Interessante Sendungen und Links

  • Hab ich auch schon gemacht, allerdings nicht im Internet. Es kommt manchmal vor, daß man Leute gleich nicht riechen kann- da reicht dann ein falscher Satz für die Schublade.

    Allerdings ist es doch fraglich, warum das Phänomen- gefühlt- so zunimmt.

  • Es war kein guter Vortrag, aber Scobel ist, glaub ich, kein Philosoph.

    also inhaltlich blieben da bei mir auch ein paar fragen offen: wenn gesellschaft komplex ist, warum dann die corona-demos nicht auch als phänomen dieser komplexität beobachten? also nicht fragen wo da verstand fehlt, sondern welches problem lösen die demos für die betroffenen.

  • also inhaltlich blieben da bei mir auch ein paar fragen offen: wenn gesellschaft komplex ist, warum dann die corona-demos nicht auch als phänomen dieser komplexität beobachten? also nicht fragen wo da verstand fehlt, sondern welches problem lösen die demos für die betroffenen.

    Die Komplexität bezog Scobel aber nur auf das Verständnis einer globalisierten Welt, jedenfalls hab ich das so verstanden. In der Scobel- Utopie kämpft die Weltgemeinschaft gemeinsam gegen gemeinsame Bedrohungen. Corona als Chance und so. Das war ja schon die Idee bei der Klimakatastrophe. Flucht- und vertreibungskatastrophen z.B. haben die Notwendigkeit einer handelnden Weltgemeinschaft eher lapidar erscheinen lassen.

    Der Wunsch ist natürlich verständlich, aber das ganze ist doch etwas komplexer und geht weit über die so einfach und logisch wirkende Vorstellung hinaus. Allerdings macht es keinen Sinn, deswegen die Brocken hinzuwerfen; es bedarf allergrößter Ausdauer und die Rollen in dem Spiel werden immerfort neu verteilt.

  • Sebu bezog sich damit auf den Scobel- Vortrag, oder welche Fragestellung man u.a. hätte erwarten können.

  • @Neugier wenn demos forderungen der demonstranten an die politik adressieren sollen, ist eine demo dann ggf. die möglichkeit ein kommunikationsproblem zu lösen?
    warum das dann unpolitisch sein soll, überlasse ich weiterhin deiner phantasie...ich habe da vollstes vertrauen deine missverständnisse weiterhin als vorwürfe präsentiert zu bekommen, egal wie ich schreibe.

  • Es gab diverse Versuche, die Teilnahme an den Corona-Demos zu psycho-pathologisieren. Auch in diese Richtung hätte man deinen Halbsatz "welches Problem lösen die Demos für die Betroffenen" interpretieren können. Diese Interpretation ist von dir nicht intendiert. Danke für die Klarstellung!

    vielleicht bin ich einfach zu naiv wenn ich sowas schreibe ohne die medialen vorgeschichten zu kennen. aber ich fände da eine wissenschaftlich studie mal interessant, so mit empörischen methoden um hypothesen zu widerlegen, am liebsten triangulation und son gedöns. aber keine ahnung, ist halt nur das was mein verstand mir so sagt.

  • Lesung: Bertolt Brecht – Lehrgedicht von der Natur des Menschen (DDR, 1968)

    Brecht notierte Anfang Februar 1945, drei Monate vor dem Ende des zweiten Weltkriegs, zu seinem Versuch:

    »Das Manifest ist als Pamphlet selbst ein Kunstwerk; jedoch scheint es mir möglich, die propagandistische Wirkung heute, hundert Jahre später und mit neuer bewaffneter Autorität versehen, durch ein Aufheben des pamphletistischen Charakters zu erneuern.«


    Die Aufnahme »Lehrgedicht von der Natur der Menschen« von Bertolt Brecht wurde veranstaltet anlässlich des 150. Geburtstags von Karl Marx am 5. Mai 1968.


    Unsere Aufnahme basiert auf den in den Bänden 6 und 9 der »Gedichte« veröffentlichten Texten der beiden Fragmente »Das Manifest« und »Lehrgedicht von der Natur der Menschen«. Beim »Manifest« wurde in wenigen Zeilen auf Formulierungen früherer Fassungen zurückgegriffen. Unter den zum ersten und vierten Gesang des »Lehrgedichts« gehörigen Texten war eine Auswahl geboten, die auf allzu Fragmentarisches verzichtete und darüberhinaus das Zeitmaß der Schallplatte berücksichtigen mußte. Aufbau und Abfolge orientierten sich an dem von Brecht entworfenen Gesamtplan.


  • Hörspiel: Bertolt Brecht – Flüchtlingsgespräche (DDR, 1970)

    Die in den frühen vierziger Jahren geschriebenen Dialoge der Flüchtlingsgespräche handeln vom Alltag der aus Deutschland Vertriebenen, vertreten durch den Intellektuellen Ziffel und den Arbeiter Kalle, die sich im Restaurant des Hauptbahnhofs von Helsinki über die internationale Lage (deutsche Truppen haben Dänemark und Norwegen besetzt und rücken in Frankreich vor) und die eigene Situation unterhalten: »Der Paß ist der edelste Teil von einem Menschen.«


  • Lesung & Gesang: Für Anne Frank (DDR, 1981)

    Das Tagebuch der Anne Frank wurde unter dem Titel »Das Hinterhaus« im niederländischen Originaltext 1947 erstmals veröffentlicht, seitdem in über 40 Sprachen übersetzt und nahezu 4 Millionen Exemplare verbreitet. Anne Frank wurde in aller Welt zu einem Symbol der Friedens und der Völkerverständigung. In der DDR tragen zahlreiche Brigaden der sozialistischen Arbeit, Oberschulen und Kindergärten ihren Namen.


    Lin Jaldati über Anne Frank: »Anne, Margot und Millionen andere Menschen wurden aufs grausamste umgebracht. Anne war ein sauberes, mit sich selbst ringendes Menschenkind. Sie liebte das Leben, wie wir alle. Und sie hätte uns noch viel geben können. Wir müssen in ihrem Andenken zusammenstehen, damit nie wieder ein solches Massenmorden geschehen kann und alle Menschen, gleich welcher Nation, Rasse oder Religion in friedlichem Nebeneinander bestehen können.«


    Eine Produktion des Rundfunks der DDR aus dem Jahre 1981 von einem Mitschnitt einer öffentlichen Veranstaltung im Jahre 1980.


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