Interessante Sendungen und Links

  • spitzen twitter thread. irgendwo mittendrin sind viele tageszeitungs karrikaturen aus dem jahr 2002.



    die gi joe bösewicht bergfestung ist aber auch toll

  • Schon etwas älter, aber trotzdem sehr lohnenswert! 5 teiliger Podcast über die "Zukunft der Arbeit". Inszeniert als "Zwiegespräch" von Micheal Hirsch und Martin Zeyn.


    1) Unbehagen an der Kulturarbeit https://www.br.de/mediathek/po…-der-kulturarbeit/1795472

    2)Können wir Arbeit wirklich neu verteilen? https://www.br.de/mediathek/po…ken-und-verteilen/1795469

    3) Was Armut und soziale Ungerechtigkeit anrichten https://www.br.de/mediathek/po…tigkeit-anrichten/1795470

    4) Ein Plädoyer für eine gerechtere Politik https://www.br.de/mediathek/po…erechtere-politik/1795471

    5) Macht Digital uns arm? https://www.br.de/mediathek/po…digital-uns-arm-1/1796571

  • Es interessiert zwar keine Sau, wie genau der Andi seinem Königreich Bundesgelder zuschanzt, windige Deals mit Bewerbern bei Staatlichen Ausschreibungen macht, oder das Parlament das ihn eigentlich kontrollieren soll ein bisschen anschwindelt, wenn es um die Gute Sache geht, aber Herr Kindler von den Ökofaschisten hat auf Zwitscher mal eine kleine Link-Sammlung dazu angelegt:



    Kann man sich mal angucken vor einer Bundestagswahl.

  • Eieiei, Herr Grünwald.


    Das gibt doch wieder Ärger!

    Images From the Met Gala Are Now Commonplace

    While AOC's revolutionary and subversive socialist gown generated buzz, the normalization of maskless elites attended to by faceless servants is grotesque.


    [...] Much of the attention on Monday night was devoted to the appearance on the red carpet by Congresswoman Alexandria Ocasio-Cortez (D-NY). The usual horde of embittered online nay-sayers and envious party-poopers tried implying that there was something incongruous about a socialist politician gleefully participating in the most vulgar tribute to capitalism and social inequality to emerge since the walled-off galas thrown by the French aristocracy at the Palace of Versailles. Some petty, resentful critics even suggested that AOC's latest star turn somehow illustrated what Shant Mesrobian has disparagingly described as “the Squad’s brand of highly educated, professional-class cultural leftism,” which "now offers elected officials a path to fame and pop culture status that circumvents much of the old, hand-dirtying business of politics,” pursuant to which "elected office itself has become merely a stepping stone to social media celebrity” and “maintaining a social media influencer empire rivals, or even surpasses, the priority of being a successful legislator."

    Fortunately, many of AOC's most devoted socialist supporters stepped forth with passionate defenses of their leader. As they pointed out, AOC had painted onto the back of her pristine white gown — in perfectly proportioned and tastefully scrolled red ink highlighting the stunning virtues of the designer dress' silhouette -- a leftist phrase, Tax the Rich, that not only assaulted the Biden-supporting liberal celebrities in attendance but made them feel endangered in their own habitat, as if their wealth and privilege were being imperiled not from afar but from one of their own, from within. Far from being what AOC's dirty and petty critics tried to malign this as being — an attention-seeking, celebrity-building, branding opportunity in which AOC yet again lavished herself in the multi-pronged rewards of the very economic and cultural hierarchies she claims to despise and vows to combat -- she was actually engaged in a revolutionary and subversive act, injecting into aristocratic circles a beautifully artistic yet hostile message.

    This was not, contrary to the grievances of her small-minded and jealous critics, AOC reveling in one of Louis XVI's court festivities. Instead, she was storming the Bastille: not with weapons or fire but with the graceful designer elegance of the insurgent Marxist renegade, which made her presence all the more deceptively disruptive. While it may have appeared that Vogue's perfectly-coiffed red-carpet correspondents and other Met luminaries were gushing with admiration and awe at her bold fashion statement, they were actually shaking with fear over what AOC had wrought. They were quivering with rage and fear, not swooning with delight as it appeared.

    Besides, as AOC herself put it with her trademarked class consciousness, the very fact that she can attend the Met Gala while you cannot is proof of the potency of the left-wing movement she leads. Standing next to Aurora James, the designer of her dress, AOC revealed the underlying clandestine strategy of her subversive attendance: “We really started having a conversation about what it means to be a working class woman of color at the Met ... we can’t just play along, but we need to break the fourth wall.” [...]


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    Großartige Polemik.

  • Der neoliberale Sturzkampfbomber liberale Ökonomie-Experte und INSM-Botschafter Thomas Straubhaar erklärt im bürgerlichen Sturmgeschütz von Springer mal, warum der "Linksrutsch"=O so gefährlich für die soziale Marktwirtschaft™ ist:

    KAMPF DER SYSTEME - Ein Volk von Kapitalisten wählt Antikapitalisten – das steckt hinter dem Paradox

    Der Zulauf zu antikapitalistischen Parteien ist ein schlechter Scherz: Noch nie standen so viele Deutsche aus Eigeninteresse dem Kapitalismus näher als zurzeit. Ihr Können rechnet sich auch für die Gesellschaft. Warum versagen liberale Parteien dabei, das zu transportieren?


    Der antikapitalistische Vormarsch ist deshalb ein schlechter Scherz, weil noch nie so viele Deutsche aus Eigeninteresse dem Kapitalismus näher standen als zurzeit. Denn heutzutage verfügt die Masse der Bevölkerung über weit mehr Kapital als alle Vorgängergenerationen. Aber sie besitzt nicht das Kapital des 19. Jahrhunderts, das die Industrialisierung vorantrieb, und das Maschinen in Fabrikhallen finanzierte, in denen Menschen zu Hungerlöhnen weit über zehn Stunden täglich, sechs Tage die Woche, mit wenigen Ferientagen bis an ihr Lebensende malochen mussten.

    Die Kapitalisten von heute sind Humankapitalisten. Sie tragen ihr Kapital stets und überall bei sich, und zwar zwischen den Ohren, nicht in einer Geldbörse. Das Humankapital genannte Wissen und Können von Menschen erweist sich für den Großteil der Bevölkerung als mit Abstand wichtigstes Vermögen mit einer unvergleichlich hohen Rendite. Es entscheidet im Kleinen maßgeblich, wer auf welche Stufe der Einkommenspyramide gelangt.[...]

    Wer im 21. Jahrhundert für die Interessen des Humankapitals kämpft, wird zur neuen Partei der Arbeit. Wer Einkommen aus Humankapital und Einkünfte aus Sachkapital in gleicher Weise besteuert, müsste in einer Gesellschaft der Humankapitalisten breite politische Unterstützung gewinnen. Wäre es deshalb nicht gerade für liberale Volksparteien höchste Zeit, für ein der digitalen Datenwirtschaft angepasstes Steuerwesen zu streiten und nicht darüber, wer bei welcher Gelegenheit deplatziert gelacht habe?

    Selbst wenn es nicht völlig absurd wäre, die arbeitenden Bevölkerung in Deutschland als "Humankapitalisten" zu bezeichnen, während ein immer größerer Teil davon gezwungen ist, ihre ganz und gar physische Arbeitskraft im größten Niedriglohnsektor Europas zu Markte zu tragen, müsste man sich ernsthaft fragen, in welchem geistigen Takatukaland solche "Experten" eigentlich leben?


    In der kapitalistischen Realität scheinen sie jedenfalls nicht beheimatet zu sein. In derselben gäbe es nämlich überhaupt keine "digitale Datenwirtschaft", wenn die ganzen Daten nicht dazu dienen würden, einen globalen Warenhandel profitabel zu halten - und vor dem tendenziellen Fall der Profitraten zu bewahren - der noch nie so ein großes Volumen hatte wie heute (jedenfalls vor der Pandemie), und der ohne Klimaschädlichen Raubbau, resourcenfressende Maschinen und ausgebeutete Arbeitskräfte in anderen Ländern überhaupt keine Produkte hätte, mit denen gehandelt werden könnte.


    Die im Suezkanal auf Grund gelaufene

  • ist doch auch traurig für überzeugte kapitalisten, wenn die leute auf einmal über so viel humankapital zwischen ihren ohren verfügen und dann gar nicht mal mehr so viel kapitalismus wollen... eigentlich kann die adäquate antwort dann nur sein, das humankapital wieder zu senken, die wissen ja anscheinened gar nicht was gut für sie ist

  • Typ ist im Vatikan unterwegs und redet Latein mit den Leuten dort:



    Ich finde das Video echt interessant. Keine Ahnung ob auch hier jemand Latein in der Schule hatte, aber nach meiner Erfahrung wurde einem recht schnell vermittelt, dass Latein tot sei, was ja mehr oder weniger auch den Tatsachen entspricht. Und das sei der Grund warum man nicht das Sprechen lernt, sondern nur Vokabeln und Grammatik vermittelt bekommt um Texte zu übersetzen. Von Latein waren vielleicht 10% der Schülerschaft begeistert. Man hatte ja keine Wahl...


    Durch den Schulunterricht hatte zumindest ich keine Ahnung wie sich Latein überhaupt anhört. Obwohl längst klar ist, dass sich die italienische Aussprache stark ans Lateinische anlehnt, ist es interessant wie deutlich das in dem Video herauskommt. Und cool, dass der Typ nochmal die unterschiedlichen Aussprachen erklärt.

  • Vielleicht, weil er nicht wusste, dass es eine Falle war.


    Die Fragen waren aber jetzt grundsätzlich nicht einmal spektakulär. Jeder x-beliebige Journalist könnte sich auf eines dieser Themen einschießen, aber es ist viel geiler ihn zu fragen, ob er sich gerade nicht so gut fühlt, ob er Söder nachts im Bett verflucht und ob ihm die Currywurst ähnlich wichtig ist wie unserem ehemaligen Arbeitsgottkanzler.

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