Beiträge von RobFord Lumpen-Pazifist

    Das dystopische Potenzial von Drohnen ist unglaublich. Dass man die Objektsicherer wegrationalisiert, mag ja noch irgendwie Sinn ergeben. Aber diese anonymisiert Totalüberwachung und die Möglichkeiten für Law & Order Apologeten machen mir schon ein bisschen Angst. Als Black Mirror noch gut war, hatten die sich auch solchen Dingen gewidmet.

    Connecting the drones.

    Die Always Home Cam soll selbstständig durch die Räume fliegen und teures Überwachungsequipment ersetzen.


    Die Überwachungsdrohne "Always Home Cam" der Amazon-Tochter Ring soll Innenräume selbstständig überwachen und Videos der eingebauten Kamera an Smartphones senden.

    Das britische Militär hat nun eine mit zwei Schrotflinten ausgestattete "Killerdrohne", die im Stadtkampf eingesetzt werden soll. Genauer: Es handelt sich um einen Prototypen, so dass man die Eigenschaften erst einmal eher als Propaganda sehen muss. Die Drohne soll dazu dienen, Gegner im Inneren von Gebäuden mit Künstlicher Intelligenz auszukundschaften und zu identifizieren - und sie bei Bedarf auch zu töten.

    Ja ich versteh das und halte das auch für abgefahren. Letztlich bleibt das aber wirkungslose und subjektive moralische Aufregung.

    Er lebt eben auch in seiner Bubble. Im Ergebnis wissen wir, was wir vorher wussten und Scholz gibt ein Lippenbekenntnis ab.


    Was teilt die Aufregung eigentlich mit? Die Gehälter für politische Spitzenämter seien zu hoch. Ich weiß nicht recht. Mich wundert bei Scholz so wie Merkel, dass sie trotz der vergleichsweise bescheidenen nominalen Gehälter bzw. bei solch hohen vom Volk finanzierten Beträgen Politik für Superreiche und Konzerne machen.

    Mir gefällt die Richtung der Debatte nicht. Ist doch egal, ob er sich für reich hält.


    Hat Scholz Nebeneinkünfte? Warum fühlt er sich der Finanzwirtschaft oder Hamburger Multimillionären mehr verpflichtet, als den Arbeitern, die das Gehalt erwirtschaften, das wir ihm zahlen? Wenn er wirklich höhere Steuern will, wieso hat er sich dann als Bürgermeister dafür stark gemacht unrechtmäßige Cum ex Steuerrückzahlungen nicht zurückzufordern?

    Ich bin seit jeher für das transparente Aussprechen von befristeten Sperren für einen definierten Zeitraum mit Eskalationsstufen, statt willkürlicher und wirkungsloser Sperrungen. Wenn der Betroffene das akzeptiert, wäre eine Debatte möglich gewesen.


    Im aktuellen Fall ist das aber inzwischen hoffnungslos. Das Tuch ist hier zerschnitten. Die Beiträge, so sie denn noch zu sehen sind, sind im Grunde die bekannten Punkte und waren auch vor LDRs Ernennung eine Spam-Flut.


    Ich hatte mich auch deswegen mit kritischeren Beiträgen bzgl. Corona-Politik zurückgehalten, weil die garantiert vereinnahmt worden wären und der Diskurs dann auch sofort mit den üblichen Talking Points zunichtegemacht worden wäre.

    Es scheint niemanden zu jucken, was Spahn treibt.

    Ehemalig ist gut. Ehemann Daniel Funke ist jedenfalls Chef Lobbyist von Burda und die machen neuerdings in E-Health.

    Aus meiner Sicht ist er befangen. Die vielen Vorstöße zur Aufweichung des Schutzes von Patientendaten interessieren scheinbar weder Medien noch die Masse Demonstranten.

    Es geht in die nächste Runde. Der gläserne Patient wird Realität. Die meisten werden wohl erst aufwachen, wenn sie Nachteile aufgrund verkaufter Daten in falschen Händen erfahren, zum Beispiel Einreiseverbote, schlechte Kreditwürdigkeit oder die Unmöglichkeit sich zu versichern.

    Aber hey, Spahn ist ein toller Gesundheitsminister und so progressiv. Die Sache mit der Sterbehilfe war nur ein Ausrutscher.


    Ich würde sagen, da hat jemand den richtigen geheiratet.

    Kein Syrien Thread, drum packe ich es hier rein.

    Ein neuer Tiefpunkt im Sicherheitsrat.

    US-UK effort to block testimony of OPCW's first Director General, Jose Bustani, succeeds. The vote was 3 yays; 6 nays; and 6 abstentions. Cowardice & censorship wins.


    US-UK-France & their allies should be asked: why are you afraid of hearing from this distinguished diplomat?


    Zur Erinnerung

    ... die mittlerweile geleakten Dokumente und Aussagen von Whistleblowern und ehemaligen OPCW-Inspekteuren, die Zweifel an den präsentierten Ergebnissen begründen. ...

    Ah. Den Thread hatte ich ganz vergessen. :(

    Ich schiebe es mal hierhin.


    Lagebericht aus Bolivien.

    Ich glaube ich verstehe warum du so ein Regelgerüst haben willst, sehe aber die Notwendigkeit nicht. Vermutlich ist es kontarproduktiv wenn ich mir so ansehe was da an Regeln vorgeschlagen wird Beispiel. Was ein echter Syd ist,der spielt mit solchen Regeln nur rum.

    Regeln sollten auch nicht hier ausgehandelt werden. Wenn überhaupt müsste es eine Vorgabe geben, gegen die man notfalls protestieren kann, sofern da grobe Schnitze drin wären. Aber wer mal an der Ausarbeitung von Rechtsordnungen mitgewirkt hat, wird mir sicher zustimmen, dass die Debatte in einem offenen Diskussionforum nicht der richtige Ort sein kann, um solche Regeln aufzustellen.

    Nicht einmal Parlamente legen ohne vorbereitete Vorlagen Regeln fest. Im Grunde gibt der Betreiber vor, was hier geschieht. Woran es möglicherweise hapert, ist die Transparenz, nach welchen Maßstäben entschieden wird. Das würde mglw. helfen. Aber einen Rechtsanspruch gäbe es auch dann nicht. Hier gilt das Hausrecht.