Der SARS-CoV-2-Thread

  • Ansonsten sagte ich ja, mit dem was reinkommt, sollten die Impfzentren den März gut abdecken können, aber man sieht, dass die letzte Wochenleistung von 1.4 M gerade so hinterherkommt (wobei nicht klar ist, ob noch mehr möglich ist). Insofern ist es sinnvoll im April zu anderen Strukturen, wie den Hausärzten überzugehen, weil dann ja auch die Liefermenge nochmal gesteigert werden soll. Aber ohne eine Vorstellung davon mit welchem Faktor lässt sich schwer abschätzen wie groß die Wirkung sein wird. Meine Vermutung ist, dass sich am Anfang nicht mehr als 1-2 M Dosen pro Woche für die Hausärzte haben wird, denn die Impfzentren werden zumindestens alle bereits vergebenen Termine abarbeiten, selbst wenn man vor hätte sie zeitnah zu schließen.

  • Ansonsten sagte ich ja, mit dem was reinkommt, sollten die Impfzentren den März gut abdecken können, aber man sieht, dass die letzte Wochenleistung von 1.4 M gerade so hinterherkommt (wobei nicht klar ist, ob noch mehr möglich ist). Insofern ist es sinnvoll im April zu anderen Strukturen, wie den Hausärzten überzugehen, weil dann ja auch die Liefermenge nochmal gesteigert werden soll. Aber ohne eine Vorstellung davon mit welchem Faktor lässt sich schwer abschätzen wie groß die Wirkung sein wird. Meine Vermutung ist, dass sich am Anfang nicht mehr als 1-2 M Dosen pro Woche für die Hausärzte haben wird, denn die Impfzentren werden zumindestens alle bereits vergebenen Termine abarbeiten, selbst wenn man vor hätte sie zeitnah zu schließen.

    Ist das mit Hausärzten und den Impfzentren son entweder-oder?

  • Impfzentren und andere Strukturen lassen sich sicherlich ohne weiteres nebeneinander betreiben und im Fall von Krankenhäusern wurde wohl auch dort geimpft. Die Arbeiter sind nicht alle ins Impfzentrum gegangen. Aber durch die bereits erfolgte Terminvergabe ist natürlich ein Teil der Impfstoffe gebucht. Keine Ahnung wie lange im Voraus die Termine vergeben werden. Ich hatte den Eindruck einen Monat raus können die durchaus liegen. Es lohnt sich also erst ab einer gewissen Liefermenge, weil dann genug für andere Teilnehmer vorhanden ist.


    Ich hatte mich gefragt, wie komplex die Logistik für die Belieferung der Praxen ist, aber da sprach Spahn in der letzten Pressekonferenz von einem System der Verteilung, das es schon für andere Impfstoffe gibt, ab 53m21s:


    https://www.youtube.com/watch?v=qjtAvFDwlR4&t=53m21s



    Klingt zumindestens so als wäre das kein großes Problem.

  • Meiner Meinung nach kann man bei Hausärzten anfangen zu impfen, wenn die Impfzentren wirklich kurz vor der Auslastung stehen. Gibts es in irgendeinem Impfzentrum in den nächsten 2-3 Wochen eine komplette Auslastung? Habe davon noch nichts gehört.

    Wenn man nicht im urbanen Zentrum wohnt und das nächste Impfzentrum über 30 km weit entfernt ist, freut man sich, wenn man dafür nicht extra eine Weltreise unternehmen muss, sondern einfach zu seinem Hausarzt gehen kann.

    Ich fürchte, du kannst bzw. willst auch das nicht nachvollziehen und keinen Millimeter von deiner Position abrücken.

    Unabhängig von deiner unerschütterlichen Meinung, sollte Entscheidungsträger nicht nur die richtigen Sachen machen, sondern sie möglich so handhaben, dass alles reibungslos funktioniert und in der Lage sein nachzujustieren. Das tun sie gerade. Nicht nur, weil man dann schneller fertig ist, sondern auch, weil man dann auch mehr Rückhalt von den Betroffenen bekommt.

  • das ist einfach blödsinn.


    Es ist nicht Ziel möglichst nach Reihenfolge zu impfen sondern möglichst viele Menschen zu impfen, wenn es geht nach Reihenfolge.


    Impfdosen wegzuschmeißen weil grade keiner da ist, der an Reihe ist ( weil er den Termin nicht wahrnimmt) ist einfach schwachsinnig.

  • Nochmal als Bestätigung der Pressemitteilung, dieser Artikel, dass Janssen längere Zeit brauchen wird, bis sie ihre Lieferung des Impfstoffs, über dessen Empfehlung zur Zulassung heute entschieden wird, starten:


    https://www.politico.eu/articl…ix-eus-production-crunch/


    Dass fill-and-finish für das in Europa produzierte Vorprodukt in den USA gemacht wird, mag sich als Problem erweisen, da im Endeffekt Biden Trumps executive order unangetastet gelassen hat, dass Impfstoffhersteller die USA prioritär beliefern müssen. Wäre schon schlecht für unsere Versorgung, aber auf der politischen Metaebene fände ich es gut, da es das Verhältnis zwischen Europa und USA weiter zerrütten würde.


    Mich wundert etwas, dass Deutsch in ihrem Artikel, dass hier schreibt:


    Zitat

    [...] that, but its contracts and early investment in the Oxford/AstraZeneca secured the country many of the company's doses — even many of those made in the bloc — all while the EU faces massive shortages.


    Denn das ist soweit ich weiß immer noch eine offene Frage. Es sei denn sie meint diese niederländische Firma, wobei da ja eigentlich auch immer noch nicht klar ist, was deren Rolle wirklich ist.


    Hm, vielleicht gucke ich nochmal auf die britischen Zahlen.

  • "Kinder sind keine Pandemietreiber"


    https://www.news4teachers.de/2…nungen-bereits-bemerkbar/


    Zitat

    BERLIN. Machen sich die Kita- und Schulöffnungen in Deutschland bereits bei den vom Robert-Koch-Institut gemeldeten Inzidenzwerten bemerkbar? Die Zahlen sind besorgniserregend. Und sie widerlegen endgültig die Behauptung, dass Kinder vom Infektionsgeschehen weniger betroffen seien als Erwachsene: Erstmals seit Beginn der Pandemie liegt der Inzidenzwert für Grundschüler über dem Durchschnittswert für die Gesamtbevölkerung.

    Hätte uns doch nur jemand gewarnt.

  • Neuer Bericht zu Varianten aber nicht viel Neues außer der Anteil nimmt zu, die Punktmutationsanalysen haben sie diesmal nicht neu durchgeführt, von daher auch keine neue Karte.


    https://www.rki.de/DE/Content/…df?__blob=publicationFile


    Die Ergebnisse aus den Genomsequenzierungen, wegen der ich die anderen Zahlen etwas kritisch beäugt hatte:


    Die Erhebung mit den Punktmutationsanalysen zeigt zum Beispiel für Kalenderwoche 8 46% (nach 6: 22% und 4: 6%). Aber bei den Genomsequenzierungen, also streng genommen der wirkliche Nachweis der Linie, hat man eine Steigerung von 18% in Kalenderwoche 5 auf 22% in 7. Das wäre ein langsamerer Anstieg.


    Scheinen jetzt nachzuziehen, offenbar gibt es da auch einen gewissen Meldeverzug:


    Zitat

    (3) die Analyse von Gesamtgenomsequenzierungen, sie zeigen einen Anteil von 42% der

    VOC B.1.1.7 in SARS-CoV-2-Genomen in KW08/2021 an. Dies bedeutet einen Anstieg

    gegenüber den Vorwochen (KW07: 33%).


    Ansonsten die Zahl der Neuinfektionen hat natürlich wieder einen Trend nach oben, aber das ist mit den Lockerungen zu erwarten. Also ich weiß nicht, ob es einen Moment geben wird, wo man sagt, wow, das ist jetzt also die Auswirkung der B.1.1.7-Linie.

  • Mal eine richtig gute Idee aus NRW:


  • Mit Herden kennt das Mann sich aber aus. Er kommt aus einer Bauernfamilie und wollte mal den Hof übernehmen.


    Laumann und seine zwei Brüder wuchsen in Birgte in einer konservativ-katholisch geprägten Landwirtsfamilie auf. Er besuchte von 1968 bis 1974 die Harkenberg-Hauptschule in Hörstel, die er mit dem Hauptschulabschluss (Typ 10 A) abschloss. Wie sein Vater wollte auch Laumann zunächst Landwirt werden. Als der ältere Bruder den Hof übernahm, entschied er sich für eine Berufsausbildung zum Maschinenschlosser. Schon während seiner Ausbildung, die er bis 1977 absolvierte, wurde Laumann Mitglied der IG Metall. Seinen Wehrdienst (letzter Dienstgrad Obergefreiter) leistete er bis 1978 ab. Von 1978 bis 1990 war Laumann als Maschinenschlosser bei der Niemeyer Agrartechnik GmbH in Hörstel-Riesenbeck tätig. In dieser Zeit war er auch als Betriebsrat im Unternehmen aktiv. Mit seiner Ehefrau Agnes Laumann wohnt er in Riesenbeck und ist Vater von drei erwachsenen Kindern.

    Laumann war der erste Spitzenbeamte in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, der mit einem Hauptschulabschluss und ohne akademische Qualifikation zum verbeamteten Staatssekretär auf Bundesebene vereidigt wurde.

    "Bauernschlau" ist die Entscheidung aber beileibe nicht.

  • Also Empfehlung für Ad26.COV2.S ist da: https://www.ema.europa.eu/en/n…-janssen-authorisation-eu


    Und noch aus dem Einbruch in die EMA-Systeme: Eines der Handelsgeheimnisse, in das die Öffentlichkeit keinen Einblick hat, war die Stabilität der mRNA in der kommerziellen Produktion bei Pfizer/Biontech. Vor der Zulassung gab es laut dieser Auswertung Sorge darum, aber letztlich war das, wie wir wissen, kein Hindernis: https://www.bmj.com/content/372/bmj.n627

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