Beiträge von fruchtoase

    Precht entwickelt sich langsam in eine seltsame Richtung :/


    Ich glaube, er sieht eher eine Parallele zur Ukraine mit Kiew.

    Da hatte sich Europa mit vorgefertigten Meinungen und dem Willen, die Ukrainer mit dem westlichen System zu beglücken, ja auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

    Ne, in einer zunehmend digitalisierten Welt werden die schlauen und kreativen immer noch besser verdienen, weil ihre Produktivität durch Netzwerkeffekte noch deutlich größer wird, während es für die blue collar jobs immer schwieriger wird.

    Man kann in die USA schauen, wo es hingeht, Anwälte, Ärzte, Marketer, etc verdienen dort regelmäßig das zwei- bis dreifache von ihren deutschen Kollegen, Industriearbeiter oft weniger.


    Die FFF-Leute sind die geistige und wirtschaftliche Elite von morgen, auch die, die nicht erben.

    Wie gut, dass das die Immobilienbranche nicht merkt und die Preise entsprechend anpasst. ;)


    Ärzte im KKH sind hierzulande eigentlich auch nicht unbedingt für Millionenverdienste bekannt, vom Chefarzt mal abgesehen. Irgendwann ist der Bedarf an Radiologen, die für's Fotos machen deftig absahnen, auch mal gedeckt.

    Und Gott bewahre uns vor noch mehr Juristen...

    Was die "geistige Elite" angeht, dazu hat Stefan im Podcast wohl oft genug alles gesagt.


    Und wenn ich in die USA schaue, dann sehe ich den Zusammenbruch der Mittelklasse in atemberaubendem Tempo. Klar, Rosinen picken geht natürlich immer.


    Ich mache mal eine andere Prognose: die die heute groß erben, sind die wirtschaftliche Elite von morgen.

    Sehe ich nicht so.

    Gerade die FFF-Demonstranten zum Beispiel sind oft die schlauen Kids von heute und die meisten davon werden in 20 Jahren ziemlich reich sein.

    Wenn sie von ihren Eltern erben. Sonst wohl eher nicht.

    Die meisten von denen werden nämlich wohl in urbanen Zentren leben und die Hälfte ihres Einkommens wird schon für die Miete draufgehen. Wie werden sie da wohl Reichtümer anhäufen?

    Es gilt weiter der Weisheit: Wer mit 20 nicht links ist hat kein Herz. Wer mit 40 immer noch links ist, hat keinen Verstand.

    Um zum Besitzstandswahrer aka Konservativen zu werden, muss man aber auch erstmal irgendwie Besitz anhäufen und das wird für jüngere Generationen schwerer und schwerer...

    Es könnte sich also auch dieser Trend mal ändern.

    Was hast Du denn immer mit Deinen Forderungen?


    Eine Aktie ist nichts anderes als ein Eigentumsanzeigedokument. Firma X gibt 1000 Aktienanteile aus, Du kaufst 10 davon, d. h. Dir gehören jetzt 1 % dieser Firma. Damit sind prinzipiell null Forderungen irgendeiner Art verbunden. Alles andere kann vertraglich geregelt werden/sein (Gewinnausschüttung/Dividende/whatever).

    Da hst du was falsch verstanden ich meinte nicht es könnte investoren abschrecken, ih meinte das die dahinterliegende relwerte nicht mehr dem entsprechenden börsenwert entsprechen.

    Äh...

    Das ist an der Börse immer so, dass die Realwerte nicht dem Börsenwert entsprechen. Der "Wert" von VW ändert sich doch nicht mit jedem gebauten Auto, der ändert sich mit guten oder schlechten Zukunftsprognosen, verlorenen oder gewonnenen Gerichtsentscheiden, Veränderungen im Käuferverhalten uswusf.


    Ganz abgesehen von Unternehmen, die überhaupt keine materiellen Güter produzieren, da wird diese Rechnung so oder so absurd.


    Wenn Du mit Deinem Beitrag nur diese Binse ausdrücken wolltest, dann bitte beim nächsten Mal nicht in eine rhetorische Frage verpacken, aus der man alles und nichts herauslesen kann.

    Dass das die share-holders nicht, oder nur wenig, interessiert.

    Sicher, aber was hat das mit meinem Beitrag zu tun?

    Ich habe Tesla als Gegenbeispiel gebracht, weil es Brakteatenzeit um Unternehmen ging, die im Vergleich zu ihrem Aktienwert mickrige "Realwerte" haben und er in diesem Umstand etwas sah, was Investoren abschrecken würde, was offensichtlich ja nicht der Fall ist.

    1. Ääh... Wat? Mir erschließt sich der Inhalt dieser Botschaft nicht wirklich... Auf welche meiner Aussagen nimmt das überhaupt Bezug?
    2. Aha... Wat? Erneut die Frage, auf welche meiner Aussagen genau soll sich das jetzt beziehen? (Und was soll das überhaupt aussagen?)
    3. Doch, die sind ihm weiterhin egal. Zur äußersten Not legt er sein Geld (also den größten Teil dessen) halt in sicheren Staatsanleihen an und bekommt Mickerzinsen oder von mir aus auch keine. Wem hingegen sind Negativzinsen nicht egal (und genau diese Doppelwirkung muss sollte man bei solchen Forderungen immer im Hinterkopf behalten)? Richtig, dem Kleinsparer, der überhaupt nicht die Möglichkeit hat, einen Großteil seines Ersparten in Staatsanleihen oder sonstwas zu parken, weil er im Fall der Fälle auch mal schnell an das Geld 'ran muss.
      Fazit: Was für den einen (Milliardär) ein nerviger Mückenstich, ist für den anderen (Kleinsparer) der Knüppel zwischen die Beine...


    Was bringt einem aktionär ein Unternehmen das mit 20 millairden spekulationsbedingt hoch bewertet ist, aber die waren welche das unternehmen verkauft. Sowie der Preis zum bau all der maschinen nur 10 millionen oder weniger wert sind?

    Rendite... Was denn sonst?

    Es bringt ihm Rendite, bis das Kartenhaus evtl. zusammenbricht. Was ist denn mit den Aktionären von z. B. Tesla? Die Kunst ist dabei schlicht, die Investments zu verlagern, bevor die Hosen heruntergelassen werden müssen...

    Nur wenn du die funktionen dazu nicht ausstellst also bsp deine Chronik nicht löscht. Ich bin mir sicher googel hat auch nicht angefangen mit wir wollen unsere kunden ausspähen sondern die Programmierer haben bestimmt angefangen mit, man ich möchte endlich finden was ich suche etc.

    Herrjeh...

    Da bist Du bei jung & naiv anscheinend genau richtig. Nur ohne die Ironie halt... ;)


    Edit: Bitte bitte tue mir (und den anderen Lesern) den Gefallen und lies Deine Beiträge nochmal halbwegs Korrektur, bevor Du sie abschickst. Rechtschreibung ist mir egal, aber man sollte zumindest herauslesen können, was Du eigentlich sagen willst und worauf sich Deine Aussagen überhaupt beziehen.

    Also ich finde miliardäre die ihr Geld nicht ausgeben und es nach und nach verfallen lassen nicht schlimm. Am besten wären noch negativzinsen und konten bei denen man das Geld hinterlegen kann darauf dann auch eine zeit lang bis zu bestimmten zeitpznkten keinen zugriff hat, um so die auswirkungen auf die Nachfarge ein wenig zu steuern versucht. Nun problematisch ist die anheufung große beiträge in so fern das durch massenhafte investition dieser geldmittel, Es zu Waren/Grundstücks andere realwertansammlungen kommen kann was die preise in die höhe schießen lassen kann und somit spekulationen/währungskriege und damit macht ermöglicht....

    Nur zwei Sachen dazu:

    1. Was wird jemand, der sein Geld nicht ausgibt investiert und es langsam verfallen lässt, mit Sicherheit nicht? Kleiner Tipp: Fängt mit M an und hört mit illiardär auf. ;)
    2. Be careful, what you wish for... Negativzinsen sind Milliardären völlig egal, solange sie Investments finden, die mehr Rendite bringen. Auf angelegtes Geld fallen nämlich keine Negativzinsen an. Wen treffen Negativzinsen allerdings zusätzlich zur Inflation? Den Kleinsparer.

    Aber mal grundsätzlich, die Inkarnation welchen Trolls aus dem alten Forum ist denn eigentlich Cle? Und warum wird noch mit ihm diskutiert?

    Nein aber ich habe ein ganz entspanntes und positives Verhältnis zu unserer Demokratie. Lobbyismus gibt es auf allen Seiten und ist für mich okay. Ich bin mit den Ergebnissen alles in allem zufrieden. D.h. nicht, dass ich nicht drei Wochen lang Scheiße schreiben könnte über viele Sachen. Aber wenn ich mich in die handelnden hineinversetzen, verstehe ich, dass innerhalb eines Systems nicht immer alles nur so sein kann, wie ich es mir wünsche.

    Hatte ich ja bereits geschrieben: Einfach ganz feste die Augen zuhalten...

    Ja gut, mach mal.

    Ich sehe keine ungleiche Verteilung der Machtverhältnisse.

    tl:dr


    Wenn man sich nur ganz feste die Augen zuhält, fällt einem natürlich nicht auf, dass man gar nicht selbst Besitzer von Medien/Immobilien/Firmen/usw. ist. Da kann einem die Verteilung der Machtverhältnisse schon mal als gleich erscheinen. :)

    Aber ein Mensch, der Milliardäre nicht schlimm findet, darf halt keine Ideen haben. Das wäre Bäh.

    Nein, ein Mensch, der Milliardäre nicht schlimm findet, hat nicht begriffen (oder schlimmer: findet es ok), dass Berge von Geld zu Bergen von Macht führen, was Wolfgang genau so auch beschrieben hat. Das ist aber nunmal ein Problem für eine Gesellschaft bzw. einen Staat, der demokratisch organisiert sein soll, in dem also jeder eine Stimme haben sollte. Wenn einem Pseudodemokratie, in der ab und zu Demokratiefestspiele zur Belustigung des Pöbels abgehalten werden, beim Bestimmen aber die (Finanz-)Eliten herangezogen werden, ausreicht, macht das natürlich nichts, mit den ganzen Milliardären.

    SPD-"Denkfabrik"-Sprecher Castellucci


    "Olaf Scholz ist der Richtige für Rot-Rot-Grün"


    tl:dr

    • schwarze Null ermöglicht uns heute Handlungsfreiheit
    • Olaf Schäuble ist der richtige Mann, weil: viel Regierungserfahrung mit, hat eine enorme Auffassungsgabe und ist entscheidungsfreudig *hust*
    • Die Linke macht immer Versprechungen, die sie nicht halten kann -> die müssen sich bewegen, nicht wir
    • sPD in der Wahl bestimmt vor den Grünen, weil ... äh ... deshalb!

    Highlight:

    • Castellucci: Ganz klar, ja. Olaf Scholz ist der Richtige für Rot-Rot-Grün. Er bringt viel Regierungserfahrung mit, hat eine enorme Auffassungsgabe und ist entscheidungsfreudig.
    • SPIEGEL: Scholz ist aber auch ein Mann der Mitte, der wie kaum ein anderer für das Parteiestablishment und die Große Koalition steht
    • Castellucci: Wir sollten in der SPD endlich damit aufhören, uns gegenseitig Etiketten anzukleben.

    Was genau hat er im Satz davor gerade noch selbst gemacht? ^^


    Meine Herren, wenn man Realitätsverweigerung im Lexikon nachschlägt, könnte ich mir gut ein Bild von Herrn Castellucci daneben vorstellen.

    Projekt 15!


    Edit: Schön auch, wie sie das Denkfabrik in Anführungszeichen gesetzt haben. Humor haben sie beim Spiegel.