Beiträge von toxic

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    Gut, Quelle ist da. Jetzt musst du nur noch argumentieren, dass das Infektionsgeschehen in Uruguay in einem vorbildlichen Zustand ist (Bonus wäre die Korrelation in eine Kausalität zu überführen, aber das interessiert mich dann eher nachgelagert) :)

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    Quelle?


    Abgesehen davon, dass das Festlegen eines Schwellwerts ein ziemlich dämliches Vorgehen wäre, wenn man nicht nur rückwärts testen möchte. Du kannst nie wissen, auf welcher Seite der Kurve du liegst und würdest damit neben der Gruppe der Nicht-mehr-wirklich-Infektiösen auch die Noch-nicht-wirklich-Infektiösen (genau die Gruppe, die man eigentlich identifizieren sollte) rausschmeißen..

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    Akuter Fall von aktivem Anti-Journalismus..


    Ganz abgesehen davon, dass in dem Artikel nichts nicht seit Jahren bekanntes drin steckt und jegliche konkrete Handlungsempfehlung fehlt inkl. einer Methode, wie man die "Infektiösen" von den "Nicht-Infektiösen" unterscheiden soll..


    "Testergebnisse mit Bewertung herausgeben" - will er da sein Bauchgefühl reinschreiben? Ist das eine neuartige Form von Religion/Glauben?


    Mit solchen realitätsfernen Interviews zerstören solche Chaoten jeglichen legitimen Kritikpunkt. Durch die den reichweitenstarken Medien inhärente Logik wird solcher Schwachsinn auf der "anderen Seite" in den Fokus genommen - ansonsten könnte man fast meinen, Bill schleust Agents Provocateurs ein ;)

    Okay, also hälst du es doch nur für unverhältnismäßig.

    Du klingst so, als fändest du es eine gute Idee. Kannst du näher erläutern, was genau du bzw. die Politik sich davon versprechen und idealerweise welche empirische Evidenz das untermauert.


    Und weil man's immer dazuschreiben muss: Das meine ich ernst. Mir ist das Rational vollkommen schleierhaft und bisher hat es auch kein medial präsenter Politiker o.ä. halbwegs verständlich erklären können.. Merci :)

    Was man aber jetzt schon sieht: Merkels Rechnung ist frei erfunden. Sie lässt einfach die Tatsache weg, dass der Anstieg der Fälle weitgehend korreliert mit einer Ausweitung der Tests.

    Also sagst du, es gibt mehr Infizierte, was bei gleichbleibender Positivrate und identischem Vorgehen bzgl. der Auswahl derer, die man testet, bedeutet, dass man mehr Menschen testen muss und daher die Anzahl der Tests ausweitet? Stimmt, danke, das macht Sinn. Und ich dachte erst, es gäbe nicht mehr Infizierte und die steigende Zahl der als infiziert gemeldeten sei auf die Ausweitung des Tests zurückzuführen. Deine Erklärung macht aber mehr Sinn, es gibt tatsächlich mehr Infizierte :)

    Kann alles sein. Unter den französischen und spanischen Medizin-Statistikern gibt es diese Mediziner aller offenbar nicht. Ungeachtet dessen verweisen die Warner vor der „zweiten Welle“ aber genau auf diese fragwürdigen Statistiken.

    Worauf beziehst du dich bei deinem Kommentar bzgl. französischen und spanischen Medizinern?


    "Fragwürdig" ist ein Null-Begriff. Jede Erhebung, jede Messung, jedes wissenschaftliche Experiment liefert Zahlen, die interpretiert werden müssen, die in den Kontext eingebettet werden müssen, die natürlich auch immer hinterfragt werden müssen. Deshalb verfasst man wissenschaftliche Abhandlungen, die das Experiment bzw. die Grundlage der präsentierten Zahlen darlegen und eine entsprechende Einordnung in den bestehenden Wissensstamm liefern. Menschen mit wissenschaftlicher Grundbildung ist das bewusst. Agitatoren dagegen heulen immer rum, weil nicht jedes Mal, wenn irgendjemand im medialen Dschungel eine Zahl nennt, dazu eine vollständige und komplexe wissenschaftliche Einordnung vornimmt..

    Lassen wir mal diese Zuspitzung beiseite. Kannst du mir einen Grund nennen, was es bringt, das letzte Fitzelchen eines Virusgens noch zu detektieren und den betreffenden Probanden als „Virus-positiv“ zu melden?


    Warum sollte man mehr testen als bis zu der Schwelle, die einer gerade noch als infektiös anzusehenden Viruslast entspricht?


    Nenn mir einen medizindiagnostisch bzw. epidemiologisch vernünftigen Grund dafür, bester Utan. Sogar Drosten redet einem vernünftigen Schwellenwert das Wort.

    Es soll ja Medizinier geben, die auch recht neue Infektionen finden möchten, bei der die Progression der Infektion noch nicht in dem Stadium starker Virusmehrung inkl. hoher Infektiösität angekommen ist. Es soll auch Mediziner geben, die einen Test, den sie beauftragt haben, lesen und angemessen deuten können. Auch wenn der geneigte Laie erst vor ein paar Montagen bis Monaten mit Begriffen wie "PCR" oder "CT" in Kontakt gekommen ist, sind diese Medizinern schon einen Tick länger vertraut..

    Die Statistik sagt uns aber, dass wir wohl leider von 50% oder mehr falsch Positiven ausgehen müssen. MaiLab hatte neulich ein interessantes Video dazu.

    Da ging es um den prediktiven Wert. Das mit falsch positiven gleichzusetzen ist (vorsichtig formuliert) fahrlässig ;)

    Warum sie wenig schwer sind? Gut möglich, dass deine beiden Gründe eine Rolle spielen. Hier ist eine weitere Vermutung:


    Die bereits von anderen Coroana-Viren vorhandene Grundimmunität hat sich den Sommer über vergrößert, weil mehr Menschen Kontakt mit SARS-CoV-2 gehabt haben. Vermutlich "leichten" Kontakt mit geringer Viruslast, z.B. im Freien.

    Interessante These. Wie passt der Anstieg in Frankreich und Spanien in das Bild? Müssten nach der These der "leichten Ansteckung" im Freien nicht viel mehr Leute positiv getestet werden (= Positivenquote steigen), da die PCR sehr sensitiv ist?

    Man diskutiert die Bestrafung für Russland lange vor der Aufklärung, haben wir in Rechtsstaaten doch gelernt es sollte andersrum gehen.

    Immer schön im Hinterkopf behalten, dass Sanktionen nie aufgrund von allgemeinen, einheitlichen Standards verhängt werden, und die vermeintlichen Ursachen tatsächlich immer nur Auslöser sind.. ;)

    Also für mich wäre es definitiv überzeugender. Stell dir vor Lutz Bachmann wäre auf Teneriffa mit Nervengift aus mutmaßlich staatlichen Quellen vergiftet worden, und Merkel würde dann öffentlich über ihn ablästern.


    (Disclaimer: wir reden hier über Skripal, nicht Nawalny)

    Wenn du einen ehemaligen Oberst eines Militärnachrichtendienstes, der als Überläufer eigene Agenten gegenüber einem ausländischen Geheimdienst enttarnte, mit einem politischen Aktivist, der wiederholt durch kognitive Fehlleistungen auffällt und in ernstzunehmenden Kreisen bestenfalls belächelt wird, gleichsetzt musst du schon ausführlich darlegen, dass sich die Personen wenigstens halbwegs ähneln. Das wird neben dir wohl den wenigsten einleuchten..


    Merkel würde natürlich einen derartigen Mord aufs Schärfste verurteilen (lassen) und der Rhetorik keine Handlungen folgen lassen, kennt man ja. Außer es geht natürlich gegen außenpolitische "Feinde", was auch immer ein "Feind" sein mag..


    Genauso wie ich die Gleichsetzbarkeit Bachmanns mit Skripal in Frage stelle, zweifle ich übrigens die Gleichsetzbarkeit Merkels mit Putin stark an.. die (medien-)politischen Dynamiken, die Merkel und Putin zu nutzen versuchen, unterscheiden sich schon ein bisschen.. ;)

    Allerdings hat Putin durch sein ganzes Verhalten keinen Zweifel daran gelassen, dass Russland hinter dem Anschlag steckt. Statt öffentlich empört zu sein, dass jemand einen Mordanschlag auf einen Staatsbürger verübt, und sich an die Spitze der Aufklärung zu stellen, wie es zu erwarten gewesen wäre, hat er nach kurzer Zeit selbst Skripal in öffentlichen Äußerungen angegriffen, was nur den Schluss zuließ dass er indirekt die Verantwortung einräumte.

    Es wäre also überzeugender, wenn Putin sich empört über einen Anschlag auf einen seiner "offensichtlichen Feinde" (bzw. "der russischen Nation") reagiert hätte? Ich hab schon Elmar "Elmo" Theveßen im Ohr wie er lamentiert, das könne doch keiner Ernst nehmen und mit der Reaktion gestehe Putin indirekt seine Schuld ein..

    und scheiße zu verantworten hat söder auch, durchaus auch dinge für die ihn ne glaubwürdige spd durchaus attackieren könnte, den verkauf der gbw-wohnungen an einen immobilienkonzern zum beispiel, inklusive völlig wirkungsloser "sozialcharta".

    Das hat bei der Landtagswahl keinen interessiert und wird bei der Bundestagswahl auch keinen interessieren. Und vor allem wird Scholz kein wirkliche "Kontroverse" (oder etwas, was irgendjemand dafür halten könnte) aufbringen. Der freut sich doch auf einen "fairen Wahlkampf". Bei Reden von Scholz stellt sich immer nur eine Frage: Schläft er vor seinen Zuhörern ein?


    PS: Wollen wir wetten, dass Onkel Albrecht von Lucke noch einen klugen Kommentar in DLF oder so abgeben wird? Ich warte drauf

    https://ondemand-mp3.dradio.de…0200810_1314_a81e0e83.mp3


    Übergangsduo Kühnert-Klingbeil wär so geil :D

    Wenn man doch scheinbar auf jegliche wirksame Hygienemaßnahmen wie Maskenpflicht oder Abstandsregeln im Schulalltag weitgehend verzichtet und damit das Infizieren ganzer Generationen provoziert, was spricht denn dann gegen das gezielte Infizieren mit anschließender 14-tägiger Quarantäne? Dann hätte wenigstens dieser für rational denkende Menschen qualvolle Medienzirkus, der sonst noch Wochen Flächenbombardement mit wild gestikulierender Berichterstattung mit sich führen würde, ein Ende.. und man würde weitere Infektionen älterer Menschen vermeiden..


    Das sich aus dem Kulturministerium bzw. von den Länderbeauftragten mal jemand dazu geäußert, was genau das Ziel der sog. "Hygienerichtlinien" sein soll??