Beiträge von Martin

    Die Feststellung, "dass wir alle Klimaschützer" werden müssten, dass am besten jeder technisches Know-How erlernt um in der Lage zu sein vor Ort (am Haus, im Garten, bei Freunden, egal wo) kreativ Energiequellen zu erschließen, kam weder rüber noch verfing es sich besonders im Gespräch.


    Also für mich kam dieser Punkt sehr klar im Gespräch rüber. 👍

    Danke Rosa für dein Engagement (falls du hier mitliest)!


    Ich habe inhaltlich nichts zu ergänzen, aber mir sind in beiden Texten viele Rechtschreibfehler aufgefallen. Falls ihr noch einen (festen) Lektor gebrauchen könnt, meldet euch gerne bei mir per DM.

    Mich hat sehr gefreut, dass Angelika rangekommen ist, weil oftmals der politische Aspekt von Veganismus völlig außer Acht gelassen wird und lediglich der Lifestyle-Aspekt betrachtet wird. Und das (leider beim Anruf nicht direkt angesprochene) Thema Tierrechte ist natürlich noch viel politischer. Angelika hat mich doch sehr an mich vor 5 Jahren erinnert. Damals hatte ich diese ganzen Facts (und noch viel mehr Hintergrundwissen) auch drauf und war hauptsächlich damit beschäftigt, mich darüber zu wundern (und aufzuregen), wieso um alles in der Welt Menschen immer noch Tiere essen. Und das Omni-Bingo von allen Seiten ist tatsächlich mit Abstand das Anstrengendste am veganen Leben, das Einkaufen usw. ist nach einer Eingewöhnungszeit vergleichbar komplex wie das Zähneputzen.


    A propos. Tilo Ich würde es toll finden, wenn mal ein*e Vertreter*in einer Tierschutzorganisation bei Jung und Naiv interviewt wird (kann bei Interesse gerne Vorschläge nennen). Selbst bei Interviews mit Grünen-Politiker*innen kam der Tierschutz bisher immer nur am Rande vor.

    Großartig wie Wolfgang Anders "anderer Mindset" Indset demontiert hat. Jetzt muss ich mich auch nicht mehr darüber wundern, warum ich aus dem Interview nichts wirklich mitgenommen habe. Sehr lesenswert ist übrigens auch diese Rezension seines Buchs über Quantenwirtschaft:

    https://scilogs.spektrum.de/be…nders-indsets-neuem-buch/

    Ich bin darauf auch eigentlich nur gestoßen, weil ich herausfinden wollte, was diese Quantenwirtschaft denn nun sein soll. Ehrlich gesagt war mir selbst nach dem Interview nicht klar, dass das lediglich ein *hust* Konzept von Anders Indset ist.

    Ich wollte nur mal loswerden, dass ich das Format großartig finde. Ein großes Lob an hansj. für seine ruhige Art, seine Fragen, und die sehr diverse Auswahl an Themen bzw. Gesprächspartner:innen durch den Redaktionspraktikanten ;). Ich glaube, mein Favorit war bisher Murat aus Neukölln in der ersten Folge, der über Gerechtigkeit gesprochen hat. In welcher normalen Politik-Talkshow kommen solche Leute denn einmal zu Wort (nie, und offenbar zu unrecht).

    Irgendwie ist mir inhaltlich bei dem Interview zu wenig rumgekommen. Insbesondere bei den Themen Umweltethik (hat Tilo angesprochen, worauf lediglich "Wir hatten mal eine Veranstaltung zum Klimawandel" kam) und Tierethik (kam gar nicht vor; hoffentlich beim nächsten mal).

    Ich freue mich schon drauf. Aber bitte, bitte, bitte weist Albrecht vor der Sendung darauf hin, dass er seine Gesprächskultur (langfristig) ändern muss, damit die Folge für die Gäste und Zuschauer:innen nicht so anstrengend wird wie die beiden vorigen. Ehrlich gesagt war ich schon überrascht, dass ihr ihn überhaupt zur zweiten Folge wieder eingeladen habt, ohne etwas zu verändern.

    Andere haben das ja schon an anderer Stelle geschrieben, aber hier noch einmal:

    - Er hat einen viel zu hohen Redeanteil.

    - Er lässt andere nicht ausreden.

    - Er redet viel zu schnell.

    - Mansplaining ohne Ende.

    - (Mein subjektiver Eindruck) Er geht nicht wirklich darauf ein, was von den anderen gesagt wird, sondern nimmt es nur zum Anlass, selbst über alles und nichts zu reden und nicht mehr aufzuhören. Ich finde das jedenfalls furchtbar anstrengend.

    Die meisten dieser Punkte sind sind eher Lernprozesse, aber: den Punkt mit dem Redeanteil könnt ihr vielleicht moderieren (durch Hans?). Vorschlag: bei 4 Gesprächsteilnehmenden darf jeder höchstens 1/3 Redeanteil haben.