Der SARS-CoV-2-Thread

  • A propos Transparenz...


  • Zitat

    Warum musst Du mir denn jetzt mit Gewalt die Schuld dafür in die Schuhe schieben, dass die Expertise der Expertinnen hier von anderen ExpertInnen angezweifelt wird und ich das hier reinstelle?

    Den Vorwurf kann ich nicht nachvollziehen.Den einzigen offensichtliche Einspruch von mir zu der Experten-Antwort (bzgl. DIVI) hatte ich erläutert. Ansonsten nehme ich deren Erklärung erstmal zur Kenntnis.


    Mir gehen die ad hominems auf den Zeiger. Was ist daran schwer zu verstehen? Der unterschwellige Vorwurf ("fast ausschliesslich nicht medizinischen KollegInnen") kam ja nunmal von dir.

    In diesem konkreten Fall ist das sogar irgendwie total daneben, weil ein guter Teil der Stellungnehmer eben gerade im medzinisch-verwaltenden Bereich tätig war/ist und es bei den Vorwürfen nun einmal genau um so etwas geht.

    Zumindest kann ich in den aufgeführten Zitaten derartiges nicht entdecken. Da steht nur was von mangelnder Kenntnis über die Lage vor Ort und einer Fehlberechnung aufgrund fehlender Daten. Den Hinweis auf Empörung könnten sie sich meiner Meinung nach natürlich langsam auch mal klemmen. Aber ohne Empörung geht es heutzutage wohl nicht mehr.


    Ach ja,


    Im übrigen...


    ...ist das keine "Studie" mit Peer-review und solchen Sachen.

    Werden wir jetzt korinthenkackerisch, wie der Quälgeist. Du weist doch, was ich meine. Studie, Positionspapier, Klopapier, whatever. Jedem klar denkenden Menschen sollte klar sein, dass das Ding kein Gesetzescharakter hat, sondern nur etwas in de Raum stellt. Ich werde dann demnächst auch bei dir jedes Wort vorher auf die Goldwage legen. Aber nicht mehr in diesem Strang. Dem Forum zu liebe.

  • Es sei denn es gibt noch einen anderen Professor Matthias Schrappe?


    Nein. Ich habe nochmal auf seine Internetseite geschaut, die erkenne ich noch von damals wieder, und da ist unter den letzten Veröffentlichungen auch etwas zur Intensivmedizin:


    http://www.matthias.schrappe.com


    Witzig, dass er vom Infektiologen zum Ökonomen geworden ist. Immerhin in den Bereich Gesundheitsökonomie gehört das, was er lehrt. Aber er ist Internist und, so wie ich das aus dem Lebenslauf herauslese, im Bereich Ökonomie wenn ein Quereinsteiger.

  • Ich habe ja schon wegen dem Titel, die Augen verdreht, aber wollte der Podcastfolge dennoch eine Chance geben:


    Corona-Prognosen: Wie konnten sich die Experten bloß so täuschen?


    Bis 1m46s habe ich es geschafft. In dieser Zeit wurde gefragt, ob denn auch etwas gut gelaufen ist in der deutschen Epidemiebewältigung und man vielleicht zuviel jammert. Die Antwort von der Journalistin ist, ja schon, obwohl viele Fehler gemacht wurden wie "vorallem" "bei der Beschaffung von Impfstoffen" ...


    - Nicht wirklich, nur weil andere Länder in ihrer Impfstoffbeschaffung noch mehr auf ihren eigenen Vorteil geachtet und sich noch mehr über ihren Weltbevölkerungsanteil bei der Anfangsproduktion eingedeckt haben und wir in einem Staatenverbund aus Arme-Schlucker-Ländern und einigen der reichsten Länder der Welt sind, den wir nicht sprengen wollten, haben wir uns dennoch reichlich mit Impfstoff eingedeckt. Im Gegenteil die Impfkampagne war bereits ein großer Erfolg, durch den wir in dem gerade abklingenden Ausbruch nicht nochmal eine große sondern nur noch eine kleinere Zahl von Menschen über den Jordan gejagt haben. -


    ... wie "eine Bundesnotbremse" "vielleicht ein bisschen früher" ...


    - Das ist also nachgeordnet und zudem verweist es erstmal nur auf den letzten Ausbruch. Wenn ich jetzt großzügig bin, würde ich unterstellen mit "ein bisschen früher" ist der Herbst 2020 gemeint, wo es das vermutlich größte politische Versagen bisher innerhalb dieser Epidemie gab. Wahrscheinlich ist das zu großzügig. -


    ... aber "hey", "allein, dass ein Impfstoff nach mehr als einem Jahr - ist es natürlich - aber da ist" ...


    - Nach mehr als einem Jahr - ist es natürlich?? Ich bin raus. -


    Ich weiß viele von euch sehen die Politik kritischer, aber ich glaube sowieso nicht an unser System und war unter dem Strich positiv überrascht, wie viel doch auch gut funktioniert hat. Die Leistung der Medien regt mich aber einfach aus Sicht des Handwerks auf. Kein mentales Modell der gesamten Epidemiebewältigung gebildet. Kein Gedächtnis, das mehr als anderthalb Monate oder so zurückreicht. Kein Bewusstsein, dass man selbst ein Faktor der Epidemie ist.


    Jedenfalls höre ich jetzt stattdessen eine frühere Folge mit dem Schauermärchen von der Le Pen-Präsidentschaft:


    "Der Schöne und das Biest": Kann Marine Le Pen Präsidentin werden?


    (Und vielleicht höre ich den Interviewteil dann noch später.)

  • Werden wir jetzt korinthenkackerisch, wie der Quälgeist. Du weist doch, was ich meine. Studie, Positionspapier, Klopapier, whatever. Jedem klar denkenden Menschen sollte klar sein, dass das Ding kein Gesetzescharakter hat, sondern nur etwas in de Raum stellt.

    Na entschuldige mal,


    Willst Du jetzt ernsthaft behaupten es mache keinen Unterschied, ob eine Gruppe WissenschaftlerInnen eine "Stellungnahme" abgibt und zeitnah ausgerechnet der wirtschafts-"populistischen" Springer-Presse zukommen lässt, während ihr Gruppenleiter der WELT ein Interview gibt, in welchem er im Prinzip eine gezielte Panikmache vor überlaufenden Intensivstationen unterstellt, oder ob man eine, auf statistischen Daten die andernorts erhoben wurden basierende (Meta-)Studie erstellt, um sie dann dem Fachpublikum zur weiteren Diskussion zur Verfügung zu stellen?


    Die Vorgehensweise, sich bestimmte Einzel-Einschätzungen mehr oder weniger qualifizierter ExpertInnen aus dem globalen Meer an mittlerweile zum Thema Pandemie geäußerten Experten- und "Experten"-Meinungen heraus zu fischen, weil sie gerade gut ins eigene "Narrativ" passen, ist ja wohl genau das, wofür unser aller liebster Quälgeist hier so berühmt und beliebt geworden ist und was - über diverse publikumswirksame Veröffentlichungen und auflagenstarke Buchpublikationen - in der öffentlichen Meinungsbekundung aktiv dazu beigetragen hat, gerade den linken gesellschaftlichen Diskurs so zu vergiften, dass man bei jeder Diskussion über die Pandemiepolitik der Bundesregierung nun in Verdacht gerät, entweder "CovidiotIn" oder merkelhörige/r MeinungspolizistIn zu sein, oder sich gegenüber der anderen Seite moralisch fragwürdig zu verhalten, und dass dazwischen kein Platz mehr für tatsächlich differenzierte Sichtweisen ist?


    Die Kritik an der Vermarktwirtschaftung des Gesundheitssystems wäre ja völlig legitim, und ich bin absolut nicht dagegen, anzuprangern, dass sich private Krankehauskonzerne Intesivbettenprämien erschleichen, indem sie die Zahl der verfügbaren Plätze künstlich hochrechnen, obwohl sie zwar vielleicht die Betten tatsächlich haben, aber zum Beispiel nicht die nötige Personalstärke, um sie auch alle unter Vollauslastung betreiben zu können.


    Auch dass man erst während der Pandemie irgendwann mal angefangen hat, darüber nachzudenken, ob man die vorgeschriebene Personalstärke pro Intensivbett vielleicht lieber doch mal etwas höher ansetzen sollte, als es den Sparfüchsen in der Gesundheitsvermarktungsindustrie profitabel erschien, ist absolut kritikwürdig.

    Ebenso legitim - und schon lange, gerade von linker Seite, vor der Pandemie immer wieder vorgebracht - ist die Kritik an technokratischen Fallpauschalen, an der allgemeinen stetigen Privatisierung des Gesundheitswesens, oder an der Praxis vieler Krankenhäuser, PatientInnen eher mit teurer Apparatemedizin zu behandeln, als mit weniger technik-lastigen Methoden - obwohl das oft gar nicht nötig wäre - weil dadurch kapitalintensive Investitionen rentabler gemacht und lohnstückkostensteigernder Pflegeaufwand reduziert werden können, und weil auch öffentlich-rechtlich betriebene Kliniken im Zuge des neoliberalen "Reform"-Schweinezyklus dazu angehalten sind, sich selbst durch den zu erwirtschaftenden Gewinn zu tragen.


    Aber gerade wenn man sich an der allgemeinen Empörungsbereitschaft stört,...


    Den Hinweis auf Empörung könnten sie sich meiner Meinung nach natürlich langsam auch mal klemmen. Aber ohne Empörung geht es heutzutage wohl nicht mehr.


    ...sollte einem doch aufgefallen sein, dass Prof. Schrappe und seine Mit-StellungnehmerInnen auf der selben empörungsträchtigen Klaviatur herum klimpern, auch wenn sie dabei vielleicht eine andere Melodie spielen und eine andere Zielgruppe ansprechen, als die "links"-liberale twitteria.


    Wenn die VerfasserInnen in ihrem "Papier" beispielsweise von einer "Angst-basierte[n] Kampagne" und von "Alarmismus" schreiben, oder wenn sie wiederholt betonen, dass die von intensivmedizinerInnen und Pflegepersonal immer wieder öffentlich geäußerten Warnungen vor einer drohenden Triage-Situation aufgrund der Datenlage keine reale Grundlage gehabt hätten, und dass sogar die dem Papier zugrundgelegten offiziellen Datensätze - laut Prof. Schrappe in der WELT - selbst in "anrüchiger" Weise manipuliert worden seien, dann bedienen sie - ob gewollt oder nicht - ein leider nur allzu bekanntes, und mittlerweile auch im Hause Springer als klickzahlenträchtig ausgemachtes Narrativ, demgemäß die Gefährlichkeit der Pandemie bewusst und manipulativ übertrieben worden sei, um geheime - bzw. in diesem Fall eher offensichtliche, ökonomische - Interessen gegen den Willen und zum Schaden der Bevölkerung durchzusetzen.


    Und in dem Zusammenhang kann man Kritik an der Person , z.B. an der des Internisten und Gesundheitsökonomen Prof. Dr. med. Schrappe, auch nicht einfach als inhaltsleeres "ad hominem" abtun, weil die Person in diesem Fall - so rein inhaltlich - auch in der Vergangenheit schon eher auf Seite der (neo)liberalen Opposition aufgetreten ist, und sich zum Beispiel gergestalt geäußert hat, dass Lockdown-Maßnahmen wirkungslos seien - womit er ja sogar immer dann völlig recht hat, wenn die sogenannten "Lockdowns" - in der Bundesrepublik Deutschland genauso wie im überwiegenden Rest der kapitalistischen, oder der von ihr abhängigen Welt - immer nur so streng, im Privatleben der Arbeitnehemerschaft freiheitsbeschränkend, und für das Geschäft diverser KleinunternehmerInnen und FreiberuflerInnen ruinös implementiert werden, dass sie den ökonomischen Interessen des großen Industriekapitals, der Arbeitgeberverbände und der Finanzwirtschaft nicht ernsthaft die unternehmerische Freiheit und die Profitmaximierung einschränken.


    Aber das ist halt - wie ich so langsam wirklich müde werde zu betonen - kein Phänomen, das uns erst seit der Pandemie heimsucht, sondern es ist in allen kapitalistischen Ländern, von mitte-links bis scharf-rechts, schon immer die Staatsräson gewesen, sobald in einer Krise das für den versprochenen Wohlstand für Alle™ im Kapitalismus in der sozialen Marktwirtschaft absolut essenzielle Lebenselixier des permanenten quantitativen Wachstums zu versiegen drohte.

    Und auch nach dem Ende der Pandemie wird sich daran überhaupt nichts grundsätzliches ändern, so lange man sich weiterhin kleinkariert über unterschiedliche Auffassungen von legitimer Symptomkritik, oder über Befindlichkeiten über ungebührlichen Sprachgebrauch gegenseitig an den Hals geht, anstatt sich mit angemessener Radikalität mit der eigentlich zugrunde liegenden systemischen Problematik zu befasssen.

  • https://www.welt.de/vermischte…en-nicht-mehr-impfen.html


    Aggressive Stimmung, Massenansturm Impfwilliger und Personal am Limit: Erste Hausärzte nehmen nach Verbandsangaben von den Corona-Impfungen wieder Abstand. „Wir haben inzwischen eine gefährliche Entwicklung: Zahlreiche Hausarztpraxen melden sich vom Impfsystem wieder ab“, sagte der Vorsitzende des Hausärzteverbandes Nordrhein, Oliver Funken, der „Rheinischen Post“. Die Hausärzte erlebten eine extrem aggressive Stimmung bei der Impfstoffnachfrage. Schon jetzt liefen die Telefone in den Praxen heiß, so dass die Hausärzte zunehmend Schwierigkeiten bei der Regelversorgung hätten.

    Der Verbandschef verwies auch auf die starke Belastung der Beschäftigten in den Praxen. „Natürlich wollen wir der Bevölkerung helfen, aber wir müssen auch das Wohl der Beschäftigten im Blick behalten. Und auch den Fortbestand der Praxis.“ Es könne nicht sein, dass die Mitarbeiter angesichts der chaotischen Situation in die innere Kündigung gingen, weil sie mit diesem Massenansturm nicht klarkämen. Nach dem Motto „Ich bin schon mal hier und jetzt will ich auch meine Impfung haben“ forderten einige Impfwillige nachdrücklich eine Spritze ein, sagte Funken der Deutschen Presse-Agentur.

    Die Stimmung habe sich zugespitzt, je näher der Urlaub rücke und je mehr Freiheiten winkten. „Man will zu den drei „G“ gehören: Genesen, Geimpft oder Getestet“, erläuterte Funken.

  • "Personal am Limit" war schon 5 Jahre vor der Pandemie der Fall, aktuell ist es die Hölle...


    Das wird eine riesige Welle von Burnout und Kündigungen, das ist an sich traurig, aber viele Betroffene lernen dann erstmalig den Sozialstaat kennen und werden vollkommen alleine gelassen - was weiteres Elend nach sich zieht.

  • Das DIVI-Intensivregister hat jetzt auch eine wöchentliche Altersverteilung der CoViD-19-Intensivpatienten (oder neun Zehntel davon). Das ist Stand letzte Woche, morgen soll wieder aktualisiert werden:


    https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen




    Kommt ein bisschen spät für die Diskussion, aber wer den anekdotischen Berichten der Intensivmediziner nicht geglaubt hat, kann jetzt ihren Zahlen glauben. Durch die Liegezeit vieler Patienten ist das hier natürlich auch ein Blick in die Vergangenheit, wenn man den Bezug zum Impfstatus herstellt.

  • Wer nochmal einen Initalausbruch von SARS-CoV-2-Infektionen sehen will, Taiwan hat gerade die Hälfte seiner (bisher wenigen) gemeldeten Fälle in vier Tagen gehabt.


    Kann natürlich auch noch einen Beitrag dieser gepimpten Varianten geben. Wenn ich das richtig verstehe, soll die in Indien entdeckte Linie gegenüber unserem heimischen B1.1.7 nochmal mehr übertragen werden. Ich finde es immer noch erstaunlich, dass sich generische fitness-Vorteile erst so spät durchsetzen sollen. Würde mich nicht wundern, wenn es bei diesen Varianten eher ein Aspekt der Umgehung der Immunantwort ist. Laut dem letzten Bericht zu Varianten in Deutschland 2% für zwei Unterlinien.


    https://www.rki.de/DE/Content/…df?__blob=publicationFile

  • Werden wir jetzt korinthenkackerisch, wie der Quälgeist. Du weist doch, was ich meine. Studie, Positionspapier, Klopapier, whatever. Jedem klar denkenden Menschen sollte klar sein, dass das Ding kein Gesetzescharakter hat, sondern nur etwas in de Raum stellt. Ich werde dann demnächst auch bei dir jedes Wort vorher auf die Goldwage legen. Aber nicht mehr in diesem Strang. Dem Forum zu liebe.

    Peer-Review ist sowieso ein sehr langer Prozess. Ich weiß es nicht exakt, aber ich vermute, dass die Mehrheit der Studien zu Beginn der Coronapandemie (egal zu welchem Thema) noch gar kein peer-review durchlaufen haben oder noch im Prozess sind (ok vielleicht die kleineren Studien, die leicht zu reproduzieren sind). Es kommen ja ständig neue Daten hinzu, neue Fakten werden erhoben usw.

  • Mal zur Impfstoffversorgungslage:


    https://www.heidelberg24.de/re…en-mutation-90650851.html


    Zitat

    Der Pharmakonzern hofft auf ein „Go“ der europäischen Arzneimittelbehörte bis Ende Juni.


    Gut, da kommt in diesem Quartal vermutlich nichts mehr. (Was für eine Überschrift: "CureVac-Impfstoff: Zulassung in greifbarer Nähe - Diese Nebenwirkungen drohen".)


    Von Pfizer/Biontech und Moderna gibt es klare Prognosen:


    Kalenderwoche Pfizer/Biontech Moderna
    20 3408210 550800
    21 3409380 550800
    22 5135130 550800
    23 5135130 550800
    24 5135130 585600
    25 5137470 622800
    26 5137470 622800
    20-26 32497920 4034400


    Bis zum Ende des Quartals zusammen 36.5 M Dosen.


    Weniger klar bei den anderen beiden Herstellern. Johnson and Johnson 10 M im zweiten Quartal, bisher eine halbe Million geliefert - also schauen wir mal. Astrazeneca 12-15 M, bisher 4 M bis zur Hälfte des Quartals, wenn ich das richtig sehe - da scheint schon 12 M optimistisch.


    Mit Blick auf die gestrigen Impfzahlen haben wir gerade 4 M Dosen, die noch verimpft werden müssen. Nimmt man alles zusammen sollten 50 M Dosen schon drin sein. Wenn die obere Prognose von Astrazeneca mit den anderen Prognosen zusammen eintrifft, wären es 65 M Dosen bis Ende Juni.


    Die damit mögliche Bedarfsdeckung:


    Wir brauchen so um die 20 M Dosen für Zweitimpfungen, wobei nicht alle aber vermutlich viele Termine für die Zweitimpfung im Juni liegen. Dazu kommen noch weitere Zweitimpftermine für Erstimpfungen bis zum Ende Mai. (Danach müssten sie in das dritte Quartal fallen.) Also bei 50 M verfügbaren Dosen kann man sich jetzt überlegen bleiben sowas wie 25-30 M Dosen für Erstimpfungen bis zum Ende des Quartals. Dann hätten 65-70% der Deutschen ein halbes Jahr nach Beginn der Impfkampagne mindestens eine Impfung erhalten.

  • Jetzt wo ich gechipt bin warte ich auf die Schlagzeile "Newsbreak: Astra tötet uns alle !1!!1"


    Hoffentlich liest das nicht mein russischer Teamleiter der unterirdischen Trollfabrik, da bin ich unten durch, nicht bis zu Sputnik V in den Widerstand gegangen ... shame on me.


    Hattest du einen Österreich-Urlaub geplant?


    https://hungarytoday.hu/austri…immunity-card-green-pass/


    Zitat

    Only people inoculated with vaccines approved by the European Medicines Agency (EMA) or WHO are eligible to receive Austria’s coronavirus immunity card, the "green pass." The decision will likely present problems to many Hungarians who plan to travel or are working in Austria, as many of them have been vaccinated with Russian Sputnik V, not yet authorized by either EMA or WHO.

  • Formales peer review schon, aber eine Menge wurde zum Beispiel via Twitter von den peers der Autoren reviewed.

    Peer-review bedeutet nicht nur, dass es sich jemand anders über Twitter anschaut. Ein Review muss dann auch in einer Fachzeitschrift veröffentlicht werden, worauf dann wieder der Autor/die Autoren antworten usw. Das wird weitgehend über Fachzeitschriften gemacht.

  • Peer-review bedeutet nicht nur, dass es sich jemand anders über Twitter anschaut. Ein Review muss dann auch in einer Fachzeitschrift veröffentlicht werden, worauf dann wieder der Autor/die Autoren antworten usw. Das wird weitgehend über Fachzeitschriften gemacht.

    Dieser Prozess findet aber häufig genug hinter den Kulissen der jeweiligen Fachzeitschrift statt. Das heißt die Autoren sind im Review-Prozess mit eingebunden, nicht aber die breite Öffentlichkeit.

  • Dieser Prozess findet aber häufig genug hinter den Kulissen der jeweiligen Fachzeitschrift statt. Das heißt die Autoren sind im Review-Prozess mit eingebunden, nicht aber die breite Öffentlichkeit.

    Ja klar ist die Öffentlichkeit nicht miteingebunden, das wäre auch Horror, wenn das der Fall wäre. Aber veröffentlicht wird (veröffentlicht im Sinne von in einer Fachzeitschrift veröffentlicht), wird es aber. Mir ging es nur darum, dass es zu einer kürzlich erschienen Studie noch kein peer-review gibt.

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