Mal abgesehen davon, dass er nicht weiß was Kommunismus ist, finde ich Davis selbst für einen eher konservativen amerikanischen Ex-Militär häufig erstaunlich weltoffen, und seine eigenen Einschätzungen der weltpolitischen Lage fast schon progressiv. Jedenfalls scheint der vieles verstanden zu haben, was unseren versammelten deutschen QualitätsjournalistInnen und ExpertInnen zum Thema Krieg des Westens gegen den Rest der Welt partout nicht ins Hirn gehen will.
Aber seine Gäste sind leider eine wilde Mischung aus Rechtslibertären, Konspiratisten und wahrscheilich auch dem ein oder anderen tatsächlichen Putinisten. Dass der keine Karten lesen kann, glaube ich allerdings nicht. Der wird vermutlich kurz nach seinem Irak-Einsatz aus dem Dienst ausgeschieden sein und damals hatten sie sowas bei der US Army wahrscheinlich noch auf Papier und nicht digital.