Beiträge von rickdeckard


    War das hier schonmal Thema? Ich hab keine Ahnung wie belastbar das ist, aber das würde natürlich Melnyks Position, die er grade bei Anne will nochmal wiederholt hat, Verhandlungen sind zur Zeit nicht möglich mit Putin, ziemlich widersprechen.

    Schade das es nur zwei statt drei Stunden ging. Ich bin etwas zweigespalten über das Interview. Einerseits fand ich es sehr erfrischend das endlich mal ein Interview mit Thelen gibt wo sich kritisch mit seiner Person und seinen ratgeberischen Tätigkeiten auseinandergesetzt wurde.

    Andererseits war das auch fast schon etwas zu viel, ich hätte gerne einen tieferen Einstieg in seine abstrusen Ideen wie den Hyperloop gesehen. Also einfach mal eine Idee komplett durchzusprechen und die Sinnlosigkeit auszuarbeiten bevor man zum nächsten Thema springt. Vielleicht wäre da natürlich auch der Part von Hans noch zugekommen wo es dann ja leider zeitlich knapp wurde.

    Es gab aber trotzdem viele tolle Momente, Tilo hat ihn schon einige Male etwas ins schwimmen gebracht, wie im Lichtenstein Part. Da sind aber auch einfach Welten aufeinandergeprallt.

    Das sieht man auch etwas an den ganzen entrüsteten Kommentare mit vor allem persönlicher Kritik an Tilo bei YouTube. Da haben vermutlich auch viele reingeschaltet die sonst nicht Jung&naiv schauen und so eine Interviewführung mit haltung überhaupt nicht gewöhnt sind.

    Wenn sie Erfolg haben will, muss sie aber genau solche Menschen überzeugen, die nicht ohnehin schon die selbe Haltung haben. Ansonsten hilft sie nur jenen, die sich auf der selben "guten" Seite wähnen dabei, sich kollektiv moralisch überlegen zu fühlen, und treibt alle anderen den rechten Demagogen in die Arme, die Neubauer und fff als ökofaschistInnen und verwöhnte Großbürgerkinder darstellen, die dem "kleinen Mann" sein Schnitzel nicht gönnen und ihm sein Auto wegnehmen wollen.

    Wenn sie langfristig etwas bewegen wollen würde stimmt das, aber kurzfristig hat sie mit ihrer aktuellen Haltung natürlich mehr Erfolg. Vermutlich spielt da eine perspektivlosigkeit/Hoffnungslosigkeit mit rein überhaupt jemals das System auf den Kopf stellen zu können.

    Stellschraubenpolitik ist kurzfristig natürlich vielversprechender, vor allem für sie persönlich. Der Widerspruch einerseits in einer systemkomformen Partei wie den Grünen zu agieren und gleichzeitig eine revolutionäre Bewegung leiten zu wollen lässt sich glaube ich leider nicht auflösen.

    Diese Maischberger Sendung ist aber auch konzeptionell direkt aus der Hölle. Da kann ja gar keine ernsthafte Diskussion aufkommen. Wenn du einmal Luft holst um deinen Punkt minimal auszuführen grätscht die Moderatorin sofort rein.

    Nur wenn es um fossiles Erdgas geht stimmt das was du sagst, aber man kann Gas via Elektrolyse auch mit der Energie aus Windkraft oder Photovoltaik herstellen, nennt man P2G bzw Power to Gas, damit kann man dann so ein "grünes Gas" welches CO2 neutral ist herstellen.

    Vielleicht verstehe ich was falsch, aber wird dieses Gas nicht auch wieder verbrannt am Ende und setzt Emissionen frei? Das wär dann doch nicht wirklich grün.

    Wenn man den Leuten das so erzählen würde lockt man damit halt kaum noch einen Menschen hinterm Ofen hervor.


    Aber müsste der Schutz vor schwerem Verlauf nicht eigentlich die Hauptmotivation zum Impfen sein? Dazu sagt sie nichts endgültiges.


    Das ist natürlich praktisch, muss man bei sich selbst nicht so genau hinschauen.


    Was darf Satire?

    Zitat

    Stiko-Chef Thomas Mertens würde sein eigenes siebenjähriges Kind angesichts fehlender Daten derzeit nicht gegen Covid-19 impfen lassen. Jenseits der Daten aus der Zulassungsstudie des Impfstoffs gebe es „keinerlei Daten“ über die Verträglichkeit des Impfstoffs in der Gruppe der Kinder zwischen fünf und elf Jahren, sagte Mertens in einem Podcast der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Die aktuellen Publikationen zeigten, dass Aussagen über Langzeitschäden kaum möglich seien.

    Witzig, dafür wurde doch Precht letzte Woche noch von allen zum Querdenker erklärt.

    Ich finde es ist eher dystopisch wenn Finanztransaktionen sich endgültig, mathematisch, völlig der staatlichen Kontrolle entziehen.

    Eine Besteuerung des digitalen Kapitals wird damit schwierig obwohl es dringend angebracht ist. Ich finde es beispielhaft nicht fair wenn auf Kryptogewinne oder dadurch Finanztransfers weniger/keine Abgaben gezahlt müssen.

    So hab ich’s noch gar nicht betrachtet. Das ist dann ja doppelt gut das wir so früh raus sind aus der Atomkraft. Hätten wir jetzt noch die Arbeitskräfte/Experten/Genehmigungen wäre die Diskusssion vielleicht größer.

    Lanz gestern war ganz lustig. Frank Thelen hat sich mal wieder komplett zum Affen gemacht, hat von Lufttaxis, Hyperloop und mini-atomkraftwerken fabuliert.

    Harald Lesch und Marcel Fratzscher war das sichtlich unangenehm. Die mussten echt die absoluten Physik- und Economy-Basics da geraderücken.