Beiträge von AnjaU

    langweile mich im Lockdown... Manches kann man auch ganz gut selber basteln.

    Klar...geschmackssache. Aber Farben kann man wechseln...auch Disko kann er. 🥳


    Sehr fein!

    Wir haben als Hochbetten und Sofas aus Europaletren gebaut.

    Der Vater meines Großen hat mal ein sehr geiler Bett gebaut (aus Paletten) was man schaukeln konnte.

    Das hing an der Decke und an der Wand war ein Seil um sich anzuschließen.

    Das war genial.

    (Wenn ich drüber nachdenke hätte ich ihn behalten sollen.Der konnte wirklich gut arbeiten und meine Möbel schleppen 😃)


    Ich bin mir mit den Paletten nur nicht mehr ganz sicher,ob die noch mit Gift besprüht werden-oder nicht. Und wenn ja mit welchem.

    (Wegen Haltbarkeit,Ungeziefer) was dann so vor sich hin dünstet.

    Darum hab ich mir keine mehr in die Wohnung geholt auch wegen den Kids.

    Aussehen tut aber echt gut finde ich.

    Überzeugen musst du mich nicht, hatte nur grade an die unzähligen Umzüge gedacht, bei denen ich während meine Studentenzeit damals geholfen habe, weil ich nicht nein sagen konnte.

    Das gute Zeug muss man sich allerdings erstmal leisten können, wenn man nicht erbt oder drüber stolpert.

    Sperrmüll

    Das meiste hab ich echt vom Sperrmüll und zB den Eßtisch mit dem Kinderwagen heimgeschleppt und das Baby auf den Rücken gebunden.

    Wenn man so antike Möbel aus Atbeiterhaushalten sucht *wie ich)

    Die sind nicht so teuer.

    Teuer sind die bürgerlichen Antiquitäten und hochherrschaftliches Zeug.

    Aber so brocante-style Sachen mit Macken und Lebensspuren sind nicht teurer als Ikea.

    Du musstest wohl noch nicht oft umziehen, sonst wüsstest du so einen Papp-Kleiderschrank zu schätzen, oder du hast dafür deine Leute. ^^

    Umzug ist ein Drittel Selbstmord- sagt ein kluger Mann.


    Und nein mittlerweile wohn ich Gottseidank schon fast 10jahren am Ort.

    Aber auch vorher mochte ich meine antiken Möbel.

    Küchenschrank zerlegen-2Teile.

    Kleiderschrank

    Massives Unterteil,massives Oberteil Rückwand,Seitenteile-fertig.

    Brauchst kein Schraubenzieher nix.

    Keine ausgeleierten Bohrlöcher, keine herausgebrochenen Verbindungen,keine überdrehten Schrauben.

    Nach hundert Jahren kein Verschleiß!

    Wertarbeit halt.

    Ist das eine abschätzige Beschreibung oder haben die wirklich Pappmöbel im Angebot?

    Pressspan ist das.

    Pappe trifft gut.

    Pappe mit PlastikBeschichtung.


    @Rob so viel ich weiß zahlen die immer noch nicht.

    Warum sollten sie?

    Ich mag deren Sachen nicht- ich mag eh

    Keine Möbel,die jünger als hundert Jahre sind.


    RobFord Gesinnungsgenosse Rob

    Nun bin ich baff-da sind echt diese Waaben drin?

    Ich hatte schon ein paar Möbel von denen von innen gesehen ( weil: hatte auf dem Sperrmüll gefunden und für den Garten und zum Rutschturm bauen genommen.

    Der Mist hält kaum ein bissl Regen aus-weicht auf und bricht)..Aber DAS war nicht drin.

    Ich bin baff

    Hab letztens ( nicht bei mir) ein uraltes Billy Regal zum Sperrmüll getragen. Das war noch aus richtigem Holz und mit 1 mm Furnier drauf.

    Ikea konnte auch Mal richtige Möbel bauen. Mir hat auf jeden Fall das Messi Herz geblutet.

    Ich hatte in meinem Kinderzimmer auch ein ikea Regal aus Vollholz.

    Das hat ewige Umzüge in meine ersten Wohnungen mitgemacht.


    Soviel ich weiß haben die immernoch Vollholz Möbel halt nicht so billig ,wie den Ramsch ,den Leute sich als Kompletteinrichtung da zu kaufen, um es 3 Jahre später komplett auf den Müll zu hauen, um sich die Bude neu zu machen.

    (Praktischerweise kann man bei ikea ja sogar gerahmte Bilder kaufen- die dann ganz genau so, in nicht mehr als 2Millionen Wohnungen weltweit hängen)

    Die Engländer auf Twitter nennen so was Gentle Density, Höuser die dicht beisammen stehen aber nicht höher als 4-5 Stockwerke sind, Reihenhäuser inklusive.

    Man kann platzsparend aber dennoch hübsch bauen.

    Alte Britische Sozialwohnungen haben mehr Flair als was man nach dem Krieg bei uns hingestellt hat oder vor wenigen Jahren dazu stellte.

    Die Niederländer in Delft bekommen es auch hin.

    Das Gegenteil von Hochhaus is nich 1000qm Grund mit Villa.

    Nur einen kleinen Widerspruch:

    In Deutschland gibt es solche Arbeitersuedlungen (Nachkrieg) auch.

    Ich wohne in einer.

    Und jeder kann seinen Garten so machen wie er will.

    Das ist sehr cool.


    Ich finde nicht,dass das die Nachteile beider Varianten verbindet.

    Wenn man schon in einer Stadt leben muss- -ist das für mich das angenehmste.

    Hier vergesse ich manchmal,dass ich im Moloch Frankfurt bin.

    Ich meine einen Garten .

    Zu ebener Erde.

    Und ich will nicht in so ein Monster nach Hause kommen.

    In solch einen Klotz,wo ich nicht mal meine Mitbewohner kenne.

    Wo ich ohne Aufzug nicht in die Bude komme...

    Ich finde es einfach gruselig.

    1.Hab ich ja gar nicht widersprochen,was diese albernen Häusern mit englischem Garten,Stein"gärten" Tujahecken usw betrifft.


    Allerdings finde ich persönlich Hochhäuser einfach furchtbar.

    Meiner Meinung nach muss es eben noch was anderes geben außer diesen beiden Extremen.

    Neue Formen zusammenzuwohnen und zusammenzulegen und zusammenzuarbeiten.

    Ich dachte eher an die jüngere Geschichte und die Häufung plötzlicher Fallsucht, die eine russische Spezialität zu sein scheint.

    Schon klar.

    Ich wollte nur nen doofen Witz machen


    (Ich sitze im Autismuszentrum und warte dass der Zwerg mit Therapie fertig wird und mir ist stinköde)

    Bei der gendergerechten Sprache frage ich mich einfach-worum geht es?

    Geht es darum,gesellschaftliche Realitäten zu verändern - oder darum,zu zeigen das ICH zur exklusiven Gruppe der aufmerksamen und politisch korrekten gehöre?


    Gesellschaftliche Realität verändert man nicht durch Sprache (sonst wäre es im englischsprachigen Raum mit deren "the" eine andere Realität)


    Also geht es um das andere?

    Und mir persönlich (!) ist es zu viel künstlicher Schnickschnak nur um zu zeigen,wie pc ich bin.

    Wenn Journalisten meinen so sprechen und schreiben zu wollen- versteh ich.

    Wenn Menschen sich privat entscheiden-bittesehr.

    Für mich sieht das aus wie eine Baustelle am falschen Fleck aufgerissen.

    Ach, das ist aber jetzt echt unglücklich:


    https://www.zeit.de/politik/au…-klinik-sergej-maximishin

    Echt unglücklich, finde ich dass das "plötzlich verstorben" im Artikel jedesmal in Gänsefüßchen gesetzt wird.

    Sogar bei indirekter Rede-wo es völlig überflüssig ist.

    Es sei denn, man will "ganz unaufgällig" mitteilen, dass man das nicht glaubt.

    Die meisten Leser,werden die Gänsefüßchen nicht bemerken-

    Das Gefühl was damit transportiert wird aber schon.

    Ich würde spontan denken- es ist nicht wegen des Todeskandidaten, sondern psychologisch wichtig für den Henker.

    Wenn alles so wie immer beim Verabreichen einer Spritze ist- wenn die Prozedur bei Gift die selbe ist,wie bei Antibiotika -

    dann ist das "normaler"

    Ein Handwerk.

    Ein ordentlicher, medizinischer Vorgang...

    Kein Grund sich schlecht zu fühlenken.

    Hat alles seine Regeln und seine Ordnung.


    Versteht ihr was ich meine?

    mir ging nicht um welchen Anteil der Bevölkerung das nun ausmacht.

    Mir ging um die JanNoahs Verklärung des aufeinandergestapelten Schukartonwohnens.

    Für mich hat das null Reiz.

    Ich finde es ganzgenau furchtbar.


    2tes wie eben LDR sagt kann man auch in einem Dorf weitab gut leben mit allen zivilisatorischen Schnickschnak.

    Viele von meinen Freunden haben uralte Häuser auf Dörfern und bauen da vor sich hin.

    Es gibt eben auch ein Haufen Menschen,die nicht wissen,was sie in einer 50qm Wohnung mit sich anfangen sollen.

    Die Bock haben was zu bauen,zu pflanzen ..

    Dass erwartet wird, dass die Gesellschaft einem den Zufahrtsweg zu diesem schönen Garten asphaltiert, Strommasten den Weg säumen und die amazon-Päckchen(/Post allgemein) trotzdem über Nacht kommen, sollte man da allerdings auch immer ein bisschen mit dazudenken, da hat Jan-Noah schon Recht.

    Als wir solch einen großen, heilen Garten hatten-war der rum um ein besetztes Haus auf einem Acker.

    Ohne Stromnetz und ohne asphaltierte Zufahrtswege.


    Das könnte man auch dazu denken.

    Dass nicht jedes Haus ein piefiges Einfamilienvillachen sein muss-sondern es auch coole Kommunen gibt -ganze Dörfer wo es etliche gibt gibt's im Wendland zum Beispiel.

    Es gibt Selbstversorgerhöfe es gibt Mehrgenerationenwohnen,Kpnstlerprojekte..