Elon Musk: Master of the Universe

  • Also.... ich finde man muss hier genau hinschauen und sich nicht in die Pose eines Umweltschützers werfen, wenn sich mal eine Behörde gegen Umweltschutz und für ein Klimaschutzprojekt (man darf diese Gigafactory ja schon so sehen) entscheidet...

    Die Gigafactory ist KEIN Klimaschutzprojekt. Das ist die Propaganda, die Musk und seine AnhängerInnen betreiben und die Silverbeard hier wiedergibt und zur Verteidigung der Brandenburger Unternehmung des Großentrepreneurs anführt.


    Dabei ist es völlig egal, ob der große Elon in seinem Größenwahen selbst davon überzeugt ist, er trage mit seiner Technologievermarktungsmaschine zur Rettung der Menschheit bei - In dem Moment wo eine Großeinvestition einer komerziellen Aktiengesellschaft zu einem altruistischen Projekt umfirmiert wird, um es gegen linke - oder einfach nur zivilgesellschaftliche - Kritik zu verteidigen, wird daraus eine PR-Botschaft, die davon ablenken soll, dass es diese Investition überhaupt nicht gäbe, wenn sich die privaten EigentümerInnen des Konzerns davon keine Rendite oder weitere Wertzuwächse ihres angelegten Aktienvermögens versprechen würden.


    Giga "Berlin" ist in allererster Linie ein Investitionsobjekt für Elon Musk und den Rest der Tesla-Aktionäre und GeldgeberInnen. Und direkt an zweiter Stelle auf der Prioritätenliste ist sie ein Ausdruck der Macht, die ein Technikverliebter Kindskopf, dem die Kontrolle über diese Milliardeninvestitionen übertragen wurde ausüben kann, um seinen Willen durchzusetzen.

    An dritter Stelle folgt der verzweifelte Versuch der Regierung eines strukturschwachen Bundeslandes, sich als Retter des Wirtschaftsstandortes Brandenburg und als Beschaffer von Arbeitsplätzen zu produzieren, und dabei zu hoffen, dass ein wenig Glanz vom strahlenden Heiligenschein eines von einer treuen Fangemeinde aus twitter-Nerds, Silicon Valley-Technikenthusiasten und neoliberalen Ideologen zum Menschheitsretter und Zukunftsvisionär hochgehypten Technologieverkäufers auch auf sie und ihre Parteien scheinen werde. (Und wer das für eine fürchterliche Übertreibung hält, der sehe sich nochmal die ZDF-Reportage an und achte darauf, wie sich der Wirtschaftsminister da kaum einkriegt vor Stolz, wenn er erzählt, wie der Großentrepreneur persönlich mit ihm verhandelt habe.)


    Die Treibhausgasreduktion, die sich theoretisch durch den Ersatz von Verbrennungsmotoren durch elektrische Antriebstechnik erzielen liesse, ist bestenfalls ein angenehmer Nebeneffekt, der sich allerdings auch erst dann wirklich einstellen würde, wenn es Musk, alleine dadurch, dass er ein entsprechendes Angebot schafft, tatsächlich gelänge, die AutofahrerInnen in der westlichen Welt großflächig davon zu überzeugen, ihre noch voll funktionstüchtigen, fossil befeuerten Fahrzeuge gegen seine neuen Elektromobile auszutauschen.


    Dahinter offenbart sich das ganze Elend der politischen Ökonomie unserer Zeit. Das Angebot schafft die Nachfrage! Mehr neoklassische Wirtschaftslehre geht nicht. Und mehr Neoliberalismus eigentlich auch nicht, denn anstatt zu fordern, dass der Staat und sein parlamentarischer Gegesetzgeber seiner Aufgabe zum Schutz der Umwelt - inklusive des Kilmas - nachkommt, indem er z.B. Gesetze erlässt, die den Einsatz von Verbrennungsmotoren zügig verbieten und den Autoherstellern - von denen wir gerade hier in UnserLand sicher nicht zu wenige haben - starke Auflagen zur Umstellung auf Elektroantriebe macht, oder indem er selbst den Ausbau öffentlicher Verkehrsmittel vorantreibt, um es auch Leuten die sich kein schickes Elektromobil leisten können zu ermöglichen, beim täglichen Pendeln zum Arbeitsplatz auf ihre alten Verbrenner zu verzichten, wird hier - ganz neoklassisch angebotstheoretisch - darauf gesetzt, dass erst einmal die Bedingungen für die Anbieter einer Ware so günstig wie möglich gestaltet werden, und dann darauf vertraut, dass der Markt durch die das Geschäft belebende Konkurrenz die entsprechende Nachfrage schon generieren werde.


    Das alles ist Ausweis einer Politik und eines gesellschaftlichen Denkens, das keine andere Lösung für von der kapitalistischen Marktwirtschaft verursachte Probleme mehr findet - also nicht nur für den Klimawandel, sondern z.B. auch für das wirtschaftliche Ausbluten ganzer Regionen und den dortigen Mangel an Arbeitsplätzen - als noch mehr kapitalistische Marktwirtschaft.

    Anstatt politischen Einfluss auf die bestehenden industrien auszuüben, wird hier einfach - nicht bloß mit politischer Unterstützung durch die kommunal- und Landesregierung, sodern auch mit Milliarden an Subventionen durch den Bund - der Markt für einen weiteren Industriebetrieb geöffnet, der zwar ein Produkt herstellt, welches in der Endanwendung weniger CO2 emittiert als die Produkte des heimischen Autokartells, zu dessen Herstellung aber erst mal noch mehr Raubbau an der Natur - und beim expliziten Gewerkschaftsfeind Musk natürlich auch an den arbeitenden Menschen - nötig wird.


    Jetzt kann man sicher eine Menge legtime Kritik an der bürokratisierten Verwaltung, an langwierigen Genehigungsverfahren, oder an widersprüchlichen gesetzlichen Regelungen üben, wenn es z.B, um die Umstellung der Energieerzeugung von fossilen Brennstoffen auf nachhaltigere, erneuerbare Ressourcen geht. Aber wir reden hier nicht von einem kommunalen Elektrizitätswerk, das für die Versorgung der Bevölkerung (und der energiehungrigen Privatwirtschaft) mit der lebenswichtigen Ressource Energie zuständig ist, sondern von einer kommerziellen Aktiengesellschaft im Privatbesitz von KapitalanlgerInnen und von ihrem Vorstandschef, der gleichzeitig ihr größter einzelner Investor ist.


    Das eigentliche Argument, das hinter der ganzen Kritik an der linken Kritik lauert ist - aufs simpelste herunter gebrochen - kein blöderes als: "Privat ist besser als Staat".

    Und wenn es rein privat dann doch aus eigener privater Kraft nicht so recht gehen will, weil etwa die Marktzugangsbarrieren zu groß sind, weil der entsprechende Markt schon durch ein Kartell aus alteingesessenen Oligopolisten besetzt ist, oder weil sesselfurzende KorinthenkackerInnen in Behörden und kommunalen Versorgungsbetrieben irgendwelche kleinkarrieretn Bedenken hinsichtlich des potenziellen Wasserverbrauches einer giganatomanischen Gigafabrik in einer von Dürre geplagetn Region anmelden, dann muss eben die politische Staatsführung dafür sorgen, dass der neue Wettbewerber seinen Marktzugang bekommt.


    Und wer da nicht zustimmt, wenn der neoliberale Staat und der Silicon Valley-Geist von der vermarktbaren technischen Lösung für jedes Problem zur gegen alle Widerstände aus der Zivilbevölkerung durchzusetzenden Ansiedelung des neuesten pet project unseres größten Entrepreneuers aller Zeiten sagt: "there is no alternative", der ist ein hater, ein Spalter und ein absolutistischer Linksutopist der nicht verstanden hat, wie die Realität™ funktioniert?


    Na dann.:sleeping:

  • Utan

    Es kommt wirklich darauf an ob man in dieser Gigafactory und den darin produzierten Autos einen Beitrag zum Klimaschutz sieht oder nicht. Du verneinst das. Das ist der ENTSCHEIDENDE PUNKT. Die Begründung ist mir allerdings etwas zu „typischUtan“ Du sagst sinngemäß man schaffe durch Angebotserhöhung wieder mal eine Konsumerhöhung und außerdem ginge es weder Musk noch seinen Kapitalgebern um Klimaschutz, sondern ums Geldverdienen und das schließe Klimaschutz ja prinzipiell schon irgendwie aus....

    Ich möchte trotzdem mal daran erinnern, dass durch immer härtere Auflagen der EU Verbrennungsmotoren bald nicht mehr genehmigt werden. Die meisten finden es ja auch richtig, dass der Verbrennungsmotor verschwindet.

    Viele wünschen nun auch ein völlig neues Verkehrskonzept, ich ebenfalls und habe dazu im alten Forum ja auch mal rumgesponnen. Nur kann man so etwas eben schlecht verordnen. Zudem dauert der Aufbau einer solchen Struktur mit unseren „sesselfurzenden“ Behörden (die wirklich ein Problem sind!) wahrscheinlich 100 Jahre. Der Ausweg aus dem Individualverkehr geht wahrscheinlich nur über autonomes Fahren. Und weil sowas unsere Behörden in 10 kalten Wintern nicht genehmigen werden auch wenn unsere Automobilhersteller eine solche Technik dringend an den Start bringen müssten, wird uns der Individualverkehr noch mehrere Jahrzehnte erhalten bleiben.


    Also; was brauchen wir da? Elektroautos.... und zwar nicht um damit anzugeben oder weil wir die zwingend zuverlässig und super toll finden, sondern weil es aus Klimaschutzgründen eben in naher Zukunft nur noch Elektroautos geben soll. Tesla ist Marktführer in dem Segment, die Dinger gehen ab wie Wolfgang M. Schmitts Katze und zeigen (bös gesagt) wie sich Klimaschutz und Fahrspaß verbinden lassen können.

    Und ich sag mal so.... autonomes Fahren kriegt Tesla wahrscheinlich noch eher hin als VW. Hier wird er es zwar nicht dürfen, aber wenn es dann irgendwann die halbe Welt macht, wird sich nach laaaanger Verzögerung auch hier irgendein Stempel erbarmen und grünes Licht geben.

    Ich finde man kann da nicht einfach sagen: „nö hat nix mit Klimaschutz zu tun“ wenn aus Klimaschutzgründen keine Verbrennungsmotoren mehr gebaut werden sollen und an autonomes Fahren noch nicht zu denken ist....völlig egal welche Motive Du Musk oder seinen Kapitalgebern dabei unterstellst.

  • ich finde es immer lustig, dass Politiker die noch gearbeitet geschweige in der Automobilbranche, Konzernchefs erzählen wollen wie diese ihre Unternehmen führen sollen.


    In Deutschland fahren mit WEItEM mehr BEVs vom VW als von Tesla


    Außerdem hat Tesla (noch) nicht die Infrastruktur die eine BMW hat z.B. Vertragswerkstätten Banken etc.


    Auch habe ich persönlich noch nie verstanden warum man Betriebe die Milliardengewinnen machen subventiert muss/sollte


    https://de.statista.com/statis…nden-automobilhersteller/



    Für mich wird die Klimakrise auch Politiker // Unternehmer benutzt um riesige Geldmengen von unten nach oben zu verteilen.

  • Die Begründung ist mir allerdings etwas zu politisch.

    Natürlich ist sie politisch! Der ganze Sinn und Zweck meiner Polemik gegen Musk ist aufzuzeigen, dass sich an diesem Beispiel hervorragend beobachten lässt, wie hier eine weitere Entpolitisierung der - insbesondere deutschen - Politik zugunsten einer ökonomistischen, neoliberalen Vorstellung von der Marktwirtschaft als einzig effizientem Werkzeug zum Klimaschutz von statten geht.


    Lustigerweise schreibst Du dann selbst gleich im nächsten Absatz:

    Ich möchte trotzdem mal daran erinnern, dass durch immer härtere Auflagen der EU Verbrennungsmotoren bald nicht mehr genehmigt werden.

    Mal abgesehen davon, ob diese Zukunftsprognose tatsächlich zutreffend ist, gehst Du doch offenbar selbst davon aus, dass es politische Entscheidungen sein werden, welche die Genehmigung von Verbrennungsmotoren in naher Zukunft einschränken und somit den Weg für die elekrifizierung des Individualverkehrs öffnen werden, und nicht eine weitere Giga-Fabrik, die Individualmobile am Fließband ausspuckt


    Wenn nun aber die Politik solche Entscheidungen träfe und damit auch der traditionellen - aus reinen Gründen der maximalen Verwertung ihres bisher noch hauptsächlich in die Produktion von Autos mit Verbrennungsmotor investierten Kapitals - bislang noch weiter munter Autos mit Verbrennungsmotor produzierenden Autoindustrie das Geschäft mit denselben verleiden und sie zum Umstieg auf die Produktion von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen zwingen werde - wozu brauchen wir dann - im Sinne des Klimaschutzes durch Reduktion von Treibhausgasen im Individualverkehr - noch einen weiteren globalen Konzern der Elektroautos produziert?


    Glaubst Du wirklich, MegaGiga-konzerne wie Voklkswagen oder Daimler hätten tatsächlich ein unüberwidnliches Problem damit, statt Verbrennungsmotoren künftig Elektromotoren in ihre Karosserien zu bauen und dabei auch noch einen Haufen Kosten für Regel- und Getriebetechnik einzusparen?

    Die machen das doch nicht deswegen nicht, weil sie nicht wissen wie das geht. Zur Not kaufen die sich das nötige Know-How oder die Motoren selbst einfach von Zuieferern dazu, sollten ihre eigenen Entwicklungsabteilungen das Mysterium des über hundert Jahre alten Elekromotors tatsächlich nicht selbt ergründen können. Diese ganze Diskussion ist so verseucht mit Propaganda, dass man gar nicht weiß wo man anfangen soll.


    Und dazu gehört auch das Techno-Märchen von Tesla als quasi dem einzigen Unternehmen auf der Welt, dem es glingen könne - natürlich allein aufgrund der unglaublichen, visionären Kreaktivität und Schaffenskraft seines großen Chefentrepreneurs - zum...


    Marktführer in dem Segment

    ...aufzusteigen,


    Denn im globalen Vergleich - und alleine darauf käme es an, wenn es einem dabei tatsächlich um den Klimaschutz ginge, weil der ein globales Problem ist und es dem Treibhauseffekt völlig egal ist, aus welchem Teil der Welt das CO2 in die Athmosphäre geblasen wird - ist Tesla zwar bisher noch der größte einzelne, aber in der Gesamtbetrachtung natürlich auch nur einer unter vielen großen Playern, zu denen selbstvertsändlich auch längst traditionelle Autokonzerne wie etwa Renault, Mitsubishi, Nissan und selbst der deutsche BMW-Konzern gehören, und in deren Wettbewerb sich jetzt mit VW auch der allergrößte Autohersteller der Welt massiv hinein drängen wird, nachdem die Konzernführung einen Kurswechsel in Richtung Elektromobilität beschlossen hat.


    Das heißt, der Markt für Elektrofahrzeuge ist längst reichlich mit Wettbewerbern gesegnet, von denen die Mehrzahl über eine bis zu hundertjährige Erfahrung in der Entwicklung und Vermarktung von Autos und der dazugehörigen manipulation und korrumption der politsichen Klasse verfügen kann. Und genau das ist auch der Grund dafür, dass der Große Elon nun so scharf dahinter her ist, seine gigantomanische Markteroberungsbasis im riesigen, aber elektromobilitätstechnisch noch unterversorgten deutschen Automarkt im Rekordtempo hochzuziehen. Da geht es NICHT um Klimaschutz, sondern um ganz banale Marktanteile, die er für Tesla sichern muss, damit ihm die Investoren nicht davon laufen.


    Und daran ist Null komma gar nichts besonders innovativ oder "disruptiv", sondern das ist und war schon immer das Hauptgeschäft eines jeden kapitalistischen Konzernfürsten, seit es kapitalitische Konzerne gibt.

  • Natürlich ist sie politisch!

    hatte den Wortlaut "politisch", nachdem Du wohl anfingst zu schreiben in "typischUtan" geändert...aber das ist ja hier eigentlich nicht das Thema. Es trifft es halt nur etwas besser, weil Du eben Deine generelle Sicht auf die Dinge, die ich als marxistische Perspektive beschreiben würde, auch locker auf diesen Themenkomplex anwenden kannst.

    Der ganze Sinn und Zweck meiner Polemik gegen Musk ist aufzuzeigen, dass sich an diesem Beispiel hervorragend beobachten lässt, wie hier eine weitere Entpolitisierung der - insbesondere deutschen - Politik zugunsten einer ökonomistischen, neoliberalen Vorstellung von der Marktwirtschaft als einzig effizientem Werkzeug zum Klimaschutz von statten geht.

    Warum? Weil dort ein Monokulturwald gerodet wurde? Weil er eine extra Wasserleitung bekommt? Wieso findet da Entpolitisierung statt?! Ich verstehe das nicht. Wie hätte man mit den gleichen Behörden in diesem Land überhaupt so etwas wie eine Industrie aufbauen können, wenn jedes mal der Erhalt des Bestehenden Vorrang hat? Und von einer Entpolitisierung kann mit Blick auf die letzten Jahrzehnte keine Rede sein. Es wird in meinen Augen eher viel zu viel politisiert.


    Lustigerweise schreibst Du dann selbst gleich im nächsten Absatz:

    Mal abgesehen davon, ob diese Zukunftsprognose tatsächlich zutreffend ist, gehst Du doch offenbar selbst davon aus, dass es politische Entscheidungen sein werden, welche die Genehmigung von Verbrennungsmotoren in naher Zukunft einschränken und somit den Weg für die elekrifizierung des Individualverkehrs öffnen werden, und nicht eine weitere Giga-Fabrik, die Individualmobile am Fließband ausspuckt

    "Zukunftsprognose"


    Unsere Automobilhersteller sind also heute schon rechtlich dazu gezwungen Elektroautos zu bauen und sie bauen sie ja vor allem auch deshalb. Jetzt sagst Du: "Na dann brauchen wir doch Tesla gar nicht." Das ist halt Deine "utantypische" Sicht und sie könnte auch die eines marxistisch geschulten Mitarbeiters einer staatlichen Plankommission sein. Nein, wir werden nicht leiden, wenn diese Fabrik nicht kommt, aber ich sehe zumindest innerhalb dieses Systems keinen Sinn und auch keine Möglichkeit darin eine solche Fabrik in Europa dauerhaft zu verhindern.

    Wenn wir das nicht genehmigen, dann halt Polen, Frankreich oder Dänemark.

    Und klar muss sich VW jetzt anstrengen. Wenn Du mir heute 2 Autoschlüssel hinlegen würdest einer vom Golf ID3, der andere vom Tesla Model3, dann wüsste ich aber welchen Schlüssel ich nehme. Das sind alles Dinge, die Dich vielleicht nicht interessieren, weil das ja beides kapitalistische Dreckskonzerne sind und Du Individualverkehr vielleicht auch prinzipiell ablehnst, aber die Nachfrage nach Autos von Tesla ist ja durchaus gegeben... vor allem weil sie halt wirklich richtig viel Spaß machen (verdammte Scheiße!). Bist Du damit mal gefahren?

    Ich kann mir schon vorstellen, dass vielen der Einstieg in die Elektromobilität mit einem solchen Auto leichter fällt und das bietet aus Klimaschutzsicht ja auch Vorteile.


    Das heißt, der Markt für Elektrofahrzeuge ist längst reichlich mit Wettbewerbern gesegnet, von denen die Mehrzahl über eine bis zu hundertjährige Erfahrung in der Entwicklung und Vermarktung von Autos und der dazugehörigen manipulation und korrumption der politsichen Klasse verfügen kann. Und genau das ist auch der Grund dafür, dass der Große Elon nun so scharf dahinter her ist, seine gigantomanische Markteroberungsbasis im riesigen, aber elektromobilitätstechnisch noch unterversorgten deutschen Automarkt im Rekordtempo hochzuziehen. Da geht es NICHT um Klimaschutz, sondern um ganz banale Marktanteile, die er für Tesla sichern muss, damit ihm die Investoren nicht davon laufen.


    Und daran ist Null komma gar nichts besonders innovativ oder "disruptiv", sondern das ist und war schon immer das Hauptgeschäft eines jeden kapitalistischen Konzernfürsten, seit es kapitalitische Konzerne gibt.


    Wieso muss es einem Investor eigentlich aus seiner moralischen Haltung heraus um Klimaschutz gehen um am Ende auch effektiv Klimaschutz zu betreiben?

    Wenn ich hier versuche Energieerzeuger auf erneuerbaren Basis an den Start zu bringen....was glaubst Du worum es mir dann geht? Doch nicht darum ein ein riesiges Verlustgeschäft zugunsten des Klimas anzustoßen. Ich hänge ja auch irgendwo an meinem Arbeitsplatz. Nein, es geht darum zukunftsfeste Geschäftsmodelle zu entwickeln und die müssen nun einmal klimaneutral sein, weil sie zukünftig entweder verboten oder über den CO2-Preis defizitär sein werden. Was hat dieses klimatechnisch richtige Handeln mit einer, von mir aus, falschen Gesinnung zu tun? Man kann halt in Zukunft mit klimaschädlichen Geschäftsmodellen kein Geld mehr verdienen. D.h. wenn ich heute etwas Neues baue, muss ich mir sehr gut überlegen ob das auch mit einem CO2-Preis in Höhe von 200€/tonne noch funktioniert.

    Was man sich sonst noch so dabei denkt ist doch völlig Wumpe, wenn am Ende klimafreundliche und sozioökologische korrekte aber damit vor allem auch zukunftsfeste Projekte dabei herauskommen!

    Ich weiß immer nicht, warum Dir die Gesinnung einzelner Akteure im Kapitalismus des 21. Jh. noch so verdammt wichtig ist. Vielleicht geht es Musk ja wirklich ums Klima... Und? Würdest Du in dem Fall etwas anderes schreiben? Nein, weil es seinen Geldgebern eben nicht darum geht. Bist halt Utan.....

  • "jedesmal der Bestand des Bestehenden Vorrang hat"


    Es geht ja gerade nicht um jedes Mal.

    Sondern um dieses konkrete Mal.

    Und man kann ja schon fragen, bevor man Riesenbodenflächen versiegelt usw usw

    Ob wir in Deutschland tatsächlich noch mehr Automobilindustrie brauchen, weil die,die wir haben eigentlich schon zukunftsblickend zu viel ist.


    Fernbedingung Fernbedienung hat das mit den Gewerkschaften wie sich das in den anderen Werken und wie bei Tests verhält- ja grade erklärt-

    Das sollte man finde ich auch nicht einfach so übergehen.


    P.S.glaube ich persönlich jemandem,der Marsorojekte macht nix und auch gar nix davon, dass ihm persönlich am Klimaschutz gelegen ist.

  • Ich weiß immer nicht, warum Dir die Gesinnung einzelner Akteure im Kapitalismus des 21. Jh. noch so verdammt wichtig ist. Vielleicht geht es Musk ja wirklich ums Klima... Und?

    Nichts und. Es ist mir vollkommen egal worum es Musk tatsächlich geht. Die Person Elon Musk ist unwichtig - also abgesehen davon, dass Musk selbst und seine Fangemeinde die Person Musk so wichtig finden und man es daher aus rein humoristichen Gründen einfach ausnutzen muss, sich darüber lustig zu machen. Er ist hier nur ein Symbol - gewissermaßen die sprichwörtliche "Charaktermaske" des Kapitalisten. Womit wir auch schon beim nächsten, wirklich albernen Punkt wären:


    Wieso muss es einem Investor eigentlich aus seiner moralischen Haltung heraus um Klimaschutz gehen um am Ende auch effektiv Klimaschutz zu betreiben?

    Auch die moralische Haltung eines Investors ist letztendlich völlig wumpe. Investoren investieren da wo sie sich auf ihre Investiotion die größtmögliche, oder auch die langfristig stabilste Rendite versprechen. Das hat mit Moral absolut gar nichts zu tun und das ist auch überhaupt nicht das worum es mir geht.


    Ich weiß immer nicht, warum Dir die Gesinnung einzelner Akteure im Kapitalismus des 21. Jh. noch so verdammt wichtig ist. Vielleicht geht es Musk ja wirklich ums Klima... Und?

    Die einzigen Akteure deren Gesinnung mir hier wichtig ist, sind jene aus der politischen Klasse, sowie die WählerInnen, welche deren Angehörige in ihre Ämter und Mandate wählen.

    Und da ist eben das Beispiel Giga "Berlin" im Brandenburgischen Grünheide - wie ich gerne gleich nochmal betone - ein hervorragendes SYMBOL, ein AnsichtsEXEMPLAR, dafür, wie weit die herrschende Ideologie nicht nur den herrschenden PolitikerInnen, sondern auch den Fans von Elon Musk und einem großen Teil der restlichen Bevölkerung - die das alles sowieso nicht wirklich interessiert, so lange sie nicht persönlich unmittelbar und negativ davon betroffen ist - das Hirn so verdreht hat, dass es einfach ganz selbstverständlich ist, wie hier zwischen Politik und Privatwirtschaft Deals ausgekungelt werden und man sich erst hinterher darüber Gedanken, macht, wie man mit den unzählichen Folgen umgeht, die ein solches Geschäft nach sich zieht.


    Das ist im Grunde auf einer kurzfristigen Mikro-Ebene genau das was sich auf der Makro-Ebene mindestens in den letzten hundertfünfzig Jahren in der gesamten industrialisierten Welt abgespielt und überhaupt erst dazu geführt hat, dass wir jetzt über einen menschengemachten Klimawandel diskutieren.


    Und gleich nach dem schon aus Zeiten von Margaret Thatcher, Ronald Reagan und Gerhard Schröder bekannten "Argument", der Staat reguliere zu viel herum und verhindere zu viel Innovation und Fortschritt mit seiner ganzen Bürokratie und seinen Vorschriften, und müsse daher endlich mal ordentlich verschlankt und auf mehr Effizienz bei der Wirtschaftsstandortverteidigung "reformiert" werden, ist ja wohl die faulste aller Ausreden, um einfach überhaupt nichts mehr zu fordern, was dieser eingespielten - und hier anhand der Muskschen Expansion ins Brandeburger Wasserschutzgebiet EXEMPLARISCH zu beobachtenden - politisch-privatwirtschaftlichen Partnerschaft für Soziale Marktwirtschaft™, Friede durch freien Welthandel, und Wohlstand für Alle™ durch Wachstum und Wettbewerb ideologisch in die Quere kommt, diese hier:

    Wenn wir das nicht genehmigen, dann halt Polen, Frankreich oder Dänemark.

    Ja, da kann man dann nämlich sowieso nichts machen. Das ist dann halt so. Nur verblendete Affen und ewig gestrige Marxisten sind so naiv zu glauben, dass es nachdem der Kapitalismus endgültig Als Sieger aus dem Ende der Geschichte hervorgegangen ist, doch noch irgendwie anders weiter gehen könnte.


    Und dass der Kilmawandel sebst dabei im Grunde auch wieder nur eine Gelegenheit für die Profiteure dieses Jahrhunderte alten Scheeballsystems ist, um endlich neue,

    zukunftsfeste Geschäftsmodelle zu entwickeln

    mit denen sich noch mehr Wachstum generieren lässt, ist dann wohl einfach so.


    Da kann man nix machen.

  • Das liegt halt daran, dass Deine Argumente exakt die selben sind, die vom Großentrepreneur selbst und von seiner treuen Fangemeinde verbreitet werden.

    Utan

    Nein er fühlt sich nicht verstanden. Und kein Argument der Logik wird dies Ändern können. Denn es geht um das Verstehen von Gefühlen und nicht um Logik.


    Es ist schon mehr als traurig wie du Musk Pathologische Züge diagnostizierst aber dich ganz ähnlich hier im Forum verhältst. Niemand zweifelt deine Ausdauer deine Gefühle hinter vielen Worten zu verbergen. Aber warum möchtest du Silverbeard unbedingt beweisen das du Recht hast und er nicht?


    Und wenn es nicht Silverbeard ist, dann kommt jemand anders. Diese ganze Welt, alles läuft schief überall laufen Menschen mit falschen Meinungen rum und wir müssen dieses Forum und den Utan Account benutzen um sie zu reinigen.


    Stellst du dir nie die Frage was du mit deinen Beiträgen erreichst? Lebst du nur im nächsten Beitrag?


    Ist es wichtig oder nicht wichtig wie jemand sich fühlt nach dem er deine Beiträge gelesen hat?

  • Das liegt halt daran, dass Deine Argumente exakt die selben sind, die vom Großentrepreneur selbst und von seiner treuen Fangemeinde verbreitet werden.

    Findest Du?

    Wenn Du z.B. behauptest, die Wasserversorgung des Werks sei nicht gesichert. Aber das Wasser für die bisher beantragten Bauabschnitte (Autoproduktion bei Anlieferung der fertigen Batterie) zugesagt ist. Wer hat dann die richtigen Argumente und was haben die mit 'Fan sein' zu tun?


    https://www.automobilwoche.de/…-wasserversorgung-sichern


    Zitat

    Für die Wasserversorgung der ersten Ausbaustufe hat der zuständige Wasserverband Strausberg Erkner (WSE) mit Tesla nach Ministeriumsangaben bereits einen Liefervertrag geschlossen. Für die Versorgung zukünftiger Ausbaustufen mit Wasser gebe es auch Lösungsansätze.


    Kann es sein, dass der 'Großentrepreneur' seine Argumente so verbreitet, weil sie einfach stimmen?

    Oder darf einfach nicht sein, was Hater nicht wollen?

    Ich kann nichts dafür, das solche Meldungen den Qualitätsmedien zu wenig Klicks bringen.


    Reparier mal Deinen Kompass!

    Nur weil das hier 'ein kleines Forum ist, das Musk nie lesen wird' sollte man trotzdem nicht jeden Scheiss verbreiten dürfen oder müssen.

  • Du weisst aber auch, das die deutschen Hersteller nur die minimal nötige Menge BEVs produzieren wollen (also genau soviel, das keine EU Strafen fällig werden). Der Rest soll weiter reiner Verbrenner oder Hybrid bleiben.

    Wie viel Jahre soll die Umstellung denn noch verzögert werden um 0,000000000001% 'Wald' zu retten? Denn an der Menge der Neuzulassungen ändert Grünheide überhaupt nichts.


    Klar, Gewerkschaften haben Vorteile. Aber was bringen uns die, wenn 30% der DEUTSCHEN Firmen nicht den Tarifvertrag anerkennen? Oder die Hersteller Leiharbeiter ans Band stellen, die die Hälfte vom Lohn der eigenen, gewerkschaftlich organisierten, Mitarbeiter verdienen?

    Ich finde, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

  • Ich glaube das schwierigste ist, sich irgendwie vorher darauf zu einigen was "ok" ist.


    Also Raum zu schaffen in dem man sagen kann: Es ist ok wenn jemand (der andere) eine andere Meinung hat.


    Womit kann man sich zufrieden geben?

    Eine Auflistung der Gegenseitigen Inhaltlichen Annahmen? Oder ist es notwendig den Anderen zu überzeugen? Recht zu haben?

  • Ich habe allerdings auch schon mehrfach erwähnt, dass die Zementierung der Zustände, jetzt halt mit Stromern statt Verbrennern, kontraproduktiv ist, denn selbstverständlich gibt es so schonmal keine Verschiebung der Prioritäten (motorisierter Individualverkehr -> ÖPNV/Fahrrad).


    Und ganz ehrlich, ich weiß ja, worauf Du hinaus willst, wenn Du sagst, dass man die ganzen alten Deppen nicht mehr autoentwöhnen wird, klar, aber wann wenn nicht jetzt, in einer globalen Krise, die zu zuhause bleiben/Homeoffice/weniger soziale Kontakte zwingt, könnte man sowas zumindest in die Wege leiten?


    Wir/die Erde haben halt nicht die Zeit, abzuwarten, bis die Babyboomer alle ins Gras/den Asphalt gebissen haben. Da ist mir Deine Schicksalsergebenheit in Kombination mit der Auswahl des kleineren Übels einfach zu wenig.

    Wir diskutieren jetzt ohne sichtbares Ergebnis in Deutschland seit 30 Jahren.

    Was genau schadet es jetzt zumindest Teilerfolge zu erzielen, wenn die Alternative bedeutete überhaupt keine Änderung? Denn genau das bedeutet es weiter nur zu diskutieren.

  • Und da ist eben das Beispiel Giga "Berlin" im Brandenburgischen Grünheide - wie ich gerne gleich nochmal betone - ein hervorragendes SYMBOL, ein AnsichtsEXEMPLAR, dafür, wie weit die herrschende Ideologie nicht nur den herrschenden PolitikerInnen, sondern auch den Fans von Elon Musk und einem großen Teil der restlichen Bevölkerung - die das alles sowieso nicht wirklich interessiert, so lange sie nicht persönlich unmittelbar und negativ davon betroffen ist - das Hirn so verdreht hat, dass es einfach ganz selbstverständlich ist, wie hier zwischen Politik und Privatwirtschaft Deals ausgekungelt werden und man sich erst hinterher darüber Gedanken, macht, wie man mit den unzählichen Folgen umgeht, die ein solches Geschäft nach sich zieht.


    Das ist im Grunde auf einer kurzfristigen Mikro-Ebene genau das was sich auf der Makro-Ebene mindestens in den letzten hundertfünfzig Jahren in der gesamten industrialisierten Welt abgespielt und überhaupt erst dazu geführt hat, dass wir jetzt über einen menschengemachten Klimawandel diskutieren.

    Wenn wir in der Vergangenheit derart intensiv um jeden Hektar Wald gekämpft hätten um diese Hektar einer kapitalistisch orientierten Industrie vorzuenthalten wären wir heute vielleicht wirklich ein klimabewusster, ökologisch korrekter Agrarstaat mitten in Europa ohne Industrie und Infrastruktur. Dann könnten wir uns auf unserem CO2-Abdruck ja jetzt richtig was einbilden.

    Was sollte denn "die Politik" jetzt tun? Eine Volksbefragung? Also ich weiß wie die ausfällt und Du auch. Und sie würde vor allem deshalb deutlich pro Tesla ausfallen, weil Tesla eben Elektroautos und keine dieselbetriebenen Panzer produziert. (für mich liegen wirklich Welten zwischen, für Dich vielleicht nur zwei Uferseiten des Landwehrkanals...)

    Und gleich nach dem schon aus Zeiten von Margaret Thatcher, Ronald Reagan und Gerhard Schröder bekannten "Argument", der Staat reguliere zu viel herum und verhindere zu viel Innovation und Fortschritt mit seiner ganzen Bürokratie und seinen Vorschriften, und müsse daher endlich mal ordentlich verschlankt und auf mehr Effizienz bei der Wirtschaftsstandortverteidigung "reformiert" werden, ist ja wohl die faulste aller Ausreden, um einfach überhaupt nichts mehr zu fordern, was dieser eingespielten - und hier anhand der Muskschen Expansion ins Brandeburger Wasserschutzgebiet EXEMPLARISCH zu beobachtenden - politisch-privatwirtschaftlichen Partnerschaft für Soziale Marktwirtschaft™, Friede durch freien Welthandel, und Wohlstand für Alle™ durch Wachstum und Wettbewerb ideologisch in die Quere kommt, diese hier:

    Ja, ich sag es Dir so wie es ist: Dieses Land reguliert sich in den totalen Stillstand. Da wirst Du mich auch nicht mehr vom Gegenteil überzeugen. Man sieht es wunderbar an dieser hochbürokratischen Pandemiebekämpfung.

    Mit den gleichen Behörden vor 100 Jahren wäre Deutschland mit Sicherheit kein Standort für technisch hochwertige Unternehmen geworden. Auf der anderen Seite wären aber auch 2 Weltkriege vom Deutschen Boden aus nicht möglich gewesen....so fair muss man sein. Gut eine nennenswerte Verteidigung allerdings auch nicht.

    Wer dürfte denn Deiner Ansicht nach noch eine Fabrik in der Größenordnung für Elektroautos bauen? Wer soll die entwickeln? Welche Parameter wären wichtig? Ach... ich glaube Du magst generell keine Autos....

    Und dass der Kilmawandel sebst dabei im Grunde auch wieder nur eine Gelegenheit für die Profiteure dieses Jahrhunderte alten Scheeballsystems ist, um endlich neue,

    mit denen sich noch mehr Wachstum generieren lässt, ist dann wohl einfach so.


    Da kann man nix machen.

    Und das ist wohl Dein Hauptproblem.... und da kann man wirklich nix machen. Wer in diesem Land etwas produziert, tut dies um Geld zu verdienen. Es ist Dir dabei doch völlig egal womit. Du lehnst das eben auch irgendwo prinzipiell schon ab.

    Und dann wäre es schon ehrlicher das gleich viel deutlicher und viel, viel kürzer zu schreiben:


    DIE TESLA-GIGA-FABRIK IST EIN KAPITALISTISCHES GROßPROJEKT, DASS DEMNACH VON VOLKSVERTRETERN KEINE UNTERSTÜTZUNG FINDEN DARF.


    Warum immer diese komplizierten Tapeten? Ist wohl zu platt wa?

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