Beiträge von Qwayne

    Also ich denke an der Donetsk-Front unterhalb des operationellen Arms, der mit Charkow aufgegeben wurde, ging es diese gesamte Zeit über eigentlich immer nur in die Gegenrichtung zu deiner Richtung.

    Welche Städte haben die RSF seit Lyssytschansk und Sjewjerodonezk (im Juli!) erobert?

    Gar nichts... sicherlich nur aus purer Bruderliebe und Friedfertigkeit und nicht weil die sich verausgabt haben und scheinbar nicht mehr zu größere Ofensiven in der Lage sind.

    Aber das ist ja nun genau nicht passiert. Das waren Rutsche. Noch nicht angefangen mit dem Norden von Cherson, wo nach initialem Vorstoß die Linie stabil war (also vor und zurück ohne Tendenz). Dann aber einen Monat oder so später Charkow ein Rückfall der Russen. Liman wäre dann einige Wochen danach ein Stück, dem aber soweit ich sehe nichts mehr gefolgt ist. Dann wieder Norden von Cherson ein Rückfall auf eine hintere Verteidigungslinie, die stabil blieb bis die Russen das gesamte Westufer evakuiert haben.

    Was sind denn diese "Rutsche" oder die Gründe dafür? Und was meinst du ist der Grund warum die RSF ihre Truppen über den Fluss evakuiert haben?

    Dir ist schon aufgefallen, dass seit es Juni nur in eine Richtung geht?


    Die russischen Streitkräfte werden im Winter nochmal mehr leid erfahren und von den ukrainischen Armee weiter, wie schon seit Beginn der Gegen-Offensive, Stück für Stück zurückgedrängt werden.


    Die Russen scheinen sich ja da auch keine gegenteiligen Illusionen zu machen und erichten schonmal Panzersperren um Mariupol...

    Niemand in der ganzen Welt geht davon aus die Ukraine würde siegen ... bestenfalls "beschäftigt" man Russland noch etwas, so wie man die Sowjets damals in Afghanistan beschäftigt hat. Der Vergleich hinkt natürlich wenn man selbst dabei mehr leidet wie der Gegner, damals ging das mit kleinem Geld, viel PR und ein paar Kisten Stinger - heute sind wir im Westen quasi alle Pleite und das dicke Ende kommt erst noch.


    Der Gedanke Russland zu schaden oder in Unkosten zu ertränken ist gescheitert, da kann man natürlich wie der Führer sagen, keinen Meter zurück, bis zum Endsieg kämpfen wir weiter, oder man muss sich was einfallen lassen. Über die UN, Diplomatie, entmilitarisierte Zone, notfalls durch Blauhelme beobachtet - so einen Zustand kann man wie in Nordkorea auch mal einige Jahrzehnte günstig aushalten, Ende offen.

    Ich rahme mir deinen Post ein, wenn am 24.02.23 die Krim und der Donbass als zurückerobert erklärt werden ;)

    Das würde mir dann sagen, dass vermutlich in einer ähnlichen Größenordnung ukrainische Fahrzeuge an die Russen gefallen sind, aber ich hätte jetzt auch Zweifel an solchen Open Source-Sammlungen. Da gibt es etliche Möglichkeiten das zu manipulieren, zum Beispiel das gleiche Fahrzeug an verschiedenen Orten fotografieren. Was Zahlen beider Seiten angeht, die stimmen schonmal aus Prinzip nicht, ob sie in der Nähe der wirklichen Werte sind, würde ich genauso mit großer Skepsis betrachten.

    Ja gut. Wenn man den von beiden Verteidigungsministerien genannten Zahlen zu den zerstörten Zielen glauben würde, müsste man meinen, dass beide nur noch mit Stöcken aufeinander losgehen.

    Dass im Krieg Ausrüstung hin und her geht ist normal. Dass die Russen einer der Hauptwaffenlieferanten der Ukrainer sind, kann man denke ich recht sicher als Propagandamärchen einordnen.

    Hm. In Sachen T72 und T80 hat niemand mehr der Ukraine zur Verfügung gestellt. Laut oryxspioenkop.com sind die es ca 2884 Fahrzeuge (darunter nicht nur panzer) die fotodokumentiert wurden.

    Kann ich ehrlich gesagt nicht beurteilen. Die Message wird aber, denke ich, sehr gut transportiert.

    Wenn man die ersten Verfilmungen aus den 30ern bzw 70ern oder das Buch nicht kennt, dann ja.

    Im Original wirkts aber noch mal mehr.


    Gutes timing. Leider.

    Leider aber nur semi-gut. Die Buchvorlage wird nur sehr loose adaptiert.

    Dafür sind die Kämpfe im Grabenkrieg gut und authentisch mit hohen Produktionswert dargestellt.

    Nur Daniel Brühl mit seinem fake Schwäbischen Akzent genauso wie sein unnötig hereingezwängter Plot nerven.

    Für deutsches Kino aber ne Wucht.

    Das Zeitfenster, um Finnland anzugreifen wäre aber jetzt. (Es sei denn die Russen haben eine Absprache mit der Türkei.) Ich würde dieses finnische Gesetz auch erstmal nur so verstehen, dass sie die Möglichkeit solcher Stationierungen offen lassen, nicht dass sie mit dem Gesetz verwirklicht werden, zumal das sowieso erstmal ausgehandelt werden müsste. Was den Finnen vorschwebt, weiß man natürlich nicht.


    Ich hoffe einfach der nächste Schritt ist dann:


    Die NATO war.

    Dir ist klar, dass Finnland Teil der EU ist und somit ähnliche Bündnisfall-Paragrafen greifen, als wenn Russland ein NATO-Land angreifen würde?

    Im Forum gibt es ja auch den ein oder anderen HIMARS Fan. Wäre mal interessant zu hören was in einem vorgeht dass man sich so eindeutig und nachdrücklich als Anhänger eines brutalen Waffensystems outet, mit dem gerade wirklich junge Russen verkohlt werden.

    Triggered much?


    Edith bedauert das der ukrainischen Armee der Orkspalter erst so spät geliefert worden ist. Beim Kampf um Siverodonetsk wäre die sehr hilfreich gewesen.