Beiträge von Lewis

    Heilige und Hure - Über den Männertraum von der idealen Frau : )


    Und auch Frauen stehen auch die richtige Mischung zwischen Hart und Soft, natürlich niemals im falschen Moment, man(n) muss da schnell umschalten können ... viele Gründe warum Beziehungen scheitern : )

    Ähhhhhhh, ich wollte nur ein Video posten, das ich lustig fand.

    Jo, hab vorhin die ersten dreißig Minuten gesehen und schaue jetzt weiter.

    Topppp Gast. Hab viele Fragen. Ich hoffe das Gespräch kommt in den verbleibenden zweinhalb Stunden auf die meisten.


    Er hat mich auf jeden Fall direkt am Anfang bei einem Vorurteil erwischt. Zitat „Ich bin kein Aufsteiger, ich bin Akademikerkind.“


    Bisher sehr undogmatisch, konstruktiv.


    „Er ist da, der Preisschock. Gut so! Denn nur, wenn Öl und Gas spürbar teurer werden, kriegen wir die Erderwärmung in den Griff. Mehr Windräder und Solarenergie? So lange können wir nicht warten und sollten froh sein, dass wir gezwungen werden [...] achtsamer zu Heizen, weniger Energiefresser im Haushalt zu haben [...]. Und, wollten wir das nicht sowieso? Nur das jetzt die Märkte das Tempo diktieren und nicht die viel zu zaghafte Politik.”


    Danton 1.1 (trigger, trigger)


    Es ist allerdings nicht nur eine Gutheißung des Status Quo, denn da die Energiewende dauerhaft teuer würde und das Leben von Vielen heute schon durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen dauerhaft abgefedert, sei ein Energiegeld wegen der hohen Preise jetzt kurzfristig richtig. Langfristig bräuchte es aber statt ständig neue Einzelmaßnahmen einen Umbau der Sozialsystem. Die Reichen müssten ein bisschen ärmer werden und die Armen ein bisschen reicher. Etwa durch ein ordentlich ausgestattetes Grundeinkommen.


    Ich stimme ihm auch zu, dass Diskussionen darüber, wie wir möglichst viel möglichst billig Fossile Energie kriegen, nicht die Diskussionen sind, die geführt werden sollten. Ich meine es ist ein Kommentar und der Einstieg, um Aufmerksamkeit zu erregen, provozierend. Aber 10fache Preise in wenigen Monaten, gut so? Mal abgesehen davon, dass der CO2 Preis und die Energiewende dafür ja kaum verantwortlich sind. Steigende CO2 Steuern oder sinkende Zertifikatmengen sollten den Preis ja eigentlich mehr oder weniger schnell, aber vor allend Dingen kontinuerlich, also ohne große Sprünge ansteigen lassen.

    Und so bildet sich langsam das Bild, dass die gesellschaftlich Vernachlässigten letzten Endes Schuld daran tragen, dass wir nicht "back-to-normal" können. Hab ein ungutes Gefühl bei der Sache.

    Ja „Impfangebot“ ist auch so ein scheiß beschönigender Name. Impfmöglichkeit träfe es besser. Dabei hätten die Krankenkassen ja durchaus die Möglichkeit ihre Versicherten anzuschreiben und zumindest ein Hinweis auf die Impfmöglichkeit zu geben.

    Bei den freien Kapazitäten in den Impfzentren seit zwei Monaten hätte es wahrscheinlich sogar die Möglichkeit gegeben, dass die Kassen für alle ihre Versicherten einen Termin dort vereinbaren und den nicht nur als Hinweis sondern dann eben als aktives Angebot verschicken.

    https://twitter.com/jungeliberale/status/1326890616966483968

    Lul zu diesem Vorschlag.


    Ab davon sprang mir ein Tweet von denen ins Auge, der mich an einen Gedanken von mir nach der Wahl zum hohen FDP Erstwähleranteil erinnerte.



    „Wieso haben bei der Bundestagswahl so viele Erstwähler:innen für die @fdp gestimmt? Und was hat Deutschrap damit zu tun? Darüber sprechen wir mit @jungeliberale -Chef @jensteutrine. Es geht um Aufstiegsversprechen, Erbschaftsteuer & Frauenquote”


    Deutschrap und sein Einfluss also. Allerdings kann ich mich auch noch an die Diskussionen von vor 10 Jahren erinnern, als ich noch nicht einmal Erstwähler war und sowohl Rap als auch Computerspiele für Amokläufe verantwortlich gemacht wurden, während für mich offensichtlich war, dass Leute in meinem Alter eindeutig zwischen Fiktion und Realität unterscheiden können.



    Nichtsdestotrotz einmal die Themen, die heute erfolgreichen Rap prägen und eigentlich immer präsent sind. Die Textauschnitten und Videos sollen für beispielhaft für die danach folgenden drei Punkte stehen.


    »Erfolg ist kein Glück, sondern nur das Ergebnis von Blut, Schweiß und Tränen«




    »Rich, rich, ja, Life-Goals

    Ja, scheiß auf deine Meinung

    Warum redest du, wenn du kein Cash hast?

    Mach den Mund zu, wir sind rich, rich, ja«


    Youtube Kommentare dazu:

    Lehrer: hast du die die Hausaufgaben gemacht

    Ufo : wir können nicht reden weil du nicht mein Status hast


    Ich rede im Unterricht mit Freund
    Lehrer: Was redet ihr da?

    Wir: Misch dich nicht in Dinge ein von den du kein Ahnung hast.




    »Jetzt rollt der Rubel, jetzt kannst du den Bratan googeln

    Heute ess ich Steak, gestern Fünf-Minuten-Nudeln«


    »Meine Lehrer fragten damals, „Was soll später aus dir werden?“

    Und heute drück ich Karren mit 680 Pferden«



    1.) „Reich sein ist geil” Zur Schau stellen von Reichtum (oder angeblichem Reichtum). Reichtum als Ziel, Reichtum auch als Kontrapunkt zur (angeblich) Armut aus der der Künstler komme.


    2.) „Ich habe mir das alles selber aufgebaut“ Harte Arbeit, nicht Aufgeben, immer weitermachen, sich durchsetzten, gegen alle Wiederstände doch erfolgreich sein. Oder auch Leistung lohnt sich. Reich sein ist geil und sollte ein Ziel sein und wer reich sein will muss halt viel Arbeiten.


    3.) „Armut als Antrieb” Wie schon angedeutet wird Armut als Antrieb sowohl für die Sehnsucht nach Reichtum als auch als Antrieb für die eigene Arbeit ausgegeben.


    Prinzipiell sind diese Themen präsent, solange ich mich an Rap erinnern kann. Sei es Mitte der 2000er bei Sido, Bushido und Fler, sei es um 2010 bei Kollegah und Farid Bang, sei es 2015 bei den aufkommenden Cloudrappern Moneyboy etc, oder heute eben Capital Bra, Ufo, 187.


    Ich bin mir nicht sicher, inwiefern das Identifizieren mit solcher Musik beim Lesen der Forderung der Parteien Gedanken auslösen kann wie, „Linke und SPD wollen mir mit ihrer Politik die Chance nehmen etwas aus mir zu machen, die FDP will sie verbessern”

    Siemens dazu 2016:


    Also im Prinzip genau das, was du vorschlägst.

    Wäre interessant zu wissen, was so große Hersteller heute in welchen Zeiträumen für möglich halten. Also wie haben sich die Technologien entwickelt, bezüglich Leistungsfähigkeit und Preis. Was ist die vermutete Entwicklung für die nächsten 10 Jahre. Wie siehts mit den Geschäftsmodellen aus, wo hindern die Strommarktgesetze die Dekarbonisierung, was müsste geändert werden?


    Mit große Hersteller meine ich solche wie Siemens, Bosch, ABB, General Electrics. Die bauen Generatoren, Transformatoren, Schaltanlagen und Hochspannungsleitungen. Außerdem Windräder (ABB nur Generatoren)., Dampfturbinen, früher für Kohlekraftwerke, jetzt für Gas, GE auch für Flugzeuge. In Solar und Batterien sind die meine ich alle nur sekundär über Leistungselektronik dafür vertreten. Elektrolyseure machen ABB und GE mit Partnerfirmen, Siemens direkt.

    gut dann frag den doch mal was genau die schwarze null notwendig macht, wie die offensichtlich notwendigen investitionen in klimaschutz, digitalisierung, bildung etc finanziert werden sollen, wenn man sowohl an der schwarzen null festhalten will als auch das völlig irre steuerkonzept der fdp, das uns jährlich 88 milliarden steuereinnahmen kostet, durchsetzen will. woher kommt das geld/was wird gekürzt? und bei alles was irgendwie trickledown-effekt klingt direkt auf die vor einiger zeit veröffentliche studie verweisen, die über mehrere jahrzehnte in vielen ländern rausgearbeitet hat, dass es ihn nicht gibt. und natürlich auf steuerparadise, panama/paradise papers. ist es nicht warscheinlicher, dass das geld das sich reiche durch das fdp konzept sparen dort landet wo es ja bisher eh schon landet bzw wenn das eh scho so ist, woraus leitet sich die notwendigkeit für steuererleichterungen für reiche und unternehmen überhaupt ab?


    das wär schon sehr gut, wenn sowas mal von der fdp beantwortet werden müsste, am besten natürlich von lindner und co aber die drücken sich ja. hoffe es is noch ok, sind mehrere fragen, aber es ist halt ein themenkomplex.

    Man beachte. 18 OECD Länder. Für uns stimmt das also.

    Für sehr arme Staaten macht die Studie allerdings keine Aussage.


    Bestes Gegenbeispiel sind die letzten 40 Jahre in China. Die Abkehr von der Staatswirtschaft zur Marktwirtschaft und die Anbindung in internationale Märkte, also den Weltweiten Freihandel, oder das kapitalistische System, hat dort Millionen Menschen Wohlstand verschafft.


    Und hier heißt Wohlstand gesichterte Nahrungsmittelversorgung. Kanalisation. Eine Wohnung in der nicht alle Familienmitglieder in einem Raum wohnen, Leben, Kochen, Essen und Schlafen. Wohlstand heißt in armen Ländern eine bessere Medizinische Versorgung, bessere Bildung, höhere Lebenserwartung. In China teils finanziert über den Staat, der wegen des Wirtschaftswachstums mehr Geld zur Verfügung hatte. Andererseits von den Leuten selbst, die von den höheren Löhnen durch das Wirtschaftswachstum profitiert haben.


    Wirtschaftswachstum führt zu Wohlstand, von dem ein Großteil der Bevölkerung profitiert. Zumindest wenn noch kein, oder sehr wenig Wohlstand vorhanden ist.


    Nur so als kleine Anmerkung. Hier gehts ja um die nächste Bundesregierung und Steuern in Deutschland und da macht die Studie ja eine ganz klare Aussage.

    Ich weiß gar nicht was ihr so mit den EE für Strom habt. Ist doch egal wie viel wir hier in Deutschland ausstoßen. Der Stromsektor nimmt doch am europäischen Emissionshandel teil. Es interessiert nur, wie sich die Emissionen europäisch entwickeln. Der EE Anteil in Europa gibt einen Hinweis darauf. Der Stromsektor erfüllt seine CO2-Einsparungsziele europäisch gesehen.


    Klar, wenn Deutschland sich das Ziel gesetzt hat im Energiesektor jedes Jahr 10Mio Tonnen CO2 einzusparen, aber die Energiepreise in Deutschland so hoch sind, dass es sich für die Unternehmen lohnt Zertifikate zu kaufen, verfehlen wir unsere Ziele. Europäisch betrachtet ist das aber die bessere Lösung, denn es heißt ja Unternehmen in anderen Ländern kaufen die Zertifikate nicht und sparen das CO2 ein.


    Beispiel: Wenn bei uns die ersten 5Mio Tonnen für 20€ die Tonne eingespart werden können und die zweiten 5Mio Tonnen für 30€, aber in Spanien, Italien, Portugal, Frankreich und Griechenland immernoch je 1Mio Tonnen für 20€ die Tonne eingespart werden können, dann ist klar, dass die zweiten 5Mio Tonnen nicht hier eingespart werden. Der Nette Nebeneffekt, wir kriegen den gleichen Klimaschutz für 1Mrd € statt für 1,5Mrd€. Die 500Mio € die übrigbleiben können dann andersweitig verwendet werden. Bezahlt werden die 1Mrd € übrigens von den Unternehmen, die geben das Geld ja für die Zertifikate aus.


    Warum ist das so? Beispielsweise kostet eine Solaranlage aufzustellen in Griechenland, Spanien, Portugal, Italien, Südfrankreich das gleiche wie hier, aber die Solaranlage produziert dort 50% mehr, oder 1,5x so viel. Anders, um die gleiche Menge CO2 einzusparen braucht man nur 2/3 der Solaranlagen, also auch nur 2/3 des Geldes ausgeben.


    Man kann jetzt behaupten das hieße Unternehmen würden sich von ihren Klimaverplichtungen freikaufen. Ich würde sagen, die Unternehmen teilen die CO2-Einsparungen so auf, dass wir gesamtgesellschaftlich neben dem Klimaschutz so viel Geld wie möglich für andere Dinge übrig haben.


    „Krieg kann doch so schööön sein“

    Ich denke, wenn wir unsere Rezeption der Nachtwey-Studie und der daraus im BPB-Papier gezogenen Schlüsse objektivieren wollen, dann müssen wir uns zunächst die eigentliche Studie anschauen anhand der darin gestellten Fragen und uns überlegen: was kann diese Studie überhaupt leisten? Sind die Fragebögen beispielsweise geeignet, die Motivation der Maßnahmenkritiker bestmöglich zu ergründen? Oder zeigen vielleicht bereits die Fragestellungen einen Bias aufgrund einer bestimmten Erwartungshaltung der Forschenden?

    Müssen wir uns nicht zuerst anschauen, wer die eigentliche Behauptung aufgestellt hat und anhand der daran aufgeworfenen Fragen uns überlegen: Was können diese Fragen überhaupt leisten? Sind die Fragen beispielsweise geeignet, die Beweisplicht für eigene Behauptungen auf andere zu schieben? Oder zeigen vielleicht bereits die Fragestellungen einen Bias aufgrund einer bestimmten Erwartungshaltung des Fragenden?


    Also wieso sollte Utan in der Bringschuld sein, deine Behautung zu beweisen? Mach doch selber.

    edit: Beitrag gesendet, ohne alle anderen Beiträge über mir gelesen zu haben.

    Otzenfritz hat prinzipiell zwei weiter oben, ähnliches geschrieben.


    These: Bei Treffen mit nichtgetesteten Geimpfte verbreit sich das Virus wahrscheinlicher als bei Treffen mit getestenen Ungeimpften.


    Impfung schließt zu 40% (?) eine Ansteckung mit Delta aus, wenn eine geimpfte Person kritischen Kontakt mit einer infizierten Person hat.

    Testen schließt deutlich wahrscheinlicher aus, das eine infizierte Person an einem Treffen teilnimmt.


    These aus 2G Anlass in Niedersachsen ab 22. September. Ministerpräsident Weil will keine Regeln mehr für Geimpfte und Genesene in Restaurants, beziehungsweise Masken und Abstand den Betreibern überlassen, aber auf jeden Fall negativ getesteten Ungeimpften den Zutritt verwehren.


    Ich würde ja das Tübinger Modell für alle am Besten halten. Also alle, egal ob geimpft oder ungeimpft, brauchen einen negativen Test (vom Staat bezahlt), für bestimmte Veranstaltungen. Den Betreibern bleibt überlassen, ob sie eine Impfung zusätzlich zur Eintrittsbedingung machen.

    Habe ich das die Tage richtig verstanden, 5% der Deutschen hatten "nachweislich" Corona? Ich dachte das wären schon ein paar mehr?

    "1560 students with a median age of 15 years participated in this study. 1365 (88%) were seronegative, 188 (12%) were seropositive."


    Die Daten sind von März/April in Dresden aus einer Studie zu Long Covid bei Kindern und Jugendlichen.

    https://www.medrxiv.org/conten…101/2021.05.11.21257037v1


    Zu Long Covid: "Each symptom was present in at least 35% of the students within the last seven days before the survey. However, there was no statistical difference comparing the reported symptoms between seropositive students and seronegative students. Whether the infection was known or unknown to the participant did not influence the prevalence of symptoms.

    Interpretation: The lack of differences comparing the reported symptoms between seropositive and seronegative students suggests that Long-COVID19 might be less common than previously thought and emphasizing the impact of pandemic-associated symptoms regarding the well-being and mental health of young adolescents."

    Wer?

    Ich sach ja nicht, dass jeder rübergemacht hat. Die, die rübergemacht haben, haben sich mit der Zeit ausgedünnt und neue Leute hat das Forum auch schon kaum gezogen als Dys noch eine zwei- bis dreistellige Anzahl Beiträge je Account absetzen konnte.

    Vor allen Dingen, schreiben hier gefühlt keine Frauen mehr. (Oder Personen die sich als solche identifizieren.)


    Damit die Diversheit der Gesellschaft angemessen in unseren Diskussionen berücksichtigt wird sind weibliche Perspektiven aber unverzichtbar. Diesem Problem begegnen wir meiner Meinung nach am Besten mit einer paritätische Beitragsquote. Nachdem ein Mann einen Beitrag gepostet hat, sind automatisch alle Männer solange vom Posten von Beiträgen ausgeschlossen, bis eine Frau einen Beitrag gesendet hat.

    Richtig so. Wer sich öffentlich in einer Gruppe äußern will soll eine Demonstration anmelden.


    Wenn ich keine Windräder um mein Dorf haben will, ist ja auch nicht ok Randale auf ner Windradmesse zu machen. Ne Demo anmelden und dann vor der Messe demonstrieren hingegen schon.

    Ja das geht mir leider genauso, weshalb ich eigentlich nur Filme gucke. Oder es müssen Serien sein, deren Handlung pro Episode in sich geschlossen ist, aber Teil eines größeren Kosmos sind wie bei Simpsons, Futurama, South Park oder Black Mirror. Ansonsten halt Miniserien wie z.B. Fargo oder Band of Brothers. Ich habe leider auch nicht genug Sitzfleisch mich in der Freizeit hinzusetzen und 3 Stunden Serien durchzusuchten.

    Denn leider aus diesem Grund wurde ich von fast jeder Serie bisher enttäuscht, außer bei Breaking Bad, weil sich dort sehr wenige Plottwists vorkamen. Diese waren dann auch nicht so hanebüchen und unrealistisch, sondern sehr nachvollziehbar erzählt und begründet. Für mich die bisher beste Serie in ihrem Gesamtpaket. House of Cards waren Staffel 1 - 3 absolute Spitze, der Rest dann aber Schrott.

    Kann dir House of Lies empfehlen. Geht um Unternehmensberater und Corporate America, die jetzt nicht unbedingt positiv wegkommen. Pro Staffel gibts zwar mehere durchgehende Handlungsstränge, aber da die jede Episode mehr oder weniger bei einem anderen Unternehmen sind einen Cliffhanger vielleicht mal in der vorletzten Folge.


    Trailer:


    Ist von 2012-2016.


    Mehr oder weniger amüsante Clips:

    Hab mich immer gewundert ob die Bagger zu zerstören nicht der sicherste Weg wäre, den Braunkohleausstieg zu erzwingen.


    Man müsste natürlich wissen, wo beim Bagger der Zucker in den Tank kommt

    Die werden mit Strom betrieben. Meist mit dem aus den umliegenden Braunkohlekraftwerken.


    Ein harter CO2-Deckel der für jedes Jahr ein CO2-Budget vorgiebt an dem Nuzungsrechte erkauft werden müssen, aka ein CO2-Emissionshandel in allen Sektoren, würde die Braunkohlekraftwerke schon schnell genug vom Netz nehmen.


    Warum? Eine Ausdehnung des Zertifikathandels auf alles Sektoren würde 2030 im Stromsektor zu Preisen von 120-300€/t, statt zu Preisen von 80-150€/t führen.

    Was ich ein bisschen komisch finde, dass im Moment die östlichen Bundesländer die niedrigsten Inzidenzen haben, anders als im letzten Winter, wo sie die höchsten hatten.


    Für den letzten Winter gäbe es zwei Erklärungen. Die eine, mehr Querdenker und AfD Wähler, im Schnitt wird sich weniger an die Maßnahmen gehalten, ergo mehr Ansteckungen. Die zweite, Polen Tschechien Ungarn hatten Inzidenzen von >1000, die Grenzen waren offen. Die Infektionen wären „rübergeschwapt”.


    Für die jetzige Situation gäbe es meiner Ansicht nach drei Erklärungen.

    Erstens wieder die mit den Nachbarländern. Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweiz Österreich, alle leicht höhere Inzidenzen als in den angrenzenden Deutschen Regionen.

    Zweitens (gibt glaube Studien, die das wiederlegen), es haben sich im Winter schon so viele im Osten infiziert und damit Teile der Bevölkerung immun gemacht, so dass sich das Virus dort schwerer ausbreiten kann. (Zu den Studien, an Dresdener Schulen wurden 15% Genesene ermittelt).

    Drittens, es wird dort viel weniger getestet, in Wahrheit liegen die Inzidenzen höher.


    Was gegen die „Rüberschwapp These”, zumindest als alleinige Ursache spricht: Auch wenn es eine erhebliche Anzahl an Pendlern oder Grenzübergreifenden Einkäufen gibt, die Mehrzahl der Kontakte, grade der Risikokontakte, wird eher zwischen Menschen mit Wohnort im gleichen Land stattfinden. Heißt, außer bei sehr großen Differenzen in den Inzidenzen wird die Mehrzahl der Neuinfizierten sich bei Menschen aus dem eigenen Land angesteckt haben.


    Was haltet ihr vom Klima als Erklärung für die Europaweite Verteilung der Inzidenzen? Im Westen Europas, maritimes Klima, verhältnissmäßig warme Winter, dafür kalte Sommer, allgemein feuchter. Je weiter man nach Osten geht, desto kontinentaler wird das Klima. Also kältere Winter, heißere Sommer und trockener.


    Kältere Winter im Osten -> Mehr Aufenthalt innen (und mehr Heizen, also auch Austrocknung der Atemwege) -> leichtere Verbreitung im Osten als im Westen.

    Heißere und trockenere Sommer -> Virus überlebt in Aerosolen schwerer -> schwerere Verbreitung im Osten als im Westen im Sommer.