Beiträge von JonnyBadFox


    Ein ganz besonders schlauer Twitterkommentar zu DW Enteignen. Die Mieter maximieren ihren Profit, in dem sie die Mieten "drücken" wollen.

    Mir ist das Gendern auch eher Wumpe, ABER:

    Ich habe so leicht den Eindruck, als würden einige meinen, Gendern führe automatisch zu mehr Parität, Gerechtigkeit. Dabei ist es bloß eine Image Politur für die Wirtschaft oder Politik.

    Es geht also garnicht ums Gendern selbst, sondern dass was damit erreicht werden soll.

    Und das sollte man schon hinterfragen.

    Ja klar. Für Politiker und vor allem für Unternehmen ist das eine Möglichkeit, sich als sozialverantwortlich oder gerecht darzustellen, ohne von Klassenkonflikten zu sprechen.

    Nunja, das sind die Partein, aber doch nicht die Bürger/Wählerschaft.

    Jo klar, und man müsste noch mehr solche "Studien" machen, um ein größeres und genaueres Bild zu bekommen, auch weil z. B. Unternehmen positive Idpol betreiben können ohne Probleme, aber doch wird schon etwas suggeriert, das IMO noch viel weiter geht. Weil meine Vermutung ist, dass auch die rechten ThinkTanks und PR-Agenturen für bestimmte Politiker dieses Narrativ der Vereinnehmung linke Politik von Idpol verbreiten.

    Haha, danke. Das ist wieder so entlarvend und zeigt, welche Seite hier das Idpol Narrativ als Diskreditierungsversuch pushed.

    ich verstehs noch immer nich.

    Also wird das öffentlich machen kritisiert? Unabhängig von der Followerzahl, aber irgendwie dann doch nich ganz.

    Warum wird im Gegenzug nich gefordert, dass die welche die Sache von Innen zerfressen ihr Ego im Dienst der Sache zurückstellen? (natürlich jetzt mal angenommen das nich alles ne große Lüge, dann bleibt die Frage warum das nich einfach direkt aufgeklärt wird)

    Wenn sein Text vielleicht mal eine inhaltliche Ausseinandersetzung wäre und kein rant. Ich bin zu 100% sicher, wenn man nachfragt und Details wissen will, kommt nur Bullshit dabei raus.

    Unabhängig vom wahrheitsgehalt der Aussagen, den kann sowieso niemand erahnen, und unabhängig davon wie schwerwiegend man Staigers Erfahrungen werten möchte, benutzt ein hervorragend vernetzter Hip Hop Produzent mit erheblicher Reichweite ebendiese um gegen eine sowieso mit Angriffen aller Art konfrontierte Gruppe von Aktivisten nachzutreten.

    Das sollte man mindestens mal unsolidarisch nennen dürfen.

    Danke, das kommt noch dazu.

    Und ich bin auch aktiv in zwei Gruppen und manchmal nervts mich auch (und andere), wenn jemand wieder mit CIS Männern oder mehr LGBTQ ankommt (eh sehr selten), aber das war bis jetzt nie wirklich ein trennendes Element in den Gruppen, das gemeinsame Ziel, in meinem Fall Aktionen für bessere Klimapolitik und Organisation von Arbeitern, steht klar im Fordergrund. Und genauso ist es, wahrscheinlich, bei DWE.

    Ka was er schreibt, Facebook is gezielt blockiert.

    Aber nach dem Kommentar von Marner zu urteilen gehts mal wieder um die Verschiebung des inhaltlichen Diskurses. Wenn darauf dann sogar direkt die Nazikeulen als Antwort ausgepackt werden, dann stellt das das Problem eindrucksvoll dar.


    Wenn man sich unter einem Thema gemeinsam vereint, dann möchte man halt auch genau das Thema und dann nicht über Bande doch noch irgendwelche anderen. Wenn das dann jedesmal doch passiert, dann führt das halt genau deswegen auch dazu, dass dieses dann als der eigentliche Inhalt und die eigentliche Position bei der Mehrheit gesehen wird.

    Es gibt keine Verschiebung des "Diskurses" (btw wird das Wort viel zu oft benutzt als schlauer Platzhalter für "Diskussion"). Dem Typ geht wortwörtlich nur auf die Eier, dass man vielleicht mal mehr Minderheiten den Vorrang gibt oder halt von mehr Diversität spricht oder nach dem Pronomen fragt oder Gendersprache benutzt. Who the fuck cares? In welcher Gruppe will ich lieber sein? In einer, in der manche Gruppen indirekt ausgeschlossen sind oder man vielleicht selbst marginalisiert ist und niemand auf einen achtet oder in einer Gruppe, die das ernst nimmt? Und was mein post mit AfD Anschuldigung angeht: Ok vielleicht wars übertrieben😅Aber die Erfahrung zeigt, dass am Ende diese Sachen mehr zusammenhängen als man gedacht hat, hab aber dazu schon einen post oben geschrieben, auf den niemand eingegangen ist.

    Er dreht das ja sogar noch um und behauptet, dass das zu weniger Diversität, führt weil angeblich eine bestimmt Schicht bevorzugt wird, das ist halt auch ein typisch rechtes framing, die sachen immer auf absurde Weise umzudrehen, er ist da voll auf linie und reiht sich da ein. Sprache schafft eben auch Weltbilder.

    Da stimmt einer nicht bedingungslos allem zu und geht, dafür steckst du ihn in die Schublade bösester aller Feinde.

    Ich glaube du warst mit dem rant mitgemeint.

    Frag mich halt, was die Ursache dafür ist, dass jemand sich an Sachen wie Fragen nach dem Pronomen oder Genderschreibweise oder mehr Diversität nach LGBTQ so derart aufhängen kann, dass er eine sehr erfolgreiche und historische Bewegung verlässt. Als wäre es das alles bestimmende Moment.

    Da vermute ich einfach tiefere Motive. Vermute, dass man das in Zukunft bei ihm auch sehen wird.


    Nächster Diskreditierungsversuch über "life-style links", der diesmal als Ziel DW Enteignen hat. Vermute, er hat hier ganz andere Motivationen für seinen Austritt. Ziemlich lächerliches mimimimi. Wahrscheinlich hat er schon die AfD gewählt und findet es passt nicht zu den anderen Leuten, die in der Bewegung sind. Oder er hat sich irgendwie Karrierechancen davon versprochen. (der rant ist nur auf facebook verfügbar)

    Seine definition von Life-Style Linken ist aber anscheinend: Leute, die nicht "on the ground" sind. Dabei werden eigentlich noch viele andere Dinge damit verbunden, wie ein bestimmter Lebensstil und Meinung bzw. bestimmter Schwerpunkt in der politischen Auffassung und Zielwählerschaft. Er schränkt die Definition halt gerade deswegen so stark ein (mit anekdoten), weil diese angeblichen Life-Style Linken sich eben dann doch für soziale Gerechtigkeit einsetzen und dieses reine "life-style" Denken wahrscheinlich eh nur bei einer kleinen Minderheit der Partei verbreitet ist.