Der Mülleimer-Thread (offtopic und Spam Beiträge)

  • Was ist das nur immer mit der "Art und Weise"?


    Was soll das heißen?


    Ich habe kritisiert, dass jemand seine nicht besonders detaillierte "Kritik" auf reichweitenstarken Plattformen veröffentlicht. Ich weiß ja gar nicht was genau vorgefallen ist. Genau wie alle anderen, die nur diesen Tweet und den Facebook-Post gelesen, daraus ihre spekulativen Schlüsse gezogen, und dann versucht haben, dieselben zu ihrem jeweiligen politischen Zweck zu instrumentalisieren.

    Zitat nur gewählt weil es das letzte des Themenkomplexes ist.


    Da hat jemand bei DWEnteignen hingeworfen weil ihm zu viel aufhebens um Zeugs gemacht wurde das mit dem Aktionsziel nichts zu tun hatte.


    Ob das jetzt auf unvertretbar (zu)großer Reichweite passiert ist, oder ob er das still hätte ertragen müssen weil es schließlich einer dem sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden auch still hinnimmt...

    Nein, dem Typen darf man gleich Fascho und Nazi entgegenplärren, oder ein sei doch still zumindest.

    Warum die Neusprechianer nicht einfach mal die Schnauze halten, zum Wohle des Projekts könnte man mit gleicher Berechtigung fragen, aber man spuckt viel lieber auf die andere Seite des Grabens und wundert sich dass der immer breiter wird.


    Willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.

  • Das ist natürlich eine bestechende Logik und...

    Nein, dem Typen darf man gleich Fascho und Nazi entgegenplärren, oder ein sei doch still zumindest.

    ...eine sehr differenzierte Sichtwese.


    Tatsächlich haben hier im Forum ganze fünf Leute überhaupt über das thema diskutiert und nur einer davon - der wohl allen beteiligten als nicht unbedingt der diplomatischste unter uns bekannt sein dürfte - hat sich dazu hinreßen lassen irgendwas mit AfD dahin zu schreiben.


    Aber das und das gezwitscher der linken Twitteria reicht Euch - also ganz konkret dem Genossen nachdenklich und Dir, lieber Marner - offenbar schon, um so zu tun. als hätten wir hier die Teerung und Federung des Genossen Staiger nebst seiner anschliessenden Vetreibung aus der Stadt gefordert.


    Willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein.


    Dabei ging es bei der Kritik an der Kritik vor allem darum, dass sie eben jener Sache nicht nur nicht dienlich, sondern in der Form dieser ÖFFENTLICHKEITSWIRKSAMEN Bekanntgabe sogar kontraproduktiv war, weil sie das Augenmerk der Gegner jener Sache auf einen Nebenkriegsschauplatz lenkte, dessen permanente Befeuerung mit schwerer Propaganda-Artillerie denselben nur zu gerne dazu dient, sämtlichen Sachen für die sich Linke einsetzen einen totalitären Charakter anzudichten.


    Und übrigens...

    Ob das jetzt auf unvertretbar (zu)großer Reichweite passiert ist, oder ob er das still hätte ertragen müssen weil es schließlich einer dem sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden auch still hinnimmt...

    ...nimmt derjenige, dem da sexuelle Übergriffe ohne Beweise vorgeworfen wurden, das nicht einfach stiil hin, sondern er hat, sofern man der Berichterstattung darüber glauben kann, Strafanzeige wegen Verleumdung und Beleidigung gegen seine Beschuldigerin gestellt. Er hat sich also dazu entschieden, gleichzeitig nicht wehrlos eine Beschädigung seiner Person hinzunehmen, und diese persönliche Angelegenheit dennoch nicht in aller Öffentlichkeit zu verkünden, sondern statt dessen weiter für die SACHE argumentiert.


    Das ist ein politischer Kampf. Da geht's nicht um indivduelle Befindlichkeiten, sondern um den Widerstand von eigentumslosen MieterInnen gegen eine extrem mächtige Immobilien- und Investorenlobby, die ein gigantisches Investitionspotenzial vertritt, nach dem sich fast alle politischen Parteien in Berlin die Finger lecken.


    Was ist daran so schwer zu verstehen?

  • lediglich Diversion.

    Der Fuchs hat da schon fester drauf geklopft, is mir aber wurscht. Ich hab eben mittlerweile eine Allergie gegen dieses "Halt die Fresse hier geht's um irgendeine Sache".

    Es ist ja genau die Masche der Möchtegernsprachpolizeiler sich immer als Sekundärziel mit einzunisten. Schau mal was die CodeofconductMafiosis bei openscource so im Vorbeigehen alles kaputtmachen...

  • Marner und wer sich sonst noch von der...

    Masche der Möchtegernsprachpolizeiler

    ...stärker bedroht fühlt und das für skandalöser hält als - sagen wir mal, nur zum Beispiel - den traurigen Umstand, dass die designierte neue berliner Landeschefin von der "sozial"-demokratischen Partei Deutschlands es offenbar wichtiger findet, die schon seit fünf Jahren bestehende Regierungsbeteiligung einer Partei von linken SozialdemokratInnen zu beenden, und zu diesem Zweck an deren Stelle mit einer erzneoliberalen Kleinpartei zu koalieren, gegen deren grenzwertig marktradikale Berliner Landesführung Christian Lindner wie ein Sozialist erscheint, als dem, per demokratischem Volksentscheid erklärten Wunsch einer absoluten Mehrheit der Landesbevölkerung nach Vergesellschaftung der Wohnungsbestände der größten Immobilienkonzerne in der Stadt nachzukommen...


    ...Während gleichzeitig ihr Amtsvorgänger und sein Finanzsenator von der selben "sozial"-demokratischen Partei mit den zwei größten Immobilienkonzernen im Land einen, hinter verschlossenen Türen unter Ausschluss der bisherigen beiden Koalitionspartner abgeschlossenen Kuhandel auskungelte, der jenen zwei Konzernen die Fusion zum allergrößten Immobilienkozern Deutschlands auch noch mit ein paar Milliarden Euro Co-finanziert, die das Land Berlin und seine landeseigenen Wohungsunternehmen für den Kauf von ca. 15.000 sanierungsbedürftigen Abschreibungsobjekten berappen müssen, ohne dass irgendein "Sozial"-Demokrat das irgendwie widersprüchlich findet:


    Nennt mir doch mal Beispiele, wo ihr ganz persönlich von sprach- oder denkpolizeilichen Maßnahmen im echten Leben - also nicht auf twitter, oder in irgendwelchen Nerd-Foren - in vergleichbar schwerwiegender Form diskriminiert wurdet, wie zum Beispiel Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Berliner Wohnungsmarkt?


    Denn wenn das nicht der Fall ist. muss ich leider davon ausgehen, dass ihr eigentlich nur das selbe macht, wie die "links"-liberale Empöreria auf twitter und ihre liberal-konservativen bis rechtsäußeren GegenspielerInnen, indem ihr jeden Konflikt der irgendwas mit linksidentitären Blödsinnigkeiten zu tun haben könnte zum Anlass nehmt, ihn zu einem fürchterlichen Skandal aufzuplustern und euch tierisch darüber aufzuregen, das man sowas ja wohl noch sagen dürfen müsse. Und da frage ich mich dann, was ihr eigentlich von Linken erwartet - außer ein bisschen mehr Sozialdemokratie vielleicht?


    Ich persönlich wurde zum Beispiel in Diskussionen mit anderen Linken schon als Sexist bezeichnet, weil ich es zutiefst albern und faktenbefreit fand, als eine selbsterklärte Feministin mit voller Überzeugung konstatierte, die meiste Software sei sexistisch, weil es nicht genug nicht-cis-männliche Entwicklerinnen gebe und daher zu viel toxisch-männliche Algorithmen verwendet würden.


    Mir wurde auch schon von Linken vorgeworfen, ich sei ein Rassist, weil ich in einem völlig unpolitischen Kneipengespräch zwischen fünf bis zehn Bieren einem Türken gegenüber zugab, dass ich seine Leidenschaft für türkische Tanzmusik nicht nachvollziehen könne, und das dann sichtlich ironisch darauf schob, dass ich zu spießig und deutsch(=O) erzogen worden sei.

    Die selbe Person, die dem davon völlig unbeleidigten türkischen Tanzmusikfan glaubte, zu Hilfe eilen zu müssen, erklärte mir übrigens ein paar Wochen später, dass die Gegend in ihrer Kreuzberger Nachbarschaft total auf den Hund gekommen sei, weil die ganzen Türken und Araber dort alle Erdogan-Faschos oder patriarchale Frauenhasser und Islamfaschisten seien.


    Ich bekam auch schon zu hören, dass ich ein verkappter Antisemit sei, weil ich die Poltik der israelischen Regierung gegenüber den Palästinensern kritisierte, oder in anderen Zusammenhängen darauf hinwies, dass die Wall Street eine gigantische Geldsammelstelle für die amerikanische Finanzwirtschaft sei, und dass dieselbe im US-Kongress viel zu viel Macht ausübe.


    Und erst neulich hat mir eine forsche junge "Aktivistin" um die Ohren gehauen, ich hegte - mindestens unterbewusst! - transfeindliches und homophobes Gedankegut, weil ich mich dagegen aussprach, aktiv für eine gesellschaftliche Bevorzugung(!) von Menschen mit nicht heteronormativen Lebensentwürfen einzutreten, und statt dessen forderte, man möge doch unter selbsterklärten Linken einfach dem Grundsatz folgen, alle Menschen gleich zu behandeln - egal welcher pesönlichen sexuellen identität man sie zuordne, und dass ich es der Emanzipation von diesebezüglich benachteiligten Gruppen für nicht zuträglich hielte, wenn man sie vor der Interaktion mit ihnen erstmal über ihre sexuellen Orientierungen und Gender-Zuordnungen ausfragen müsse, um festzustellen, ob sie denn nun bevorzugungswürdig seien oder nicht.


    Ich rege mich über sowas ganz fürchterlich auf, wenn es mir selbst passiert. Ich fühle mich dann bevormundet und zu unrecht in Schubladen gesteckt in die ich nicht hinein passe.

    Aber ich bin deswegen - also wegen einer hitzigen Diskussion! - noch von niemand auf dessen Gesellschaft ich großen Wert legen würde ernsthaft ausgegrenzt oder gar aktiv bekämpft worden. Und für jeden dieser Fälle finde ich unter anderen eher links denkenden Menschen viel mehr Personen, die diese übertriebene Fixierung auf Identitätspolitische Trigger für mindestens genauso bescheuert, und für die eigentlich linke Sache kontraproduktiv halten, wie ich.


    Und wenn ich versuche, meine eigene Aufregung über sowas damit zu vergleichen, was tatsächlich benachteiligte Menschen oft täglich erfahren, die nicht das Glück hatten, als weiße hetero-Männer in einer bis vor wenigen Jahrzehnten noch über viele Jahrhunderte hinweg von weißen hetero-Männern dominierten Gesellschaft geboren worden zu sein, dann muss auch ich alter Salonmarxist einfach einsehen, dass ich das gar nicht vergleichen kann, weil ich nicht weiß wie es sich anfühlt.


    Das werde ich auch dann nicht nachfühlen können, wenn ich dreissig Achtsamkeits- und Diversity-Trainings absolviere, oder von jetzt an jedes Wort vor dem Aussprechen einer inneren Antidiskriminierungsprüfung unterziehe, bis ich dann vor lauter Prüfung nicht mehr zum Sprechen komme.

    Genauso wenig wie ich damit aufhören kann, mich sexuell angeregt zu fühlen, wenn ich eine attraktive fremde Frau auf der Straße sehe, obwohl ich sie in diesem Moment als nichts anderes betrachte, als ein Objekt meiner Begierde. Dafür werde ich mich auch weiterhin nicht schlecht fühlen und mich so lange in der stillen Ecke schämen, bis die teuflische, "toxische" Lust aus meinem sündigen Leib ausgetrieben ist.


    Aber jenseits meiner persönlichen Be- und Empfindlichkeiten ist das Problem dennoch für viele Menschen real. Man kann und soll sich darüber streiten, wie es am besten zu lösen ist, aber man kann es nicht einfach ignorieren und dabei gleichzeitig den Anspruch haben, eine klassenlose Gesellschaft anzustreben, in der niemand wegen irgendwelcher Eigenschaften benachteiligt wird, für die er oder sie oder * nichts kann.

  • stärker bedroht fühlt und das für skandalöser hält als

    Ich trenne die beiden Angelegenheiten, wenn das für dich nicht möglich ist, schö, aber steck dir deine Unterstellungen sontwo hin.

    Finde die Berliner Enteignungs- und Vergesellschaftungsigee gut. Durchführung war dann schon wieder berlintypisch, kein Gesetzentwurf vorgelegt der den Entscheid bindend gemacht hätte, und dann noch für die Enteignung stimmen und dann die Giffey dazu wählen... Entweder wird das jetzt im Snad verlaufen oder Indy hat Recht und ihm wird endlos Geld in den A geschoben.



    oder in irgendwelchen Nerd-Foren

    Mag für dich ne fremde Welt sein, andere sind da täglich.


    in vergleichbar schwerwiegender Form diskriminiert wurdet, wie zum Beispiel Menschen mit Migrationshintergrund auf dem Berliner Wohnungsmarkt?

    Gut dass wir den alten Wasismitismus haben.


    dass ihr eigentlich nur das selbe macht, wie die "links"-liberale Empöreria auf twitter und ihre liberal-konservativen bis rechtsäußeren GegenspielerInnen, indem ihr jeden Konflikt der irgendwas mit linksidentitären Blödsinnigkeiten zu tun haben könnte zum Anlass nehmt,

    Das ganze Enteignungsthema hatte nichts damit zu tun! Wer anders trägt Scheiße rein und dich stört natürlich der der sagt, dass es stinkt, logisch.





    Die restliche Apologia war unnötig, bzw. ist eine nette Anekdotensammlung warum man solchen Spinnern keinen Meter nachgeben sollte, die werden nämlich entweder immer mehr oder immer lauter.


  • Also eigentlich wollte ich von Dir jetzt nicht das übliche bräsig-bayerische Berlin-bashing hören, sondern ein ganz konkretes Beispiel dafür, warum Dich das alles so schrecklich aufregt, obwohl Du davon doch offenbar gar nicht betroffen bist.


    Aber wir können natürlich auch weiter nur sarkastisch aufeinander einhacken, ohne dabei irgendwas tatsächlich Relevantes zu diskutieren.

  • P.s.:

    Das ganze Enteignungsthema hatte nichts damit zu tun!

    Ja genau.


    Aber in dem Moment wo ein relativ prominentes Mitglied der Initiative öffentlich seinen Austritt daraus verkündet, und das mit irgendwelchen Andeutungen über identitätspolitische Übertreibungen begründet, ohne einen konkreten Sachverhalt zu beschreiben, wird es ganz automatisch mit dem Enteignungsthema in Verbindung gebracht.


    Staiger hätte das wissen können. Es hat ihn aber nicht interessiert, weil es ihm in diesem Moment offensichtlich wichtiger war, in aller Öffentlichkeit seine persönliche Befindlichkeit zu thematisieren.


    Das ist doch der eigentliche Grund für die Kritik. Verstehst Du das wirklich nicht, oder geht's hier einfach nur noch darum, irgendwie "dagegen "zu sein?

  • Wer versucht systematisch sich mit seinen Nischenthemen (weil geringe Anzahl Betroffener) sich an große Themen dranzuhängen und Skandale und Skandälchen zu provozieren wenn sie ihren Weg nicht freigeräumt bekommen?In the long run we're all dead. (J M Keynes) oder keine Sau hat mehr Lust sich in irgendwas zu engagieren weil eine Handvoll SJWs (ob sie selber betroffen sind oder nicht, am schlimmsten sind ja die die gern ein gleicheres Schwein wären aber nur gleich sind) als Spalter einfallen/könnten. Diese A-Geigen haben in aller Regel noch nix selbst auf die Beine gestellt, aber aber andere machen nie genug... Ja da bin ich gebranntes Kind und es gibt deswegen ein bisschen weniger Sportmöglichkeiten bei uns als eigentlich möglich wären, aber komplett verarschen lass ich mich eben nicht.


    Ich stehe zu dir im Widerspruch habe aber weder Zeit/Lust noch Buntstifte mich da verständlich zu machen. Alles führt zurück auf unser Karussell hab ich das Gefühl.

  • Wer versucht systematisch sich mit seinen Nischenthemen (weil geringe Anzahl Betroffener) sich an große Themen dranzuhängen und Skandale und Skandälchen zu provozieren wenn sie ihren Weg nicht freigeräumt bekommen?

    Da frage ich jetzt einfach nochmal:


    Warst Du dabei? weißt Du genaueres? Worum ging es ganz konkret? Wer hat da was zu wem gesagt? Gibt es dafür ZeugInnen?


    Was verschweigt man uns?! =O


    Bei den Vorwürfen gegen Prütz waren sich alle - auch ich übrigens - darüber einig, dass man nicht aus der unbelegten Behauptung einer Einzelperson Rückschlüsse darauf ziehen kann, was tatsächlich passiert ist.


    Aber wenn einer irgendwas von Gendergaga ins Netz unkt, dann ist plötzlich vollkommen klar, dass sich da irgendwer an große Themen "drangehängt" hat und Skandale produziert, um "den Weg freigeräumt zu bekommen".


    Den Weg für was eigentlich?

  • Macht, denke ich, Sinn, die Vorgeschichte zu kennen. Die 2. Staffel hat mir besser gefallen. Kann mich erinnern, dass mich bei der ersten Staffel die Bösewichtin total genervt hat, weil das alles so schrecklich durchschaubar trivial war. Wenn man das ignorieren kann, ist es ein kurzweiliger Spaß.


    Bei den ersten 10 Minuten war ich draußen, ich fürchte diese Familienstory ist nichts, schöne Effektehaschrei, aber sonst nichts. Vielleicht mal bei 3 reingucken, aber die wird wohl auch kein AlienX werden : )

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