Der SARS-CoV-2-Thread

  • Gute Frage, neue Runde im Tänzchen:


    Infiziert == Krank ?

    Muss im Zweifel dann wohl der Arzt mit der Krankenkasse durchklagen bzw wohl eher andersrum.

    Also wenn er nen gelben Schein ausgestellt haben sollte.

    Ansonsten ka was man da dann als der Infizierte macht, Ärztehopping bis man einen findet vermutlich.

    Auch wenn Lauterbach mit den Zähnen knirscht. Es wäre wirklich zu wünschen, dass wir wieder dauerhaft dorthin zurückfinden, dass Hausärzte die ersten Ansprechpartner ist. Von denen gibts auch mehr, als überlastete Gesundheitsämter.

    Der Arzt kann dann auch gleich den PCR-Test machen, wenn er es für nötig hält. Die mit der Pandemie eingeführten Infektionssprechstunden sollten dauerhaft bleiben.


    Rechtsstreit gibt es bei solchen Dingen ja meist überhaupt erst, wenn abhängig Beschäftigter und seine Firma aneinander geraten sind oder Verischerungen Leistungserschleichung wittern. Das wäre wohl eher beim ohnehin nicht von der Quarantäne betroffenen Long Covid ein Thema.


    Mal sehen, was mit der nächsten Erkältungswelle ansteht. Der Zeit- und Bedrohungshorizont des Gesundheitsministers geht ja weit über die bis Ende September beschlossenen Lockerungen hinaus. Die Impfstoffversorgung bis 2029 wurde gesichert und das zu viel bestellte Zeug darf Gott Karl sei Dank nun auch nach Ablauf der Haltbarkeit verimpft werden.


    Grüße aus dem sogenannten Corona-Hot-Spot.

  • Ganz vergessen. Wobei ich denke ich belasse es jetzt mal dabei. Zumal auch die Zahlen immer mehr es aus dem Abschätzungsrahmen laufen mit einem Drittel der Bundesländer mit negativem DIQE und mittlerweile einer Diskrepanz von 2.47% der Gesamtbevölkerung durch die Fixierung.


    Wir sollten genug Impfung plus Durchseuchung durchgemacht haben, dass die noch folgenden Durchseuchungsrunden nicht mehr so disruptiv sind. Flankiert mit Impfungen von vulnerablen Gruppen zur nächsten Erkältungsperiode müssten wir das schlimmste eigentlich hinter uns haben.


    Bundesland IQV
    DIQE
    UGQ DQ
    Baden-Württemberg 74.3 -0.3 26 21.9
    Bayern 74.9 -0.8 25.9 25.3
    Berlin 77.2 0.5 22.2 18.6
    Brandenburg 69.1 0.3 30.5 22
    Bremen 89.3 1.1 9.6 18.8
    Hamburg 83.2 0.1 16.7 17.2
    Hessen 74.7 2.1 23.2 18.2
    Mecklenburg-Vorpommern 74.5 -0.1 25.6 23.3
    Niedersachsen 77.8 0.7 21.5 17.4
    Nordrhein-Westfalen 79.1 1.4 19.5 17.8
    Rheinland-Pfalz 75.3 2.4 22.4 17
    Saarland 82.4 0.1 17.5 22.8
    Sachsen 64.6 0.8 34.6 23.8
    Sachsen-Anhalt 73.3 -1.3 28 23
    Schleswig-Holstein 80.9 -0.4 19.5 15.3
    Thüringen 70.4 -0.1 29.7 23.1


    IQV - Impfquote, vollständige Impfung, DIQE - Differenz zur Impfquote für Erstimpfungen, UGQ - Anteil Ungeimpfte. DQ - Durchseuchungsquote basierend auf Fällen seit dem 1. Oktober 2021

    Diskrepanz durch fixierte Fallzahlen ist 2.47% der Gesamtbevölkerung.


  • #ZDFheute über das offensichtliche Scheitern der chinesischen Zero-Covid-Strategie in Shanghai. Ab 12:20.



    „Wenn Sie so weitermachen gibt es keine Hoffnung für China mehr“, sagt der Polizist zu der festgenommenen Frau. „Wir werden bald Krieg mit Amerika haben, das wissen Sie doch. Nur die kommunistische Partei kann uns noch retten“.


    Sätze wie dieser verstärken den Zweifel, ob es dabei wirklich um ein Virus geht. Und: Stimmt die chinesische Propaganda das Volk wirklich bereits auf einen Krieg gegen die USA ein?

  • Also wenn ich es richtig verstehe, wird die Situation in Shanghai ziemlich übertrieben. Bisher 17 Tote, fallende Zahlen. Ich glaube, der lockdown ist drei Wochen her. Sowohl dass Menschen verhungern, als auch dass es Massenproteste gibt, ist denke ich eine Überzeichnung einzelner Vorkommnisse in diesem ziemlich großen Ballungsraum.


    Allerdings besteht sicherlich weiter das Problem, dass man noch ein ziemliches großes Potential an Erstkontakten mit dem Virus in China hat.

  • Sätze wie dieser verstärken den Zweifel, ob es dabei wirklich um ein Virus geht. Und: Stimmt die chinesische Propaganda das Volk wirklich bereits auf einen Krieg gegen die USA ein?

    Man hat sich mindestens verrannt und kann zwecks Gesichtswahrung nicht nachgeben, sondern stattdessen immer härter, immer mehr fordern. Wie bei uns, wie im Afghanistan-Krieg oder nun in der Ukraine. Nur ist man in China drakonische. Maßnahmen im Namen des Kollektivismus gewöhnt und Widerstand dagegen hat es ungleich schwerer. Die haben z.B. ihr Sozialkreditsystem schon lange vorher eingeführt.


    Was einen möglichen Krieg angeht, dürfte die Feindbildzeichnung da mindestens so gut funktionieren, wie bei uns, nur weniger subtil. Kalter Krieg 2.0 mit genügend Sollbruchstellen. Taiwan, von China gehaltene US-Anleihen, die geostrategisch bedeutsame Seidenstraße mit einigen Wackelkandidaten etc. pp.

    Am Ende ist das erstmal aber nur eine belehrende Aussage eines Ordnungshüters. Wir haben ja durchaus noch Menschen vor Ort, die berichten können müssten, wenn da ein Krieg propagandistisch vorbereitet wird.


    Also wenn ich es richtig verstehe, wird die Situation in Shanghai ziemlich übertrieben. Bisher 17 Tote, fallende Zahlen. Ich glaube, der lockdown ist drei Wochen her. Sowohl dass Menschen verhungern, als auch dass es Massenproteste gibt, ist denke ich eine Überzeichnung einzelner Vorkommnisse in diesem ziemlich großen Ballungsraum.


    Allerdings besteht sicherlich weiter das Problem, dass man noch ein ziemliches großes Potential an Erstkontakten mit dem Virus in China hat.

    Aber auch in China "wütet" nur Omikron, richtig?


    Das Aufbegehren mag nur vereinzelt vorkommen, aber sicher öfter, als die wenigen und unglaublichen Filmchen, die es nach draußen schaffen. Das Lockdown-Regime wird Methode haben und seine Folgen sind einfach nur beängstigend und eine Erinnerung an all jene, die sich für eine ähnliche Strategie hier bei uns starkgemacht haben, warum man den Anfängen wehren sollte und nicht erst dem Resultat. Auch bei uns galt nach dem Scheitern jeder Eskalationsstufe die Devise, wir waren nur nicht streng genug.


    Noch heute gibt es, selbst unter Bundestagsabgeordneten, etliche Menschen, die glauben, das Virus müsse oder könne mit der Impfung ausgerottet werden. Die haben sich von dieser Zielstellung nie lösen können. In China sind sie einen Schritt weiter und versuchen die Endemie nun zu kontrollieren, indem sie auch massenhaft Haustiere töten.


    Bei Kekulé wurde kürzlich eine ARD-Journalisten im dortigen Lockdown interviewt, die das Vorgehen der chinesischen Behörden auch nochmal grundsätzlich bestätigte. Als ausländische Beobachterin wird man ihr allerdings Priorität bei der Versorgung einräumen. Und auch im klassenlosen China wird es Gruppen geben, die privilegierter sind als andere.

  • Wie gesagt, ich habe aufgeschnappt, dass die Darstellung in westlichen Medien wie schrecklich die Situation in Shanghai ist, sehr übertrieben sein soll. Das waren eher Probleme bei der Implementierung, die dann wohl verbessert wurden. Aber ich habe mir das auch nicht genauer angesehen.


    Die Zero-Covid-Strategie hat eigentlich ziemlich gut funktioniert. Für Deutschland hat die shutdown-Variante aber auch funktioniert und hat nur durch die halbherzige Anwendung schlechtere Ergebnisse erzielt. Am Ende ist der gesamte Sinn dahinter aber der Impfstoff als Ausstieg - man hätte auch noch auf gezielte Durchseuchung nicht gefährdeter Gruppen setzen können, was allerdings nicht im gleichen Umfang Leben rettet und, soweit ich mitbekommen habe, nirgendwie verfolgt wurde. Insofern ist das seit es die Impfstoffe in ausreichender Menge gibt - wobei die chinesischen wohl tatsächlich nicht so gut sind, wie die, die wir zur Verfügung haben - kein Scheitern der Zero-Covid-Strategie sondern der Ausstiegsstrategie - ähnlich wie es auch bei uns war. Ich nehme an, dass sie da jetzt nachsteuern.


    Omikron halte ich weiterhin nicht für weniger gefährlich, auch nicht wirklich leichter zu verbreiten. Der Eindruck ist im Wesentlichen statistische Effekten geschuldet.


    Aber ehrlich gesagt, das ist aus meiner Sicht jetzt wieder eine rein wissenschaftliche Frage. Ich hoffe mal trotz dem neusten dämlichen Ding wird da ordentlich in die Aufarbeitung investiert. Andererseits denke ich auch nicht, dass es die Theorie hinter nicht-pharmazeutischen Interventionen groß revolutionieren wird. Eher eine Aktualisierung und Bestätigung mit einer erstmalig jenseits der symptomatischen Ebene mit großen Datensätzen erfassten Pandemie.

  • Wie gesagt, ich habe aufgeschnappt, dass die Darstellung in westlichen Medien wie schrecklich die Situation in Shanghai ist, sehr übertrieben sein soll. Das waren eher Probleme bei der Implementierung, die dann wohl verbessert wurden. Aber ich habe mir das auch nicht genauer angesehen.

    Probleme bei der Implementierung. Ok. Krasse Untertreibung, aber es hat keinen Sinn, das mit dir zu diskutieren, solange du das aus einer bewussten Uninformiertheit heraus tust. Auf der anderen Seite fehlt mir dafür dann auch die Motivation, in diesem Rahmen sowieso.

    Zitat

    Die Zero-Covid-Strategie hat eigentlich ziemlich gut funktioniert.

    Kurzfristig mag es geholfen haben. Langfristig hat es wenig gebracht, wie du ja selbst doch irgendwie feststellst (ziemliches großes Potenzial an Erstkontakten), und die sichtbaren Kollateralschäden mit im Blick ist es doch eine ziemliche Katastrophe.

    Omikron halte ich weiterhin nicht für weniger gefährlich, auch nicht wirklich leichter zu verbreiten. Der Eindruck ist im Wesentlichen statistische Effekten geschuldet.

    Ja gut, die zahlreichen Daten aus der ganzen Welt sprechen für das Gegenteil. Belassen wir es dabei, dass wir nicht zum selben Schluss kommen.

  • Man hat sich mindestens verrannt und kann zwecks Gesichtswahrung nicht nachgeben, sondern stattdessen immer härter, immer mehr fordern. Wie bei uns, wie im Afghanistan-Krieg oder nun in der Ukraine.

    ...

    Noch heute gibt es, selbst unter Bundestagsabgeordneten, etliche Menschen, die glauben, das Virus müsse oder könne mit der Impfung ausgerottet werden. Die haben sich von dieser Zielstellung nie lösen können. In China sind sie einen Schritt weiter und versuchen die Endemie nun zu kontrollieren, indem sie auch massenhaft Haustiere töten.

    Wir sind da wohl mit einem blauen Auge davongekommen.


    Interessant, es gibt tatsächlich Parallelen zwischen dem "Kampf gegen das Virus" und dem "Krieg gegen Putin". Beispielsweise bezüglich der Richtung, aus der die Forderungen nach einem "immer härter, immer mehr" kommen: Wieder sind es die Medien, die die Politiker vor sich her treiben. Und wieder finden sich zu viele Politiker, die sich nur allzu bereitwillig treiben lassen.


    Dass es in der Pandemie nicht zum Äußersten kam (allgemeine Impfpflicht oder eine ernsthaft verfolgte No-Covid-Strategie) zeigt aber, dass zivilgesellschaftlicher Protest immer noch ein funktionierendes Korrektiv darstellt. Diese Erfahrung macht mir ein bisschen Hoffnung, dass wir auch in der neusten Krise noch mit einem blauen Auge davonkommen können, wenn wir die Deutungshoheit über das Geschehen nicht alleine den radikalsten Kräften überlassen.

  • allgemeine Impfpflicht oder eine ernsthaft verfolgte No-Covid-Strategie

    Was China gerade verfolgt (oder zumindest öffentlich als Ziel verkünden lässt) ist allerdings nicht "No-Covid" sondern "Zero-Covid". Das wurde in Deutschland nie von einer politischen Mehrheit gefordert und war auch nie Ziel der hiesigen Maßnahmen, die immer großen wert darauf gelegt haben, die Profite der großen Kapitalintensiven Unternehmen nicht allzu arg in Mitleidenschaft zu ziehen, während man versuchte die Inzidenzen auf ein vom kaputt gesparten, privatisierten Gesundheitssystem noch zu bewältigendes Maß herunter zu drücken, und dafür bei kleinen Unternehmen und Selbständigen nicht so fürsorglich war.

    Zero Covid – Für einen solidarischen europäischen Shutdown (von engl. zero ,null‘) ist eine kapitalismuskritische Kampagne mit dem Ziel, die COVID-19-Pandemie in Deutschland, Österreich und der Schweiz und anderen europäischen Ländern durch das Absenken der 7-Tages-Inzidenz auf Null nachhaltig zu beenden. Sie orientiert sich an einem internationalen Aufruf von Wissenschaftlern für die konsequente Eindämmung der COVID-19-Pandemie in Europa vom 19. Dezember 2020. Die Kampagne wird von Wissenschaftlern, Ärzten und Pflegekräften, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen, Künstlern, Journalisten und anderen Einzelpersonen unterstützt. Sie ist innerhalb der politischen Linken umstritten.

    Zu unterscheiden ist die Zero-Covid-Kampagne von der interdisziplinären No-Covid-Strategie, die zwar ebenfalls Corona eliminieren will, aber mit weniger einschneidenden Mitteln.[1][2]

    Wobei ich die Wikipedia-Klassifizierung als "kapitalismuskritisch" hier insofern in Frage stellen würde, als - anders als in China, wo der Staat immer noch große Kontrolle über private Kapitalien ausübt - hier in der freien Welt natürlich dabei auch zuvörderst die kleinen Unternehmen in den Ruin und eine Menge lohnabhägig Beschäftigte zurück auf den freien Arbeitsmarkt getrieben worden wären, während sich die Eigentümer der Konzerne von ihren "Ersparnissen" gut über Wasser hätten halten können, um dann nach erfolgter "zero"-Inzidenz durch flächendeckende und undifferenzierte Shutdowns die freien Marktkapazitäten umso profitabler abzuräumen.


    Die No-Covid-strategie die auch von vielen WissenschaftlerInnen in Deutschland gefordert wurde sieht auf dem Papier so aus:


    [...] In June/July of last year, Germany and many other European countries had reached a situation of low incidence after successfully bending the curves of the first surges of Covid-19. Restrictions were lifted progressively, and international travel was allowed again. When the numbers started to rise, first slowly, and then rapidly, non-pharmaceutical interventions were imposed late and reluctantly. The lack of both a structured exit strategy and a detailed plan for outbreak management steered many of the countries into difficult epidemiological situations and the next round of lockdowns.

    The No-COVID Strategy aims at a safe and sustainable re-opening of societies and economies. It suggests pursuing the No-COVID goal, and, once this goal has been reached, applying the Green Zone Strategy to protect it. Several countries have successfully implemented this approach, thereby making it possible for their populations to return to a nearly normal life. For the Federal Republic of Germany and other European countries, too, this path is feasible and desirable — in terms of health, economy, and society.[...]

    Das Ziel von "No-Covid" war also nicht, flächendeckend mit dem Holzhammer alles dicht zu prügeln - so wie jetzt in Shanghai - und alle zwangszuimpfen, sondern eher flexibel und regional unterschiedlich zu reagieren.


    Letztendlich hat die Bundesregierung sich eher an letzterer Variante orientiert als am

    chinesischen Vorbild. Dass die Umsetzung dann natürlich politisch. logistisch und ökonomisch eine mittlere Katastrophe war ist sicher richtig, aber zumindest aus linker, kapitalismuskritischer Sicht auch nicht weiter verwunderlich, weil jede Regierung irgendeines kapitalistischen Landes vor dem selben Problem steht, nicht einerseits die unternehmerische Freiheit für Konzerne hochhalten und dabei Maßnahmen verordnen zu können, die gleichzeitig die Nachfrage und die Ausbeutung von Arbeitskraft einschränken, ohne dass sich das nachteilig auf eine der beiden Seiten auswirkt, und weil alle diese Regierungen - egal mit welchen Parteien sie besetzt sind - staatlichen Strukturen vorstehen, deren vornehmste Aufgabe es schon immer war, die möglichst effiziente Verwertung von Kapital und Arbeitskraft zu noch mehr Kapital zu ermöglichen.


    Langer Rede, kurzer Sinn: Zero-Covid ohne radikalen Systemwechsel ist vielleicht "kapitalismuskritisch" aber nicht wirklich humanitär, und ohne einen totalitären Staat wie in China nicht durchsetzbar. No-Covid ist ein Kompromiss, der dem System nicht zuwiderlaufen, sondern nur die schlimmsten Auswirkungen abfedern sollte.


    Da sollte man schon unterscheiden.

  • Das Ziel von "No-Covid" war also nicht, flächendeckend mit dem Holzhammer alles dicht zu prügeln - so wie jetzt in Shanghai - und alle zwangszuimpfen, sondern eher flexibel und regional unterschiedlich zu reagieren.

    Hier muss ich alleredings widersprechen. Wenn man als Ziel ausgibt
    "No Infections - The number of infections is reduced to near zero." und das ernst meint, dann muss man tatsächlich alles dichtprügeln. Ein Holzhammer reicht dazu aber nicht - siehe Shanghai, 20.000 neue Fälle pro Tag.


    Ein Atomschlag wäre in diesem Fall wohl das passende Mittel der Wahl. ;)

  • Na ja . Ich schrieb ja auch nicht, dass die Bundesregierung das genau so umgesetzt hätte, sondern nur, dass man sich erher daran, als an "Zero-Covid" orientiert hat.


    Ich habe aber auch von keinem Politiker der da irgendwas zu melden hatte gehört, dass man ernsthaft glaubte, die Inzidenz auf "near zero" reduzieren zu können. Es ging eigentlich ziemlich bald nur noch darum, die Intensivstationen vor der Überlastung zu bewahren und ansonsten durch Durchseuchung weniger vulnerabler Gruppen und möglichst umfängliche impfungen mit halbwegs geringen Todeszahlen in die Endemie zu kommen.

  • Ich habe aber auch von keinem Politiker der da irgendwas zu melden hatte gehört, dass man ernsthaft glaubte, die Inzidenz auf "near zero" reduzieren zu können.

    Bei Fallzahlen, die vor ein paar Tagen noch sechstellig waren, kann man sich das kaum mehr vorstellen, aber wir hatten tatsächlich mal einen von Politikern festgelegten Grenzwert der 7-Tage-Inzidenz von 35 für Kontaktbeschränkungen. Den No-Covid-Aktivisten war selbst das noch zu viel.

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