Beiträge von Fernbedingung

    Ich habe nur wiedergegeben, was die auf der Seite beschrieben und das auch nur als Nebeninformation gepostet.


    Aber weil du das jetzt schon so ausgeführt hast. Woher stammen deine Infos?

    Soll auch kein Angriff auf dich sein. Hab mich nur über das Wasser tanken gewundert. Den Fehler hat dann leider schon der Wissenschaftsredakteur beim MDR gemacht, der nicht selbst kurz kopfrechnet worüber er da schreibt.

    Der durchschnittliche Medienkonsument kann das leider nicht überprüfen und wahrscheinlich können auch hier viele nicht mit Molmassen und Stoffmengen rechnen. Irgendwann erinnert man sich einfach nicht mehr an den Chemieunterricht anno 1992. Deswegen war das mehr als Service Post für die anderen gedacht.


    Welche Zahl interresiert dich denn? Ich hab alles am Telefon zusammengegooglet. Finde die Quelle aber evtl. noch mal.

    Ich mach mal ne pi mal Daumen Rechnung


    Man braucht 1 kg H2 pro 100 km


    1 kg Wasserstoff sind 1000 mol Wasserstoffatome


    Um die aus Wasser herzustellen brauche ich 333 mol Aluminiumatome.


    Das sind fast 9 kg Aluminium.


    Jetzt schon die 9fache Masse die bewegt werden muss. Das Wasser für die Reaktion kommt noch dazu. Das sind nochmal 9 kg. Und das Bismut, Gallium, Indium und Zinn aus der Legierung auch. Zusammen > 20 kg "Kraftstoff". Unter Idealbedingungen bei 100% Aluminium- und Wasserumsatz.


    Aber wichtiger ist folgendes. Nur um 9 kg Aluminium aus Aluminiumoxid herzustellen verbraucht man ca 120 kWh Energie in der Schmelzflusselektrolyse. Da die Zusammensetzung der Legierung wichtig ist, kann man da wohl kein Recycling Aluminium benutzen. Das enthält immer auch andere unedle Metalle.


    Für ein Kilogramm H2 aus der Elektrolyse zum direkt tanken braucht man aber nur die Häfte der Energie, ca. 60 kWh.


    Es ergibt sich hier also kein Gewinn im Vergleich zur konventionellen Wasserstoff Mobilität mit Wasserstoff in Tanks.


    Wenn ich nur einmal im Jahr das Aluminium tauschen möchte, brauche ich für eine (geringe) Fahrleistung von 12.000 km ca eine Tonne Aluminium. Das ist die Mindestmenge, die die Stöchiometrie der Reaktion verlangt. Drunter gehts nicht.


    Und nach einem Jahr fahr ich dann zu He-Man in die Autowerkstatt, damit er mir die Anode wechselt.


    Dann vielleicht doch lieber einen Akku unterm Auto.

    Bei diesem Konzept würde das Auto kein Wasser sondern Aluminium tanken.


    Edit: Ich denke eine Reihe Materialwissenschaftler hängt hier ihrer Forschung zu Aluminiumlegierungen das hippe Label Wasserstoff an, um die Arbeiten in Zeitschriften mit hohem Impact Factor unterzubringen.


    Erst Aufwendig und energieintensiv Aluminiumlegierungen herzustellen um diese dann in Salzwasser aufzulösen und den dabei entstehenden Wasserstoff zu benutzen kann wirklich nicht die Lösung sein.

    Muss man denn unbedingt den Aluhut aufhaben und weitere Motive unterstellen, wenn man so eine Regel übertrieben bürokratisch findet?

    Wenn 6 Dosen drin sind, sollen halt 6 Dosen gespritzt werden. Wenn man die Spritze doch nicht mehr voll aufziehen konnte hat man halt mit der Einwegspritze einen Cent Artikel verschwendet. So what.

    Ich traue dem ausgebildeten medizinischem Personal auf jeden Fall zu, eine Spritze ablesen zu können. Die EMA tut das wohl nicht.

    Der 2003 Irak Krieg fand ja auch mit Unterstützung der Presse statt. Inklusive zurückrudern nachdem der Krieg gelaufen war.


    https://en.wikipedia.org/wiki/…destruction#2003_Iraq_War


    Zitat

    In the buildup to the 2003 war, the New York Times published a number of stories claiming to prove that Iraq possessed WMD. One story in particular, written by Judith Miller, helped persuade the American public that Iraq had WMD: in September 2002 she wrote about an intercepted shipment of aluminum tubes which the NYT said were to be used to develop nuclear material.[83] It is now generally understood that they were not intended (or well suited) for that purpose but rather for artillery rockets.[84] The story was followed up with television appearances by Colin Powell, Donald Rumsfeld and Condoleezza Rice all pointing to the story as part of the basis for taking military action against Iraq. Miller's sources were introduced to her by Ahmed Chalabi, an Iraqi exile favorable to a U.S. invasion of Iraq.[85] Miller is also listed as a speaker for The Middle East Forum, an organization which openly declared support for an invasion.[86] In May 2004 the New York Times published an editorial which stated that its journalism in the buildup to war had sometimes been lax. It appears that in the cases where Iraqi exiles were used for the stories about WMD were either ignorant as to the real status of Iraq's WMD or lied to journalists to achieve their own ends.[87]

    Upsi sagt die NYT da.

    Lustige Blüte des harten Lockdowns. Wer von Bawü zB nach NRW mit dem Zug fahren möchte, kann dafür keinen Zug nehmen der zwischen 20 und 5 Uhr an einem Bahnhof in Bawü hält. Um den Zug zu bekommen müsste man nämlch gegen die Ausgangssperre verstoßen.

    Dafür kann man sein schon gekauftes Bahnticket kostenlos stornieren und sich mit den anderen Reisenden in einen der Züge am Nachmittag drängeln.


    Eigentlich gehts mir auf den Keks, wenn alles auf einen Generationenkonflikt runtergebrochen wird aber als Albrecht zum Ende mit Tilo und Lousia über Parteien und Macht spricht, zeigt sich ein gewaltiger Unterschied zwischen den dreien auf.

    Leider entpuppen sich Tilo und Lousia hier als Hyperindividualisten. Ein Bekenntnis zu einer Partei ist da schon zuviel verlangt, schließlich könnte die Partei auch mal von der eigenen Meinung abweichen. Die berufsmäßige Influencerin besteht sogar darauf, keine jungen Menschen politisch beeinflussen zu wollen. Junge Menschen in ihrern Kaufentscheidungen zu beeinflussen ist natürlich kein Problem.

    Lieber verfolgt man seine eigenen (Ego-)Projekte in den sozialen Medien weiter. Da kann man immer schön unverbindlich bleiben. In zehn Jahren treten dann ganz viele Einzelkämpfer in ihren Wahlbezirken zur Bundestagswahl an und gewinnen natürlich. Denn Hauptsache ist ja man bleibt sich selbst treu. Hoffentlich tritt dann nur Rezo zur Wahl an und nicht auch zB Frau Klatten mit ihrem Milliarden-Wahlkampfbudget.

    Diese Form von Hyperindividualismus im politischen zerstört Organisationsfähigkeit. So ist keine politische Arbeit möglich. Die CDU ist erfolgreich, weil sie nicht Individualistisch sind. Die Rechten sind erfolgreich, weil sie (vorgeblich) Gemeinschaft stiften.

    Geht in die Parteien Leute. Wartet nicht auf die eierlegende Wollmichpartei. Bekennt euch in eurem Bekanntenkreis zu eurer Partei. Versteckt euch nicht. Parteiarbeit macht keinen Spaß, ich weiß. Die Hälfte der Genossen ist doof und jeder zehnte stinkt. Aber allein machen sie euch ein.

    In Verlängerung von Bronzezeit und Eisenzeit bin ich für Siliziumzeit.

    Wenn man der Zeit der industriellen Revolution und der Zeit des Kapitalismus ein Metall zuschreiben möchte, dann vielleicht das Aluminium. Aluminium ist ein Produkt des 19. Jahrhunderts und aus dem 20. nicht wegzudenken.

    Versöhnt vielleicht auch Utan und Sebu, immerhin ist es gleichzeitig menschengemacht und Grundlage von Technologien, die ohne nicht denkbar gewesen wären.

    Puh. Albrecht ist ja fit darin Privilegien zu erkennen, aber sobald es um "ökonomisch zu kurz gekommene" geht sind die Fettnäpfchen nicht weit.

    Da haben die doch einfach alle ne Playstation für 500 Euro zu Hause. 500 Euro! Weiß doch jeder, dass man für 500 Euro auch 3 Monate Reitbeteiligung haben kann oder ein zehntel Klavier. Oder was nicht zu kurz gekommene Kinder halt so in ihrer Freizeit machen. Albrecht hatte schließlich auch keine Playstation.


    Zu Nachhaltigkeits Influencern mit angeschlossenem Online Shop und Bonus Meilen Karte muss man ja nix sagen.


    Vielleicht sollte man mal wirklich arme Menschen zum Gespräch einladen. Arm heißt das. Nicht sozial schwach, nicht zu kurz gekommen und nicht ökonomisch benachteiligt.




    Aber als Ersatz für den Aufwachen Podcast kann ich mir das Format gut geben.