Beiträge von JckProtoRogge1.1

    IN 4 Absätzen folgen dreimal "@Clive" - aber dann über Strohmänner sprehchen, is klar :rolleyes:

    Äääh was? verstehe ich nicht, keine Ahnung.

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    Klaro, Bush hat Kriege geführt, und viel Elend und Leid zu verantworten gehabt. Obama hat Whistleblower gejagt und jeden Dienstag "seine Kill List" für Drohneneinsätze unterschrieben. Nicht so wild :) Bei Trump wurde die Wirtschaft (sicherlich unter Obama gestartet) immer besser, und dennoch wurde überwiegend negativ bis neutral berichtet.

    Das Problem sind nicht die Zahlen. Das Problem ist, dass selbst ich zum Beispiel Dir diese Zahlen präsentiere, Du keine Neugier, kein Interesse an den damit verbundenen Fakten zeigst. Sofort wieder, zumindest meiner Lesart nach, eine mögliche Rechtfertigung, herausgezogen und dann passt's halt.

    So wie Trump ja auch Kontakt zu Russen hatte, und folglich die Untersuchung durch das FBI schon folgerichtig gewesen sein muss.

    Ja, weil Trump ist nicht gerade mein Favorit und ich muss mir nichts schöner machen, als es ist. Du sagst hier, das ich nicht genauso eine Reaktion haben soll wie du? Was auch immer du von mir noch willst.

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    "Keine Ahnung". Mit dieser Selbsteinschätzung von Dir kann ich leben.

    Hier wirst du persönlich, warum auch immer.

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    Genau, denn wer sich an Studien, Fakten, Daten orientiert, der ist besonder emotionalisiert. Das leuchtet ein

    Ja, so wie du hier schreibst und Emojis benutzt und eben auch persönlich und spöttisch wirst, ist das alles andere als neutral und faktenbasiert. Wahrscheinlich suchst du auch eher nach Fakten, die deiner Meinung helfen. Kann man machen, aber es geht immer noch darum, wie du das alles presentierst.

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    Achso, den Mangel an Ahnung ersetzt Du dann mit lautstarker Meinung und dem persönlich werden gegen andere Foristen. Das leuchtet ja noch viel mehr ein.

    Hier wirst du auch persönlich und beleidigend.

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    Vielleicht nehmen sich andere Menschen eben die Zeit und informieren sich etwas mehr als Du. Kann man akzeptieren und sich mit Inhalten auseinandersetzen oder halt mit Mangel an Wissen anderen erklären, was "wirklich" Sache ist und dann zugleich diese anderen (!) als Narzisten abtun.


    Nein, ich muss mich mit dir nicht auseinandersetzen. Ich sag dir auch nicht, was "wirklich" Sache ist, sondern geb dir andere Meinungen vielleicht. Und tue dich eher ab auf grund eben deiner Ausdrucksweise.


    Ach... Ich block dich....ein Moment noch... Der Thread derailet zu sehr.

    @Clive

    Ach, das ist doch wieder zu einfach gedacht. Schubladen-Denken eben. Tatsächlich, dem aufmerksamen Leser wird es aufgefallen sein, dass ich schrieb:

    Ich sage also nicht, dass Trump generell alles super macht, und er das mit Snowden jetzt auch so enden lassen wird, wie ich es mir wünschen würde. Aber ach was, wen interessieren Details, wenn sie dem eigenen Narrativ entgegenstehen?
    Tatsächlich hat Trump mit seiner Aussage zumindest vorerst einen kleinen Spalt zu Snowden geöffnet - und die Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt (kudos zu der Reporterin, die das mit der Frage erst möglich machte). Reaktion von Rice ist bekannt. Und da wird hier direkt wieder auf Trump geprügelt. Das ist TDS in Reinform. Das finde ich schade und stelle es heraus.

    Meine, dass Snowden desn Schnippsel auch geretweetet hat. Details und Kontext - nicht für jedermann/jederfrau von Interesse, so scheint es.

    Ich hab mich nirgendswo konkret auf diesen Beitrag bezogen, sondern auf eine Antwort, die du auf eine Antwort gegeben hast und auf deine Art und Weise im Allgemeinen. Strohmannbauer!

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    Also wenn die Berichterstattung der Medien bzgl. Trump zu 95% negativ bis neutral war [Pew Study], dann ist das also noch immer nicht genug. Wohlgemerkt, diese Zahlen sind im Kontext zu sehen:

    Ja, wie gesagt: Vielleicht ja auch weil er ein schlechten Job macht?

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    Gut, dann soll ich da also mit einstimmen in den "Trump macht einen schlechten Job" Chorus?

    Wie die Medien. Nur, was genau bringt mir das dann? Hätte ich mehr gegen Trump geschossen - würde sich dann Biden eher für eine Public Option aussprechen, oder wie ist da zu verstehen?

    Wie wäre es, wenn du nur ein Beitrag machst, wenn du wirklich was neues zu melden hast? Und nicht sofort DIskussionen anfangen. Das mit Snowden war gut, das kannst du einfach so stehen lassen. Es ist ein Kunstwerk für sich. Was bringt dir das? Nun ja, du kommst nicht wie eine Nervensäge rüber. Es geht eher um dein Benehmen hier im Forum als um deine Meinung.

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    Im Umkehrschluss bedeutet das dann wohl, dass die Fehltritte von Harris, Biden, dem DNC, Sanders etc. - das sind Konsequenzen aus Trumps Handlungen? Mental gymnastics at its finest.


    Mal als Denkanstoß: die Progressives fallen i.d.R. nicht dadurch auf, dass sie immer wieder betonen, wie bekloppt Trump ist, sondern in dem sie Forderungen an die eigene Partei stellen und diese durchzusetzen versuchen - immer mit der inhärenten Kritik an das gesättigte Establishment.

    Ähhh... was? kA, interessiert mich nicht.

    Ich glaube auch, du magst das viel zu sehr. Viel zu emotionalisiert und theatralisch. Ich lass das auch einfach so stehen dann. Das führt zu nichts außer das du betonst, dass du anderer Meinung seist und ....

    Warum hab ich keine Studien? weil ich kein Fachmann bin und im Gegensatz zu dir (und auch Stefan Schulz) nicht unbedingt besser sein muss, bessere Argumente hervorbringen muss als die Fachmänner. Ich vertrau da blind auf manche Meinungen. So viel Zeit hab ich halt nicht und will auch den Aufwand nicht machen. Das kann eine Form von Narzissmus sein, zu meinen, man wisse es besser.

    @Cle

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    Ja ist klar. Also der Kapitalismuskritiker glaubt, dass man mit Geld alles lösen kann. Außerdem mit Politik von oben.

    Unsicherheit und Angst soll sie dann an Meinung nach überwinden diese Politik.


    Ich bin Kapitalismuskritiker vielleicht, aber kein Idiot. Eher sind mir Leute unsympatisch, die Geld entwerten wollen. Das ist dann Verblendung! Wir haben ein quasi religöses Verhältnis zu Geld.


    Es gab von dem einen Motivationtrainer eine Spruch, den ich mir gemerkt habe und ich denk, er stimmt in etwa: "Die Hungrigen werden nicht fett." du brauchst erstmal eine sichere Grundlage, bevor du dich weiterentwickeln kannst. Du brauchst erstmal Geld, bevor du noch mehr Geld machst.


    Zudem ist es ein Luxus, sich keine Gedanken über Geld machen zu müssen. usw. Die Hypokrisie ist auf deiner Seite!

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    Da sind wir halt absolut konträre Meinung. Für mich ist das nicht die Aufgabe von Politik sondern von Erziehung, Schule und im schlimmsten Fall Psychotherapie und Antidepressiva.


    Und wer schon mal die Möglichkeit hatte, beruflich seinen eigenen Kram zu machen und damit einigermaßen erfolgreich zu sein, weiß, dass es wenige Sachen gibt, die geiler sind.


    Ein solches Gefühl kann politisch nicht verordnet oder erzeugt werden. Das ist ein ganz anderes Menschenbild als meines. Ich stelle das sachlich fest.


    Ok, hier wird es sehr schwammig und abstrus. Ich werd auch müder und fauler.


    Alles auf Erziehung und Schule abzuwälzen.... Nein. Foucault hat die Schule schon als eine Disziplinarmaschine beschrieben, als Gefängnis. Da lernt man sich anzupassen durch Unsicherheit und Gewalt (Gewalt bezieht sich immer auf Körper und was ist Schule anderes als das stundanplan genaue Organisieren von menschlichen Körpern?) Schon gar nicht lernt man da was Freiheit und Leidenschaft ist. Das ist als wenn du Ausschwitz als Lehranstand für Humanismus und Toleranz deklarierst (Foucault selbst hat btw. den 2.WK erlebt).


    Leute, die ihren eigenen Kram machen, sind aber auch nur ein Bruchteil. Man sieht es an den Anteil der Unternehmen, die relativ schnell scheitern. ich glaub das waren so 70 oder 80 %? Zudem spricht das nicht gegen mein Menschenbild.


    Kann ein Menschenbild politisch verordnet werden? Nein, aber es kann subventioniert werden? Menschen, die Eltern hatten, in Schulen waren und Therapeuten haben, die eigentlich nur sagen "Nun mach doch schon!" im Gegensatz zu denselben, die sagen "Mach was du willst" und es auch meinen, können bevorzugt behandelt oder weggedrückt werden. Genau da versteh ich auch nicht, wie es keine Sache von Politik sein soll. Haben nicht gerade die Nazis volle Kontrolle über all diese Institutionen inne gehabt.

    Doch das ist Ideologie! Das ist Ideologie in seiner reinsten Form!

    Deswegen bist du ebenso nicht objektiv (an der Stelle: was auch immer Objektivität sein soll) Du hast deine Erfahrungen gemacht in diesen Teil der Welt und andere haben andere Erfahrungen gemacht. Du warst in einem bestimmten strukturellen, historischen Kontext und solltest dich eindordnen können. Deswegen ist das Gerede von China auch viel zu kurz.


    "Und wenn ihr nicht nur rumlabern sondern etwas verändern wollt, dann funktioniert das definitiv nur durch das mitnehmen der anders Denkenden."


    Das ist eine Abwandelung der 11. Feuerbachthese von Marx. Der Punkt ist, das wir erstmal nichts verändern wollen, sondern über Dinge diskutieren wollen von verschiedenen Perpektiven. Darum

    "Die Welt wurde bisher nur verschieden verändert, es kommt darauf an, sie neu zu interpretieren."! Darum ist verbale Härt auch sehr angebracht, um Dinge besser von einander zu unterscheiden.

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    Du musst aber kein Ideologe sein um an die Marktwirtschaft und persönliches Glück zu glauben. Du musst einfach nur so groß geworden sein, dass du Lust hattest, dich auszuprobieren und etwas zu riskieren und zu wagen und dann erlebst du es. Das hat überhaupt nichts mit finanziellen Erfolg zu tun übrigen sondern mit der Erfahrung von Selbstwirksamkeit.


    Das ist eine Abwandelung der Heldengeschichte. Wieder: es wird nicht die Gesellschaftsform mithineingerechnet, sondern es gibt eine ideologische Anrufung: Such dein Glück! Es geht bei Ideologie aber gerade darum, wie Menschen behandelt werden von Institutionen usw.

    Und wenn das Geld nicht so wichtig sei, dann könnte er auch mehr davon abgeben für die Öffentlichkeit, Renten usw.

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    Klar ihr könnt jetzt die eurer Meinung nach bösen neoliberalen Ideologen genauso auf die rote Liste setzen wie die Rechten aber dann viel Spaß alleine im Sandkasten ;-)

    Ganz ehrlich: Mir sind Rassisten und Faschos lieber. Die wissen zumindest, dass es nur über Streit und Freund-Feind-Unterscheidungen geht. Der Kompromiss wird meistens per "alternativlosigkeit" erzwungen. Das ist nie Ziel der Demokratie, die du Sandkasten nennst, sondern gerade das Streiten und protestieren.


    Sry, zum schluss hab ich immer weniger Bock gehabt und die Formatierung ist jz auch ziemlich kreuz und quer.


    Ps. ;) - was willst du damit sagen?

    Joah, so im Groben. Irgendwas mit dem Kreditsystem und der Finanzialisierung war auch noch. Nagel mich da nicht zu sehr fest. Ich glaube, dass zB. die Feuerwehr ein hoch hierarchisches System ist. Das ist auch klar: Wenn ein Feuer ausbricht, soll das gelöscht werden! (dementsprechend sollte aber auch die Vergütung ausfallen) Aber sonst sind starke Hierarchien eher ein Merkmal von Diktaturen.

    Sonst ist damit aber gemeint, dass der Kapitalismus Geld akkumuliert und Ungleichheiten entstehen, die sich in Lebensqualität, Privilegien, Macht usw. niederschlagen.

    Einer von Marxens Punkten war der Arbeitstag: man arbeitet 8 Stunden am Tag, aber sein Lohn hat man in vlt. 3 oder 4 Stunden schon erwirtschaftet. Das, was man danach erwirtschaftet, geht an den Kapitalisten. Daraus alleine schon entstehen diverse Dynamiken und Interessensgegensätze....

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    Ich sprech jetzt mal gar nicht davon, dass wir eine soziale Marktwirtschaft haben und keinen Kapitalismus in Reinform. Lass uns gleich global denken.

    Nun ja, Soziale Marktwirtschaft ist auch erstmal nur ein Begriff. Man kann den Punkt machen, dass der Sozialstaat eig eher dazu da ist, um mehr Menschen in den Arbeitsmarkt schleusen zu können. Der Wettbewerb (eher "Der sogenannte Wettbewerb") wird forciert und zwar vom Staat....

    Such dir doch bitte mal das Chinesische jung und naiv Forum und sage denen, dass das System, dass in den letzten zwei Jahrzehnten mehrere 100 Millionen Wanderarbeiter in feste Jobs gebracht hat, nämlich die Globalisierung, auf Ausbeutung und Hierarchie beruht. Ich bin sicher man wird dich dort mit offenen Armen empfangen (Ironie aus).


    Will sagen: Neben dem Fakt, dass China natürlich DAS Paradebeispiel im Moment ist für Länder, die auf Hierarchie und Ausbeutung beruhen (was du ja den Kapitalismus speziell vorwirfst), siehst du daran, dass der Kapitalismus nicht per se schlecht ist.

    Ääähm... China ist eine starke Autokratie. Jede Form von Kritik an dem System wird erstickt. Natürlich hört man da dann nur, wie die Mittelschicht wächst und es weniger Wanderarbeiter gibt usw. Kapitalismus und liberale Demokratien sind keine feste Verbindung. Es gibt sogar eher Hinweise darauf, dass der Kapitalismus mit solchen Autokratien (oder liberale Autokratien, da der Markt ja sehr frei ist) viel eher zusammenpasst - siehe auch SIngapur. Du redest nicht nur für den Kapitalismus, sondern auch für eine Autokratie - frage ist, ob wir dahin wollen?


    Zudem sprichst du die Globalisierung an und der Vorreiter der Globalisierung war der Kolonialismus. Die Hierarchien und Ausbeutungen werden im internationalen Maßstab noch viel offensichtlicher: in der dritten Welt werden die Erze aus dem Boden geholt, in der zweiten verarbeitet zu Smartphones und die erste Welt ist der Absatzmarkt. Marxens Analyse ist hier sogar noch viel passender. So ist auch die Migration Ausdruck des gloabalen Klassenkampfes. Man muss hier einfach betonen, dass wir viel abhängiger sind von den weniger Privilegierten als wir momentan handeln.

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    Er hat vielen Menschenwohlstand gebracht auf dieser Welt. So vielen wie noch nie zuvor. In Deutschland und auf der ganzen Welt.

    Das wird angezweifelt. Also von Brecht gibt es auch das Gedicht:
    Reicher Mann und armer Mann standen da und sah’n sich an.

    Und der arme sagte bleich, wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.

    Es muss eine Ungleichheit produziert werden, damit es für die einen Wohlstand gibt und die anderen in Armut leben müssen. Hierzu auch diesen Link: https://jacobinmag.com/2020/07…-world-bank-philip-alston (Hier wird dieses "noch nie zuvor sind so viele Menschen aus der Armut gehieft worden" sehr relativiert)


    Zudem ist Wohlstand auch so ein Wort, das zum Beispiel den Stress, den dieses System produziert, nicht greifbar macht. Beispielsweise gibt der HPI (Happy Planet Index) auch an, wie subjektiv glücklich Menschen sich einschätzen und da ist Costa Rica auf einmal ganz oben: http://happyplanetindex.org/

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    Und schon gar nicht beruht Kapitalismus / Marktwirtschaft auf Hierarchie und Ausbeutung. Sondern er beruht darauf, dass Menschen ihren Leidenschaften nachgehen können und in den Situationen, in denen sie das besonders brauchen, Förderung genießen. Aka Bildung.


    Alle wirtschaftlichen Errungenschaften beruhen auf Innovation, die von den eben genannten Menschen hervorgebracht wird.


    Betrugsfälle und Arschlöcher gibt es in genau 100 % aller Berufe, 100 % aller Branchen, 100 % aller Systeme, 100 % aller Länder, Geschlechter, Altersgruppen und so weiter und so weiter

    Ja, es gibt Menschen, die ihren Leidenschaften nachgehen, aber das ist nur ein Bruchteil. Ein Großteil der Menschen haben mit repressiven Strukturen zu tun und können ihre Potentiale, Leidenschaften eben nicht voll entfalten.

    Es gibt noch viel pessimisterische Einschätzungen wie das alles menschliche Streben auf Neid und Missgunst oder Gier aufbaut. Das kann man erstmal nicht völlig widerlegen imho - vielleicht entwickeln sich gerade dadurch Leidenschaften?


    Zudem kommen Menschen nachdem sie gebildet worden sind, auf ein Arbeitsmarkt, wo sie sich gegenüber anderen gebildeten beweisen müssen. Der Bildungswettbewerb lässt einen das Mitrauen gegeüber den anderen weiter hegen und pflegen. Nichts anderes ist dieser Verweis auf Bildung.


    Wirtschaftliche Errungenschaften? Du meinst so technologischer Fortschritt? Da kann ich auch sagen, dass es Krieg war, der verschiedenes hervorgebracht hat. Das Internet war zuerst ein Projekt, das vom amerikanischen Militär erforscht wurde.


    Zu den Betrugsfällen und Arschlöchern in jeder Branche kann ich nochmal betonen: es ist systematisch. Wenn jedes Unternehmen einen starken und guten Betriebsrat hätte, hat man vielleicht eine Chance oder könnte sowas auffangen.

    Boah, wie kleinlich. Hier kann ich auch einfach das kurz machen: Humanismus ist in der Renaissance erdacht worden als vor allem Literatur- und Schritbewegung. Es war eine kleine gebildete Elite, die sich daran gemacht hat, die Texte aus der Antike in die Gegenwart zu holen. Deswegen galt das als Ideal immer noch Altgriechisch und Latein zu lernen usw. Das hat erstmal überhaupt nichts mit Kapitalismus und Selbstentfaltung zu tun, sondern war ein Hobby von Leuten, die es sich leisten konnten und das anregend fanden.


    Jetzt kommst du daher und sperrst damit Menschen in ihre wirtschaftlichen Zwänge ein. Das ist Gewalt und ebenso unhumanistisch. Gerade die können sich nicht voll entfalten und ihre Leidenschaften nachgenen - hab ich schon geschrieben.Vor allem weil du davor gesagt hast "Diese armen Einzelschicksale, die kein Geld zum Camping haben." uff... Zudem ist dann auch noch die Frage, ob man dann eine Familie haben will.


    Zudem ist Humanismus auch nicht alles: Htiler und Goebbels dachten ebenso sie seien humanisten und das waren sie auch: Goebbels war sehr gebildet und sie mochten Wagner-Musik.


    Steuererhöhung: Ja, schon aber nur von Leuten, die eben sehr Reich sind. Wenn sie das nicht wollen, dann pech gehabt. Es gab soviele Leute, die Steuern hinterzogen haben. So viel können die sich gar nicht um andere Menschen und die Gesellschaft sorgen.

    Leider nein, @Clive . Du spiegelst hier einfach nur Jimmy Dore content, gemixt mit ein bisschen Fox News. Das ist ok, aber nichts, was großartiger Erkenntnisgewinn ist.


    Nicht falsch verstehen. Ich find das nicht schlimm, aber der aufgeweckteste bist du dadurch nicht automatisch. Mit deinen OMB Reflexen eher das Gegenteil. Meine Meinung. ✌🏼


    Typische Reaktion hier. In Zynismus getränkte Anti-Trump Haltung ist das einzige, was als Replik kommt.

    Trump mag seine Meinung ändern bzw. nichts für Snowden tun - weit sicherer scheint mir, dass die Demokraten all das, was ich beschrieben habe, weiterhin durchziehen werden.


    Ach egal, da: "oRaNgE mAn bAd!!1!"

    Ich find auch, dass @Clive immer wieder denselben Taschenspielertrick macht: "Ihr hasst Trump nur um das negative bei den Dems nicht sehen zu müssen."

    Ja, das kennen wir seit 2016. WIr sind uns dieser Dynamik sehr bewusst. ABER TROTZDEM kann man immer noch sagen Orange man is bad!! - weil, und das ist nicht schwer herauszufinden, er sehr viel bescheuertes Zeug von sich aus gemacht hat. Dafür braucht es nicht unbedingt die Dems.


    @Clive sollte die Kritik an beiden Fronten erstmal getrennt sehen, wenn er so offen und neutral sei. Ich finde es angemessen, wenn beide Parteien ihr Stück vom Kuchen abgekommen. Es gibt genug Spott für alle beide.


    Btw. kann ich das auch umdrehen: Er kritisiert nur die Demokraten, um Trump nicht so kritisch zu sehen. Hauptsache die Demokraten sind am allem Schuld, nicht war @Clive ? Vlt. meinst du es nicht so, aber so schreibst du es meistens.


    Das Hauptproblem ist aber eher die Penetranz bei jedem Kommentar, den man abgibt. Da gibt es die Standardsprüche, aber kaum Mehrwert oder eine interessante neue, fresche Perspektive: Ja, wir wissen dies und das, wir gucken alle Jimmy Dore und Kyle Kulinski. Du kaust da das einfach nach.


    Meinung?

    Oh wow, das liest sich wie ein Bullshit-Bingo.

    Ich versuche jetzt ganz hart, nicht polemisch zu sein. Aber Wolfgang ist so weit von Objektivität weg wie ein chinesischer Wanderarbeiter von einer Controlling Stelle in einem deutschen Konzern :-)


    Wenn du mit deinen Videos was anderes gemeint haben solltest, dann schreib es einfach. Ich schaue keine Videos und suche mir dann mühsam die Argumente zusammen, die jemand den ich nicht kenne eventuell im Sinn hatte ;-) Dafür ist mir dann meine Zeit doch zu knapp.

    Auf dich komm ich schon noch früh genug zu sprechen! Aber der Thread soll nicht zu sehr derailen und deshalb hin und wieder ein Ruf zu Tagesordnung.

    Hier spricht aus dir diese gruselige Arroganz der Linken Menschen, diese völlige Empathielosigkeit gegenüber Einzelschicksalen.


    Das ist ein sehr schönes Beispiel dafür, warum die Linken wesentlich weniger humanistisch eingestellt sind als zum Beispiel die Liberalen.


    Ihr glaubt, eure moralische Schuld getan zu haben, wenn ihr gegen die bösen Kapitalisten hetzt.

    Das humanistische Argument ist ein Nullsummenspiel. Kommunismus beinhaltet das Überwinden des Kapitalismus gerade weil es ein unmenschliches System ist und auf Ausbeutung und Hierarchien aufbaut. Dir halte ich den Fall Tönnis entgegen, die Gängelung von Arbeitslosen, die Zwangsversteigerung von Häusern nach 2008, den Klimawandel(der mindestens Hand in Hand mit dem Kapitalismus geht) oder den Kongo als Spielfeld von Kindersoldaten und Warlords. Das sind systemische Missachtungen von Menschenrechte und der meisten anderen Ethiken, die es gibt. Darum heißt es von unserer Seite aus direkt gegenteilig: Ihr glaubt, eure moralische Schuld getan zu haben, wenn ihr "humanistisch" oder "menschlich" auf eure Fahnen schreibt, während diese Fahnen in Sweatshop von Kinderhänden für 1 Dollar am Tag gefertig wurden. Das ist Empathielosigkeit - vor allem, wenn man dann noch sagt, dass die dankbar dafür sein sollten.


    Wir hetzen nicht nur gegen Kapitalisten, sondern gegen den Kapitalismus als System. Die Kapitalisten spielen darin ihre Rolle eben nur sehr gut und das dürfen sie. Aber selbst wenn wir gegen sie hetzen, so meinen wir eher das System (wobei es denen dort oben sowieso egal ist): don't hate the player, hate the game.


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    In der Zwischenzeit sitzt ein Mensch zu Hause, verliert den Kontakt zur Gesellschaft, hat nicht mehr genug Geld, um seine Kinder aufs Landschulheim zu schicken, um seinen Sport oder sein vereinsamt ausüben zu können, um sein Auto zu reparieren und mit seinen Freunden zum Camping zu fahren. DAS ist Schicksal. Solche Geschichten treiben mich komplett an und mir manchmal sogar die Tränen in die Augen.

    Hmmmm? Gib ihm Geld... wie wäre es mit einem BGE? Befrei ihn aus dieser prekären Lage. Unsicherheit und Angst vor Ausschluss können hier mit politischen Maßnahmen überwunden werden.

    Der Kontakt zur Gesellschaft oder die Teilnahme an ihr sollte auch nicht aufgrund von Geld bestimmt sein imho. Das ist das größere Problem. Und die Kinder kommen so oder so auf eine Schule oder? also wegen Schulpflicht und so?

    Ich weiß es nicht, ich hab ein ganz anderen Lebensstil. Ich halte nicht viel vom Campen oder Reisen. Mein Impuls ist eher, dass man solchen Leuten helfen sollte anstatt sie in eine fördern und fordern - Mahlmühle zu stecken. Wenn er da schon vom Schicksal getroffen wurde, wird er im Hartz4-System seine Lebenslust verlieren.

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    Und ich habe eben, und das ist sicherlich ein bisschen meiner Lebens Estoril geschuldet, viele sehr reiche Menschen in meinem Leben gekannt, die Unternehmen geführt haben. Die bis in die Nacht am Schreibtisch gesessen waren und dafür gekämpft haben, dass sie zum Beispiel in einer Krise keine Menschen entlassen müssen. Die in einer Baufirma mit 2000 Menschen jeden mit dem Namen kannten und teilweise sogar die Familien.

    Ja, es gibt jene und solche. Es gibt auch Berichte von Amazon-Arbeiter, die sich auf Arbeit eine Flasche mit sich herumschleppen müssen, weil ihnen verboten wurde während der Arbeitszeit auf Toilette zu gehen und eben Tönnis usw.

    Die Rolle eines Kapitalisten im Kapitalismus ist es Kapital zu akkummulieren. Ob sie es auf menschliche Art und Weise machen (was hier heißt, dass man ihnen Mitleid und Empfindsamkeit unterstellen kann) oder nicht ist in dieser Gesellschaftsform irrelevant. Das einzige, was zählt, ist der Profit. Den ohne den kann ein Unternehmen überhaupt nicht existieren.

    Zudem ist immer diese Frage danach, wie solche Krisen überhaupt erst entstanden konnten. Es gab mal irgendwie so eine Gleichung von Brecht: Wenn die Matrosen eines Schiffs Helden sein müssen, frage ich dann nicht, ob das Schiff alt und morsch ist? Und wenn der Kapitän ein Genie sein muss, frage ich dann nicht, ob er veraltete, unzuverlässige Instrumente benutzt?

    Und wenn Unternehmer heilige werden müssen, ist vielleicht die politische Steuerung des Gesellschaftssystems nicht in Ordnung.

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    Von solchen hartherzigen Theorie-Marxisten wie Dir Lasse ich mich ganz sicher wieder belehren noch die vermehren. Ich weiß genau was draußen los ist und habe es in den unterschiedlichsten Rollen und "Höhen" bis heute selbst erlebt.


    Du und alle Linken ihr seid komplett auf dem Holzweg, verfolgt einen total gefühlskalten Egotrip und seht einfach nicht, was ihr in den entsprechenden Ländern schon angerichtet habt für ein Desaster und für ein leid.

    Bestimmt ist da was dran, aber das kann auch beiderseitig sein. So wie du hier argumentierst, kann ich das direkt an dich zurück geben: total gefühlskalter Egotrip ohne die Leiden und Desaster, die du hier rechtfertigst, zu durchdenken oder auch nur ein Hauch an moralischen Zweifel zu haben.

    Hier spricht aus dir diese gruselige Arroganz der Linken Menschen, diese völlige Empathielosigkeit gegenüber Einzelschicksalen.


    Das ist ein sehr schönes Beispiel dafür, warum die Linken wesentlich weniger humanistisch eingestellt sind als zum Beispiel die Liberalen.


    Ihr glaubt, eure moralische Schuld getan zu haben, wenn ihr gegen die bösen Kapitalisten hetzt.

    Ich kümmer mich morgen darum, ich will aber sagen, dass du hier gerade das machst , was du hier ankreidest: RE: Rassismus beim Nordkurier


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    Nur ein Minimum an Objektivität, fast ausschließlich Etikettierungen und Ad Hominem Argumente bei abweichenden Meinungen etc.

    [...] kein Journalismus sondern Agitation ist. Und ich sage das mit sehr sehr großem Bedauern.

    Minimum an Objektivität: Du redest von Arbeitnehmern, -gebern, aber nicht von Arbeitslosen, Spekulanten oder Migranten. Mal ganz von wirklich Reichen abgesehen. Dir scheint es nicht in den Sinn zu kommen, dass es auch andere Erfahrungen gibt als die Typische Chef-Arbeiter Situation. Andere Erfahrungen oder Fachwort: andere Subjektivitäten und erst wenn etwas intersubjektiv ist, also bestand hat gegenüber anderen Menschen mit anderen Erfahrungen, kann etwas objektiv sein.


    Etikettierung (das ist fast geschenkt, ist imho keine Beleidigung oder unbedingt was schlechtes)

    Ad Hominem: ich bin Gefühlskalt, Empathielos usw.

    Agitation: Du kommst mir kaum entgegen, sondern bist auf Krawall und Abgrenzen gebürstet. Du wertest meine Position ab, um deins hervorzuheben.

    https://www.spiegel.de/panoram…14-48cc-81fa-7b9e4d9061df


    Gutenberg hat eine neue Doktorarbeit vorgelegt. Diesmal eine richtige und diese mal sieht er auch schon eher so aus, als wenn er die Arbeit gemacht hätte. Die Frage ist, warum er das nicht gleich so gemacht hat und ob er überhaupt noch politikfähig ist. Und warum? Warum will er unbedingt ein Doktortitel? Warum unbedingt Akademiker sein? Wenn er Glaubwürdigkeit erwerben will, so hat er sie schon längst verloren. Das hier ist doch nur ein hilfloses Paddeln.