Beiträge von JckProtoRogge1.1

    JckProtoRogge1.1

    wie man da auf das Gulag kommen kann.. ka . aber irgendwie scheinen sich da dot in deinen Kopf konkret zu haben. du hast hier dutschke und die revulution ins spiel gebacht ... naja was soll man sagen


    bist nicht gut im Trollen. Auch nicht in hervor kitzeln von Sprüchen die du gern von mir hören willst. die gibt es so wahrscheinlich eh nicht

    Lies um über die Unwirksamkeit von klassischen, mörderischen, umstürtzlerischen Revolutionen zu erfahren "Animal Farm" von George Orwell als Fabel.


    Dutschke will eine Revolution im Denken, ein Perspektivwechsel, ein systemischen Blick.... usw..


    Ich glaub die Diskussion führt heute zu nichts mehr...

    achso... übrigens ist das Kongo bespiel auch super, um deine These zu widerlegen das es Menschen nur schlecht gehen muss, um dann durch eine Revolution etwas Besseres zu schaffen. die gab es da zu genüge. die Korruption der Industrie hat alle nachfolgenden staatsformen korrumpiert. die Zoll Idee wäre vielleicht eine Möglichkeit Einfluss auf die Verteilung zu einem.

    Das ist die These von Marx. Wie gesagt: sie wurde schon im Gulag widerlegt.

    achso ich dachte, du kannst es auch in eigene Worte fassen. Deine Antwort ist also Dutschke und ein 60 Jahre alter clip

    na dann.

    ich bin nicht bei dir!

    1) Wird er dadurch falsch? Nachtrag: also ich mein, wird der Clip dadurch falsch? Dutschke muss ich mir nochmal anschauen, aber selbst dann würde ich mir diese Idee der Bewusstwerdung des Systems einfach klauen.


    2) Man kann im Kongo das machen, was du gesagt hast, aber dadurch verschwindet die Ausbeutung nicht. Sie ist systemisch und muss irgendwo gemacht werden. Das ist Kapitalismus. Das muss man verstehen und dann kann man oder muss sogar darüber nachdenken, was gemacht werden soll. Und wie gesagt: deine sozialdemokratische Reformideen ist eher anbiederung an dieses System, kein Überwinden.


    Wir wissen einfach nicht, was man nach dem Kapitalismus machen könnte. Das haben die polit. Experimente des 20.Jahrh. gezeigt.

    das ist der punkt! ungleichheit. bei aufstiegschancen .. hmm wenn man finaziel abgesichert ist muss man nicht aufsteigen um glücklich zu werden. aber man kann es wenn man möchte. wäre also toll wenn es in die richtung geht

    Jaaaaa..... das kann man machen.


    Das ist aber nicht so ganz der Punkt des kommunismus, sondern eher die Ausbeutungsverhältnisse. Wenn du international denkst, dann musst du den Kongo miteinbeziehen und da herrschen vorallem und zuerst Gewalt, Warlords und Kindersoldaten. Von da bekommen wir unsere Ressoucen für die Digitalisierung her.

    1) eher wie Herakles:


    2) Deswegen ist die Forderung nach Bildung um Aufstiegschancen zu vergrößern eine sehr unzureichende. Letztendlich wird damit einfach nur der Bildungswettbewerb verschärft.

    haha ja :(

    Das Zitat ist durchaus gewaltätig zu verstehen. Wenn die Spaltung der Gesellschaft groß genug ist, soll die Bourgeoisie erst niedergemacht werden und dann kann Gleichheit etabliert werden mit ... was war das nochmal? Räterepublik oder sowas? Naja, eine Form von Sozialismus. Das ist dann je nach Ausprägung; das kann auch ein Anarcho-Syndikalismus sein.


    Marx hat seine Kommunistische Idee eigentlich recht unausgegoren gelassen. Das Manifest ist da imho auch recht dürftig und nicht wirklich...

    du bist genau das was du anderen vorwirfst. kannste alles wieder so selektieren wie du es brauchst. du bist ein konservativer komunist.

    links konservativ zu sein ist jetzt nicht die größte Beleidigung, die ich mir vorstellen kann.

    da kann ich dir nicht gänzlich widersprechen, nur zu bedenken geben, dass insbesondere die großen fridays4future aktionen durch ganze familien geprägt waren (sein werden), die alles andere als wertkonservativ daher kamen. natürlich trifft da rechtskonservative wählerschaft manchmal in der hinsicht, dass es um 'konservare' geht. um “erhalten” im wahrsten sinne des wortes. in dem falle doch aber eher im 'erhalten' von biotopen, lebensräumen und akzeptablen umgang mit ressourcen. und letztlich erfolgt dadurch in meiner milchmädchenrechnung auch parallel ein change in dem, was klassisch sozialdemokratische, bzw. konservative werte angeht, wenn ich einem jungen menschen, zwischen 10 und 20 jahren erläutern muss, wie's um die bisherigen strategien bestellt ist und dem, was sie jeweils für die lebensräume einzelner nationen/ landstriche/ kontinente/ global betrachtet bedeuten. mit anderen worten: unterschätze bitte 'familien' nicht, indem du ihnen naivität unterstellst; das mag einen teil betreffen, aber...*

    Ja, aber gleichzeitig ist die FFF-Revolte ziemlich harmlos. Sie gehen ja nicht an die Produktionsverhältisse oder eben den freien Markt selbst ran. Die Hierarchien bleiben, die konserve fungiert, wenn auch ansich nur noch die Hierarchie in diese Konserve ist.


    Es kann auch sein, dass FFF diejenige Grenzüberschreitung ist, die einfach nur die Führungsschicht auswechelt. Es ist ein neues Narrativ, dass die nächste Generation initiiert und der Betrieb wird weitergegeben.


    Und von Andreas Kemper wissen wir: es gibt auch eine Klimapolitik von Rechts. Die besteht darin, eine Mauer (oder sowas ähnliches) zu bauen und die Katastrophe ihren Lauf nehmen zu lassen - außerhalb der Arche. Quasi "Neben mir (oder durch mir) die Sinnflut", wo es bei den Boomern "Nach mir die Sinnflut." heißt. Und natürlich propagiert sowas niemand, aber effektiv könnte es alternativlos werden.

    Wenn man erstmal eine Familie gründet, dann wendet man sich erstmal zu altbewehrtem und meist ist das dann auch, wo die jeweiligen Erfahrungen aus der Kindheit aufeinandertreffen und ausgefochten werden.

    Die Kernfamilie ist ja bekanntlich die Keimzelle der Gesellschaft...

    Ja, aber wenn man erstmal eine Familie hat, dann sieht man das alles ein bissl anders. Stefan Schulz hatte ja auch eine Familie und eine eher sozialdemokratischere Einstellung im Sinne von Kapitalismus reformieren.

    Ich denk, es geht dabei einher, dass für seine Familie den Status halten will, weil, ich denk Leute sind da wirklich naiv, man will nur das beste für sie. Natürlich kann man darüber streiten, was das beste sei, aber die überwiegende Mehrheit ist da noch ängstlicher und wählt eher Rechts (Unternehmerfreundlich) und es kann sehr schnell passieren, dass der Staat sich gegen einen stellt.


    Und ich denke, die gespaltene Haltung zu Familie (auf der einen Seite gibt sie neues Leben und bedingungslose Zuneigung, auf der anderen Seite indoktriniert sie, reproduziert das System), spiegelt sich in der Einstellung zum Staat wieder.

    Der Begriff ist natürlich mehrdeutig. In dem tweet ist mit Sexualisierung die Zuschreibung ein Objekt sexueller Begierde zu sein gemeint. Mit Bezug auf die Kleidung meine ich eine sexuelle Codierung und zwei in zweierlei Hinsicht. Zum einen, dass es einem sozialen Geschlecht zugeordnete Kleidung ist, zum anderen, dass Kleidung spezifisch auf eine Herausstellung sexueller Signale hin designt sein kann und bei der Frauenmode auch häufiger ist. Schließlich Sexualisierung als die Differenzierung nach dem biologischen Geschlecht, vorallem in der Binarität des Hauptsystems aber es geht bekannterweise darüberhinaus. Da muss man allerdings sagen, dass der menschliche Körper von der Zeugung an sexualisiert ist.


    Übrigens tut mir leid, wenn ich dir da Unrecht tue, aber mit einem Namen wie Mimikri Mirwarso und dem timing vermute ich dich auch in der Puppenkiste von Dys. Sollte dir das nichts sagen, ist nur eine Aufwachen-Altlast. Fühl dich von mir in keinem Fall beeinträchtigt.

    Manchmal frag ich mich auch, ob ich hier im Forum alleine bin und alle andere nur simulierte Bots seien. Ich hab da mal eine Horst Evers Geschichte gehört ...


    Syd, Dys, LyS...

    Hat AlienObserver da nicht schon ein sehr guten Beitrag verlinkt?


    "Um Marx zu verstehen – besonders das sogenannte Frühwerk – ist die radikale Religionskritik zu verstehen. Die Überwindung der Religion als über den Menschen herrschende Knechtung wandte Marx auch auf jüdische Menschen, griff allerdings auch die soziale und besonders ökonomische Stellung auf. Die Verbindung zwischen Kapitalismus und Judentum ist, will man die Geschichte des Antisemitismus analytisch und historisch korrekt einordnen als auch nachzeichnen, keine im luftleeren Raum entstandene Zufälligkeit. Die Rezension kann retrospektiv betrachtet allerdings in heutiger Zeit die Analogie verständlicher klingen lassen, wenn traditionell antisemitische Verschwörungstheorien herangezogen werden, als Jüd*innen per se eine kapitalistische Diktatur errichten würden. Karl Marx griff das Judentum nicht individuell an, sondern als theologisches Konzept beziehungsweise monotheistische Religion, die der Befreiung des Einzelnen diametral entgegensteht. Seine Kapitalismuskritik zeichnet keine Vernichtung der Jüd*innen nach, sondern schließt sie als Unterdrückte ein, die von jener Überwindung ebenfalls befreit werden, denn: Marx war der Antisemitismus der Bürgerlichen, der herrschenden Klasse, bekannt, wurde er doch selbst als Sohn einer jüdischen Familie damit konfrontiert.


    Nun möge man einwenden, dass die Sprache klar antisemitisch konnotiert sei. Im Nachhinein betrachtet fällt das Urteil leichter, dennoch gilt auch hier einiges zu beachten. Als Kind seiner Zeit war auch die Sprache eine andere als heute, so liegen über 100 Jahre zwischen seiner Existenz und unserer. Karl Marx verstand sich nicht als idealistischer Reformist, der die Wirklichkeit anhand Sprachänderung in einen Diskurs bringen möchte, sondern betrachtete die Probleme materialistisch und versuchte, die Wirklichkeit zu ändern, der sich die Sprache dann anpassen wird. Freilich lässt sich das geschriebene Wort kritisieren, doch der Schluss, daraus einen Antisemitismus und Rassismus nachzuzeichnen, wie es Weimer tut, steht dem Wirken des Marxismus radikal entgegen. So wandte sich auch Friedrich Engels in seiner Kurzschrift „Über den Antisemitismus“ von 1890 gegen die Vorwürfe und bezog sich auf den Kampf der Linken gegen den Antisemitismus sowie auf die Realität jüdischer Menschen, die in ihrer überwältigenden Mehrheit unterdrückte Arbeiter*innen waren. Wolfram Weimer schaffte es 2018 allerdings eine Verbindung zum Vernichtungsantisemitismus der deutschen Faschist*innen zu ziehen. Es geht hier schlechterdings auch nicht um eine kritische Auseinandersetzung, sondern um einen ideologischen Kampf, der in der Wahrnehmung äußerst selektiv wirkt."


    Also spätestens F.Engels hat einen linken Antisemitismus verneint.

    Man muss aber trotzdem "Zur Judenfrage" mit Vorsicht lesen, aber gleichzeitig hat Marx da auch eine sehr interessante Analyse zu den Menschenrechten gemacht.


    "Linken Theoretiker*innen Antisemitismus oder Rassismus vorhalten, derweil man selbst eine Gesellschaft und Ideologie verteidigt, die jene mörderischen Diskriminierungen erschaffen und am Leben erhalten ist heuchlerisch, was nicht zu übersehen ist. Karl Marx einen „üblen Rassisten“ schimpfen und sich stark selektiv auf Sätze zu berufen, ohne eine historische, ökonomische und politische Einordnung vorzunehmen ist es letztlich nicht Wert, ernst genommen zu werden."

    Ich habe nirgends geschrieben, Marx sei für 60 Millionen Tote verantwortlich. Die von ihm entworfene Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie ist dafür verantwortlich und besonders die Menschen, die seine Theorien in die Praxis umgesetzt haben.


    Albert Einstein ist nicht verantwortlich für die Toten in Hiroshima.


    Marx selbst hatte das gar nicht hervor gesehen, er hat sich in Briefen über die Leute lustig gemacht, die seiner Wirtschaftstheorie anhängen.

    Ums kurz zu machen: das macht einfach die Ausbeutung, Kriege, Sklaverei usw., sprich: die Gewalt im Kapitalismus nicht besser.

    Unter Kommunismus fällt immer auch der Aufwand, den Kapitalismus zu überwinden, um Wirtschaften an sich erträglicher zu machen und weniger ausbeuterischer, mörderischer.


    Im Prinzip ist es ja ein Whataboutism, aber wenn der Kapitalismus so gut sei, dann gäbe es nicht so viel Kritik.

    Ja, da gab es in der Geschichte viele. Aber wenige in der Geschichte haben auf diesem Menschenbild aufbauend eine Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie verfasst, die selbst nach über 60 Millionen Toten, die sie verantwortet hat heute im 21. Jahrhundert immer noch eine Faszination auf viele Menschen ausübt.


    Es gibt keinen Mao ohne Marx, keinen Stalin ohne Marx, keinen Pol Pot ohne Marx, keinen Ché ohne Marx, keinen Hitler ohne Marx.