Beiträge von JckProtoRogge1.1

    1) Überwachung ist immer schwierige Thema. Keine Überwachung am Bahnhöfe hieße mehr Polizei. Auch konnte durch Überwachung mehrere Anschläge im Vorfeld verhindert werden. Allerdings ist der Mehrwert durch immer mehr überwachung immer geringer

    Und? Ist trotzdem ein Menschenrechtseingriff.

    Zitat

    2) ich kann nur für Deutschland reden da ich hauptsächlich hier arbeite und lebe.

    Allerdings halte ich die Steuer bzw.Abgabenlast in keinem Verhältnis zur Leistung. Ich habe immer mehr den Eindruck dass der Staat seine Hauptaufgaben beschränkt wahr nicht aber dafür immer mehr in Nebenaufgaben verzettelt.

    Ja gut, dann zieht doch woanders hin und guck, ob man da mit weniger Abgaben mehr erreicht.

    Zitat

    3) handel bringt immer Vorteile. Man sieht es bei Coronakrise deutlich wo der Handel eingebrochen ist und speziell Afrika von fehlenden Handel betroffen ist. Ob ein Handel ggf nicht von Notlagen etc. beinflusst wird habe ich nie gesagt, aber in Regel verbessert der Handel ( auch von Dienstleistungen ) den Lebensstandart.

    Halte ich für Blödsinn, wie ich schon geschrieben habe. Du bist nicht mal auf mein Argument eingegangen?

    Zitat

    4) halte ich für Blödsinn.


    a) diese Trennschärfe zwischen Rechts und Links gibt es in Gesellschafft nicht

    b) von welcher Seite (links- bzw. rechtsextrem das Haus der Freiheit angezündet wird spielt(e) keine Rolle. Fast jede Diktator hatte edle Gründe. der weg zur hölle ist mit guten vorsätzen gepflastert. Als Demokrat muss man jeder Gewalt ablehnen ohne Ausnahme

    Naja, zunächst ist doch das Gewaltmonopol bei der Polizei ziemlich wichtig oder?


    Danach steht immer noch die Aussage im Raum, dass Menschenrechte keine Selbstverständlichkeit sind, sondern man sie sich aktiv bewahren muss. Mir ist das mit der Rechten und Linken Gewalt nicht so der hauptsächliche Punkt, sondern wichtiger ist eher die Aussage, dass Demokratie vor zu viel Kapitalismus eben aktiv bewahrt werden muss.

    2. Nicht dasselbe. Die Positivquote (aktuell 0,74 Prozent) setzt sich zusammen aus richtigen und falschen Positiven.

    Nein. 0,74 Prozent ist der Anteil von positiven Tests und allen Tests:

    8178 / 1101299 = ca. 0,0074 (um auf Prozent zu kommen, nochmal *100 rechnen -> 0,74 %)


    Die"falsch positiven" kommen da überhaupt nicht vor, sondern die hast du hier gerade aus den Fingern gezogen.

    @Rogge

    Ich finde den Begriff „Grundrauschen“ einigermaßen plausibel. Das Rauschen ist immer da. Möglicherweise ist es unter der Hörschwelle oder es ist überdeckt durch laute Musikpassagen, aber es ist immer da. Je weiter du den Verstärker aufdrehst, desto lauter wird es.


    So ist das auch mit den Tests: Sie produzieren einen gewissen Anteil falsch positiver Ergebnisse. Wie viele das sind, das hängt von der Art des Tests ab (ein- oder zweistufig, welche Gensequenzen wird gesucht, Kontamination der Proben...). Ein im Mai (oder Juni?) veröffentlichter Ringversuch ergab eine Falsch-Positiv-Quote von 1,4 Prozent. Die aktuellen Tests sind offenbar besser, denn die Gesamtquote der Positiven liegt nur bei 0,74 Prozent.

    Also 1. Arbeitest du hier mit Faktoren, die wir nicht einsehen können. Sowas wie eine Dunkelziffer?


    2.Ist deine "Falsch-Positiv-Quote" jetzt dieselbe wie die Positivquote oder was? Wenn nein, auf was bezieht sich diese Quote?

    Du ignorierst geflissentlich das Grundrauschen durch die nicht perfekte Spezifität der Tests, von denen es unzählige gibt, ohne Norm, ohne festgelegten ct-Wert als Untergrenze für „infektiös“.

    Trotzdem steigen die Positiven Tests.

    Und wenn du die Tests anzweifelst, dann sind die Zahlen sowieso unbrauchbar - auch die Positivquote.

    Imho ist die Positivquote eine relative Größe aus Gesamttests und positiven Tests.

    Wenn ich 10 teste und 1 positiv ist, dann ist die Positivquote 0,1.

    Wenn ich 100 teste und 10 positiv sind, dann ist die Positivquote 0,1.

    Aber trotzdem gibt es mehr Infizierte und die Krankheit hat mehr befallen als im erstem Fall -> breitet sich aus.


    Die Positivquote sagt hier kaum was über das Ausmaß der Pandemie aus, sondern eher die absoluten Werte.

    Gar nicht.


    Ähnlich kritisch wie gegenüber anderen bin ich auch bei mir selbst; daher schätze ich die Gefahr, Opfer des DKE zu werden, als eher gering ein.


    Und wenn ich einen Fehler mache, dann kann man mich darauf hinweisen - wo ist das Problem?

    Hier Fehler: du wehrst dich doch gegen ihn, wenn du versuchst kritisch gegenüber dich selbst zu sein. "Gar nicht" stimmt nicht.

    Okay. Dann weißt du, dass ich keinen Quatsch erzähle, wenn ich von einer seit über drei Monaten gleichbleibend niedrigen Positivquote rede. Und verstehst vielleicht meinen Ärger darüber, dass die Politiker und die Medien sich aus der Tabelle die eine Zahlenreihe raussuchen, aus der sich beunruhigende Szenarien formen lassen (positive Testungen) und die andere, die viel aussagekräftigere Positivquote (weil sie zwei Werte berücksichtigt, Anzahl der Tests UND positive Ergebnisse) aber verschweigen. Achte mal darauf, wenn du Nachrichten schaust.

    Hmmm? Was soll daran so schlimm sein? Die Positivquote ist deswegen niedrig, weil die Tests und die positiven Ergebnisse ansteigen, also erstmal eine mathematische Spielerei. Wo ist der Punkt?

    Wir erwehrst du dich gegen einen möglichen Dunning-Kruger-Effekt?

    https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

    @clembus

    // das ist zumindest in Deutschland nicht der Fall, Außerdem arbeitet man hier hauptsächlich für den Staat.


    Zudem muss man auch immer wieder betonen, dass das keine Selbstverständlichkeit ist und Menschenrechte hart und über Umwegen von Kapitalisten und den Staatslenkern erkämpft werden musste. Und imho ist das deswegen nicht so einfach Rechte mit Linker Gewalt gleichzusetzen: Rechte Gewalt hat sich noch nie (oder selten) für Menschenrechte oder die Schwachen eingesetzt.

    \\Menschenrechte in sozialistischen Staaten waren in nicht wirklich ein großes Thema. Nicht umsonst sind die Leute aus der sozialistischen Staaten geflohen und nicht rein.


    Joah, aber später wird man über unsere Zeit auch sagen, dass Menschenrechte eher Aushandlungssache waren. So von wegen Edward Snowden zeigt auf, dass wir alle überwacht werden und erst zehn Jahre später sagt ein Gericht, dass er ja doch eigentlich Recht habe. Oder Tönnis oder der Kosovo-Krieg oder allgemein, dass Menschenrechte bei uns an Staatsbürgerschaften und damit bei uns an Blut und Boden gebunden sind.


    // das ist zumindest in Deutschland nicht der Fall, Außerdem arbeitet man hier hauptsächlich für den Staat.

    "Zumindest in Deutschland" - ja, aber dafür woanders oder da, wo es niemand sieht und keiner Nachfragt.


    Und wenn es heißt, man arbeite für den Staat, dann ist die Frage, wer der Staat den sei und in letzter Instanz ist der Staat auch man selbst. Man muss eben auch immer wieder daran erinnern: die Wahl des Wirtschaftssystems und Gesellschaftsform (und damit wie man selbst sich organisiert, orientiert usw.)wird vom Staat gewählt und aufrechterhalten.



    \\das Handel bzw. Spezialfiziarung in der Regel eine Win-Win Situation ist klar. Fast ein Mensch heutzutage ist sein Bedürfnisse alleine abzudecken. Das war vortechnischen Zeitraum schon so und wird sich eher noch verstärken.


    Nein, stimmt nicht, muss nicht sein. Handel ist durch Ungleichheiten geprägt und dadurch, dass man sich manchen Bedigungen am Markt fügen muss. Die Idee es gäbe immer Gleichwertige Handelspartner ist ideologisch aufgeladen und seit dem Sklavenhandel falsch.


    \\die Arbeit wurde schon immer sozialisiert und auch damit der höhere Lebensstandard.

    Was neu ist seit 1930 das negative Erträge viel so oft sozialisiert und der Gewinn einsteckt wird d.h. das Risikio was das Kapital eingeht ist oft nicht mehr vorhanden und daher m.E. auch den Ertrag schwierig zu rechtzufertigen.


    Im Prinzip habe ich nichts dagegen wenn jemend was riskiert belohnt wird aber ein Nichtrisikio zu belohen ist fragwürdig.

    Mindestens der letzte Satz: 100% bei dir! Risiko darf belohnt werden, aber Nichtrisiko oder Verlusste müssen verantwortlich behandelt werden. Wenn man ein Auto gegen die Wand fährt, dann muss man selbst den Schaden bezahlen - so einfach.

    RIP!


    Er war nicht autoritär und totalitär wie die meisten Linken.


    Linke neigen Leider häufig zu einem Extrem und vergessen dann die Vorteile des jetzigen systems.

    Yjadadadada. Wenn Linke nicht ans Linksein denken, dann tut es niemand und man vergisst die Nachteile des jetzigen Systems. Linke wollen nicht unbedingt Konsens erzeugen, sondern eine wirklich politischen Standpunkt vertreten.


    Zudem über siehst du dabei, dass Marx durchaus den Kapitalismus lobt und ehrlich zu sein auf jeden Kritikpunkt auch ein bis zwei Gegenpunkte aufzeigt.

    Wenn es ein buch gibt was hier jemand empfehlen kann wo es um Kapitalismus ght und welches nicht von marx und/oder Engels geschrieben ist oder direkt auf diesen Basiert (direkt = über 25% stammt aus Marx oder stützt sich auf seine Schriften) welches wäre dies.


    man muss ja nicht unbedingt eine Bibel lesen. (ich würde gerne die Bibel Marx meiden.)

    https://de.wikipedia.org/wiki/…tschaftlichen_Entwicklung

    https://de.wikipedia.org/wiki/…ozialismus_und_Demokratie (jajaja, kritisiert Marx)


    https://de.wikipedia.org/wiki/…er_Geist_des_Kapitalismus

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wirtschaft_und_Gesellschaft

    https://de.wikipedia.org/wiki/…ue_Geist_des_Kapitalismus


    https://en.wikipedia.org/wiki/…ples_of_Political_Economy


    kA und so weiter usw. usw.