Beiträge von Timo

    Oh ja, Foundation kann ich auch nur empfehlen. Untergehende Reiche bieten eine super Kulisse für Erzählungen (auch wenn kein Film, muss ich bei der Gelegenheit den Fall of Civilisations Podcast verlinken, den ich kürzlich durchgesuchtet habe). Dazu großartige Motive um den Zusammenhalt von Imperien und die graue Linie zwischen Wissenschaft und Religion sowie Macht durch Wissen und Technologie.


    Als Warhammer 40k Fan befriedigt das für mich echt viele Vibes, man könnte fast den God-Emperor of Man auf seinem goldenen Thron in das Setting setzen, auch wenn weit weniger Xenos geschlachtet werden.^^

    Ich kann es nicht beweisen, aber ich vermute, dass diese Einseitigkeit von Diskussionen ein Merkmal der bürgerlichen Gesellschaft und erst im Laufe des 20 Jahrhunderts entstanden ist. Für diese These müsste man sich aber mal das Mittelalter und Antike in dieser Hinsicht anschauen. Man bräuchte vielleicht auch ein Konzept von Öffentlichkeit in diesen Zeiten.

    Da würde ich intuitiv erstmal widersprechen. Z.B. funktionierte Demagogie und Populismus schon in der Antike ziemlich gut, inklusive Verunglimpfung der politischen Gegner oder gar ganzer Volksgruppen (Barbaren!). Das zieht sich auch durchs Mittelalter hindurch bis in die Moderne. Moslems oder Protestanten sind ja schließlich Teufel und müssen bekämpft werden. Klar standen hinter den meisten Konflikten eigentlich knallharte Machtinteressen, aber gut aufgebaute Feindbilder und Narrative haben schon immer dabei geholfen, die Bevölkerung ins Boot zu holen.

    Der große Unterschied für mich ist heute wohl die Verfügbarkeit von Wissen. Eigentlich könnte man sich bequem von zu Hause aus über die eigentlichen Sachverhalte informieren. Damals blieb den meisten kaum etwas übrig als den Geschichten, die von Reisenden oder Authoritätspersonen in ihr Dorf getragen wurden glauben zu schenken oder nicht. Sich einfach mal eben selbst dazu ein Bild zu machen war für den Großteil der Bevölkerung wohl kaum möglich. Von daher besonders traurig, dass wir immer noch in diesem Muster gefangen sind...
    Aber irgendwo auch nur logisch, wir haben schließlich immernoch die selben Affenhirne und irgendwie muss man ja durch die Welt navigieren. Sich zu jedem Thema erstmal tiefgründig zu befassen bevor man eine Entscheidung fällt oder sein Weltbild anpasst, ist halt allein vom Zeitaufwand pragmatisch gesehen nicht drin.

    Welches Fach? Völkerrecht ist für Bindeskanzler eher hinderlich, da wäre dann nix mit plausible deniability. Das klingt eher nach parteiinterner Propagandaabstimmung/Sprachregelung/Kommunikationsstrategie.

    Jein, also ich kenne ja auch die ganzen Sprüche, die dann vor der Entscheidung durch die Medien gejagt wurden, hatte aber auch schon Gespräche über sie, als die Öffentlichkeit eigentlich nur Habeck kannte vor ein paar Jahren.

    Mit fachlich meine ich hier tatsächlich die Aufgabe der Bundeskanzlerin. Da steckt ja eine Menge an Arbeit und Vorbereitung zu dutzenden Themen hinter. Ich will jetzt nicht sagen, das Habeck das nicht auch könnte (daher hinkt der folgende Vergleich). Aber Leute wie Ronald Reagon haben immer wieder eindrucksvoll bewiesen, dass eben mehr zum Regieren gehört als Sympathisch zu wirken.


    Zitat

    Zu den ganzen Sachthemen wüßte ich gern den Op-Plan für den Angriff auf die Union, der den Grünen die Gunst des zukünftigen Koalitionspartners nicht komplett versaut.

    Ich auch^^
    Die Hoffnung wäre ja der freie Journalismus, aber anscheinend ist das zu naiv, wenn man mit Streitereien über Abschreiben mehr Clicks generieren lassen.

    Wenn ich da z.B. sowas lese, frage ich mich schon wie Laschet damit durchkommt, ohne seine Glaubwürdigkeit abzugeben: https://www.n-tv.de/politik/La…isch-article22662186.html


    Zitat

    "Warum soll ein Elektro-Fahrzeug, das keine CO2-Emissionen verursacht, nicht schneller als 130 fahren dürfen? Das ist unlogisch"


    Das einzige was hier unlogisch ist, ist die Aussage von Herrn Laschet.

    1. verursachen Elektrofahrzeuge noch Emissionen, so lange der Strommix nicht komplett grün ist und das wird noch dauern. Und selbst dann sollten wir nicht unnötig verschwenderisch damit umgehen, denn
    2. steigt auch für Elektrofahrzeuge der Luftwiderstand mit dem Quadrat der Geschwindigkeit. Also doppelt so schnell fahren, braucht mindestens die vierfache Leistung. Wieso mindestens? Mehr Leistung benötigt stärkere Motoren, gößeren Akku, bessere Leistungselektronik und Kühlung, etc... das bringt immer zusätzliches Gewicht zum rumkutschieren und erhöht den Ressourcenverbrauch bei der Herstellung.
    3. Machen auch Elektroautos bei schneller Fahrt viel Lärm. Bei niedrigem Tempo überwiegt das Motorengeräusch, später machen Rollen und Luftreibung den Großteil aus und wir verspielen komplett den Vorteil von leisen Elektromotoren.
    4. Sicherheit? Weniger Unfälle? Menschenleben? Materialschäden und Reperaturkosten?
    5. Weniger (Brems-)Staus und besserer Verkehrsfluss mit insgesamt höherem Personendurchsatz?
    6. Wird somit im Durchschnitt das einzige Argument für unbegrenzt (wer will, kommt schneller an) ins Gegenteil verwandelt. Die meisten Menschen kämen schneller an, denn wie Laschet selber sagt:
    Zitat


    "Im Übrigen liegt auch heute schon die durchschnittliche Geschwindigkeit auf Autobahnen bei Tempo 117"

    Also schonmal 6 gute Punkte dagegen werden verschwigen (oder sind nicht bekannt, was auch kein gutes Licht auf ihn wirft) und seine Aussage der emissionslosigkeit ist auch noch strikt falsch. Sowas finde ich ja persönlich zig mal schlimmer, als jegliche Plagiatsaffäre.

    Aber hat sie deshalb unrecht?

    Schwer zu sagen. Tatsächlich war ich ursprünglich mal sehr für Habek als Kandidat. Der hat nun einmal den Charismabonus und ich weiß, dass Sympathie bei vielen Menschen eine Wahlentscheidung beeinflussen kann.
    Habe im meinem Umfeld aber einige Grünen-Insider, die mir damals schon sagten Baerbock wäre fachlich richtig gut und könnte den Job realistisch gesehen bessser machen. Die Argumentation jemanden voranzustellen, die sachlich informiert auftritt und eben nicht nur Phrasen drescht, fand ich dann auch irgendwo überzeugend und ehrlicher.

    Ob damit aufs falsche Pferd gesetzt wurde, bleibt noch zu sehen. Bislang konnte ihre Stärke erfolgreich untergraben werden, indem eben niemand wirklich über die Programmpunkte und Parteien hinter den Kandidaten redet. Aber es gibt doch einige Punkte, die wir hoffentlich bis zur Wahl noch anschneiden werden.


    Stichwort Glaubwürdigkeit: Lebenslauf aufschönen macht jeder (habe ich im Praktikum wirklich viel über "Projektmanagement und Dokumentation" gelernt, während ich etliche technische Zeichnungen ausgedruckt und eingeheftet habe?). Dass es so ist, finde ich nicht unbedingt gut, aber jeder Bewerbungsratgeber wird dir Tipps geben, dich möglichst gut zu präsentieren und alle wissen das.
    Dazu ein wenig Abschreiben bei einem nicht-Sachbuch... es galt schon immer "no creation without inspiration" und so lange jemand mehrere Ideen aufbereitet und kondensiert präsentiert, sehe ich da absolut kein Problem, selbst wenn die Ideen ursprünglich nicht die eigenen waren.

    Müssen wir mal schauen, wie lange und stark das jetzt hängen bleibt, aber ich denke das ist überwindbar, wenn der Fokus auf die eigentlichen Themen gelegt wird, wie z.B. Digitalisierung, Gesundheit/Ernährung, Klimaschutz etc. Da müsste eigentlich die Glaubwürdigkeit der CDU komplett zusammenbrechen, wenn man die Folge zur Klimaschmutzlobby ernst nimmt.


    Landwirtschaftsreformen? Tierwohl? Abbau von schädlichen Subventionen, Verbot von nachweislich schädlichen Zusatzstoffen, Zuckersteuer, oder eine Kennzeichnungspflich für einen Nutri-Score (der übrigens so aufgeweicht ist, dass er ohnehin nichts aussagt)? Bei unserer Nestle-Ministering Klöckner alles nicht drin... und die wird als potentielle Gesundheitsministerin gehandelt? Da können sich sich die Pflegekräfte schon mal freuen<X


    Und kriegen wir die Verkehrswende mit den Leuten hin, die das Maut-Debakel verursacht haben, die konsequent auf jeden Quatsch und technischen Hype aufspringen und eine Reduzierung des Gesamtverkehrs nicht als sinnvoll erachten?

    Während Schulen Sanierungsbedürftig sind, so dass einige dort nichtmal aufs Klo gehen wollen, hängen Milliarden von Fördergeldern seit Jahren in irgendwelchen Hilfsfonds rum, die nie abgerufen werden. Das selbe gilt für die Digitalisierung, mit den zur Verfügung gestellten Milliarden könnte man doch mal eine Taskforce einrichten, die den Prozess vereinfacht und unterstützt statt zu sagen "dafür sind halt die Schulen zuständig". Das ist doch alles lange bekannt und nach 16 Jahren CDU lässt sich nur schwer eine positive Bilanz ziehen, außer man schaut nur auf Aktienwerte.


    Vielleicht bin ich zu naiv, aber ich denke die Baerbock kann da noch was reißen. Die aktuellen Umfragen würde ich auch nicht zu stark bewerten, zumal es fraglich ist, wie hoch die Zustimmung denn im Höhenflug überhaupt war. Das ist ja je nach Fragestellung, Tagesform und Interpretation dann doch sehr unterschiedlich.

    Und vorher hatten wir die viel cooleren Geisterschiffe.


    Aber vor lauter Klausuren hab ich gar nicht so wirklich mitbekommen, dass ja letzte Woche tatsächlich der Pentagon Report rauskam.



    Habe noch nicht die Zeit gehabt den im ganzen zu lesen, stimme aber schonmal im Grunde zu, wenn Hr. Schmundt nach 3min sagt

    "Die klare Aussage ist eigentlich: wir brauchen Geld"^^

    Das Thema hatten wir im alten Forum lang und breit diskutiert - du glaubst nicht, mit welcher Inbrunst dieser Unfug verteidigt, ja gar als "genial" bezeichnet wurde.

    Da der Bruder meiner Freundin ein glühender Elon-Anhänger ist, kann ich mir das leider all zu gut vorstellen^^


    Hattet ihr auch schon Starlink durch? Frage mich da dauernd, ob man als Weltgemeinschaft nicht einem Privatunternehmen verbieten könnte, 30.000 Einheiten Weltraumschrott in den Orbit zu befördern.

    https://www.spiegel.de/auto/wa…42-4113-94e0-4c9661a77fe7


    Kann mir mal jemand erklären was sich die Leute wieder einfallen lassen um Musk schlecht dastehen zu lassen?

    Als Ingenieur in Richtung Verkehrswesen natürlich mein Lieblingsthema. Das gebaute Tunnelsystem ist absoluter Mist. Interessant ist für mich die jetzige Enttäuschung, weil das ganze nicht so geil geworden ist, wie versprochen (Taxifahrt statt selbstfahrendes Auto). Denn auch im kompletten Umfang ist das ganze Unterfangen komplett bescheuert:

    Einen Tunnel unter ner Stadt bauen, um mehr Personen zu transportieren... herzlichen Glückwunsch, Elon Musk hat die U-Bahn entdeckt. Nur statt hocheffiziente Züge für mehrere hundert Leute gleichzeitig anzubieten, darf jeder einzeln in ein Auto steigen. Das ist tatsächlich eine Revolution im öffentlichen Transportsektor, denn eine so massive Verschlechterung der Effizienz hat es noch nie gegeben.^^

    Dazu muss man bedenken, dass jeder Tunnelbau aufwändig und auch Ressourcenintesniv ist, so dass z.B. in Berlin eher auf die Tram gesetzt werden wird, nach einem Gutachten zu CO2-Emissionen im Berliner U-Bahnbau letzten Jahres. Das alles ist also eine enorme Verschwendung, die niemand jemals gebraucht hätte.


    Ähnliches gilt übrigens für den wunderbaren Hyper-Loop: Super teuer zu bauen, super teure Instandhaltung (Sicherheitsvorschriften für Vakuumröhren würden immens und sehr viel mehr Technik in der Infrastruktur, als einfach nur Schienen), super niedriger Personendurchsatz (z.Z. 16 Personen pro Kapsel geplant, mit Sicherheitsabstand bei 700km/h kann man leicht ausrechnen, dass selbst bei idealem Betrieb nur ein Bruchteil an Personen befördert werden kann, im Vergleich zu einem Schnellzug).


    Also Elons Ideen sind ziemlich ungeeignet für das öffentliche Transportwesen (viele Personen in kurzer Zeit, günstig von A nach B bringen) und eher geeignet für seine eigene Reisegewohnheit (kann teuer sein und möglichst kein Kontakt zu anderen Menschen).

    Naja, der Unterschied ist, dass die Konservativen aus diesen Skandalen Konsequenzen ziehen und von allen Posten zurücktreten (mit Ausnahme von Spahn, der aufgrund seiner Orientierung wohl Schutz genießt).

    So wie unser geliebter Andi Scheuer nach dem Mautdebakel? Und sorry, aber sich einen Ehrenkodex geben, der beinhält was der gesunde Menschenverstand ohnehin schon hergibt, ist keine angemessene Konsequenz, wenn zeitgleich Lobbygesetze so aufgeweicht werden, dass man einfach weitermachen kann wie bisher.


    Zitat

    Baerbock hat sich selbst einen 25.000€ Corona-Bonus gegönnt, während der einfache Bürger nur 1500€ bekommt.

    Woher kommt denn bitte diese Zahl? Laut allem, was ich finden konnte, beträgt die Corona-Sonderzahlung bei den nachgemeldeten Nebeneinkünften auch in etwa 1500€. Dazu kommt halt Weihnachtsgeld und Sonderzahlungen seit 2018, damit kommen wir dann auf die 25.000€.

    Und selber genehmigen... der Vorstand segnet nunmal die Sonderzahlungen für alle Mitglieder ab, also auch für sich selber. Und tun wir doch bitte nicht so, als wäre diese Summer an Sonderzahlungen in 3Jahren irgendwie ungewöhnlich hoch. Bundestagsabgeordnete kriegen allein schon 10.000€ im Monat.


    Zitat


    Die Grün*innen empören sich immer am meisten und entsprechend auch die Reaktionen.

    Und dann noch einmal das heuchlerischte: Bei den Grünen wird eine komplett normale Sonderzahlung vergessen und nach Bemerken selbstständig nachgemeldet und schon ist es ein Skandal. Währenddessen machen die Konservativen reihenweise krumme Deals (Amthor, Wirecard, Maut, Masken um nur ein paar zu nennen) die nur auffliegen, weil investigativer Journalismus das ganze ans Licht bringt. Ansonsten wäre da niemand auch nur irgendwo zurückgetreten. Großen Respekt für die PR-Manager, die geschafft haben das auf eine Stufe zu stellen und "Baerbock ist unglaubwürdig" daraus zu machen.

    UFOs May Be Russian/Chinese Threat


    : )

    Lässt sich natürlich prima ausnutzen (Trump ist ja damals auch auf Fox News angesprungen und konnte sich als starker Mann inszenieren, der dieses dringende Problem angeht ^^).

    Und das zeigt wieder mein ursprüngliches Problem mit der medialen Behandlung des Themas auf.

    Menschen gleichen ja neue Informationen prinzipiell mit ihrem Weltbild ab und entscheiden dann, ob man etwas als "Wahrheit" akzeptiert.

    Wenn ich mich nicht mit dem Thema auseinandersetze (man hat ja schon besseres zu tun), höhre ich über die Jahre immer wieder in den Nachrichten, dass es valide Hinweise auf Ufos gibt. Dabei mit von der Partie sind derzeit gerade die "offiziellen Militär"-Whistleblower, die behaupten das Pentagon will die Wahrheit vertuschen. Der Sprung zu weiteren Theorien wie "Alle Regierungen wissen von Aliens, forschen schon an Ufos und belügen die Bevölkerung" wird damit rationalisierbar.

    In Bezug auf Lichteffekte am Nachthimmel ... es gibt mittlerweile auch Tanker-Dronen die Dronen auftanken (Kampfjets mit 4 Dronen als Flügelpartner). Da fliegt so einiges was viele, viele Jahre erstmal geheim getestet wir und einiges davon taucht sicher als UFO-Sichtung auf.


    Auf jeden Fall wird sowas reinspielen und dazu gibt auch einfach viele optische Täuschungen, die bei einem Flug auftauchen können. Erinnere mich aus diversen Videos und Podcasts von Piloten, die ich mir reingezogen habe, als ich Luft- und Raumfahrttechnik an der Uni belegt hatte, an eine sehr einprägsame Erzählung:


    Da war ein Pilot privat mit seiner Frau (auch Pilotin, beide mit über 20 Jahren Flugerfahrung) in ner kleinen Cessna bei Nacht unterwegs in einer Wolkendecke, als plötzlich ein grelles Licht neben ihnen auftauchte. Aus Angst vor einer Kollision hat er sofort einen Funkspruch abgesetzt, aber keine Reaktion. Also die nächste Bodenstation angefunkt, aber laut denen gab es auch nichts auf dem Radar. Das Licht flog dann etwa 10 min parallel neben ihnen her und beide haben sich fast eingekackt vor grusel. Bis sie aus den Wolken rauskamen und lachend feststellten: es war einfach nur der Mond, dessen gestreutes Licht im Fenster dann als helle Erscheinung auftauchte. Hätten sie in der Zeit die Richtung geändert und das Licht wäre verschwunden, bevor sie die Aufklärung hatten, wäre das auch sicher wieder eine UFO-Sichtung gewesen.


    Also glaubt schonmal niemanden, der erzählt "das sind Kampfpiloten, die haben schon alles gesehen und irren sich nicht".;)

    Uh 40k Fans hier am Start. Denke die Tau sind da tatsächlich schon die gutmütigste Rasse, der wir begegnen können. Musst dich zwar ihrem Kastensystem einordnen, dafür wirst du nicht direkt versklavt, gefressen oder für irgendein Ritual geopfert.


    Ansonsten frage ich mich auch, wenn wir ja angeblich feststellen, dass die Objekte alle unsere physikalischen Gesetze brechen: Wieso sollten das keine Zeitreisenden sein? Das erklärt auch viel besser das scheinbare Interesse an unserem Planeten, wenn das einfach zukünftige Menschen sind. 8|

    Das mit dem Bokeh denke ich auch, Radarechos die real nicht existieren, die meisten Dokumentationen der Vorfälle beweisen nichts eindeutiges, dann gibt's noch viele undokumentierte Vorfälle ala Lichterscheinungen - naja, es beweist auch nicht wirklich etwas außerirdisches.


    Team Skeptiker

    Jo, interessant ist auch, das alle unsere Zeugen in den US Opinion Pieces auftreten, wo keine journalistische Sorgfaltspflicht gilt. Schaut man sich Tucker Carlsen an, so steht auf dem Bildschirm "Pentagon Official" während in den Fox News Printmedien "alleged Pentagon Official" geschrieben wird. Also zumindest deren Anwälte wissen, dass die Story Mist ist^^


    Jetzt bleibt natürlich noch meine Frage, wie kriege ich das publik and die Journalisten, die hierzulande die Story aufgreifen? Das Ganze hält nichtmal einer oberflächigen Quellenanalyse stand, da muss doch einer mit Rückgrat dabei sein, der sich mal die involvierten Leute anschaut. Wenn ich in meiner knappen Freizeit schon so viele red flags finde, was könnte dann erst eine Redaktion ans Licht bringen?


    Habe das Gefühl, dass meine Fanpost nicht unbedingt gelesen wird...

    ... oder wie eine elaboratie PR-Kampagne das Leben zum Reality-TV macht.


    Wer amerikanische Medien verfolgt kommt ja derzeit kaum drum herum, aber auch hierzulande schleichen sich immer wieder Artikel über die UFO-Unteruchungen des Pentagon ein. Z.B. in der Welt, oder auch im Spiegel, zuletzt sogar als Beitrag im ZDF Heute Journal.


    Klingt auch erstmal glaubhaft: Pentagon untersucht mit Task Force UFOs und neben geleakten Videos gibt es Whistleblower aus "offiziellen" Pentagon Arbeitern, etc. Als Ingenieur, der seit Jahren Scams jeder Art verfolgt, habe ich natürlich alle Videos jeweils zu Release gesehen und kann sagen: alle sind leicht erklärbar durch natürliche Vorkommnisse ohne Aliens und die Beweislast wird offensichtlich in den Medien stark verfälscht wiedergegeben.


    Als mir letztens ein Kumpel erzählte er glaube wegen der ganzen Berichte langsam an Aliens, konnte ich die Videos sehr schnell für ihn entzaubern. Aber das Narrativ ist so stark in seinem Kopf hängengeblieben, dass er trotz null Beweisen für die Story darauf beharrte, die ganzen involvierten Personen würden doch nicht lügen, es sei schließlich professionelles Militärpersonal. Also machte ich mich daran herauszufinden, wieso sie lügen und habe eine sehr lang angelegte PR-Kampagne entdeckt, die vor fast zwei Jahrzenten begann.


    Effektiv hat Robert Bigelow, ein reicher Ufo-Profiteur, sich über seinen Kumpel und Senator Harry Reid (Nevada, wo Area 51 neben Las Vegas wohl das bekannteste ist) Regierungsaufträge zur Untersuchung von UFOs gesichert. Jahre später wird dieses ganze Unterfangen nun als seriöse wissenschaftliche Untersuchung durch das Pentagon dargestellt.


    Das rebranding zu Unidentified Aerial Phenomena (UAP) sollte dabei die negativen Konnotionen des Wortes UFO verbergen, dass in der öffentlichen Wahrnehmung voll von Pseudoscience und finanziellen Anreizen ist. In Wahrheit pushen einfach weiterhin die selben Leute die selben, alten Geschichten, ohne jegliche Beweise. Hab da mal kurz ein paar Red Flags in nem Youtube Video zusammengefasst (auf Englisch):




    Nach so viel Zeit Investment wollte ich auch meine Ergebnisse mit der Welt teilen und habe ein Fanwiki zu diesem UAP Cinematic Universe erstellt, wo ich meine Lieblingscharaktere näher untersuche und meinen eigenen Think Tank baue. Hier mal die Timeline, die ich bisher recherchiert habe:

    https://pentagon-ufo-videos.fandom.com/wiki/Timeline


    Eigentlich kann ich über solche Con Artists und ihre "Dokumentationen" wie Ancient Aliens und Co lachen. Aber mir gefällt es gar nicht, dass diese Werbung ohne vielen Widerstand in unsere seriöseren Nachrichten kommt. Nun hat nicht jeder Erfahrung mit Infrarot Aufnahmen und Kameratechnik und die Verantwortlichen nutzen da ganz schamlos schlechte Intuitionen in der Bevölkerung aus. Ich bin dabei über die Sorglosigkeit erstaunt, mit der Journalisten hierzulande die Geschichte weitererzählen, wenn der Hauptzeuge nebenbei in Reality-TV Sendungen auftritt und für ein Medienunternehmen arbeitet.

    Wie kann mein Kumpel z.B. 15 Artikel über die Videos lesen aber nicht eine einzige Erklärung für die gezeigten Videos dabei haben? Er wusste weder, welche Infos im HUD eines Kampfjets stehen, noch wie Infrarotkameras und Objektive funktionieren.

    Zum Glück arbeitet mein Think Tank derzeit an einem Paper dazu (Preview der Work in Progress Version gibt's hier zu lesen: Thermografie deutsch.docx , Achtung das ist nicht fertig beschrifted und mit Quellen ausgestattet, da aber Nebenjob und Uni auch noch anstehen, ist nicht absehbar wann das fertig wird), um da mal ein wenig Verständnis zu erzeugen.


    Wie steht ihr dazu? Ich weiß, am Ende des Tages ist "reicher Typ pusht content in die Medien um mehr Geld zu machen" nichts besonderes, aber das wurde für mich persönlich.


    Jemand ne Idee, wie man erreichen könnte, dass der Bullshit nicht ungefiltert in unsere Berichterstattung kommt? Hab schon dem ZDF geschrieben und angetwittert, aber bislang keine Reaktion:rolleyes:

    Bekommen die an der Kasse wohl Provisionen wenn sie einem eine Karte aufquatschen, oder wieso fragen sie immer?

    Das frage ich mich auch jedes mal^^


    Ich hab das jetzt nicht so ganz verstanden, warum man seinen Echtnamen, Heimatstadt bzw Uni nennt, aber dann nicht möchte, dass seine (Meta) Daten von irgendwem ausgewertet werden können.

    Ich orientiere mich da gerne an Teffen im Realen: Ich hätte wenig Probleme dir z.B. auf einer Konferenz oder Feier meinen Namen zu verraten oder auch meine Tätigkeit. Sollte ich ein Paper oder meine Abschlussarbeiten veröffentlichen, ist das ohnehin öffentliches Wissen.

    Allerdings würde ich niemandem sofort anvertrauen, was ich im Detail den ganzen Tag lang treibe, insbesondere wenn es nichts mit dem Thema zu tun hat. Und wenn du dann anfängst mir nachzuspionieren, um Sachen herauszufinden, die ich dir nicht freiwillig sage, fände ich das nicht so cool.

    ... was mich eher erschreckt ist das neben den ganzen unwissenden Menschen auch nicht gerade selten Leute wie du - die eigentlich etwas Plan von dem Thema haben - z.B. so eine Datenkrake wie Google bewusst benutzen, du sagst es ja selber, dir ist das Problem klar, aber anscheinend auch egal.


    Willst du vllt. etwas genauer erzählen warum du das tust?

    Sehr gerne, denn irgendwie kann ich mich dem Ganzen auch nicht so weit entziehen, wie ich möchte. Fängt ja dabei an, dass man ohne Smartphone heute schwer durchs Leben kommt (oder ich zu bequem geworden bin, um es zu Versuchen) und mit Studentenbudget wird das halt eher Android statt Apple.

    Die vermeintlich kostenlosen Dienste sind dann einfach irgendwo praktisch. Ich benutze mehrere Endgeräte und Betriebssysteme für verschiedene Aufgaben. Da bietet sich ein online word processor an, um schnell und unkompliziert von allen Geräten aus Zugang zu haben. Dazu kommt natürlich auch mein Umfeld: Wenn in der Hausaufgabengruppe alle Whatsapp benutzen, gerne in einem geteilten Dokument arbeiten und jeder mit google docs vertraut ist, dann bin ich leider nicht die Person, die jedes mal versucht alle anderen davon wegzubringen. Zumal viele auch schon negative Erfahrungen mit open source Lösungen haben (umständlich einzurichten, läuft bei einem nicht, etc), da nimmt man gerne einfach was allen bekannt ist und funktioniert.


    Aber vielleicht sollte ich zumindest für mich selber auf Etherpad oder ähnliches umsteigen. Danke Rbada für den Link.

    Hallo Jung und Naiv Community, als Langzeitfan hatte ich schon länger das Bedüfnis mich hier auszutauschen, nun wird mein erster Post aus aktuellem Anlass leider gleich ein Aufsatz. Ich weiß zum Glück, dass ich euch auch etwas mehr Text zutrauen kann, daher stelle ich mich bei der Gelegenheit kurz vor:


    Ich bin Student (Master Computational Engineering Science, Vertiefung in KI, Data Science und Verkehrswesen) an der TU Berlin und interessiere mich neben Wissenschaft und Technik auch schon länger für die zugehörige Philosophie und Geschichte. Ich betrachte den Überwachungskapitalismus daher eher kritisch (Thema Privatsphäre) und sehe zu meinem Entsetzen immer mehr Leute in meinem Umfeld mit einer Paybackkarte einkaufen. Da ich meine Argumente dagegen im spontanen Gespräch nicht immer optimal rüberbringen kann, habe ich nach der letzten Diskussion über das Thema einen kleinen Essay geschrieben, damit ich mich nicht vor allen Bekannten wiederholen muss. Vielleicht interessiert das hier auch den ein oder anderen:


    Zum Text (google doc)


    Und ja, ich sehe die Ironie im Bereitstellen eines Textes über Datenschutz bei google docs.^^

    Meine Freundin meint, ich sollte das mal als Leserbrief einreichen, da viele Leute die Möglichkeiten des Data Mining echt nicht auf dem Schirm haben. Euer Programm löst in mir auch tatsächlich schon länger den Drang aus, mich gesellschaftlich einzubringen, nun habe ich aber keine Ahnung, wie ich dafür vorgehen würde. Vielleicht kann mir da jemand ein paar Pointer geben? Bin natürlich auch für Verbesserungsvorschläge und konstruktive Kritik dankbar, falls irgendwas im Text unklar bleibt oder nicht verständlich ist.


    Ansonsten interessiert mich natürlich: Benutzt ihr oder euer Umfeld eine Paybackkarte oder ähnliches und seid ihr euch den Informationen bewusst, die ihr preisgebt? Erschreckt euch mein Beispiel, oder ist euch das eh klar aber egal?