Beiträge von JckProtoRogge1.1

    https://twitter.com/kattascha/status/1378377942380781568


    Ach da fliegen Steine, naja, was sollst, dann muss man halt mal abbrechen.

    https://twitter.com/HistoMat_/status/1377035674965184514

    https://twitter.com/Johannes42/status/1376811739459772416

    Die Antwort ist: Der ideologische Überbau selbst hält sie davon ab. Und wenn sie das nicht erkennt - wenn also keine ausreichende, politisch siginfikante Zahl an Menschen ihr eigenes individuelles Bewusstsein von den ideologischen Schranken löst, in welche das von den materiellen gesellschaftlichen Grundlagen bestimmte gesellschaftliche Bewusstsein es zwängen, dann werden sich jene materiellen Grundlagen auch nicht ändern.

    Vlt auch die "Prekarisierung" der Akademiker. Vlt ist es das auch, was sich in den 70er/80er Jahren in den Produktionsverhältnissen selbst änderte: keine frechen Studenten mehr, keine marxistischen Doktoren! Werdet ~selbstverwirklicher~ und sucht in der Arbeit euer heil! Neolibs und konservative machen es vor - zwar mit der ein oder anderen Sicherheit, aber es sind *verdiente* Helden der Arbeit und Autoritäten.

    Ansonsten.... glaube ich manchmal, dass Industrieller in Wahrheit ein Spaßaccount von Utan ist um uns regelmäßig die Sinne für neoliberale Argumente zu schärfen, wobei er die hervorgebrachten Argumente höchstselbst durchaus humoristisch widerlegt.

    Ich bin dafür hier mal gemeinsam eine Komödie zu schreiben...

    Zitat

    "There must be some kind of way out of here,"

    Said the joker to the thief

    ....oder Orange Utan zum Industriellen.


    PS: Für mich seid ihr sowieso alle nur Bots!

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    bei Thratcher und Reagan fällt mir auch immer auf, dass Wolfgang M Schmitt immer mal wieder wiederholt, dass seit den 70ern es eine Marktsättigung gibt und alles, was es an Wachstum gibt eig ziemlich künstlich ist usw. ich frag mich immer, ob das mit dem Aufkommen des Neolib zusammenhängt oder bzw wie es zusammenhängen kann.

    Was natürlich auch noch sehr interessant ist im Zusammenhang von Sein Bewusstsein von Marx sind die Theorien zur Hegemonie von Antonio Gramsci, der das von Marx erweitert. Auch sehr einsichtig, finde ich.




    JckProtoRogge1.1

    Zitat

    “Man muss nüchterne, geduldige Menschen schaffen, die nicht verzweifeln angesichts der schlimmsten Schrecken und sich nicht an jeder Dummheit begeistern. Pessimismus des Verstandes, Optimismus des Willens“

    https://de.wikiquote.org/wiki/Antonio_Gramsci


    Nein das meint Marx eben nicht. Mit materiellen Grundlagen meint Marx nicht, dass die Menschen wenig Geld haben oder sowas, sondern die konkrete Art, wie produziert wird (Lohnarbeit, Feudalismus ect.). Leider seh ich keinen Sinn darin, jeden deiner Fehlversuche die Ansichten von Marx zu erklären und sie in einen vulgären Ökonomismus zu verdrehen, hier zu korrigieren. Hör dir lieber den neuen Podcast von David Harvey an, damit du wenigstens mal eine Einführung zu dem Thema gehört hast. Marx hat übrigens auch über das Bewusstsein von Kleinbürgern geschrieben, kannst ja mal gucken, ob es zu dir passt.

    Ich hab mir auch eine Einführung zu Marx gekauft....da gibt es diesen Verweis

    "Der kapitalistische Produktionsprozeß, im Zusammenhang betrachtet oder als Reproduktionsprozeß, produziert also nicht nur Ware, nicht nur Mehrwert, er produziert und reproduziert das Kapitalverhältnis selbst, auf der einen Seite den Kapitalisten, auf der andren den Lohnarbeiter."

    Also... man muss ein Absatz davor noch mindestens erwähnen

    "Der kapitalistische Produktionsprozeß reproduziert also durch seinen eignen Vorgang die Scheidung zwischen Arbeitskraft und Arbeitsbedingungen. Er reproduziert und verewigt damit die Exploitationsbedingungen des Arbeiters. Er zwingt beständig den Arbeiter zum Verkauf seiner Arbeitskraft, um zu leben, und befähigt beständig den Kapitalisten zu ihrem Kauf, um sich zu bereichern.(17) Es ist nicht mehr der Zufall, welcher Kapitalist und Arbeiter als Käufer und Verkäufer einander auf dem Warenmarkt gegenüberstellt. Es ist die Zwickmühle des Prozesses selbst, die den einen stets als Verkäufer seiner Arbeitskraft auf den Warenmarkt zurückschleudert und sein eignes Produkt stets in das Kaufmittel des andren verwandelt. In der Tat gehört der Arbeiter dem Kapital, bevor er sich dem Kapitalisten verkauft. Seine ökonomische Hörigkeit (18) ist zugleich vermittelt und zugleich versteckt durch die periodische Erneurung seines Selbstverkaufs, den Wechsel seiner individuellen Lohnherrn und die Oszillation im Marktpreise der Arbeit.(19)"

    Er geht also wirklich auf den Prozess selbst ein.

    In meiner Einführung steht aber noch "Der Triumph der Arbeit ist der Triumph der bürgerlichen Gesellschaft. ...die Pflicht auf Arbeit - entgegenzuhalten dem ersten Stand, dem Adel, der nicht arbeitet, sondern sich die Zeit vertreibt"


    - wenn man sich Darstellungen von Arbeit aus vormodernen Zeiten anguckt (Mittelalter, Antike), so sieht man selten Menschen, die Mühsal haben. In der Neuzeit ist Arbeit und die Darstellung von Arbeit nicht nur "nützlich sein", sondern auch in die "Verwirklichung einer Vorstellung von Arbeit, die sich, unabhängig vom Inhalt der jeweiligen Tätigkeit, an alle Mitglieder einer Gesellschaft wendet und von ihnen erwartet, nützlich zu sein - und der Notwendigkeit des Geldes unterworfen zu sein, das sich allen Qualitäten der Arbeit gegenüber gleichgültig verhält."

    -deswegen auch Arbeitsamt usw. ...


    -daran orientiert sich moderne Psychologie, (cool dass Marx im Prinzip die Psyche von Lebenden im K. beschreibt, fragt sich, wie oft das von Psychologen mal reflektiert wurde)


    -bei Robinson Crusoe (1719) steht "Für sich selbst Arbeiten, als ob man ein anderer wäre: Genau das ist es, was Robinson tut."


    Nachtrag: Also, ähm... zum Arbeiten gehört nicht unbedingt nützlich zu sein, sondern das Performen davon, nützlich zu sein und eine Darstellung der nützlichen, heroischen (naturunterwerfenden und dem Verhältnissenen unterworfenden) Arbeit. Das wird eingeübt und reproduziert. Egal, was man Arbeitet, man muss es auch darstellen können - es nützt nicht nur etwas zu können, sondern man muss es auch Performen können mit Rückgriffen auf die jeweilige Ideologie.


    Nachtrag 2: siehe auch David Graeber: Bullshit Jobs und Goffman: Wir alle spielen Theater.


    Nachtrag3: weiß inzwischen selbst nicht mehr, ob das ein bisschen zu vulgär ist bei den Stellen, die hier angegeben sind

    Asche auf mein Haupt.. Ich habe ihn mal angefangen, war aber total enttäuscht davon, wie er sich entwickelte. Habe etwas komplett anderes erwartet.

    Ich dachte, es wäre ein eher philosophischer Film mit einem "Dude", der durchs leben stolpert und langsam merkt, dass er garnicht so "anders" ist, sondern die anderen sich bloß verstellen. Sowas in der Richtung.


    Der Film ist absurdes Meta-Theater.

    Ich glaube, nüchtern ist das nix.

    uffff....das ist vielleicht.... eure Meinung... man

    https://twitter.com/jbradfield…75216325073768456/photo/1

    https://www.welt.de/iphone_app…ffnet-den-Suez-Kanal.html

    Die Eröffnung des Suez-Kanals ist immer noch dieser riesige bahnbrechende Moment wie vor 200 Jahren.

    https://twitter.com/AriaCallag…75154205233721348/photo/1

    https://twitter.com/KJPGehrden/status/1374822774598946829

    bei mir funktioniert der Link nicht