Beiträge von rickdeckard

    Das finde ich wieder so einen typisch verkürzten Wolfgang Tweet.

    Man kann doch wohl gleichzeitig sowohl Twitter hinter sich lassen und trotzdem vielleicht noch bei Instagram bleiben weil man dort eben noch Kontakte hat und es noch keine gute Instagram Alternative gibt. Ich find viele große Twitter-User wie Wolfgang nehmen da auch gerade eine sehr entspannte Haltung ein indem sie Mastodon von vornherein ablehnen.


    Begrenzte soziale Netzwerke sind vielleicht gar nichts schlechtes, siehe auch die tolle Kolumne von Frank Rieger dazu von vor ein paar Tagen.


    https://steadyhq.com/de/realit…18-486a-93c5-0d41a32a55f9

    Mich würde interessieren wie sie die langfristige Strategie von China einschätzt. Dieses Land kann ja im Vergleich zu unseren Demokratien in viel längeren Zeiträumen planen. Trotzdem unternehmen die Chinesen viel zu wenig um in der nahen Zukunft ihre Emissionen zu begrenzen. Zerstören sie sich damit nicht selbst die Absatzmärkte wenn die Klimakrise in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts voll einschlägt?

    https://www.sueddeutsche.de/ge…annabis-alkohol-1.5682224


    Die Tage auch so einen eher plumpen Kommentar zu dem Thema gelesen. Die Überschrift ist reißerisch aber im Text zitiert der Autor dann selber Studien die eindeutig Belegen das Cannabis weit geringer eingeschätzt wird vom Gefährdungspotenzial als Alkohoö.

    Die Dosis ist gerade entscheidend, deshalb wäre es ja gut legalen Zugang zu haben zu reinem Cannabis mit kontrolliertem THC-Gehalt und kein getrecktes Zeug. Am besten auch wie vorgesehen mit geringeren THC-Dosen für 18-21 jährige.


    Edit: Sehe gerade die Überschrift wurde nochmal entschärft. Ursprünglich war sie wie auf dem Screenshot.

    er hätte gerne mal an irgendeinem realistischem Szenario erklärt, "und ich hab das Buch von Ulrike Herrmann nicht gelesen", wie eine Postwachstumsgesellschaft funktionieren soll.

    haha, damit halten sie sich echt nicht mal selber an ihre geforderte Medienkompetenz.


    Unabhängig davon fand ich nach Lesen des Buchs von Herrmann auch dass der vorgeschlagene Wandel zur Postwachstumsgesellschaft nicht realistisch erscheint. Die Utopie des Endzustands sehe ich durchaus als konzeptionell funktional und menschenfreundlich an. Aber der Wandel dahin geht laut Hermann eindeutig nur durch Rationierung des Kapitals. Und wie das genau umgesetzt werden soll gegen den Widerstand des Kapitals, dazu hat sie auch keine konkreten Vorschläge bzw. geht darauf nicht ein im Buch.

    Hermanns Prognose das die einzige Alternative zu einem Wandel der chaotische Zusammenbruch des Kapitalismus sein wird sehe ich jetzt aber auch als unausweichlich.

    Absurd was aus dieser Aussage von Thunberg wieder für eine Welle gemacht wird. Das wird schon im Interview wieder so geframed als wenn diese paar restlichen Meiler überhaupt einen großen Einfluss hätten. Ist auch die Frage ob sie überhaupt im Detail weiß in welchem Zustand bzw. juristischen Grauzone die Deutschen AKWs nun am Ende ihrer geplanten Laufzeit sind. Sie beantwortet die Frage eher allgemein. Und dazu sagt sie zuerst im Interview Deutschland sollte sich auf die erneuerbaren fokussieren und keine fossilen von autoritären Regimen einkaufen.

    Benutze ich auch. Ist super aber wenn die Bibliothek nur ein geringes Kontingent an Artikeln pro Monat im Abo hat, ist oft schon Mitte des Monats Schluss mit günstig lesen.

    Interessant, wusste ich auch nicht. Vielleicht wird deswegen auch so wenig über das Tool berichtet, ich kannte es bis vor kurzem auch nicht.

    Die Seiten müssen dann aber auch von den Bibliotheken angeboten werden, oder?

    Ich glaub das läuft über irgendein Presseportal. Kann natürlich sein das Berlin da mehr hat als andere kleinere Bibliotheken.

    Aber im Prinzip sucht sich der Bot die Artikel in der gedruckten Ausgabe raus. Reine online Artikel gehen eventuell nicht, aber meistens sind die „hochwertigen“ paywall Artikel auch die die in der Zeitung stehen/standen.

    Wenn hier jemand getriggert ist bist du das merlin. Wir schreiben keine Rants in Capslock über ein paar englische Wörter.


    Nebenbei finde ich den Trend zu Anglizismen absolut gut. Viele englische Wörter sind einfach viel treffender, insbesondere bei Trends/Wortschöpfungen die die ganze globalisierte Welt betreffen und auch aus anderen Ländern geprägt werden. Da wirken komplizierte oft altbackene deutsche Begriffe einfach unnötig umständig dagegen.


    Wenn man viel auf Englisch liest ist es auch ganz normal das sich die Sprachen im Kopf vermischen. Aufregen tun sich darüber eigentlich nur deutschtümmelnde Internettrolle die den englischen Teil des Internet scheinbar nicht nutzen oder nicht nutzen wollen.

    Hat jemand die SZ abonniert? Der Artikel ist leider gepywallt, aber wenn Kriegsprofessor Carlo sich so schön darüber empört, würde ich ihn gerne mal lesen:

    Ich weiß auch nicht, warum das Thema so gehyped wird. Kam auch schon bei Last week tonight dieses Jahr.

    Soll mir eigentlich recht sein, das Zeug gehört echt verboten. Wenn’s grad ein Momentum gibt das wirklich durchzusetzen ist Aufmerksamkeit ja gut. Auch wenn ich kaum an einen Erfolg glaube. Gab ja auch diesen Kinofilm Dark Waters vor 1-2 Jahren dazu, an den lehnt sich diese Doku auch ganz schön an (erwähnt ihn aber zumindest auch).

    Gestern hab ich Ulrike Herrmann und Niko Paech gesehen anlässlich Herrmanns neuen Buchs. Ich wünschte das wäre bei Jung&Naiv gewesen bzw. einem eurer Talk-Formate. Es fehlte eine konsequente Moderation und es mangelte an Zeit.

    Ansonsten war das aber ein gute Diskussion. Paech war leider etwas sehr starr auf seine Positionen, ohne große Bereitschaft Gegenargumente zu akzeptieren.

    Aber eine Diskussion zu Herrmanns Buch wäre sicher auch in anderen Konstellationen bzw. Gästen spannend (falls das nicht eh schon geplant war :) ).

    Ich find das Forum ehrlich gesagt eine ganz angenehme entschleunigte Ausnahme zu den typischen discords. Fans vom Podcast Wohlstand für alle haben ja gerade die Tage einen Discord-Sevrver für die Community angelegt. Die Frage ist halt auch immer wer sich darum kümmert, wie das ggf. moderiert wird usw.

    Ich finde discords führen immer zu schnelleren Reaktionen/Antworten, dabei würden glaube ich die langen Beiträge die ich hier im Forum sehr schätze schnell untergehen.


    Es kann aber gut sein dass gerade für jüngere politisch Interessierte ein discord viel zugänglicher wäre. Sieht man ja auch bei dem Wohlstand für alle Discord wo gefühlt eher jüngere aktiv sind.

    Es gibt aktuell zwei konkurrierende Interpretationen: 1. Wir sind in der Ruhe vor dem Sturm (also Musk kauft Twitter und sperrt Melnyk). 2. Musk bricht gerade alles weg.


    Meine Vermutung: Musk bricht grad alles weg also versucht er dieses Zeitfenster maximal zu nutzen.