Beiträge von RobFord Lumpen-Pazifist

    Hm, wie muss man sich das vorstellen, leben die afghanischen Flüchtlinge dann auf der Straße? Bisschen merkwürdig.

    Der Referenz im Artikel gibt mehr Aufschluss.

    “The evictions purposefully weren’t publicized. Some people had lived in their homes for years and were ripped out of their social structures, including children who were moved to locations far from their respective schools,” said Tareq Alaows, a board member of the Berlin Refugee Council, a collaboration of different organizations helping to improve conditions for refugees in the German capital and making sure their rights are adhered to. Alaows said the government justified the evictions by claiming that Afghans were evicted from so-called “arrival centers” where they should only be staying short term anyway. But some families had been living there for years, while other families were living in accommodation other than arrival centers.

    Few people’s living conditions improved, but most were afraid to speak up, afraid it could impact their immigration status,” Alaows said, explaining that around 10 residences had been emptied in Berlin.

    Sieht für mich danach aus, als hätten die Behörden jahrelang gepennt und Provisorien zum Dauerzustand gemacht. Jetzt wurden die Provisorien gebraucht. Gleichzeitig haben die Länder in den letzten Wochen erhebliche Anstrengungen unternommen, um Wohnraum am Markt zu beschaffen. Da war vermutlich plötzlich Geld da. Und weil bei uns alles seine Ordnung haben muss jeder zunächst in die Erstaufnahme und die die dort lebten raus und woanders hin.

    Jan Böhmermann hat ja bekanntlich Polizei und ist stolz drauf. Nils Melzer bewertet das Verhalten der deutschen Polizei als mangelhaft.

    Die taz deckt auf: Putin jetzt auch am Bürgerkrieg in Libyen schuld!

    Libyen kommt nicht zur Ruhe: Ein neuer Stellvertreterkrieg droht

    General Haftar unterhält in Ostlibyen mit Unterstützung Moskaus erneut eine rivalisierende Regierung. Nun legt er den Ölexport lahm.

    Dabei hatte man sich seitens einer wertewestlichen Koalition der Willigen damals doch so ins Zeug gelegt, um den Regime-Change per Lynchmob im ölreichen Wüstenstaat herbeizubomben. Und jetzt hindert der Kreml einen schmalspur-Oligarchen Verantwortungsbewussten Geschäftsmann daran, Europa weiter zu wettbewerbsfähigen Preisen mit schwarzem Gold zu beliefern.


    Wie lange will Olaf Scholz da noch tatenlos zusehen?

    Wenn Scholz weiter so schlecht performt, zettelt das Empire ohnehin einen Regierungswechsel an. Die deutsche Pressestelle des DNC deutet schon mal eine Helmut-Schmidt-Gedächtnis-Rochade an. Die jetzige Konstellation war ja ohnehin nur aus Anstandsgründen möglich oder weil niemand sich zu den Wahlverlierern gesellen wollte. Inzwischen ist genug Gras über sie Sache gewachsen.


    Irgendwann erinnert sich sicher auch noch jemand, dass nicht nur Laschet lachte, sondern auch der nun zum Abschuss freigegebene Steinmeier. Archivbilder von Russenverstehern sind ja gerade groß in Mode.

    Die Koalition der Willigen beschränkt sich weiterhin auf die üblichen Verdächtigen und plant eine Fortsetzung ihrer w€rtegetriebenen Diplomatie.

    In einer demonstrativen Machtprobe kündigen die führenden Staaten des Westens, darunter Deutschland, eine faktische Sabotage des heutigen Treffens der G20-Finanzminister an. Wie es in Berlin heißt, werde man während und nach der Zusammenkunft „eine starke Botschaft“ gegen die Teilnahme Russlands setzen; US-Finanzministerin Janet Yellen will G20-Zusammenkünfte ganz oder teilweise boykottieren, solange Moskau zu ihnen eingeladen wird. Auf einer solchen Einladung besteht Indonesien, das dieses Jahr den G20-Vorsitz innehat; unterstützt wird es dabei nicht zuletzt von China. Die Machtprobe des Westens folgt auf gescheiterte Versuche, einflussreiche Staaten jenseits der transatlantischen Welt zur Teilnahme an der Isolierung Russlands zu nötigen. Derlei Versuchen widersetzen sich neben China unter anderem Indien, Brasilien, Südafrika – die BRICS-Länder –, aber auch die Erdölstaaten der Arabischen Halbinsel und viele andere mehr. Sie halten an der Zusammenarbeit mit Moskau fest und bereiten sich zum Teil darauf vor, nach dem Ausstieg westlicher Konzerne deren Russlandgeschäft zu übernehmen.

    Tyler Durden hatte eine dissoziative Identitätsstörung (DIS), verschiedene Identitäten hatten abwechselnd die Kontrolle über sein Denken, Fühlen und Handeln. Bestimmt bekommen wir das auch hin, dass wir uns gleichzeitig vom Russengas verabschieden und es dennoch weiterhin beziehen. Beispielsweise über ein Drittland…. Die Ukraine würde sich hierfür anbieten.


    Macht das Polen nicht schon länger so, via Deutschland?

    Wenn wir russisches Gas Öl weiterhin nur über den Mittelsmann beziehen, ergibt die Ausweitung für Russland Sinn.


    Die Masche kennt man aus Mafia-Filmen. Da bekommt der Ladeninhaber die freundliche Bitte, den Lieferanten zu wechseln.

    Sieht aus, als hätte man unsere Einkäufer schon in der Tasche.


    Es gibt da auch diese baltische Variante von Rohöl. Die panschen das teure nichtrussische mit billigem russischen Öl und das Endprodukt ist dann sanktionsfrei.


    Sofern ich das mitbekommen habe, hatten uns die Franzosen in Form des Total-Konzerns eh schon ein Ei ins Nest gelegt und die alte DDR-Raffinerie in Leuna vom Zufluss aus Russland abgeklemmt. Der Kohl rotiert sicher seitdem im Grab.

    Das Ende ist nah.

    "Werden bis Ende des Jahres bei null sein"

    Bis Ende des Jahres will Deutschland seine Ölimporte aus Russland komplett einstellen. "Wir werden bis zum Sommer das Öl halbieren und bis Ende des Jahres bei null sein. Und dann wird Gas folgen, in einem gemeinsamen europäischen Fahrplan - denn unser gemeinsamer Ausstieg, der vollständige Ausstieg mit der Europäischen Union, ist unsere gemeinsame Stärke", sagte die Ministerin. "Wir müssen mit Hochdruck unsere russische Energieabhängigkeit beenden."

    Tyler Durdon gefällt das.

    Natürlich war es anfangs nie das Ziel, autoritär aus dem Ruder zu laufen. Nicht in Shanghai, nicht in Australien, wo ebenfalls Quarantäne-Lager eingerichtet wurden oder wie bei uns, wo anfangs auch schon eine Warnung vor einer Impfpflicht durch die Hintertür als Verschwörungstheorie diffamiert wurde und für die Auslöschung medialer Existenzen genügte. Es fängt immer klein an und steigert sich witzigerweise immer genau dann, wenn die Erfolge der gewählten Strategie ausbleiben.


    Der Ansatz hinter beiden Strategien war derselbe, die Zurückdrängung des Virus durch einen niedrigen R-Wert. Dieses Ziel war aber recht früh zum Scheitern verurteilt, was auch die Experten im medialen Wissenschafts-Pop hätten wissen können. Denn früh war klar, das Reservoir des Virus war nie auf den Menschen beschränkt und ohnehin hätte die ganze Welt mitmachen müssen.


    Trotzdem wurde lange der Eindruck vermittelt und so in der Bevölkerung manifestiert, das Virus könne mit genug Anstrengung irgendwie wieder verschwinden. Flatten the Curve wurde zum Auslaufmodell. Auf Basis dieser Idee wurden dann auch die Strategien entworfen. Ein Umdenken kam erst zustande, als dieses dann mit der Impfkampagne verbundene Versprechen offenkundig nicht mehr einzulösen war.

    Statt aber Ross und Reiter zu benennen, über den längst wissenschaftlicher Konsens herrschte, und Glaubwürdigkeit zu retten, wurden die Impfunwilligen und ihre Verteidiger zu Schuldigen erklärt und mehr oder weniger offen deren Diskriminierung betrieben, bis hinein in die Gesetzgebung, die noch immer gilt, je nach Willkür der Landesfürsten.


    Zwar hatte sich bei den Meisten mittlerweile herumgesprochen, dass die Endemie unausweichlich ist. Trotzdem ritt man weiter auf der Welle der vermeintlichen Pandemie der Ungeimpften. Bis jetzt trauriger Höhepunkt waren kürzlich die beiden Bundestagsdebatten zur Impfpflicht. Fortsetzung folgt spätestens im Herbst.


    Inzwischen geht jedes Mal, wenn mir im Hamburger ÖPNV nach Fahrtbeginn in ohrenbetäubender Lautstärke die Pflicht zum Tragen der FFP2-Maske nahegelegt wird, die fliegende Mitteilungs-Drohne in dem Video aus Shanghai durch den Kopf. Same Mood. Unwissenheit schütz nicht vor Strafe. Aber immerhin schützen wir den zu Bestrafenden vor Unwissenheit.

    Wir befinden uns im dritten Corona-Frühling und haben die niedrigsten Todesfälle und Hospitalisierungen aller Zeiten. Hoch lebe die Inzidenz, obwohl selbst die mittlerweile zu wünschen übrig lässt, ob hier im Hotspot oder bei den Gefahrensuchern im Rest der Republik.


    Im ersten wirklich gefährlichen Jahr gab es bei uns im ÖPNV übrigens null Beschränkungen. Im zweiten wurden medizinische Masken Pflicht. Im nun dritten gilt 3G und FFP2-Pflicht. Da geht doch noch was.

    Wie gesagt, ich habe aufgeschnappt, dass die Darstellung in westlichen Medien wie schrecklich die Situation in Shanghai ist, sehr übertrieben sein soll. Das waren eher Probleme bei der Implementierung, die dann wohl verbessert wurden. Aber ich habe mir das auch nicht genauer angesehen.

    Probleme bei der Implementierung. Ok. Krasse Untertreibung, aber es hat keinen Sinn, das mit dir zu diskutieren, solange du das aus einer bewussten Uninformiertheit heraus tust. Auf der anderen Seite fehlt mir dafür dann auch die Motivation, in diesem Rahmen sowieso.

    Zitat

    Die Zero-Covid-Strategie hat eigentlich ziemlich gut funktioniert.

    Kurzfristig mag es geholfen haben. Langfristig hat es wenig gebracht, wie du ja selbst doch irgendwie feststellst (ziemliches großes Potenzial an Erstkontakten), und die sichtbaren Kollateralschäden mit im Blick ist es doch eine ziemliche Katastrophe.

    Omikron halte ich weiterhin nicht für weniger gefährlich, auch nicht wirklich leichter zu verbreiten. Der Eindruck ist im Wesentlichen statistische Effekten geschuldet.

    Ja gut, die zahlreichen Daten aus der ganzen Welt sprechen für das Gegenteil. Belassen wir es dabei, dass wir nicht zum selben Schluss kommen.

    Marner
    Dein Südtirol-Vergleich hat trotz gewisser Parallelen ein paar Gangschwierigkeiten und führt m.M.n. auch ins Leere. Denn ich denke doch, wir sind uns bis auf vielleicht eine Ausnahme alle zumindest darüber einig, dass der russische Einmarsch völkerrechtswidrig und zu verurteilen ist. Nur hat das Völkerrecht seit jeher und zunehmend leider häufig den Charakter einer Richtlinie, woran wir auch nicht ganz unschuldig sind.


    Die von Dir geschilderte Ausbildungsproblematik festigt meinen Eindruck, dass wir es bei der Forderung nach schwerem Gerät auch weiterhin nur mit einer Mischung aus Solidaritätsbekentnissen und miltärindustriellem Renditestreben zulasten der ukrainischen Zivilbevölkerung zu tu haben.


    Mangels einer neutralen Beurteilung der aktuellen Lage maße ich mir kein Urteil an, ob der Einsatz von durch uns zur Verfügung gestellten schwerem Gerät irgendeinen Wert hätte. Tendenziell sowie prinzipiell wäre ich deshalb auch dagegen. Denn solange das Kräfteverhältnis damit nicht maßgeblich verändert wird, bedeuten mehr Waffen einfach nur längere Kampfhandlungen und mehr Tote und Verletzte auf beiden Seiten.

    Sätze wie dieser verstärken den Zweifel, ob es dabei wirklich um ein Virus geht. Und: Stimmt die chinesische Propaganda das Volk wirklich bereits auf einen Krieg gegen die USA ein?

    Man hat sich mindestens verrannt und kann zwecks Gesichtswahrung nicht nachgeben, sondern stattdessen immer härter, immer mehr fordern. Wie bei uns, wie im Afghanistan-Krieg oder nun in der Ukraine. Nur ist man in China drakonische. Maßnahmen im Namen des Kollektivismus gewöhnt und Widerstand dagegen hat es ungleich schwerer. Die haben z.B. ihr Sozialkreditsystem schon lange vorher eingeführt.


    Was einen möglichen Krieg angeht, dürfte die Feindbildzeichnung da mindestens so gut funktionieren, wie bei uns, nur weniger subtil. Kalter Krieg 2.0 mit genügend Sollbruchstellen. Taiwan, von China gehaltene US-Anleihen, die geostrategisch bedeutsame Seidenstraße mit einigen Wackelkandidaten etc. pp.

    Am Ende ist das erstmal aber nur eine belehrende Aussage eines Ordnungshüters. Wir haben ja durchaus noch Menschen vor Ort, die berichten können müssten, wenn da ein Krieg propagandistisch vorbereitet wird.


    Also wenn ich es richtig verstehe, wird die Situation in Shanghai ziemlich übertrieben. Bisher 17 Tote, fallende Zahlen. Ich glaube, der lockdown ist drei Wochen her. Sowohl dass Menschen verhungern, als auch dass es Massenproteste gibt, ist denke ich eine Überzeichnung einzelner Vorkommnisse in diesem ziemlich großen Ballungsraum.


    Allerdings besteht sicherlich weiter das Problem, dass man noch ein ziemliches großes Potential an Erstkontakten mit dem Virus in China hat.

    Aber auch in China "wütet" nur Omikron, richtig?


    Das Aufbegehren mag nur vereinzelt vorkommen, aber sicher öfter, als die wenigen und unglaublichen Filmchen, die es nach draußen schaffen. Das Lockdown-Regime wird Methode haben und seine Folgen sind einfach nur beängstigend und eine Erinnerung an all jene, die sich für eine ähnliche Strategie hier bei uns starkgemacht haben, warum man den Anfängen wehren sollte und nicht erst dem Resultat. Auch bei uns galt nach dem Scheitern jeder Eskalationsstufe die Devise, wir waren nur nicht streng genug.


    Noch heute gibt es, selbst unter Bundestagsabgeordneten, etliche Menschen, die glauben, das Virus müsse oder könne mit der Impfung ausgerottet werden. Die haben sich von dieser Zielstellung nie lösen können. In China sind sie einen Schritt weiter und versuchen die Endemie nun zu kontrollieren, indem sie auch massenhaft Haustiere töten.


    Bei Kekulé wurde kürzlich eine ARD-Journalisten im dortigen Lockdown interviewt, die das Vorgehen der chinesischen Behörden auch nochmal grundsätzlich bestätigte. Als ausländische Beobachterin wird man ihr allerdings Priorität bei der Versorgung einräumen. Und auch im klassenlosen China wird es Gruppen geben, die privilegierter sind als andere.

    • Bernd Höcke
    • Ursula von der Leyen
    • Jan Böhmermann
    • Markus Söder
    • Oliver Pocher
    • Donald Trump
    • Joe Biden
    • Johannes Kahrs
    • Markus Lanz
    • Ulli Hoeneß

    Hier kommt der Aufsteiger der Woche.

    Wenns da nur einen Oberbefehlshaber gegeben hätte, welcher den Einmarschbefehl hätte stoppen können.



    ich weiß, total naive vorstellung.

    Klar, soweit waren wir bereits vor ein paar Wochen. Genauso könnten die Ukrainer einfach die Waffen niederlegen und sich Ihrem Schicksal ergeben. Wir sind aber nicht bei Wünsch-dir-was, genauso wenig wie die Russen. Am Ende werden alle Beteiligten trotzdem einen Kompromiss finden müssen. Die Fragen sind nur, zu welchem Preis und wie der aussehen kann. Die aktuelle Verhandlungsrunde läuft "auf dem Schlachtfeld". Deren Ergebnis bestimmt dann die Ausgangslage für die nächste.


    Der Werte-getriebene Durchschnittseuropäer kann es sich mit dieser naiven Sicht durchaus bequem machen, mit der er die Konsequenzen (auch für sich selbst) einer solchen Entscheidung nicht mehr berücksichtigen muss und sich so seiner eigenen Moral versichern kann. Für die politische Amtsträger gilt das hingegen nicht. Und da sollte man auch als deutsche Kartoffel in der Lage sein, die Perspektive zu wechseln.


    Glücklicherweise verfügen wenigstens die USA als Leitmacht des Bündnisses noch über unzählige Experten, die unermüdlich darauf hingewiesen haben, dass der Einmarschbefehl - und damit der offizielle Beitritt Russlands zum seit 2014 laufenden Bürgerkrieg, in dem die USA schon im ersten größeren Schlagabtausch genauso aktiv beteiligt waren, wie die Russen - die Konsequenz sein würde, wenn man die Ukraine in unsere Bündnisstruktur hineindrücken will. Man hätte halt nur mal auf diese intellektuellen Kapazitäten zurückgreifen müssen.


    Für Russland war dein Vorschlag spätestens in dem Moment keine Option mehr, als die nukleare Wiederbewaffnung (Selensky), mit der freien Bündniswahl (Olaf Scholz) aka NATO-Beitritt verbunden und für unverhandelbar erklärt wurden. Das Timing des Aufmarsches kurz vor zwei so wichtigen Terminen war sicher kein Zufall. Auf der anderen Seite steht ja noch im Raum, dass auch die Ukrainer kurz vor einer Großoffensive zur Rückeroberung des Donbas standen.

    Das Wiederaufflammen des weiter schwälenden Bürgerkrieges lag jedenfalls in der Luft, wofür die Beteiligten sich auch entsprechend positioniert hatten.


    Gegebenenfalls sollte man vielleicht doch mal berücksichtigen, dass unabhängig von der formalen Aufnahme in die NATO, die Integration in deren Strukturen seit Jahren aktiv vorangetrieben wird und bereits ein solches Maß erreicht hat, dass die normative Kraft des Faktischen Russland zu einer Reaktion zwang. Die Amerikaner spielen da abseits der leitmedialen Öffentlichkeit sogar mit recht offenen Karten, wohl wissend, dass kaum jemand davon Notiz nimmt.


    Ich weiß, nervige Details.

    Wenn unsere gelenkte Regierung einen Krieg an Russland Grenze 8 Jahre nicht beenden will, ist das nicht auch eine Billigung eines Angriffskriegs (durch Unterlassung)?

    Schili, was glaubst du, warum gerade Steinmeier jetzt so verdroschen wird? Den Begriff Steinmeier-Formel sollte man kennen und wissen, dass es Deutschland und Frankreich waren, die jahrelang auf Minsk 2 gedrängt haben. Die mediale Kommunikation nach innen muss nicht zwingend der diplomatischen Haltung eines Landes entsprechen.


    Spekulieren darf man, wie sehr der Regierungswechsel bei uns zu den jüngsten Eskalationen beigetragen hat, mit denen Deutschland augenscheinlich von seinen "Bündnispartnern" düpiert wurde.

    Fakt ist, die Drohkulisse der neuen feministischen Außenpolitik und Olaf Scholzs Kriegsrhetorik auf der jüngsten MSC waren sicher keine Hilfe mehr, um den Krieg noch aufzuhalten. Starke Politiker hätten spätestens nach Selenskies Ablehnung des Minsker Abkommen in Paris und der Drohung mit Atomwaffen in München die Ukraine öffentlich wirksam in die Pflicht genommen, bevor die Erzählung feststeht. Diese Option sah man offensichtlich nicht mehr, warum auch immer.

    Markt regelt

    Die Biogasanlage in Paulushofen im Landkreis Eichstätt soll zwischen 2017 und 2020 Schlachtabfälle verarbeitet haben, ohne dass dafür die notwendige Genehmigung des Landratsamts vorlag. ...


    Das Bundesinstitut für Risikobewertung schreibt auf BR-Anfrage, tierische Nebenprodukte aus Schlachthöfen können Krankheitserreger und antibiotikaresistente Bakterien enthalten. Diese können auf Pflanzen und Lebensmittel übertragen werden, wenn Gärreste aus Schlachtabfällen als Dünger ausgebracht werden. Experten gehen davon aus, dass das potentiell auch für Menschen gefährlich sein kann.

    Ja, das ist doch alles Scheisse. Gas fließt, Transitkosten werden gezahlt, Kiew ist nicht zerbombt, Tschernobyl steht auch noch ... das wird als der krasseste Vernichtungskrieg aller Zeiten in die Geschichte eingehen.

    Nach unserer Logik ist es ein deutliches Zeichen für Putins Schwäche, dass Russland gegen jede strategische Vernunft die zivile Infrastruktur der Ukraine (Gas, Wasser, Strom etc.) weitgehend intakt lässt und so ein halbwegs normales Leben im Krieg ermöglicht. Sind halt unfähig, diese Verlierer.

    Aber Giftgas in Mariopol einsetzen, just in dem Moment als die Stadt erobert wurde, das tut Putin, wie damals der syrische Schlächter, einfach, weil er als Begrüßung seine Boshaftigkeit demonstrieren möchte.