Beiträge von Silverbeard

    Alles für den Fortschritt™!

    Ja, die Vernünftigen haben verloren.

    Tesla hat kilometerlange Pfähle in das einzige Grundwasserreservoir Brandenburgs, ach was schreibe ich, Deutschlands, gerammt.

    Und einen tausendjährigen Urwald aus 20 Jahre alten Kiefern einfach niedergemäht... ohne Baugenehmigung!


    Aber mal ernsthaft, irgendjemand von Erkener Wasserverband hat den Antrag für den Wasserbedarf Teslas genehmigt. Was sagt denn diese Person dazu, dass das Wasser schon rationiert wird, bevor überhaupt die Produktion bei Tesla startet? Zur Zeit sind ja nur die Kaffeeküchen und Toiletten auf dem Gelände in Betrieb.


    Und nochmal ganz ernsthaft. Im Wasserverband Erkner werden 50% mehr Wasser pro Person verbraucht, als im Durchschnitt Deutschlands. Und das seit vielen Jahren. Kann es sein, dass der Wasserverband seine Probleme jetzt einfach auf Tesla schiebt und das ganze vielleicht vielschichtiger ist, als Schreihälse behaupten?

    Nun ja, eine Inbetriebnahme im März, die sich im Februar sicherlich schon abgezeichnet hätte, hätte im Zusammenspiel mit einem Ausblick auf höhere Liefermengen schon einen Unterschied gemacht.

    Wirklich?

    NS1 ist nicht ausgelastet. Es wäre also kein Problem auch ohne NS2 mehr Gas zu liefern. Das ist also nicht gewollt, egal ob aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen.

    Ich habe aber keine Panik. Wir haben eine ausreichend hohe Gasreserve und werden laufend beliefert.

    Der Kommunikationssatelit kann höchstens die Kommunikation verbessern, bzw beschleunigen, bzw. ermöglichen. Ich weiss nicht wie gut das Mobilfunknetz sktuell im Urwald ist...

    So lange es lukrativer bleibet einen vertrieben für den Mindestlohn, wenn überhaupt, die Arbeit machen zu lassen wirds auch so bleiben.

    Ich glaube nicht , dass die meisten Installateure für den Mindestlohn arbeiten oder Migranten sind.


    Aber wenigstens verstehe ich jetzt woher diese unglaubliche Technikgläubigkeit der FDP kommt. Wir haben nur noch 20 Jahre, aber in der Zeit wird irgendwoher die Wundertechnik kommen, die uns alle den Arsch rettet. Wir müssen einfach nur digitalisieren, das reicht... XD

    Lass mich raten. Entweder bist Du noch nicht berufstätig oder arbeites im Bereich der neuen Medien.


    In meinen Augen bist Du zu technikgläubig. Sicher gibt es Effizienzpotential. Man muss sich nur mal eine Baustelle ansehen. Z.B. wie heute ein Stein aussieht und wie das noch vor 20 Jahren war. Also Ziegelsteine gegen Elemente, die nur noch mit kleinen Kränen gehoben werden können.

    Aber bis ein Computer Dein Klo reparieren kann oder den Reifen Deines Fahrrads flickt, wird es noch einige Zeit dauern...

    Wo machen denn, die Bürokratie Sinn?

    Wäre es nicht besser Prozesse zu optimieren und zu digitalisieren?

    Die meisten Bürokraten kann man locker mit einem einfachen script ersetzen. (schon dabei, aber die Wehren sich)

    Würde lieber mehr Pädagogen und Ärzte sehen....

    Es gibt viele Dinge, die müssen von Menschen geprüft werden.

    Z.B. Steuern oder Bauanträge. Digitalisierung hilft da wenig.


    Mal abgesehen davon: Was wollen wir solange machen, bis die Behörden für die Digitalisierung bereit sind? Solange noch nicht mal einheitlich die neueste Windows Version genutzt wird...

    Aber jedes Bundesland bastelt fröhlich an den eigenen Portalen, damit auch in ferner Zukunft niemals irgendetwas zusammenpasst.


    Dazu kommt, dass unsere Verwaltung total überaltert ist. Wir brauchen dort Nachwuchs, wenn nicht in 10 Jahren alles zusammenbrechen soll.

    In Wiesbaden z.B. werden in den nächsten 10 Jahren 80% der Verwaltungsangestellten in den Ruhestand gehen. Das heißt ja nicht nur neue Leute müssen gefunden werden, sondern 80% der Erfahrung geht verloren.


    Ich weiß nicht ob Du Jenni und ihren Podcast kennst. Sie arbeitet in der Steuerbehörde und sagt, mit ihren 32 Jahren ist sie auf ihrem Amt mit Abstand die jüngste.


    Aber ja, auch ich möchte mehr Lehrkräfte und Ärzte. Die müssten eben einfach mal ausgebildet werden. Z.B. mehr Studienplätze für Ärzte mit geringerem Nummerus Klausus. Dann können sich von mir aus die 1,0 mit Sternchen auch ins Ausland verpissen. Das werden im Normalfall sowieso keine guten Ärzte mit menschlichem Einfühlungsvermögen.

    Bei den Lehrkräften einfach mal mehr fest einstellen, dann werden auch wieder mehr Studieren.


    Und für die Handwerksberufe massig Migranten reinholen, anstatt Mauern bauen.

    man hätte aber mehr arbeitslose weil die ganzen leute die in den jobcentern arbeiten oder maßnahmen anbieten dann arbeitslos sind. glaube ich muss gräbers bullshit jobs wirklich mal lesen

    Wenn ich das richtig verstanden habe sind alle Verwaltungen unterbesetzt. In Wiesbanden z.B. werden bis 2030 80% der Verwaltungsangestellten in den Ruhestand gehen. Warum nicht einfach einen job machen, der auch irgend einen Sinn macht, anstatt immer nur Arbeitslose von A nach B schieben?

    Das ist falsch, unter Kohl waren viele Menschen in den Sozialämtern, die Sozialetats waren überschaubar. Danach bekam jedes kleine Kaff 3 Jobcenter, ein Wasserkopf an sinnlosen Kosten, die waren nicht zur Arbeitsvermittlung da, die müssen teure "Maßnahmen" besetzen - dann kostet der Arbeitslose/Kranke nicht nur das Geld was er kostet, er kostet das Geld von den Jobcentern dazu und eine Milliardenindustrie von "Spaziergegenden Arbeitslosen, Arbeitslose beim Kochkurs, Arbeitslose in Spielsupermärten die Arbeit spielen" (da gibt's millionen Sachen die Sozialausgaben sinnlos verbraten).


    Wenn die Jobcenter weg wären, statt dessen Arbeitsämter und Sozialämter da wären, dann wäre man wieder ziemlich günstig dabei ...

    Ja, z.B. Arbeitslose auch bei der Ausbildung in einem völlig neuen Beruf unterstützen, anstatt immer nur Massnahmen und Umschulungen.

    Dagegen spricht, dass auch der Grundbedarf erarbeitet werden muss.

    Ein Großteil der Arbeit wird heute dafür aufgeboten, nur den Grundbedarf zu decken. Wenn es diesen Grundbedarf leistungslos gibt und einige weniger dafür arbeiten, müssen andere mehr dafür arbeiten.

    Quatsch, es müssten nur einige angemessen Steuern auf ihr Leistungsloses Einkommen zahlen. Und andere, die tatsächlich arbeiten aber unfassbar viel dafür bekommen müssten auch mit ein bisschen weniger auskommen. Aber 100 Schnitzel am Wochenende und 3-10 Autos müsste eigentlich reichen...


    Mal ganz abgesehen davon, dass durch ständige Effizienzsteigerungen immer weniger Arbeit notwendig ist um alle zu versorgen.


    Und nochmal ganz deutlich gesagt: Ein Großteil der Arbeit wird heute für den Grundbedarf von Reichen gearbeitet! Die ganzen Steuervergünstigungen (Und ich meine die legalen, nicht Cum Ex usw.) muß nämlich auch jemand leisten!

    Wird gerne vergessen, wenn man gerade breitbeinig am leeren Schreibtisch sitzt und sich für systemrelevant hält...

    Mit etwas Verspätung möchte ich einen Gedanken formulieren, der sich mir aufdrängt hat, als Tilo und der Philosoph Precht in Tilos letzten Interview mit Precht über das Grundeinkommen "philosophiert" haben - und zwar einen Gedanken, der die Klima- und die Gerechtigkeitsdebatte vielleicht etwas näher zusammenbringt. - Zunächst ist zu sagen, daß Prechts Larifari-Forderung 1500€ Netto Grundgehalt und dann noch halbtags 1500€ Netto hinzuverdienen, sodaß man auf 3000€ Netto kommt, mir wirklichkeitsfremd vorkommt. Und was soll der Glückspilz, der quasi mit Nichtstun auf 3000€ kommt, mit der Kohle anfangen? - Soll er damit an unserer Glücks-Konsum-Antiklima-Gesellschaft teilhaben und teilnehmen, von der er bisher aus rein ökonomischen Gründen ausgeschlossen war? - Wäre es nicht - und das ist mein Gedanke - an der Zeit, die linken Forderungen nach Verteilungsgerechtigkeit mit den vollkommen berechtigten FfF-Forderungen Forderungen so zu verbinden, daß man nicht das niedrige ökonomische Niveau an die hohen Niveaus und Konsum-Niveaus heranführt, sondern daß man umgekehrt die hohen Niveaus hinabführt und angleicht an niedrigere Niveaus (irgendwo derzeit im Bereich 1000€ Netto pro Nase zzgl. Miete)? - Wenn wir aus Klimagründen einen Systemwandel brauchen, dann kann dieser nicht beinhalten, meine ich, daß die, die jetzt nix haben, später soviel haben, daß sie den Konsum ungebremst und unreflektiert weitertreiben! Stattdessen sollte das Ideal eines klimaneutralen Lebens beinhalten, daß einer wenig hat und trotzdem, obwohl er nicht mehr im Konsumrausch der letzten 50Jahre schwelgen kann, etwas mit seinem Leben anzufangen weiß. Mein Gedanke etwas plakativ auf die Spitze getrieben: Der Harzer sollte (in ökonomischer Hinsicht) das Erfolgs-Ideal sein, nicht der Multimillionär. Nur so ließen sich Verteilungsgerechtigkeit und Klima global zusammenführen, ist wenigstens meine Vermutung.

    Von Precht als Philosophen hätte ich mir in folgender Frage mehr erwartet, als sinnlose und überzogene ökonomische Forderungen zu formulieren - nämlich Antworten auf die Frage, wie ein Menschenleben ohne Konsum und ohne ökonomischen Reichtum reich, erfüllt und lebenswert sein kann. Können wir nur glücklich werden, wenn wir 3000€ Netto in der Tasche haben? - Das ist doch DIE Frage der Zeit, die sich (insbesondere im Zusammenhang mit der Idee eines Grundeinkommens) stellt, weil wir, wenn wir 1,5Grad erreichen wollen, nicht nur CO2 einsparen müssen, sondern viel Grundsätzlicheres verändern müssen in unserem Konsumverhalten, in unserem Lebensselbstverständnis, in unserer Weise, wie wir "Erfolg" und "Gelingen" definieren, was eine ganz andere als geldlastige Einstellung und Erfolgsdefinition zu einem gelingenden Leben voraussetzen würde. Von geistvollen Menschen erwarte ich in dieser Frage Antworten - und diese Antworten müssen wir finden, wenn das globale kapitalistische System ernsthaft überwunden werden soll, um das Klima retten zu können. Precht hat hier nichteinmal eine Idee formuliert - sehr enttäuschend bzw., wenn man Precht aus seinen eigenen Interview-Formaten kennt, erwartbar.

    Was genau ist an der Idee, dass das Einkommen aus eigener Arbeit auf einen Grundbedarf draufkommt verkehrt?


    Jede Person ohne Arbeit hat in Deutschland das Recht auf eine Mindestversorgung.

    Die Praxis, erbrachte Leistung mit diesem Mindestbedarf zu verrechnen, hat sich seit der Einführung als falsch erwiesen. Rein psychologisch ist es ungeheuer schwer, sich jeden Morgen aufs neue zu motivieren 8 Stunden zu arbeiten, wenn man davon genau gar keinen Gewinn gegenüber Nichtstun hat.


    Das andere, eigentliche Problem ist aber, das unsere Konsumgesellschaft in der aktuellen Form das maximale Wachstum erreicht hat.

    Es geht nicht darum einige 'Faulpelze' gut zu versorgen. Es geht darum den Kapitalismus nicht zusammenbrechen zu lassen.

    Der funktioniert nämlich nur, wenn es Konsum gibt. Hat ein Mensch mit Hartz4 (und dazu gehören auch Aufstocker!) aber kein freies Geld, kann er auch nicht konsumieren. Und diese Menschen, die nicht konsumieren können, werden in der deutschen Gesellschaft gerade sehr schnell sehr viele...


    1.500€ für 20 Wochenstunden Arbeit finde ich übrigens nicht zuviel. Es ist eher so, dass zur Zeit die Löhne viel zu gering sind, weil die seit über 10 Jahren nicht mehr angemessen erhöht wurden.

    Beim Automobilmonteur am Band bekommt man 1.500€ ganz locker in 20 Wochenstunden. Da bekommt man sogar 2-2.500€ in der Zeit und dreht doch nur immer wieder die selbe Schraube fest.

    Und was willst du mit den bisher bestehenden Rentenansprüchen und Pensionen machen, die den größten Teil vom Kuchen darstellen?


    Die werden dann einfach nicht mehr bezahlt und stattdessen gibt es nur BGE?


    Wäre ich ja sofort mit dabei, aber dann hast du 40 Millionen alter Menschen gegen dich.

    DAS sind die Probleme, an denen die Entscheider unserer Wirtschaft und Gesellschaft scheitern?

    Wir sind gefickt...


    Ich sehe verschiedene Möglichkeiten.

    Mal abgesehen davon, dass ein großer Teil der Rentenzahlungen in Zukunft kleiner als die gewünschte Höhe des BGE sein wird. Siehe LDR #246


    Eine Idee wäre, die Rente auslaufen zu lassen. Also Berufseinsteiger bekommen später das BGE, Menschen, die schon lange eingezahlt haben und stolz darauf sind, behalten 'ihre' Rente und zahlen weiter ein. Dann läuft die Rente nach und nach innerhalb von 20-50 Jahren aus, weil keine berechtigte Person mehr nachkommt.


    Alternativ könnte die Rente mit dem BGE verrechnet werden, d.h. der Rentenanspruch wird wie gewohnt ermittelt, aber dann nur die Differenz zum BGE zusätzlich ausgezahlt. Wie bei Hartz4 und arbeiten, um aus Hartz4 rauszukommen... So könnten auch Verwaltungsangestellte aus unnötig gewordenen Antragsbewilligungen sozialer Zuschüsse weiterbeschäftigt werden, denen eine Umschulung zu einer anspruchsvollen Tätigkeit (z.B. Steuerbehörde) nicht gelingt.


    Man könnte auch die Menschen frei entscheiden lassen, welche der beiden Möglichkeiten sie wollen.


    Ich behaupte mal, das jeder Erwachsene, der arbeitet und eventuell sogar Verantwortung für eine Familie hat, intelligent genug ist, zu entscheiden ob er Rente und Sozialversicherungsbeiträge will oder BGE.

    Ja, die Sozialleistungen sind nicht deshalb so kompliziert weil 'wir das erkämpft haben', sondern damit keiner mehr durchblickt und nachrechnen kann.


    Zu der Rente: Durch das BGE könnte die natürlich entfallen und jeder, der mehr Absicherung im Ruhestand möchte oder braucht, kann privat zusätzlich vorsorgen.

    Ich würde das aber gerne weiter als staatliches Angebot erhalten, weil Banken einfach zuviel 'Verwaltungskosten' haben.

    Naja, ein Betonklotz wäre aber genauso sinnlos wie der rumfliegende Tesla, ich finde solche sinnlosen Aktionen (Weltraum-Werbeflüge) sollte man generell verbieten...warum konnte der angeblich hochintelligente Elon Musk das ganze nicht nutzen um z.B. ein Mondfahrzeug oder sowas zu bauen welches dann auf dem Mond abgesetzt wird...oder irgendwie Teile von einer zukünftigen Mondstation oder Werkzeug/Maschinen mit denen man auf dem Mond rumprobieren könnte. Statt dessen wurde die ganze Energie sowie Rohstoffe verschwendet für eine Werbeaktion.

    Ich glaube Du missverstehst da etwas. Der Start war ein Test mit Last, kein Werbeevent. Ähnlich wie Crashtests für Neuwagenentwicklungen. Das würde auch niemand als Verschwendung begreifen, sondern als Sicherheitstest.


    Der Flug zum Mond und die Landung dort wäre viel aufwendiger gewesen als nur in die Umlaufbahn der Erde zu fliegen.

    Aber keine Sorge, SpaceX hat offiziell den Auftrag der amerikanischen Regierung auf dem Mond zu landen.


    off Topic:

    Kommerzielle Interkontinentalflüge mit SpaceX Raketen (statt Flugzeug) rücken in denkbare Reichweite.

    SpaceX hat den Auftrag des amerikanischen Militärs bekommen einen Raketentransporter zu entwickeln (oder zur Verfügung zu stellen), der innerhalb von einer Stunde 80Tonnen Fracht an jeden Punkt der Erde bringen kann, bzw. 12.000km weit befördern kann.


    https://efahrer.chip.de/news/m…n-12000-kmh-rakete_106106

    wie kann man eigentlich auf die Idee kommen, jemanden sinnlos (!!!!) ins All oder in die Nähe davon zu schicken, so berühmt er auch sein mag, und sich danach damit zu brüsten, man verwende ja den abgasschwächsten Treibstoff? Hallo? Es gibt so etwas wie Fotos und Videos, die in so etwas wie im Internet veröffentlicht werden. da siehst du auch nichts anderes als in so einer Rakete, so toll das Erlebnis auch sein mag, einfach mal so als touristische Attraktion ist das völliger Bullshit!

    Ich habe keine Ahnung. Ich bin genauso wie Du ein Borg und hatte noch nie Spass im Leben.

    Und ich sehe Scholz und Laschet. Das macht mir Angst.

    I don`t know ...


    Im Gegesatz zu Atommüll brauchen wir uns überhaupt keine Sorgen machen, wenn das Jemand in 100 Jahren wieder ausgräbt!

    Und wenn es im Boden bleibt auch nicht. Das Material der Windflügel reagiert dort mit nichts.


    Schau dir mal Hausmüllkippen an, welche unfassbaren Mengen Material wir jedes Jahr so vergraben...