Beiträge von Cleo

    Uppsi...


    Hautfarbe der Fußballspieler - Göring-Eckardt löst mit Aussage zum DFB-Team Kritik aus




    Da hat anscheinend jemand das Dogma, dass Weiße per se nicht von Rassismus betroffen sein können, weil sie eben weiß sind, zu sehr verinnerlicht.

    Ich hab letzte Woche noch daran denken müssen, wie viel Zeit ich meinem ehemaligen Arbeitgeber wohl durch´s Rauchen in der Büroküche gestohlen habe. *unschuldig guck* (Wobei das natürlich enddoof ist, bin zum Glück seit zwölf Jahren Nichtraucherin, aber war ein echt ätzender Job).

    Soll ich mal aufzählen, was allein die Schlipsträger so während der Arbeitszeit vor Ort, oder besser noch im Außendienst oder auf Dienstreise getrieben haben? Da war alles dabei von der Organisation eines kompletten Hausbaus bis hin zum Puffbesuch mit Reisekostenabrechnung.


    Und das was Hohli sagt: da gibt´s doch glaube ich sogar Studien zu, dass es so einem Bioorganismus auf zwei Beinen "technisch" überhaupt nicht möglich ist, wirklich permanent siebenkommafünf Stunden am Stück ohne kreative Pausen durchzuarbeiten.

    Ja, das ist natürlich auch ein heftiges Schicksal und die Enttäuschung (im doppelten Wortsinn) kann man sich als Nichtbetroffene mit Sicherheit nur schwer vorstellen.


    Ich weiß, ich bin naiv, aber dieses ganze Konzept von Krieg, andere Menschen zu töten, ggf. selbst getötet werden (wofür?) - ich krieg das einfach nicht in meinen Kopf.

    Wehrpflichtig und kriegstüchtig

    Zum Vergleich das heute journal von vor ein paar Tagen zum selben Thema: https://www.zdf.de/nachrichten…-vom-9-juni-2024-100.html


    Ich bin ja u.a. auch deswegen hier, damit ich mich nicht allein im Internet beim Cherrypicking verlaufe, aber ganz ehrlich: ich kann schon verstehen, dass viele Leute Probleme damit haben echt und falsch auseinanderzuhalten.

    Schon allein der angesetzte Blickwinkel: die alleinerziehende Kriegerwitwe, die "ganz nachvollziehbar" kein Verständnis dafür hat, dass andere Männer nicht an die Front wollen.

    Vielleicht erstmal lernen, was der Unterschied zwischen biologischem Geschlecht und Geschlechtsidentität ist.

    Dann erleuchte mich doch bitte vorab, wieso genau ich deiner Meinung nach diese Begriffe nicht korrekt verwendet habe, Herr Lehrer.

    (btw: Der Ton hier ist zuweilen ja wirklich herzallerliebst, da hätte ich auch gleich da bleiben können, wo ich hergekommen bin :rolleyes:).



    Wusste gar nicht, dass es so viele wokies hier gibt😅 (bin gespannt, ob euch das nicht irgendwann wieder in den rücken fällt, iam watching you ;))

    Genau. Die Ultras unter den wokies sind ja immer schwer begeistert, wenn man - wie ich z.B. - mit "Biologismus" argumentiert.

    Kubicki reagiert angefasst, weil das ZDF die FDP-Säule auf die zweite Seite gepackt hat (btw: *kicher*):

    Mimimimi.

    An Tag 2 des Ukrainekrieges wurde mir gesagt, ich solle gefälligst mal bei Herfried Münkler nachlesen. Er hat es definitiv nicht auf meine Bucket List geschafft...


    Es besteht keine Notwendigkeit das ins Lächerliche zu ziehen, denn meine Beobachtungen und Einschätzungen sind ebenso subjektiv und anekdotisch wie deine (= dass die Notwendigkeit des Klimawandels noch nicht in den Köpfen angekommen ist).

    Da, wo du nur ein Problem siehst, sehe ich gleich fünf, nämlich:

    • diejenigen, denen der Klimawandel aus diversen Gründen am Allerwertesten vorbeigeht
    • diejenigen, die ihn komplett leugnen
    • diejenigen, die es verstandesmäßig wirklich nicht erfassen können
    • diejenigen, die es sich finanziell nicht leisten können (und nein, einen SUV für 3.000 Euro zu verlinken, der bereits > 270.000 km auf dem Tacho hat, lasse ich nicht gelten, weil so ein Auto auch unterhalten werden muss in Form von Steuern, Versicherungen, Sprit und insbesondere bei >270.000 in Form von Reparaturen)
    • diejenigen, die Grün wählen, aber vom Wagen fallen, sobald es für sie persönlich irgendwie unangenehm wird.

    Wenn ich eines lernen musste in jüngster Zeit ("Heizungsverbotsgesetz"), dann dass grüne Politik keine Chance hat, weil alle anderen Parteien sofort zu unfairen Methoden greifen und ehe wir uns versehen leider die Demokratie am Arsch ist - da nützt auch keine Wärmepumpe mehr.

    Wir sind, wie es aussieht, leider erpressbar.


    Klimawandel allein ist mEn nicht das wichtigste Thema der Zukunft, sondern Klimawandel und soziale Gerechtigkeit auf Augenhöhe (und das nicht nur in Bezug auf Deutschland - aber eben auch - sondern auch global). Und da sehe ich die Grünen nicht (ganz im Gegenteil).


    Und mit Habeck (1, 2, 3), der den Laschet macht als Ausgangspunkt dieser Diskussion, frage ich mich, wer mit solcher Art Postings in sozialen Medien inhaltlich abgeholt werden könnte oder ob es vielleicht doch nur darum geht, sich selbst auf die Schulter zu klopfen und die eigene Bubble in den Modus des selbstgerechten Kopfnickens hinsichtlich der Fehler anderer zu versetzen?


    Aber da werden wir uns wohl grundsätzlich nicht einigen können (auch @ Klimaschutz muss von unten nach oben vorgelebt werden, die Konsument:innen sind verantwortlich usw), ebensowenig, wie über die Methoden.

    Was schade ist, denn in den Methoden, die nötigen Änderungen durchzusetzen, liegt mMn der Schlüssel für den Erfolg. Aber man kann das natürlich auch einfach übersehen und sich darüber lächerlich machen.

    In Deutschland dürften es 50.000 - 200.000 Menschen sein, ist aber schwer zu beurteilen. Also in der Größtenordnung etwa so viele wie Buddhisten.

    So viele hätte ich nicht gedacht.

    Wenn es darum geht, dass man intersexuellen Menschen u.U. als Babies ungefragt die Geschlechtsteile abschneidet, ist schon einer zu viel.


    Ich hab die Doku ausgegraben, die ich dazu vor längere Zeit mal gesehen hatte (fand sie zumindest damals recht aufschlussreich): https://www.youtube.com/watch?v=CwN8mjaiSrQ

    Mischform aus den ersten beiden, verbreitung 0,000000001% oder so.

    Hm ja, aber eben nicht Null, womit deine absolute Aussage, dass es nur zwei Geschlechter gäbe, so irgendwie nicht hinhaut.


    Zitat

    Was es aber gibt, sind Gefühle. Jeder kann sich fühlen, wie er oder sie will. Da gibt es keine Bestimmung. Aber Niemand weiß, wie sich ein Mann oder eine Frau fühlt.

    Wir kennen immer nur uns selbst. Nur unsere Gefühle.

    Wie ist das denn so mit den Gefühlen? Wo kommen die her? Haben die am Ende (auch) was zu tun mit biochemischen Vorgängen im Körper? Und was, wenn das ein Spektrum ist mit der Geschlechtsidentität und nicht nur Null oder Eins? Und wer oder was bestimmt über das Kohärenzempfinden hinsichtlich körperlicher und psychischer Gesundheit anderer Individuen außerhalb unseres Selbst? Und seit wann genau ist die quantitative Anzahl von Individuen relevant hinsichtlich ihres Grundrechts auf freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit? Und warum genau sollte man quantitative Minderheiten gesellschaftlich nicht mitdenken?

    Hab das Phänomen hier schon zwei mal gepostet - man versteht es nicht.

    Da gab's ne ganz gute Doku zu, hattest du die zufällig auch gepostet? Dann spar ich mir nämlich den Atem - mehr als Betroffene zu Wort kommen lassen und Mediziner:innen die biologischen Sachverhalte schildern lassen, geht glaube ich nicht.


    Edit: Ich mag ja dieses Umkleidekabinenargument sehr. Ist ja nicht so, dass Frauenumkleiden mit Elektrozäunen gesichert sind und da nicht eh jeder reinlatschen kann, der will.

    Hätte diese Bevölkerung die Brisanz des Klimawandels intellektuell erfasst, wäre das Zeichen dafür aber eben nicht, noch mehr SUV, Flugreisen, Einfamilienhäuser uswusf. zu konsumieren, völlig unabhängig von Besitzverhältnissen oder der Frage, ob nun die fossile oder die erneuerbare Industrielobby tiefer im Arsch der gerade herrschenden Politiker steckt.

    Nur eine anekdotische Zwischenanmerkung: ich persönlich sehe sehr viel "ich weiß um die Brisanz des Klimawandels, schimpfe auf Boomer und bequatsche die Großeltern, dass sie die Grünen im Sinne der Zukunft ihrer Enkel wählen, aber ich "brauche" jetzt diesen Flug in die Karibik, weil ich so fix und alle vom Arbeitsjahr bin." oder auch "wir wollen noch _einmal_ eine AIDA-Kreuzfahrt machen, bevor das nicht mehr möglich ist", während man gleichzeitig auf den Kollegen schimpft, der in der Kantine Currywurst ist.


    Meine persönliche Erfahrung ist, dass bestimmte Zusammenhänge (Besitzverhältnisse, Wirtschaftssysteme, Politikkritik) vom Großteil der Menschen überhaupt nicht in der Form (mit)gedacht werden (und wenn, dann nur insofern, dass man unreflektiert wiedergibt, was andere bereits für einen vorgedacht haben).