Beiträge von Danton 1.1

    Leider ist dieser dumme Ignorant Lanz mit keinem rationalen Argument davon abzubringen, sich für das moralische Gewissen Deutschlands und der freien Welt zu halten, und seinen völlig verblödeten Idealismus und moralinsauren Chauvinismus auf den Rest der Welt zu projizieren.


    Es tut mir fast körperlich weh, diesem Schwachkopf zuzuhören.

    Dass Lanz offensichtlich ein ziemlich ignorantes Würstchen ist, mag stimmen, nur ist er zum Glück auch wenig überzeugend.

    Precht ist mit seiner frühen Beobachtung, dass die USA etwas mit Venezuela vorhaben (irgendeine Folge nach dem Treffen in Alaska) gewissermaßen ein Coup gelungen, der eigentlich unseren Militärexperten vorbehalten gewesen wäre.

    Lanz kann da schon lange nicht mehr mithalten und nur noch erklären wie oft er in der Ukraine gewesen sei und beteuern wie gerne die Menschen dort den Heldentod sterben. Stefan Schulz hat, meine ich, in einer seiner letzten Folgen mit Wolfgang dieses „Argument“ mal ganz gut zerpflückt und erklärt, dass Politiker und Journalisten dort selbstverständlich handverlesenes „Interviewmaterial“ der Regierung vorgeführt bekommen, womit der objektive Informationswert einer solchen Quelle letztlich im anekdotischen Bereich läge und daraus natürlich auch keine allgemeinen Aussagen über eine ganze Bevölkerung ableitbar wären. Mal schauen wann Precht diesen rhetorischen Lieblingstrick unseres Journalisten-Darstellers entlarvt und einfach mal fragt wie er eigentlich zu seinen Interviews in der Ukraine kommt.

    Ich könnte mir vorstellen, dass sie recht hat - was allerdings nicht gerade dafür spräche, dass sie als oberste Geheimdienstdirektorin ihren Laden im Griff hat, denn ich glaube nicht, dass Reuters einfach erfinden würde, mehrere anonyme Geheimdienstleute hätten ihnen das erzählt. Das wird schon so gewesen sein - der Fehler bestünde dann eher darin, dass die Qualitätsjournalisten von der renommierten Presseagentur denen einfach geglaubt, und das dann als glaubwürdige Information veröffentlicht haben,


    Aber leider ist Gabbard durch mehrmalige 180°-Halswenden und ihren eklantanten politischen Opportunismus als Quelle auch nicht mehr glaubwürdig.

    Irgendwo müssen diese Narrative ja entstehen, es sei denn Putin hat wirklich vor halb Europa zu besetzen. Gabbard behauptet nun: Sie entstehen direkt bei Reuters. Für mich ist das durchaus eine Möglichkeit. Mit Narrativen kennt man sich dort immerhin aus und man weiß auch wie Kampagnen funktionieren und angeleiert werden müssen.

    Du gehst also davon aus, dass dieser Plan den Russen nicht weit genug geht und sie nur zum Schein unterstützen? Was glaubst Du fehlt ihnen an dem Plan?

    Ohne den Text gelesen zu haben, würde ich nach dem Lesen der Schlagzeile und des Teasers allerdings erstmal befinden, dass Professor Carlo damit sogar recht hätte, und dass das schon ein Sieg für die russische Führung wäre.


    Ich befürchte allerdings, dass die Russen dem nur deshalb "zugestimmt" - oder besser: nicht widersprochen - haben, weil sie zwar Trump (dessen inneres Fähnchen sich offebar gerade wieder mal gegen die Ukrainische Führung gedreht hat) nicht vollens vergrätzen wollen, dabei aber eigentlich sowieso nicht glauben, dass Selenskyj und seine europäischen "Freunde" diesen Plan jemals akzeptieren würden, und weil sie sich von einer Fortführung des Krieges einen noch größeren Sieg erhoffen, bei dem sie z.B. nicht nur die bisher schon eroberten Teile von Saporischschja und Kherson zugestanden bekommen, sondern das gesamte Gebiet der annektierten Oblaste.

    Ich glaube durchaus, dass Putin ein Interesse daran hat einen dauerhaften Frieden mit EU+ NATO zu erreichen. Das wird dem mehr Wert sein als ein paar Quadratkilometer in der Ukraine. Von daher… halte ich es möglich, dass auch die Russen dahinterstehen.


    Ich habe hier auch in der Vergangenheit - sicher auch schon mit Dir - immer wieder übelste "Karusell"-Debatten geführt, um irgendwie deutlich zu machen, dass man es in dieser Gesellschaft nicht mit einer stramm koordinierten Elite zu tun hat, die geschlossen handelt, und dabei alle Fäden in der Hand hält, sondern mit Leuten, die ernsthaft daran glauben, eine freiheitlich demokratische Grundordnung mit sozialer Marktwirtschaft zu verteidigen, weil das eben das ist, was die herrschende bürgerliche Ideologie in deren Köpfen anrichtet.

    Und wenn die Führung einer solchen kapitalistischen, bürgerlichen Nation zum Krieg gegen eine andere kapitalistische Nation mobil macht, gegen die sie sich in einer ökonomischen und/oder geopolitischen Konkurrenz der Staaten wähnt, dann kommt dabei eben auch eine ideologische Kriegspropaganda zustande, die immer wieder nach ähnlichem Muster abläuft.

    Ich verstehe Deinen Punkt und kann ihn gleichzeitig nicht vollends nachvollziehen. Wenn Masala, so wie er es ja behauptet, die Geschichte, Sicherheitspolitik etc. vorgibt besonders gut zu kennen... kann ich wirklich kaum nachvollziehen, wieso er nicht dazu in der Lage ist zu begreifen, dass NATO-Strukturen (evtl. auch CIA-Zentralen) an der russischen Grenze für Russland aus SICHERHEITSPOLITISCHEN Gründen tatsächlich ein Problem darstellen. Mit Blick darauf wie der Maidan ablief (Scharfschützen auf den Dächern von Demonstranten kontrollierter Gebäude, Verdacht georgischer Scharfschützen im Dienste der Opposition, unterstützt vom US-Außenministerium) musste Putin davon ausgehen, dass die Entwicklungen nach 2014 aus russischer Sicht eine Gefahr darstellen, da die Entwicklungen von einer Skrupellosigkeit und einem Machtwillen geprägt waren, die gegenseitige Rücksichtnahme zukünftig ausschlossen. Putins Schreckensszenario für sein Land war und ist der Zerfall Jugoslawiens, als Zielszenario des Westens (siehe Kaja Kallas). Im Interview mit Oliver Stone verdächtigte er auch den CIA hinter dem Tschechenienkrieg zu stecken. (Ein Verdacht, der mir nicht zu weit hergeholt zu sein scheint). Hinzu kommen Putins Erfahrungen mit den Kriegen, die die NATO-Staaten im mittleren Osten und arabischen Staaten führten oder (besser) für sich führen ließen. Macht man sich als sicherheitspolitischer Expert*in einmal die Mühe die russische Perspektive anhand dieser Punkte einzunehmen, ist es möglich Lösungsansätze für eine gemeinsame Sicherheitspolitik zu entwickeln. Genau DAS wäre meiner Ansicht nach auch die Aufgabe dieser sogenannten Exper*innen. Aber ALL DAS findet ÜBERHAUPT NICHT statt. Und dieser Umstand, lieber Utan, ist für mich nicht mehr mit einfacher Verblendung zu erklären. Das Ausblenden der Perspektive des Gegenübers muss in meinen Augen eine bewusste Handlung dieser "Expert*innen" sein, da die Methode (des sich Hineinversetzens in die Perspektive des Gegners) zum Standard-Repertoire eines "Wissenschaftlers" mit dem Forschungsfeld Sicherheitspolitik gehören muss. Und genau an dieser Stelle wird es ja auch augenscheinlich immer besonders dünn. Putin macht halt böse Dinge, weil er böse ist, oder ravanchistisch, oder paranoid... oder was auch immer.

    Aber ja... nachdem ich das jetzt hier schrieb, fiel mir eine ansich sehr clevere Kollegin ein, die sogar Politik studierte, ukrainische Wurzeln hat und mir erklärte ich solle erstmal Timothy Snyder lesen, bevor ich mit ihr darüber diskutiere und einen solchen Standpunkt ihr gegenüber einnehme. Die eigene "Wahrheit" ist eben auch nur das Ergebnis einer vorherigen Geschichtskonsumption. Vielleicht sind auch wir nur etwas einseitig belesen. Es ist schwer soetwas wie "Wahrheit" in dieser komplexen Geschichte zu erkennen. Tja... und solange das so ist, kann man auch kaum jemanden einer Lüge überführen.

    Weil Du diesem ziemlich bescheuerten, angeblich feministischem, Argument folgst? Wow! Von Thilo Mischke habe ich ehrlicherweise vorher noch nie etwas gehört und er befand sich bis dahin außerhalb meiner Wahrnehmung. Ich hörte dann von seinem Buchtitel und fand ihn jetzt auch nicht besonders gelungen. Aber: Dass er unter dem Gefühl litt öffentlich "hingerichtet" geworden zu sein, kann ich gut nachvollziehen. Es geht dabei nicht um einen Geldverlust, sondern um Vertrauen und Anerkennung. Er hat offenbar realisiert, dass ihm ein lebenslanger Makel (als Rassist und Sexist) anhänglich sein wird. Wenn dann noch Einsamkeit dazu kommt, kann das ziemlich hart sein. Aber so etwas verstehen Feminist*innen vielleicht nicht.

    Weiss gar nicht was Du hast. Lanz ist voll investigativ, Masala halb nüchtern und die blonde „Journalistin” hochempört. ... Solche staatstragenden Shows werden sicher nicht der Anfang einer Zeitenwende weg vom Wahnsinn stehen. Die kippen erst am Ende.


    Edit: LOL, gerade erst zu der Stelle gekommen, wo Lanz Emotionen performt, weil ihn das Schicksal russischer Dissidenten stark im Herzen berührt. Dissidenten, wie zB der Ultra Nationalist Navalny. ^^

    Ja, das war auch mein Höhepunkt. Ich hab mir da von Wagenknecht insgeheim ein Taschentuch gewünscht. Das wäre mal ein Konter auf seinem Niveau gewesen.

    Die ganze Sendung ist absolut Panne:


    https://www.zdf.de/play/talk/m…z-vom-30-oktober-2025-100


    So ganz klar darüber was für ein widerlicher Schmierlappen Herr Lanz ist, war ich mir bis zu dieser Sendung bislang noch nicht.

    Schon der Beginn:


    Lanz: Hallo Sarah, lang nicht gesehen. Bist ja ganz schön untergetaucht. Ich hab schon darauf gewartet, dass Du in der Rubrik "Was macht eigentlich..." auftauchst.

    Wagenknecht: Sie haben mich nicht eingeladen.

    Lanz: Willst Du ein Taschentuch?


    Er hat diesen Stich bewusst gesetzt und Wagenknecht wollte offenbar darüber sprechen. Sie wiederholt 1:1 die Punkte von RDP und wird von Lanz dafür ausgelacht ("Meinungsvielfalt bitte") in einem Konzept, das wieder mal 4 gegen 1 vorsah. Dass er es immer noch nicht kapiert, was ihm sein Podcast-Buddy stundenlang erklärt hat und er offenbar überhaupt kein Problem darin sieht gerade zu den Themen wie dem Krieg in der Ukraine im best case eine öffentliche "Hinrichtung" zu inszenieren, anstatt vielleicht mal so etwas wie ein 2 gegen 3 in seine Sendung zu holen, ist doch schon renitent realitätsverweigernd. Meinungsfreiheit? Was mit einer abweichenden Meinung passiert, macht Markus Lanz doch hier vor: Du bist in der Minderheit, ich werde Kronzeug*innen (Pussy Riot) und "feinkörnige" Expert*innen (Masala, Rheinische Post) auf Dich hetzen und wenn mir noch etwas dazu einfällt, werde ich Dich unterbrechen, Dir das Wort abschneiden und vorbereitete Einspieler bringen.

    Man kann jetzt die Performance von Wagenknecht kritisieren, aber ich halte es für sehr schwierig gegen 4 Leute gleichzeitig diskutieren zu müssen. Schäbiges Schauspiel.

    Die weiße, gebildetete, gesunde, ökonomisch rundum wohlversorgte und nahezu sorgenlose Mittelschicht hat also Angst. Das tut mir aber leid.

    Na dann gehts ja, wenn es "nur" die betrifft. Also sonderlich priviligiert fühle ich mich jetzt auch nicht in meiner Mietwohnung und meinem Kontostand, der 2mal im Jahr einen wöchentlichen Urlaub zulässt, aber viel mehr nicht. Was ist das für ein Quark?

    Nein, das will ich selbstverständlich in keinster Weise sagen.

    Ich bezweifle nur, dass den sozioökonomisch weniger gut gestellten damit geholfen ist, wenn man Bücher über Themen schreibt (und Zusammenhänge herstellt), die in keinster Weise ursächlich etwas an den bestehenden Problemen ändern. (Und noch nichtmal das eigentliche Problem korrekt analysieren.)

    ja, ok. Es sollten also nur noch Bücher geschrieben werden, die garantiert etwas ändern?

    Wer hier mit "früher warst du besser" und "da höre ich lieber Matze"/"da höre ich lieber Ben Unskriptet" kommt, sollte sich wahrscheinlich ein neues Forum suchen. Die gute alte Zeit kommt nicht zurück.

    Eine andere Reaktion habe ich jetzt auch nicht von Dir erwartet. Was ich Dir spiegeln möchte ist, dass Du Dich in meinen Augen über gewisse Gäste stellst, in einer sehr unangenehmen Art, wie es sich auch Alexander Kluge, trotz riesiger Reputation, niemals zutraute. Warum machte der das nicht? Weil er an seinen Gästen aufrichtig interessiert war; an deren Wissen, deren Werk, deren Aussagen und deren Inhalt. Dann musst Du auch kein Stichwortgeber sein, aber ein inhaltliches Interesse sollte dem Interesse jemanden vorzuführen überwiegen. Und dieses inhaltliche Interesse spreche ich Dir anhand dieser und anderer Interviews punktuell ab, indem Du hier z.B. den kompletten Sinn des Buches infrage stellst und die Motivation zu diesem Buch, auch hier im Forum, lediglich auf Richards Eitelkeit zurückführst. Das ist in Zeiten von Hausdurchsuchungen nach harmlosen Memes schon famos. Kurz gesagt: Bei manchen Gästen überwiegt offenbar Dein Impuls denen ans Bein zu pissen Dein Interesse an deren Gedanken.

    Die fundamentale Sorge um den Erhalt des eigenen sozialen/ökonomischen Status als fundamentale Sorge um den Erhalt der Demokratie zu verkaufen, ist Prechts wahres Talent.


    Seine eigene Angst "gecancelt" zu werden, verallgemeinert er. Ohne dabei über seine eigenen Erfahrungen und Fehler zu reden. (Genau deshalb ging es mit Gaza los. Bei Israel hat Precht eine Vorgeschichte. Und seine Angst ist groß...)


    Kein "relevanter Denker" arbeitet so. Wir haben versucht die gravierenden Schwachstellen (Allensbach, anekdotische Evidenz) seiner Argumentation herauszuarbeiten (die er selbst einräumen musste). Der einzige Beweis eines Abwehrreflexes ist die Reaktion von rechts auf das Interview: Hass und Hetze gegen Hans und meine Person, Vergötterung von Precht, Abtun jeglicher sachlicher Kritik.

    Die „gravierenden Schwachstellen“, die Ihr „versucht“ habt herauszuarbeiten, erschöpften sich in der Unterscheidung von Angst und Vorsicht, sowie im Zweifel darin, dass eine subjektive Aussage darüber ob Meinungsfreiheit zu- oder abgenommen hätte, ja noch lange kein Grund dafür sein könne, sich diesem Thema zu widmen oder Thesen darüber abzuleiten. Aktuell wirst Du auf Twitter (völlig zurecht) für Deine intellektuell hilflosen Versuche ausgelacht Precht zu widerlegen, in dem Du ernsthaft behauptet hast, dass steigende soziale Kosten, die man für abweichende Meinungen zur „Mitte“ zu zahlen hätte, kein Beleg dafür seien, dass Meinungsfreiheit eingeschränkt werden würde, während Du gleichzeitig über polizeiliche Hausdurchsuchungen wegen Lappalien gar nicht mehr reden möchtest. Nach dem Motto: „Du kannst freilich alles sagen, es kann nur sein, dass Du Deinen Sendeplatz verlierst oder die Polizei am nächsten Tag Deine Wohnung durchsucht. Das ist der Preis der Freiheit“… Nach der Definition gab es in der DDR mit Abstrichen auch Meinungsfreiheit. Natürlich betreffen derartige Repressionen, vor allen jene Personen, die in der Öffentlichkeit stehen. Dass Precht hier mehr Druck verspürt als Du (auf Grund Deiner Stromlinienform) oder ich (auf Grund meiner Bedeutungslosigkeit) ist absolut logisch. Und wenn Precht sich nach seinem „Ausrutscher“ zum Thema Israel nicht mehr äußern möchte, Du davon weißt und ihn GENAU DESHALB zu Aussagen dazu drängen möchtest, zweifele ich schon an Deiner grundsätzlichen Formatidee. Was hattest Du denn vor? Precht irgendwelche Aussagen über Israel zu entlocken, die ihn wieder angreifbar machen? Oder ihn dazu bringen seine persönliche Geschichte auf den Tisch zu legen um dann sein Buch als persönliche Anekdote zu entwerten? War das im Wissen um die Vorgeschichte Dein Plan? Und obwohl er sich nicht zum Thema Gaza äußern wollte, benennst Du das Video im Anschluss an die Sendung um in: „R.P über Gaza & Meinungsfreiheit“. An seiner Stelle würde ich Dir kein Interview mehr geben. Und um ehrlich zu sein hat Matze Hilscher das wirklich besser gemacht, vielleicht auch weil er sich nicht vornahm das Buch des Gastes mit irgendwelchen semantischen Tricksereien zu widerlegen.

    Offenbar merkst Du langsam, dass dieses Interview ein ziemliches Eigentor für Dich war.

    Versuch vielleicht einfach mal wieder zur ursprünglichen Idee zurückzukehren. Die war nämlich gut. Wenn Du nun auf eine wirklich unangenehme Art und Weise immer wieder beweisen möchtest, dass Du (und Hans) schlauer sind als der Gast, ist das nicht „Jung und Naiv“ sondern „Altklug und arrogant“. Ich glaube an sich, dass Du wieder „der Alte“ werden kannst; entspannt und neugierig.

    Achja. Und ich würde mich darüber freuen, wenn Du mit meiner Meinung hier umgehen kannst.


    Ja liebe Kinder: Frieden ist Krieg und Krieg ist Frieden!


    Er steht ehemaligen Kriegspropagandisten und Demagogen in nichts, aber auch wirklich in gar nichts nach. In Abstufungen stellen diese Figuren gerade unsere Regierungen in Deutschland und Europa. Es ist vor allem auch ein Versagen der Medien dies nicht zu bemerken, bzw. darauf aufmerksam zu machen.

    Ohne Rückendeckung der EU und auch der Bundesregierung kann ich mir so ein Urteil unter Applaus der polnischen Regierung eigentlich nicht vorstellen. Andernfalls kommt so etwas, ohne zu übertreiben, einer Kriegserklärung gleich.

    Ich weiß ja nicht, was Du unter Faschismus verstehst, aber Konzentrationslager braucht es dafür nicht und plötzlich über Nacht kommt der auch nicht zwingend.

    Was verstehst Du denn unter Faschismus? Ich dachte immer, es bedeutet „Bündelung“ und endet in einem Kampf „Wir“ gegen „Die“. Achja und ein Führer muss auch immer mit dabei sein. Ich finde, dass ein Roderich Kiesewetter oder Toni Hofreiter oder Michael Roth einem Björn Höcke in absolut nichts nachstehen, wenn es darum geht zur Gewalt gegen „den anderen“ aufzurufen und die eigene Gemeinschaft zu beschwören. Mehr noch; ich empfinde sie sogar für weitaus faschistoider als Björn Höcke, der mich bislang zumindest noch nicht zu einem Krieg für die gute Sache bat. Man sollte, finde ich, die wirklich gefährlichen Brandstifter schon erkennen. Oliver Welke nimmt Dir das jedenfalls nicht ab.

    Und?

    Ja, da mag was dran sein. Heißt also, man sollte es einfach so weiterlaufen lassen wie jetzt. Wird schon schief gehen. Einfach raushalten am besten. So schlimm wird es schon nicht werden… und mit der AfD wahrscheinlich noch viel schlimmer, weil das Faschisten sind, die faschistische Dinge tun. Sieht man ja auch an Trump, dem Blödarsch. Der uns einfach mal eben die Brocken hinwirft und uns allein mit dem Russen lässt. Dieser Fascho!

    Ich will jetzt hier keine Bresche für die AfD schlagen, nur leider sind so Typen wie Chrupalla und Weidel tatsächlich Politiker, die in meinen Augen noch halbwegs passende Analysen zur aktuellen Situation von sich geben, wenn sie nicht gerade über Klimaschutz oder „Messermänner“ reden.

    Ihr Könnt mich jetzt steinigen dafür.., aber so seh ich das. Und ähm… ihr wisst glaube ich auch, dass es so ist.