Der SARS-CoV-2-Thread

  • Digger, ne Luftembolie bekommst du IV m erst ab 10 ml Luft! Weißt du, was in eine 10 ml Spritze reinpasst?



    Und bei den Impfungen werden max. 0,5 ml in den Oberarmmuskel geballert (also Luft max. ein Bruchteil dessen) , Jürgen Vogel in oder her - eure Befürchtung ist völlig daneben, sorry.

  • Ja nein sorry, ich bin bei dem Thema jetzt lange Zeit cool geblieben, aber manchmal fängt das Augenlid dann doch nervös an zu zucken. Es gibt in Krankenhäusern echt ne Menge Behandlungsfehler und Fehlgriffe die in gewisser Weise vorprogrammiert sind - da finde ich solche Sorgen, die jetzt durch die Pandemie aufgekommen sind, dann ja eigentlich ulkig, aber es reicht offenbar immer noch um Leute davon zu überzeugen, dass die Impfung ggf. doch gefährlich ist. Und das ist echt "schade", weil wir das Ding diesen Winter eigentlich hätten wuppen können. Ich hab ja echt nichts gegen Zweifel, Skepsis und Co. , aber das nervt mich dann am Ende einfach - vor allem weil ich da nochmal 20 Posts von Dys nicht effektiv gelöscht bekomm, weil sein Dünnfug dann auch noch zitiert wird. Meh... War wieder so'n Tag, ich sachs dir...

  • da finde ich solche Sorgen, die jetzt durch die Pandemie aufgekommen sind, dann ja eigentlich ulkig, aber es reicht offenbar immer noch um Leute davon zu überzeugen, dass die Impfung ggf. doch gefährlich ist. Und das ist echt "schade", .... Ich hab ja echt nichts gegen Zweifel, Skepsis und Co. , aber das nervt mich dann am Ende einfach -

    Hat Maze denn überhaupt was zur Embolie geschrieben oder gehts dir nur um den Link?

    Konkrete Sorgen um die richtige Anwendung bei einem Impfstoff während der Pandemie sind nicht ulkig, wenn Studien Hinweise geben und der Hersteller eindeutige Empfehlungen abgibt. Da finde ich dann den Umgang damit ulkig.

    Das Sache mit der Aspiration sollte schon thematisiert werden, wenn damit Impfkomplikationen reduziert werden können. Wem ist damit geholfen, das totzuschweigen? Ich weiß nicht, wie man das Vertrauen zurückgewinnen will, wenn man jetzt schon solche Informationen aus Angst vor falschen Schlüssen zurückhält.

  • Ich erinnere mich, dass Doktor Griffin sowas gesagt hat wie, die einen machen es so, die anderen so. Klang für mich so als wäre es kann besonders wichtiges Thema.


    Aber ich kann meine Frage wiederholen, von als es das erste Mal aufkam:


    Mein praktisches Wissen ist da deutlich weniger ausgeprägt, aber wenn man in einen Muskel spritzt, ist die Gefahr dabei ein größeres Gefäß zu treffen so hoch?

  • Das betrifft speziell die Sicherheit von mRNA-Impfstoffen. Das RKI rät ja allgemein davon ab (Link siehe oben) und es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass die Entzündungen am Herzen mit dem Impfen in die Blutbahn im Zusammenhang stehen. Über das Mausmodell kommt man aus ethischen Gründen nicht hinaus.


    Hier der Facebook Fact Check von dem Typen der LMU

    Hier die Reaktion darauf von der Quelle. (link korrigiert)

  • Er hat uns wieder als Nazis beschimpft, bzw. mehrfach "Fick sich LDR" und dazu eine Forendiskussion im Ärzteblatt gepostet. Studien wurden da nicht geteilt, sondern Anekdoten von vermeintlichen Ärzt:innen auf der Plattform und am Ende führt alles wieder irgendwie zu Dr. Worndag. Mir ging es um die Luftembolie die Schili fälschlicherweise für so gefährlich hielt, wie eine etwaige IV-Injektion des Impfstoffs. Man braucht hier gar nichts "totschweigen", aber das Thema wird halt einfach aufgebauscht. Ich find's ja deutlich problematischer, wie viele Prothesen wir hier in Deutschland jährlich so im europäischen Vergleich verbauen, aber wenn was an den Knien ist, da denkt sich der Ottonormalo halt "Ich, wat dem Jupp Heynckes geholfen hat, dat läuft bei mir auch - ich nehm zwei und ne neue Hüfte direkt mit". Die gleichen Leute fahren sich dann aber nen Film bei der Aspirationsgeschichte, die meinem Eindruck nach eh keinen Unterschied macht, weil der Impfstoff ohnehin unter ner Stunde im Blutkreislauf ist. Der Hersteller will sich da IMMER komplett absichern. Vermutlich hätte man das Zeug auch immer IV ballern können, aber das ist jetzt nur mal so ins Blaue vermutet - Studien dazu wird es vermutlich auch nie geben.

  • Hat Maze denn überhaupt was zur Embolie geschrieben oder gehts dir nur um den Link?

    Ich für meinen Teil habe schon öfter gesagt das ich seine Beiträge nicht mehr lese, es ist daher vollkommen egal was Syd schreibt, alles von ihm wird hier gelöscht, die Inhalte seiner Beiträge spielen dabei keine Rolle, eigentlich dürftest du das auch ausreichend mitbekommen haben.

    Ich weiß nicht, wie man das Vertrauen zurückgewinnen will, wenn man jetzt schon solche Informationen aus Angst vor falschen Schlüssen zurückhält.

    Auch hier nochmal, es geht hier um diesen nervigen bockigen Troll der meint er könnte hier machen was er will, den wollte Tilo schon vor Jahren nicht mehr im Forum haben, ganz unabhängig von Corona, vor Corona war es halt der Klimawandel oder 9/11 oder was gerade so im Troll-Mikrokosmos angesagt gewesen ist.

  • Das RKI rät ja allgemein davon ab (Link siehe oben) und es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass die Entzündungen am Herzen mit dem Impfen in die Blutbahn im Zusammenhang stehen.


    Das RKI rät von der Aspiration ab, aber warum "und"? Willst du nicht sagen, aber es gibt Hinweise usw.?


    Die CDC-Richtlinien sehen übrigens auch keine Aspiration vor:


    https://www.cdc.gov/vaccines/h…-recs/administration.html


    Zitat

    Aspiration before injection of vaccines or toxoids (i.e., pulling back on the syringe plunger after needle insertion but before injection) is not necessary because no large blood vessels are present at the recommended injection sites, and a process that includes aspiration might be more painful for infants.

  • Das RKI rät von der Aspiration ab, aber warum "und"? Willst du nicht sagen, aber es gibt Hinweise usw.?


    Die CDC-Richtlinien sehen übrigens auch keine Aspiration vor:


    https://www.cdc.gov/vaccines/h…-recs/administration.html

    Ja genau darum geht es.

    Muss ich den Link vom RKI noch vorlesen? Die wollen die Schmerzen reduzieren.

    Das ist von 2017 und allgemeingültig. Wenn man die Erkenntnisse hernimmt, sollte man in diesem Fall vielleicht doch besser mit dem Schmerz leben, als Entzündungen am Herz zu riskieren. Schmerzen im Arm haben ja sowieso die meisten.


    Wemire

    Ich hatte oben den falschen Link drin. Der richtige gibt einen nüchternen und guten Überblick über die aktuelle Situation.

  • Wemire

    Ich hatte oben den falschen Link drin. Der richtige gibt einen nüchternen und guten Überblick über die aktuelle Situation.

    Danke für den zweiten Link Rob, beim ersten war ich etwas verwirrt. Ich gebe dir insofern Recht, dass man gemessen an diesen Erkenntnissen (die zunächst einmal leider sehr wenig über die tatsächlichen Fälle aussagt, aber darum geht's ja nur sekundär) eine Aspiration vornehmen sollte. Und dennoch bleibe ich bei der Meinung, dass dieses Thema zu warm aufgebrüht wird und insofern zu einer Verunsicherung beiträgt, dass man es schön in die Anti-Vaxxererzählung implementieren kann. Vielleicht fragt Tilo einfach das RKI oder das Bundesgesundheitsministerium, ob man gemessen an dem, was man jetzt glaubt zu wissen, nicht von der Entscheidung von 2017 abkehrt und wieder eine Aspiration zur Pflicht macht. So etwas wird in ärztlichen Leitlinien immer und immer wieder getan, interessiert gemeinhin aber noch nicht mal die gesamte Ärzteschaft, sondern nur individuelle Fachgruppen. Naja was solls.

  • So gesehen, vielleicht verstärkt es auch die Wirkung durch Eigenbluttherapie. :/


    Das ist es ja, es gibt bislang nur eine Hypothese, die dann durch Leo Nicolai von der LMU als plausibloe bezeichnet wurde. Dieser hat in seiner Forschungsgruppe dieses Paper veröffentlicht.


    https://www.biorxiv.org/conten…1.06.29.450356v1.abstract


    Okay. Würde ich nicht damit rechnen, dass sich das schnell in geänderte Richtlinien umsetzen wird.


    Die Überlegung, dass eine Injektion in den Muskel das Risiko gering macht, gilt ja weiter.

  • Danke für den zweiten Link Rob, beim ersten war ich etwas verwirrt. Ich gebe dir insofern Recht, dass man gemessen an diesen Erkenntnissen (die zunächst einmal leider sehr wenig über die tatsächlichen Fälle aussagt, aber darum geht's ja nur sekundär) eine Aspiration vornehmen sollte. Und dennoch bleibe ich bei der Meinung, dass dieses Thema zu warm aufgebrüht wird und insofern zu einer Verunsicherung beiträgt, dass man es schön in die Anti-Vaxxererzählung implementieren kann.

    Ja diese Denke hat sich irgendwie festgesetzt. Ich sehe das anders.

    Letztlich haben wir durch das Warten auf die ohnehin unsicheren paar % bei der Impfquote (Unterschied zum dänischen Freedom Day) aus meiner Sicht mehr verloren, als durch diese Minderheit. Beziffern kann man deren Einfluss ja ohnehin nicht, auch nur Bauchgefühl.


    Jetzt wo die Wirkung der Impfungen nachlässt, dürfte das jedenfalls ausschlaggebender sein. Zweitens bleibe ich bei meiner Theorie, dass die Dänen und ihre Nachbarn durch die größere Mobilität, während der Impfschutz noch vorhanden war, vermutlich mehr natürliche Immunität aufbauen konnten. Der Sommer spielt dabei ja statistisch erwiesen auch eine Rolle. Inzwischen ist auch längst klar, dass uns die Impfung gar nicht aus der Pandemie holen kann und dazu nie in der Lage war. Nicht zu vergessen, dass der größte Teil der Weltbevölkerung weiterhin ungeimpft bleiben wird. Wir müssen schließlich erstmal unsere Kleinkinder impfen.

    Die paar Impfskeptiker, die ja meist nicht mal Gegner sind, haben zwar inzwischen die Rolle des Sündenbocks bekommen, den wohl jede Seuche braucht. Verdient haben sie die aber im Grunde gar nicht. Da wird auch eine Minderheit und ihre Bedeutung medial hochgejazzt. Und dann bekommt man dann natürlich den Eindruck, Aufklärung wäre eine Gefahr.

    https://www.rnd.de/gesundheit/…4A2FAA5CZD2VDY6ALMWE.html


    Schaut man nach UK oder Israel, die aktuelle Entwicklung bei uns und die prophezeite Wirkdauer der Impfung sieht man, dass wir entweder auf Dauer jeden regelmäßig zweimal pro Jahr impfen oder einen Weg finden es zu handhaben, wie bei der Grippeimpfung. Der zweite Weg wäre mir deutlich lieber.

  • Okay, du dachtest mit "uns" an die Weltbevölkerung nicht Deutschland.


    Die tatsächliche Dauer der Schutzwirkung der Impfstoffe gegen CoViD-19 als schwere Krankheit kennen wir noch gar nicht. Diese sechs Monate beziehen sich eigentlich nur auf Messungen des Antikörpertiters, wobei diese Abnahme auch normal ist. Andere Parameter des Immunsystems, die in der Diskussion immer zu wenig Beachtung finden, weil sie aufwendiger zu messen sind, zeigen eigentlich keinen solchen Rückgang.


    Eine Anpassung des Impfstoffs auf Varianten gibt es nicht, weil der Schutz gegen die (im Westen) dominierenden Varianten bisher keine bedeutsame Reduktion zeigt.


    Und die ungeimpfte Bevölkerung in allen Teilen der Welt harrt ja nicht aus, da läuft wie auch hier bei uns die Durchseuchung. Also letztlich ist nur die Frage, welcher Anteil der Bevölkerung durch die Impfung zu einer initialen Immunisierung kommt und welcher durch Krankheit. Die Impfung hat die Epidemie aber hier und in vergleichbaren Ländern wesentlich leichter zu kontrollieren gemacht. Und ohne Ungeimpfte wäre sie auch vorbei. Ohne erwachsene Ungeimpfte vielleicht auch.

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