Beiträge von Fernbedingung

    Lol, 5 mal Shift hack. Also unser altes Elektronenmikroskop hing damals (und vermutlich auch heute noch) an einem XP-Rechner. Bei jedem Update was unser Admin daran geregelt hat haben wir alle gebetet, dass das Ding danach noch läuft. Seitdem XP dann nicht mehr unterstützt wurde, hat man vorsorglich die Verbindung zum Server gekappt - danach schnurrte das Ding so zufrieden wie nie!

    So ein neues Zeug. Bei uns wurden die mit Sun Sparcstation 5 und Apple PowerPC G3 bedient. Hochschulrechenzentrum hat uns dann irgendwann gezwungen alle Sun Computer vom Netz zu trennen.

    Einmal sind drei ausgewachsene Doktoranden daran gescheitert, eine Datei auf dem PowerPC zu öffnen, weil die Apple Maus keine rechte Maustaste hatte.

    Ansonsten finde ich die Verweise auf die Junge Union bezeichnend. Die meisten diesmal FDP-wählenden Erstwähler hätten vor vier Jahren vermutlich die CDU/CSU gewählt, was ja auch die stärkste Partei bei Erstwählern war.

    Insofern ist das konservativ liberale Lager bei den Jungen ja auch gar nicht größer geworden, oder? Also aus der Perspektive von jemandem der CDU und FDP gleich unerträglich findet.


    Erschreckend finde ich relativ substanzlose Zuschreibung von Kompetenz bei der Digitalisierung. Da hat die FDP erfolgreich ein Image aufgebaut. Hoffentlich bekommen die einem Digitalminister der dann heftig versagt.

    also bestimmt die Reichweite darüber was man sagen darf?

    oder welches Medium man für unterschiedliche Themen verwenden darf?

    Ich versteh weiterhin nicht wo da nun nen Bemessungsrahmen, anders als Bauchgefühl (==Willkür) ist und wie der aussieht.

    woher kommt eigentlich die permanente Unterstellung ich wollte irgendjemandem seine freie Meinungsäußerung verbieten wollen?

    Können alle sagen was sie wollen wo sie wollen, ich nehme mir aber die Freiheit aus dem Gesagten ein Urteil zu fällen.

    Natürlich ist das abhängig von der Bekanntheit bzw medialen Reichweite. An diese Leute stelle ich höhere Ansprüche. Ich stelle auch höhere Ansprüche an die Parteibonzen als an die einfachen Mitglieder.


    Gäbe es zu den Vorwürfen, die der Staiger da erhebt, Quellen oder nachvollziehbare Zitate könnte man auch was kritisieren.

    Evtl sind die Lifestyle Linken einfach besser darin, in solidarischer Voraussicht keine Öffentlichkeit herzustellen. Oder es ist halt nix vorgefallen. kp.

    Ich erwarte von prominenten Mitgliedern einer Bewegung wie DW enteignen, dass sie ihr Ego im Dienst der Sache zurückstellen können. ZB indem man sich der eigenen Reichweite bewusst ist, und so einen Facebook Post einfach mal unterlässt.

    Die gleichen Ansprüche stelle ich auch an andere. Bei denen bedeutet sich offentlich zu äußern aber 30 Follower bei Instagram, darunter Mama und Papa.


    Das ist im Ergebnis dann doch ein Unterschied, den ich auch unterschiedlich behandeln möchte.

    also darf man ab einer gewissen Größe, Bekanntheit = Followerzahl nur noch zu genehmen Themen kritisch sein? Oder gehts um den Tonfall? Oder gehts um den Zeitpunkt? Oder gehts um die Plattform?

    Du tust ja so als würde ich hier den Banhammer schwingen. Schwaiger darf natürlich erzählen was er will. Ich nenne das halt aus Gründen unsolidarisch. Da gehts mir ums Prinzip. Versteh nicht, wieso dich das so auf die Palme bringt.

    Sei doch nicht albern. Mit ca 50000 Twitter Followern hat man nunmal ne größere Reichweite und wesentlich mehr Einfluss auf die Wahrnehmung von DW Enteignen als irgerndein 0815 Mitglied.


    Von einem Promi erwarte ich, dass er sich dieser Verantwortung der Bewegung gegenüber bewusst ist und dementsprechend solidarisch handelt.

    Unabhängig vom wahrheitsgehalt der Aussagen, den kann sowieso niemand erahnen, und unabhängig davon wie schwerwiegend man Staigers Erfahrungen werten möchte, benutzt ein hervorragend vernetzter Hip Hop Produzent mit erheblicher Reichweite ebendiese um gegen eine sowieso mit Angriffen aller Art konfrontierte Gruppe von Aktivisten nachzutreten.

    Das sollte man mindestens mal unsolidarisch nennen dürfen.


    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=503788


    Gysi: Das war überhaupt nicht hilfreich. Diese Gefechte sind wirklich – die sind auch so selbstsüchtig, wissen Sie. Es geht dann immer nur um die Person selbst, es geht ja gar nicht darum, wirklich Wählerinnen und Wähler zu gewinnen, also bei bestimmten Leuten, wobei ich Katja Kipping immer wirklich zugutehalte, sie geht wirklich zum Jobcenter, sie setzt sich dort ein für Hartz-IV-Empfängerinnen und Hartz-IV-Empfänger, sie redet auch mit ihnen. Das macht ja nun Sahra nicht. Insofern, Lifestyle-Linke haben wir wirklich mehrere, kann ich nur sagen. Ich erinnere mich zum Beispiel, kommunistische Plattform hatten wir ja mal, ich glaube, da gibt’s Reste immer noch, aber entscheidend ist, als ich bei den Kalikumpeln war in Bischofferode, die hungerstreikten für ihre Jobs, nie kamen die mit. Also revolutionäre Reden konnten sie halten auf dem Parteitag, aber da waren sie nie. Also das kenne ich, dass man sich dann um die konkreten Umstände nicht kümmert. Nur wir müssen...

    Heckmann: So was wie eine Salonbolschewistin im Prinzip, Sahra Wagenknecht?

    Gysi: Ja, so werde ich das nicht nennen, aber Sie dürfen es so nennen.

    kommt die ampel gibts die fortsetzung der beliebten SPD ausrede "mit der union war leider nicht mehr möglich".

    schade, dass die schulze nicht umweltminsterin bleiben kann, die konnte das so überzeugend rüberbringen.

    Puh. Martina Renner hat es zum Glück noch in den Bundestag geschafft.

    Das haette ich sonst wirklich schade gefunden.


    Sahra Lindnerknecht


    War das Wahlprogramm der Linke also zu grün?

    In Wirklichkeit ist es nicht grün, sondern unehrlich, wenn man Menschen vormacht, mit den heutigen Technologien wäre es möglich, den Strom- und Energiebedarf unserer Volkswirtschaft komplett aus erneuerbaren Energieträgern zu decken. Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir technologische Innovation und nicht einfach nur mehr Windräder. Wir haben da eine Debatte übernommen, die bei Wählern, die etwa auf dem Land leben und sich keinen smarten Tesla leisten können, auf Unverständnis stößt.