Beiträge von JckProtoRogge1.1

    Mit dein penetranten besserwisserischen Ton gepaart mit hochnäsigen Schwätzen würd ich nicht auf deiner Seite stehen wollen.

    so .. was hat er den gutes getan?

    Ich bin kein Trump-Supporter und die meisten Punkte für ihn liegen darin, was er nicht gemacht oder was aus falschen Motiven gemacht hat.


    Trump hat die Rep. Partei ausgehöhlt. Das sieht man daran, dass sie gegen ihn arbeiten und trotzdem haben sie kein eigenen guten Kanidaten aufstellen können. Schon sein erstes Argument war, dass er als Geschäftsmann viel mächtiger und weiter kommen würde in der Partei per Lobbyismus als über ein Amt.


    Seine Rhetorik kennt kaum bis gar keine Moral. Dadurch hat er die politische Kommunikation als das entblößt, was sie ist: Beschwichtigung und Verleumdung von Machtpolitik.


    Er hat nicht gemacht, was Clinton versprochen hat: in Syrien einzumaschieren(oder was sie da machen wollte). Und er wird bspw. von John Bolton in seinem Buch dafür kritisiert, dass er nicht kriegslustig genug ist. Dh. er hat die Nahost-Thematik eher stiefmüttlich und interessensgeleitet behandelt. Sein Quote war da "I like the oil, we keep the oil." politische Kommunikation vom feinsten.


    Er zieht die Soldaten aus manchen NATO-Staaten nach und nach ab, wenn auch weil wir nicht mehr Budget fürs Militär ausgeben.


    Er hat positive Töne in der Nordkorea-Beziehung ansetzen können und hat Kim sogar persönlich getroffen.


    Das sind aber alles irgendwie Meh-Punkte und es gib bei jedem auch Abstriche. Ich will eig nur sagen, er ist genauso neoliberal wie die Dems - nur eben konservativ. Und für mich ist das nur ein kleines bisschen anders.



    Weiß jemand was?

    Das muss ich im Einzelnen auseinandernehmen.

    Zitat

    das du einen 20 jahre alten clip bringst um ein argument zu bringen ... naja

    Das macht die Argumente nicht falsch.

    Zitat

    das er da vollkommen falsch liegt zeigt doch das ein trump präsident geworden ist.

    Das zeigt irgwie gar nichts. Er wurde President. Er hat gutes gemacht, er hat schlechtes gemacht. Obama hat auch schlechtes gemacht und gutes. Beide sind neoliberal.

    würde er haute nochmal die gleichen worte nutzen= würde er nach 3 jahre trump sowas nochmal erzählen. für mich hat sich nichts von dem ergeben.

    Ja, es hat sich nichts ergeben. Dafür hat er argumentiert.

    Zitat

    eine vereinigung der dem und rep ist wohl eher im gegenteil wahrzunehmen. ein moskau mitch rühmt sich damit das er im senat 1000 anträge der dems blockiert. der prognostizierte zusammen scholuss sieht eher so aus als haben sich die parteien eingegraben.

    Oho, 1000 Anträge - eine Zahl! Das Manövrieren gegen Trump ist Personenbezogen und unpolitisch, d.h. das übliche Theater, während ökonomische Machtstellungen unangetastet bleiben.Man kann sogar das Gegenteil sagen: die aufgerüstete Polizei wurde von den Dems in die Wege geleitet und ist eig eine Fortsetzung der Obamaadministration, beide haben sich gegen einen 10%-Schnitt im Militärbuget ausgesprochen. Beide machen nichts gegen die momentane Arbeitslosigkeit (oder haben im Vorhinein was gemacht, sodass jz immernoch 30% Arbeitslosigkeit herrscht und demnächst die Leute aus ihren Wohnungen geschmissen werden)

    Zitat

    dein clip ist nicht nur alt es ist sogar vollkommen anderes gekommen.

    ich wette er würde das heute so nicht erzählen .

    Ich wette, Abrahm Lincoln würde aber mit zustimmen !!! Er bezog sich auf tiefgreifende Probleme, die nicht angegangen werden und sie wurden selbst unter Obama nicht angegangen.


    Ich bin gegen Trump, wenn ich in einem Swing-state wäre, dann würde ich Dems wählen. Aber gleichzeitig bin ich nicht mit einem neoliberalen Kurs, egal welcehr Farbe, einverstanden!


    Nachtrag: sehr viel mehr diskutier ich dazu nicht mehr, ich find, Chomsky macht hier einfach eher eine Show. Im letzten Video hat er Nazideutschland rausgekramt, was, gemein gesat, als ass pull bezeichnet werden kann. Keine interessanten neuen Argumente unter der Sonne, imho.

    Das Problem mit Schindlers Liste wird hier von Terry Gilliam sehr gut beschrieben:


    Spielberg macht aus dem Holocaust (später den 2.WK mit James Rayn) eine (typische Hollywood) Heldengeschichte mit einem Happy Ending. Weder Genozid noch Krieg können wirklich mit einem Happy Ending erzählt werden und die Auszeichnung eines Helden im Krieg ist ebenso zwiespältig. Das ist Geschichtsbeschönigung und muss wahrscheinlich eher aus der Perspektive der US-Außenpolitik der 90er Jahre betrachtet werden. (ohne da durch und durch bösen Willen und Propaganda dem Film zu unterstellen)


    Ich finde, um die Nazizeit, Ausschwitz usw. zu bewerten, sollte man diese nicht moralisch bewerten, sondern als amoralisch deklarieren. Um in einem KZ stationiert zu sein, sollte man moralisches Denken überwinden, dh. keinen Zweifel daran hegen, ob man das richtige tue.


    "Aber die Scholl Geschwister..." - wenn überhaupt sollten die als linke Helden gelten, zeigen sie doch, dass man Widerstand gegen herrschende Verhältnisse leisten sollte. Das ist ein großes Thema, das von links her immer wieder besprochen wird: die Gewalt sei erst in den Strukturen bevor die Individuen sich wehren.(oder wie Rudi Dutschke sagte: Das Ausmaß der Gewalt bestimmen immer noch die anderen). Aber dann muss man auch die bürgerliche Mitte auch die RAF und den Studentenproteste anders denken.


    Punkt Nummer zwei: wenn es "gutes im schlechten" gibt, dann gibt es auch "schlechtes im guten" und es gibt sehr wenige Filme, die das Fortleben von NS-Verbrechern nach 1945 thematisieren. Zum Teil in Deutschland als wenn nichts passiert sei oder Eichmann in Jerusalem zB. Das ist ein viel wichtigeres Thema imho. Siehe Thilo Sarrazins Ideen. Auch ein linkes Thema: nur weil der Name weg ist, heißt das noch lange nicht, dass das Denken verschwunden ist.


    Es müssen andere Geschichten erzählt werden: Wie sind die Nazi aufgestiegen? Was bedeutete damals die Wirtschaftkrise? Woher kommt das Gedankengut? Die Geschichte von Helden im Krieg ist eigentlich die Geschichte von Trotteln vor dem Krieg.

    Kann auch zu nem Prob werden, wenn man dann nur noch Sachen postet von denen man "weiß", dass sie entsprechende "likes" bekommen und man auf der anderen Seite dann sich quasi "nicht mehr traut" kontroversere Sachen zu posten oder einfach ne Meinung zu vertreten, von welcher man befürchtet, dass sie weniger anklang bzw "likes" findet.

    Für diese Bemerkung gibt es ein Like!

    Auch wenn Jakob „im Zweifel links“ Augstein das anders sieht,


    https://mobile.twitter.com/Aug…tatus/1289871108439568384


    Dunja Hayali hat am Ende recht, wenn sie lieber ihrem Hund zuhört als den Schwurblern.

    Ich glaube, dass ganz viel Mitgehörigkeitsgefühl da mitschwingt, also inklusion und exklusion. Die Leute wollen sich vom Establishment exkludiert fühlen, um sich innerhalb ihrer lokalen Gruppen und diesen Protestlern inkludieren zu können.


    Es sind einfach zu undurchdachte Forderungen und Gedankenfetzen, die sich im Video äußern als dass man da eine wirkliche homogene Interessensmasse ausmachen kann. Das einzige, was bleibt, sind Gefühle und Machtspiele. Das Nichtaufsetzen der Maske ist ein Machtspiel und bleibt von moralischen Ansprachen deswegen unberühert: wenn ich Corona bekomme, dann konnte ich mich zumindest trotzdem durchsetzen.


    Neben solcher offensichtlichen Kritik muss ich sagen, dass ich es irgendwo richtig finde, weil das dürfen sie und der Staat das aushalten sollte. Ich finde aber nicht, dass bspw. die Kommunikation zu abgehoben ist. Ich mein, Hayali macht auf mich nicht gerade ein aroganten Eindruck.


    Wahrscheinlich ist das eine unbestimmte Wut, die neoliberal aufgeladen ist. Es geht letztlich um egoistische Freiheiten, jenseits von objektiven, intersubjektiven Wissenschaften, Moral und ideologische Subjekte, die Stolz haben und weniger Würde.

    Ein Tipp für euren Dopaminspiegel: Die Einstellungen suchen und die Benachrichtigung bei "Gefällt mir"-Angaben von anderen an machen. Imho ist so ein Feedback wichtig, um zu wissen, wie viel Quatsch man schreibt und welche Denkfiguren Anklang finden.