Cold War Reloaded - Der neue Ost-West Konflikt

  • Der erste Journalist äußerte sich gestern Live on Air mit der Idee der Westen sollte die Ukraine ebenfalls zum Truppenabzug von der Konfliktlinie drängen ... solange die militärische Bedrohung der Ostukraine besteht, solange wird Russland keine Truppen abziehen (auch nicht wenn der Westen es 1000 mal fordert).


    Ich hoffe mal auf diplomatischer Arbeitsebene geht es realistischer zu wie in den Nachrichten, mit einseitigem Quatsch wird man nicht weit kommen.

  • zwar schon etwas älter, aber nicht weniger aktuell


    https://www.youtube.com/watch?v=JrMiSQAGOS4


    Da ich jetzt schon immer öfter und an unterschiedlichen Stellen gehört habe, dass die Ukraine ja garnich in die NATO kommen soll und das auch nie geplant war oder so:


    https://www.nato.int/cps/en/natolive/official_texts_8443.htm

    Zitat von Bucharest Summit Declaration on 3 April 2008

    NATO welcomes Ukraine’s and Georgia’s Euro-Atlantic aspirations for membership in NATO. We agreed today that these countries will become members of NATO. Both nations have made valuable contributions to Alliance operations.

  • Nachdem die NATO drohte sie könnten ja Finnland und Schweden ganz schnell zu Mitgliedern machen:


    Finland has no plans to join NATO, its foreign minister Pekka Haavisto said


    Und bei neuen Mitgliedern stimmt jedes Mitgliedsland ab und es muss Einstimmigkeit erzeugt werden. Bei Georgien und Ukraine sind Grenzkonflikte ein absolutes No-Go für einen Beitritt ... ich denke mal den Passus hat auch Russland gelesen : )


    Beide Länder liegen auch in Sachen Rechtsstaat, Demokratie und Korruption weit abgeschlagen hinter Russland, ganz zu schweigen vom Westen, als die Länder autonom wurden ging es bergab, bergauf nur für die Oligarchen.


    Und mal im ernst, wer will Faschos in der NATO, die wie ein durchgedrehter Pitbull Russen hassen, denn in dem Fall wäre man im direkten Konflikt mit Russland - die Ukraine hat als Land alles andere als einen seriösen oder vertrauensvollen Eindruck hinterlassen (hauptsächlich die Nationalisten und deren Regierung, dessen Umfragewerte sinken - nach der nächsten Wahl kommt vielleicht ein "No" zur Nato?).


    Die Ukraine wird am besten profitieren wenn sie zu beiden Seiten Kontakte hat, ohne Teil eines der Blöcke zu sein und vom anderen abgeschnitten zu sein.

  • Und bei neuen Mitgliedern stimmt jedes Mitgliedsland ab und es muss Einstimmigkeit erzeugt werden. Bei Georgien und Ukraine sind Grenzkonflikte ein absolutes No-Go für einen Beitritt ... ich denke mal den Passus hat auch Russland gelesen : )


    Beide Länder liegen auch in Sachen Rechtsstaat, Demokratie und Korruption weit abgeschlagen hinter Russland, ganz zu schweigen vom Westen,

    Geh, die Restosmanen haben wir doch auch drin, die prügeln sich sogar bündnisintern.

  • The same procedure as last year? : )


  • "Respect is low costs, even no costs"


  • Das mit dem Respekt, der nichts kostet ist ja durchaus ein Argument.


    Aber als der Herr Admiral dann anfängt davon herum zu fantasieren, dass man sich als Christ lieber mit den christlichen Russen verbünden solle, um gemeinsam die (gottlosen, kommunistischen?) Chinesen abzuwehren, hört's bei mir auch schon wieder auf mit der Bewunderung für militärischen Pragmatismus.

  • Dafür darf der gute Admiral jetzt nach nicht mal einem Jahr im Amt mit 56 Jahren in den Ruhestand. Life Goals!

    Ja hättet ihr mal gedient, ihr linksversifften Wehrkraftzersetzer!


    Die Frage stellt sich: Wurde der Herr Oberkommandeur der mächtigen deutschen KriegsVerteidigungsmarine so früh aufs Altenteil versetzt, weil er zu "christlich" ist, oder weil er Putin nicht für einen megalomanen evil genius supervillain und Fürsten der Finsternis hält, wie es sich (bei der NATO-PropagandaÖffentlichkeitsarbeit) gehört, und dann auch noch vor Zeugen laut gesagt hat, was eigentlich sowieso alle längst wissen, aber keiner laut sagen darf - dass die Krim an den Feind verloren ist?

  • Wie mit den Sittenwächtern im Iran, Vorsicht was man sagt ...


    Ob das in der Truppe so gut ankommt? Zuletzt hat der Führer solche Ränge wegen ihren Meinungen gefeuert.


  • Wie mit den Sittenwächtern im Iran, Vorsicht was man sagt ...


    Ob das in der Truppe so gut ankommt? Zuletzt hat der Führer solche Ränge wegen ihren Meinungen gefeuert.


    Um die Geschichte herum wird das ganz große Schwurbelbesteck ausgepackt, der soll sein Amt zur Verfügung gestellt haben, oder zurück getreten sein... Der war bei der Bundeswehr Admiral und nicht Schriftführer im Schützenverein!

    Passt aber gut zur Lambrecht, Realität durch Wahrnehmungsverschiebung beeinflussen wollen, und Nord Stream 2 ist eine reine Wirtschftsposse...

    Seit Struck nix gscheites mehr auf der Hardthöhe.


    Beim Führer gab's ne Führerreserve oder die Aufforderung zum stillen Ableben oder natürlich Verbringung ins KZ mit früher oder späterem gestorben werden.

  • Kujat über die Tadelung des ukrainischen Botschafters in Berlin.


    "Ich halte es für völlig unangemessen, um es mal ganz klar zu sagen, es ist widerwärtig..."


    Kujats Statements der letzten Zeit sind deutlich, da beißen die ÖRR-Journalisten (staatsnah) sich die antirussischen Zähnchen aus.

  • Spoiler, wurden beide erschossen

    Das ist schon sehr grob verkürzt.

    Also der eine hat den anderen mit anderen (zu) flott an die Innenhofmauer des Bendlerblocks gestellt und wurde später deswegen, und weil er selbst nicht ganz unwissend war was fünf Tage nach den Iden des Juli '44 so geplant war, dem Freisler vorgeworfen.


    Kujat hat nix mehr zu verlieren, Zorn kann dagegen noch jede Menge selbigen auf sich ziehen.


  • Jetzt aber mal bitte nicht so tun, als seien der Herr Oberst von Stauffenberg und seine Verbündeten aus dem Generalstab der Wehrmacht überzeugte Demokraten gewesen, welche die freie Welt nur deshalb vom GröFaZ befreien wollten, weil sie ein grundsätzliches ethisches Problem mit dessen [Edit: aus heutiger Sicht] völkerrechtswidrigen Überfällen auf die europäische Nachbarschaft gehabt hätten.


    Da ging es vor allem darum, dass der gemeine Gefreite Hitler den beteiligten Offizieren ein zu miserabler Stratege war, und dass sie - wie es sich im Sommer 1944 schon abzeichnete - befürchteten, man werde unter seinem Kommando den Krieg endgültig verlieren - woran man als treuer Kämpfer für das Vaterland natürlich unter keinen Umständen schuld sein wollte.


    Wäre Stauffenbergs Attentatsversuch erfolgreich gewesen, hätten die hochrangigen Verschwörer plangemäß erstmal eine Militärdiktatur eingesetzt und dann gegebenenfalls über einen Waffenstillstand verhandelt, um ihrer preussischen Soldatenehre die Schande der Niederlage zu ersparen.


    Über die eigentlichen Motive des zurück getreten wordenen Marineinspekteurs kann man natürlich nur spekulieren, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es dem auch nicht unbedingt darum ging, den Weltfrieden zu befördern, sondern darum, das Feindbild in Richtung "gelbe Gefahr" zu verschieben.


  • Das ist schon sehr grob verkürzt.


    Ich weiß, am Ende erwischt es alle, philosophisch wertvoll...


    Auch schön das Zitat (Stunde der Offiziere) mit Blick auf das Führer-Bild an der Wand: »Das Portrait wird abgehängt und der Mann aufgehängt.« - tja, so ist das auch schon vielen ergangen von denen man es zu ihrer Hochzeit nie gedacht hätte. Also Vorsicht wenn viele Fotos von einem im Land hängen :)



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