empfindest eine nicht Zustimmung bzw Gegenrede als persönliches Faul.

    tja... der gute Utan warf mir in der vorangegangenen Diskussion so einiges an den Kopf und unterstellte mir auch mal Sachen, die leider gar nicht stimmten. Ich denke wir nahmen uns da beide nicht sehr viel, glaube aber, dass wir grundsätzlich die Positionen des anderen verstanden haben. Die waren sehr gegensätzlich, aber das ist für ein Diskussionsforum ja eigentlich ein Glücksfall. Abgesehen von den Nickligkeiten empfand ich die Diskussion als bereichernd...aber das muss ja nicht jeder so sehen.

    Sehr emotional wurde ich auch mal, als mir LDR erklärte, dass ich mich für Klimaschutzprojekte engagiere, die "Kinderkacke" wären. Will ich jetzt nicht mehr viel zu sagen.... das ging für mich gar nicht mehr klar und ich vermute sogar, dass er das heute so nicht mehr schreiben würde.


    Aber: Solange Gegenreden nicht so komisch sarkistisch um drei Ecken und von Hinten formuliert werden, finde ich Gegenreden eigentlich immer interessant.

    Es bleibt dabei, dass der Antrieb nunmal die Kapitalertragsmaximierung ist. Nicht der Klimaschutz oder sonst irgendein höheres moralisches oder ideologisches Gut.

    Wir sollten Klimaschutz ja auch nicht moralischen Gründen betreiben.

    Dafür werden auch weiterhin alle Schlupflöcher maximal ausgenutzt, selbst wenn sie dem dann vorgeblichen Ziel Klimaschutz sogar schaden. Es bleibt sogar vollkommen egal wie gut fürs Klima oder auch jedes andere zu schützende Gut die eigenen Handlungen sind. ZB reicht es ja auch erstmal vollkommen die Kosten zu externalisieren oder örtlich so zu verlegen, dass sie minimiert werden und dabei ungeachtet der klimatischen oder irgendwelcher anderer Folgen.

    Daher plädiere ich auch für eine Lösung ohne Schlupflöcher. Umweltkosten müssen "ehrlich" eingepreist werden. Das wäre sicherlich sehr viel Bürokratie und Datensammlung, aber umsetzbarer und in meinen Augen auch dem Klimaschutz dienlicher als eine Weltrevolution.

    Und selbst wenn am Ende sogar der CO2 Ausstoß genullt oder gar negativ wird, weil das zu Kapitalertragsmaximierung führt, ist damit halt auch nur exakt das erreicht und dem Klima damit nichtmal zwingend geholfen

    ... auf der anderen Seite wurden aber evtl. neue übertragbare Techniken etabliert und eingeführt, Dienstleistungen, die nachgefragt werden erhalten.... Ich würde sagen: Die Vorteile überwiegen in dem Fall.


    und schon erst recht keiner der Investoren, Kapitalgeber oder Firmenbosse direkt nen Klimaschützer. Denn wie der restliche Raubbau, die Ausbeutung, anfallenden Abfälle und und und, was bei der betriebenen Kapitalmaximierung so anfallen, die Umwelt und das Klima und die Menschen schädigen und auf deren Kosten betrieben wird, wird dabei vollkommen ausgeblendet.

    ...deshalb sollte Umweltverschmutzung und CO2-Ausstoß eine Kapitalmaximierung unmöglich machen. Das schafft man dann, wenn diese Dinge zu schmerzhaften Kostenfaktoren werden (vielleicht noch viel wichtigere Kostenfaktoren als Rohstoffe oder Arbeitskräfte)


    Tut mir leid dich zu enttäuschen, das ist so absolut überhaupt nicht mein Antrieb. Aber zeigt erneut, wie du alle Aussagen egozentrisch emotionalisierst und persönlich nimmst...

    ... hör bitte auf mir son Quatsch zu unterstellen. Wenn Du Themen diskutieren willst; Bitte.

    Was mein Problem mit Deinem post war, habe ich Dir nun in länglicher Form erklärt.

  • ist mir zu doof.

    mir ehrlich gesagt auch. glaub nicht, dass wir hier noch großartig weiter kommen werden...


    willst Du mir damit lediglich nochmal klarmachen

    Ich hab dir länglich erklärt was ich dir klarmachen wollte. Das kannst jetzt glauben oder weiter deine eigene Interpretation da rein stecken.


    Mir ging es an der Stelle aber überhaupt nicht um Klimaschutz

    Mir auch nicht! Wie bereits geschrieben!



    auf meinen längeren Eingangspost eingehen

    Den Zusammenhang und das Eingehen habe ich dir nun auch schon nochmal dargelegt...

    Nur nochmal kurz: Die Diskrepanz zwischen den einzelnen deiner Aussagen. Es passiert nunmal beides auf der selben Welt, an den selben Orten, zwischen/mit/unter den selben Geschöpfen und innerhalb der selben Systeme.



    Denn, jemand der den anderen Diskussionsverlauf nicht kennt, weiß gar nicht, was Du damit eigentlich sagen willst.

    Ich hab aber dir geantwortet...

    Seltsamer Gradmesser und wenn du da mal ganz kurz drüber nachdenkst und das wirklich konsequent als Regel durchdenkst, dann wären die aller meisten Unterhaltungen hier direkt unmöglich bzw dürften nicht stattfinden.



    Welche Sachebene?

    Gibt nur eine...

    Der nüchterne, sachliche Inhalt. Und ich kann mir das tatsächlich nicht nur so vorstellen, sondern gehe sogar davon aus, dass es genau so kommen wird, wenn da nicht zufällig sich noch was im gesamtgesellschaftlichen Vorgehen ändert. Es wird schlicht von allen maximal vermarktet und ausgeschlachtet.



    Wenn jemand Deinen Post auf meinen Kommentar nur dann verstehen kann, wenn er sich seitenlang durch den E.Musk-und Mülleimerthread gearbeitet hat, bin ICH für eine Kommunikationsstörung verantwortlich?

    Schieb nicht andere vor...

    Die Störung ist in der Kommunikation zwischen ganz konkret uns beiden hier gerade.


    Störungen und Konflikte kommen zustande, wenn Sender und Empfänger die vier Ebenen unterschiedlich deuten und gewichten. Das führt zu Missverständnissen und in der Folge zu Konflikten.

    Dabei können sich Störungen in der Kommunikation entwickeln, welche durch unter- schiedliche Wahrnehmungen entstehen. Der Sender sendet also eine Nachricht auf einer der vier Ebenen und erhält ein Feedback vom Empfän- ger, welches ebenfalls mit einem Inhalt der Ebenen bestückt ist. Sendet der Sender eine Nachricht nun auf einer anderen Ebene als der Empfänger diese empfängt, so besteht eine inkongruente Wahrnehmung der beiden Gesprächsteilnehmer, welches zu Störungen auf den verschiedenen Ebe- nen führen kann.

    Kommunikationsstörung

    bezeichnet den Sachverhalt, dass eine Information, die ein Sender an einen Empfänger ( Kommunikationsmodell) schickt, diesen nur in unvollständiger oder verfälschter Form erreicht.

    8.1 Störungsformen

    Nach einer Typologie von Jürgen Ruesch kommen Kommunikationsstörungen auf drei Ebenen vor:

    [...]

    auf einer Interaktionsebene, auf der die Wirkungen von Sprech­ handlungen auf den/die Adressaten den Wirkungsabsichten widersprechen können.

    Kommunikationsstörungen: 3. Verzerrung- Informationen bekommen eine emotionale Bedeutung




    Nicht alles. DEINEN post.

    ok "alles" ist sicher zu weit gegriffen. Aber die Aussage ist nicht aus dem luftleeren Raum gefallen und diese Tendenz ist mir bei dir nunmal schon öfter aufgefallen. Aber lass das hier einfach gut sein, ich befürchte, dass uns das echt zu garnichts führt und entschuldige mich, dass ich das so nun auch noch aufgemacht hab.


    Dann mach den Fokus

    hab ich


    Wir sollten Klimaschutz ja auch nicht moralischen Gründen betreiben.

    tja...sollten VS das was wir wirklich tun und was uns in der gegebenen Situation (inkl. innerhalb des vorherrschenden Systems) möglich ist.


    Daher plädiere ich auch für eine Lösung ohne Schlupflöcher

    Ganz ehrlich, für wie realistisch hältst du das? Insbesondere wenn du zudem nicht die Augen davor verschliesst, wie gut sich in allen anderen Bereichen bisher Lösungen ohne Schlupflöcher ergeben und gehalten haben.



    Kapitalmaximierung unmöglich machen. Das schafft man dann, wenn diese Dinge zu schmerzhaften Kostenfaktoren werden

    Das hätte ich jetzt doch gerne mal erklärt. Wie kann man mit der Steigerung von Kosten die Kapitalmaximierung verunmöglichen? Du kannst damit doch lediglich das mögliche Gewinnmaximum verschieben und das auch nur sehr punktuell und unter Ausblendung aller möglichen Kosteneinspar- bzw verlagerungsmöglichkeiten.


    ... hör bitte auf mir son Quatsch zu unterstellen.

    um selbes bitte ich dann auch. Insbesondere, wenn ich dir Gegenteiliges explizit darlege. Wenn du mich dann durch die Blume der Lüge bezichtigst, haben wir halt direkt die nächste Störung.

  • Sorry, dass ich das hier reinziehe, aber ich will die offensichtichen und kalkulierten Spaltungsversuche der AFDlinge durch die Vereinnahmung nicht wieder hoch rutschen lassen.

    Oh sorry, hab das überhaupt jetzt erst gelesen, da ich den Mülleimer-Thread nie lese (wofür ist der überhaupt xD) und die Benachrichtigungsfunktion im Forum bei mir nicht gut funktioniert, da erhalte ich häufig Benachrichtigungen für Threads in denen ich irgendwann mal was geschrieben habe :D


    Das war eher als Disclaimer gedacht, weil ich klarstellen wollte, dass ich nicht Tilo angreife. Mir war aufgefallen, dass die Argumentation von Wagenknecht in der Sendung einfach sehr präzise auf Tilo passte, und wollte aber zusätzlich deutlich machen, dass ich kein Wagenknecht-Fan bin. Das mit dem "Hass" war vielleicht eine falsche Zuschreibung, keine Ahnung, hab mich weiter nicht mit W. beschäftigt und auch ihr Buch nicht gelesen, ich hab wirklich nur den Lanz-Auftritt gesehen.


    Dass ich selbst eher Links-Liberal bin, die Grünen meistens als kleinstes Übel wähle, aber auch schon mal Volt, macht mich glaube ich hier im Forum zu einem Außenseiter, was mir sehr bewusst ist, und das wollte ich einfach nicht unterschlagen, weil sonst hätte man denken können ich würde W. zustimmen. Was natürlich völlig legitim ist, aber eben nicht meine Position.

  • Es gibt einen Thread für Vorschläge...


    "Das ist eine sehr gute Frage" ... sollte eine Dreckszeitarbeitsagentur (zu Zeiten Kohls galten die ersten Zeitarbeitsagenturen offiziell unseriös und somit für Arbeitslose nicht zumutbar), mit Menschen Geld verdienen, die so strategisch wichtig sind in der Existenzvorsorge - oder sollten Arbeitgeber nicht auf Festangestellte setzen, auf ein Polster das schon vor der Pandemie ausreichend gewesen wäre, was es nicht war. Es gibt sicher Stressmomente in denen Arbeitgeber mal auf andere Kräfte zurückgreifen müssen, aber das darf nicht große Teile der Pflege/Medizin betreffen...


    ... und er weißt zurecht auch auf die Putzfrauen/Reinigungsfrachkräfte hin, die pro Zimmer 3 Minuten haben und da durchhechten müssen - die sind in der Regel schlecht ausgestattet und schlecht bezahlt, aber an der Frontlinie - ohne Aussicht auf Bonis ....






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