Beiträge von leie

    Auf Frachtschiffen stellen Russen jedenfalls nach Chinesen,

    Phillipinos, und Indonesiern das viertgrößte Kontingent unter den Besatzungsmitgliedern.


    hmmm....

    Kaum planen die eine Marinebasis vor Ort, schon fahren unschuldige Schiffe obszöne ... "Schlangenlinien" .

    hmmm....:/

    Aber niemand kann leugnen, dass Merz mehr Kompetenz als die ganzen Luschen im aktuellen CDU Establishment zusammen.

    Wie gesagt, Merkels Umgebung würdigt Merz wegen taktischem Schwachsinn keines Blickes. Und Laschet, der ihn ja schonmal besiegt hat baut gerade recht souverän an der nächsten Falle:

    "...Es muss jeder Cent offen gelegt werden, wenn man aus öffentlichen Funktionen heraus irgendwo vertreten ist, und ab einer bestimmten Grenze muss es abgeführt werden an die Staatskasse.“...

    Dann fiel ein Satz, der wohl auch bei Friedrich Merz für spitze Ohren sorgte: „Und wer das nicht will, der kann halt nicht für Führungspositionen in Betracht kommen.

    8) +1 für maximalen Schmerz beim Gegner.

    Ich verstehe ja auch, worauf Du hinauswillst: Vielleicht kann man nur mit wirtschaftlichem Background die entsprechend kriminelle Phantasie dafür entwickeln sich die Taschen vollzumachen...

    8) Wollte eigentlich darauf hinaus, dass heutzutage bei der JobGüte auch ne Berufslaufbahn im Ernstfall vor genau gar nichts schützt aber man kann sie auch als Voraussetzung sehen.:thumbup:

    Ja @Danton , verstehe die Stossrichtung aber auch die Linken kommen aus keinem nennenswerten beruflichen Alltag, siehe linkes www... (Wellsow, Wissler, Wagenknecht...)


    Wegen deiner Wut bzgl. des energiepolitischen Dunkel-Lobbyismus - 2 deiner Hauptgegner sind im Zuge der Unionsskandale wegen auffälliger Rechtstreue gerade auffällig geworden und stehen hier:

    Joachim Pfeiffer - zuverlässiges Sinkhole für allen EE-Fortschritt in der Union in seiner Funktion als energiepolitische Sprecher der Unionsfraktion

    Thomas Barreiss - aserbaidschan-affiner Klimawandelmasseur in seiner Funktion als Parlamentarischer Staatssekretär des BMWi


    :/ Beide haben aber eine reale berufliche Laufbahn hinter sich.

    Das sehe ich allerdings gänzlich anders.

    Zur Kenntnis genommen :) .

    Wie du schon sagst, sauberer, unaufgeregter und objektiv kritischer Politjournalismus ist in Utan 's Lieblingsgesellschaftssystem nicht ohne Weiteres zu bekommen, höchstens als unterfinanziertes Nischenprodukt mit klaren Abgrenzungsmerkmalen ("Monitor"-DownGrade auf 30 min, Telepolis als Heise's querfinanzierte LuxusNische). Der Rest ist viel Krawall, der vor allem da laut wird, wo man ungefährdet heisse Luft ventilieren kann oder und die eigene Tröge nicht gefährdet werden, weder direkt noch indirekt. Wenns kein Krawall ist, dann sind die Themen einfach ganz weit weg, ala Stephans: nicht hier, nicht wir.


    Was anderes wirds nicht geben. Also muss man damit arbeiten und umgehen. Wäre dem nicht so, hätte Habeck seine Zerissenheit dazu munter mit Tilo diskutieren können, ich unterstell ihm sogar, dass er das eigentlich so sieht, wie wir. Die Verdruckstheit war nur zu sehen, weil er sich das noch leisten kann. Ab morgen unterwirft er sich der medialen Erwartungshaltung, die sich entlang der politischen Erwartungshaltung orientiert.

    Denen hat das prima gefallen, damit können sie "arbeiten".

    Das ist ja das Elend am politischen "Journalismus".

    Für Ehrlichkeit, starke Meinungen und Haltung wird man nicht belohnt, man wird angegriffen. Es profitiert der aalglatte Berufspolitiker.

    Ganz altes Prinzip. Jeder, der sich mit einer starken Haltung exponiert, weiss, dass er sich damit angreifbar macht, weil der auf Aufmerksamkeit angewiesene Journalismus Konflikte benötigt. Das wiederum macht diesen berechen- und damit instrumentalisierbar, was seitens der Politik gebraucht wird, die ihrerseits damit arbeiten kann.

    Problem ist nicht ein typisch agiernder Journalismus sondern ein atypisch agierender, weil z.B. transatlantisch durchsetzter. Oder überspitzt formuliert, ein Problem ist nicht der kreischende, sondern der schweigende Journalismus.

    Mir tun ja jetzt ein bisschen die Leute im Konrad-Adenauer-Haus leid. Die kommen bestimmt aus dem FacePalm nicht mehr raus. Bei denen brennt jetzt jede Nacht Licht.

    Was sollen die dieses Jahr bringen?

    Was mit Ehrlichkeit? Bodenhaftung? Leistung? Anstand? Umgang mit Geld? In Zeiten wie diesen?

    Die ganzen Attribute - nur noch Munition für die Anderen. Dann geht auch noch Merkel.

    Da werden bestimmt Jobs frei.

    8) Industrieller - Vorschlag?

    und genau darin liegt auch der Grund, warum Utan den zuletzt so frustrierenden Beitrag geteilt hat, warum die Wahlverteilung der Arbeitern/Dienstleistern so aussieht, wie sie aussieht. Krise, Krise, Krise.

    Ja stimmt alles. Aber können wir nicht einmal den schönen Moment geniessen? Woanders arbeiten in einem Superwahljahr Spindoktoren rund um die Uhr um solche Skandale aufzukochen und hier erledigen das die korrupten schwarzen Leistungsträger ganz ohne Not, ganz ohne Zutun, ganz selbstständig?

    Kommt schon... nur für den Moment.

    Wird zwar nicht passieren, aber dafür würde ich sogar Geld bezahlen.

    8) Ich auch.

    Und ich denke, sogar meine sehr alte Grossmutter würde das. Sie hat schliesslich immer gefordert, man solle diese ständigen Kriege sein lassen und stattdessen die betreffenden Politiker in den Ring schicken, auf dass sie sich dort gegenseitig verprügeln. Das da käme dem schon sehr nah.

    inspectorgadget Also um kein falsches Bild entstehen zu lassen:

    70.000 Selbstschussanlagen, Schussrichtung landeinwärts und Millionen verlegter Minen innerhalb des Staatsgebietes an einer innerdeutschen Grenze mit ebenfalls nach innen gerichteten spanischen Reitern sind vor allem genau gar kein Indikator für übermässiges Vertrauen in die eigene Bevölkerung, völlig egal woher die initiale Paranoia gekommen sein mag. Bei illegalem Grenzübertritt ist man auch immer zuverlässig auf DDR-Gebiet gefasst oder gestorben worden, nicht auf der anderen Seite. Die Überwachung galt immer und vor allem dem eigenen Volk. Nicht umsonst arbeitete der grösste Anteil der Stasi als MAs oder IMs im Inland - für das Inland.


    Übrigens die von Birthler angesprochene Serie der ÖR namens "Weissensee" ist wirklich ganz gut erzählt - also geeignet, sich ein eindrückliches Bild über das Wirken der Stasi nach innen zu machen. Wenn man so Serien durchzuhalten vermag.

    Die westdeutsche 68er-Bewegung holte hingegen das nach, was der westdeutsche Staat bei seiner Gründung versäumte; eine gewisse Aufarbeitung der Verbrechen und die Schaffung eines Mainstreams, der von sich aus als tolerant und eher wertorientiert beschrieben werden kann, wohingegen im Osten ein „richtiges Bewusstsein“ immer vorgegeben wurde und Antifaschismus eben eher aufoktroyiert, als wirklich gelebt wurde. „Lieber tot als rot“ war dann folglich so ein beliebter Spruch bei ostdeutschen Jugendlichen in den 90ern.

    Widersprüche und Zerissenheit, wohin man schaut:


    Also falls man nach Gründen sucht, warum nachträglich ausgerechnet im Osten soviel Braune Schosse unterwegs ist, das "vorgegeben" & "aufoktroyiert" von @Danton , das ist so einer. Ist wirklich tragisch, da die ursprüngliche Intention, den Leuten Antifaschismus als Lehre aus der Geschichte regelrecht einzubrennen, völlig nachvollziehbar und "gut gemeint" sich langfristig als sehr kontraproduktiv erweist.


    Genauso wie der Umstand aus den Anfangsjahren der kleinen Republik, wo man trotz der Erfahrungen mit dem eigenen Monster "Hitler" so erstaunlich bereit war, das andere Monster "Stalin" als Alternative nicht nur hinzunehmen, was ja aus rein praktischen Gründen einigermassen alternativlos war, sondern dem sehr überambitioniert und mit sehr ähnlichen RIten ebenso zu huldigen.

    Mich hat immer völlig irritiert, dass bis zuletzt sehr antifaschistisch/antiimperialistische Reden ausgerechnet vor einer in verschiedene Altersstufen gestaffelten und blockgruppierten Jugend gehalten wurden, wobei irgendwas zum Fanfarentusch rapportiert und in jedem Block eine eigene Fahne gehisst wurde. Der ganze Zauber nannte sich folgerichtig Fahnenappell. Nicht auszudenken, wie das ausgesehen hätte, wäre das Nachts durchgezogen worden.


    Andererseits donnerten dabei sehr farbenprächtige Sätze über den Hof, die geradezu prophetisch beschrieben, was in einer möglichen, nicht wünschenswerten aber heute eben realen Welt ganz ohne sozialistischen Block so los sein würde. Wie der Kapitalismus in seiner zwanghaft imperialistischen Ausstülpung samt seinem militärisch-industriellem Komplex geradezu dazu verdammt sei, im ewigen Hunger nach Macht und Ressourcen Tod und Zwietracht über die Völkergemeinschaft zu bringen und diese auf perfide Weise gegeneinander auszuspielen...


    Währenddessen die Abteilung KoKo - "Kommerzielle Koordination" im Hinterzimmer des realen Spätsozialismus ihrerseits planvoll kommerzielle Interessen gegen die der ihr Schutzbefohlenen ausspielte und zum Beispiel und Gift- und Sondermülldeponien im eigenen Land für westliche Ressourcenverschwender errichten liess oder auch mal Medikamententestreihen an der eigenen Bevölkerung genehmigte, selbstverständlich ohne Wissen derselben.


    Was für Zeiten.

    Die Frage dreht sich nach meinem Verständnis darum zu drehen, ob Gysi aktiv der Stasi zugearbeitet und politische Oppositionelle bespitzelt hat.

    Davon musst du ausgehen. Jedem, der in diesem System auch nur kurzzeitig bewusst gelebt hat, ist ganz klar, dass ihn seine Stellung zwangsläufig in sehr intensiven Kontakt mit der Stasi gebracht hat, da ging ganz sicher genau gar kein Weg dran vorbei.

    Er ist also jemand, der nicht in Fundamentalopposition zum System ging, sondern zu TradeOffs bereit war. Die Frage ist, wie weit er dabei ging, wie kleinteilig und intensiv das war und vor allem: wieviel echte innere Überzeugung wieviel purem Opportunismus gegenüberstand.


    Zur inneren Überzeugung würde ich nicht nur radikalen Antifaschismus/Antiimperialismus bzw. den tiefen Traum vom Sozialismus zählen, ein Antrieb, der viele der ersten Generation aus der Erfahrung mit dem Faschismus sehr stark befeuerte sondern auch die Ableitung davon, die eher nachfolgenden, nicht mehr direkt vom Faschismus Betroffenen zugute gehalten werden kann. Die Überzeugung, wenn dieses System nicht überlebt, dann bleibt nichts ausser Imperialismus und damit letztlich Faschismus und dann ist das Experiment der systemischen Verbesserung Welt aus einem revolutionärem Willen des Menschen heraus endgültig gescheitert. Das ist, ganz grob, mein Verständnis der Indoktrination dieser Zeit. Das ist das Paket, mit dem du in der DDR geistig aufgeladen wurdest und das du dann im Alltag mit dem real existierenden Sozialismus abgleichen musstest. Und da kommt dann jeder zu anderen Schlüssen.


    Gysi hat sich zweifelsfrei dem System angedient. Er war sich des grundsätzlichen Dilemmas ganz bestimmt völlig bewusst. Ich persönlich glaube&hoffe, dass er seine Entscheidung, seinen TradeOff weniger aus Opportunismus, denn aus strategischen Überlegungen und einer ordentlichen Portion Überzeugung heraus getätigt hat. Aber es gibt wohl mehr als nur eine Episode in seinem Kuhhandel mit dem real existierenden Sozialismus, der auf der moralischen Ebene entweder so gewaltig oder auch nur so peinlich sein muss, dass er partout nicht darüber reden kann auch um den Preis, entgegen seiner Natur völlig unsouverän zu wirken.


    Jetzt mache ich einen TradeOff: Ich mag ihn trotzdem. Mit Restzweifel. Aber er ist es wert.

    :) Aber ich hätte dem nichts hinzuzufügen.

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    BrainDead reloaded - Frankreichs Ex-Generäle blasen zum Frontalangriff auf Projekt NATO 2030

    (Offener Brief an Stoltenberg des frz. Cercle de Réflexion Interarmées - übersetzt per deepl)


    Nicht, dass das irgendeine Relevanz hat. Nur ein paar alte Ex-Generäle mit Hang zum "nur noch schnell die Welt retten".


    :) Aber ich hätte dem nichts hinzuzufügen.

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