Beiträge von fruchtoase

    Sie hat mir zum Beispiel beigebracht [...] wie man eine Spülmaschine einräumt.

    Erschreckenderweise scheint das in der Tat etwas zu sein, dass sich nicht jeder über ein Grundmaß an Allgemeinwissen und Nachdenken erschließen kann... X/


    Natascha kann man nicht zufällig auch mal... äh... stundenweise... ausleihen? Für Fortbildungszwecke?

    Den finalen Absatz daraus möchte ich nochmal explizit hervorheben, weil er mir erstens so gut gefällt und zweitens trotz all der Orbans, Trumps und eben auch Netanyahus dieser Welt ein wenig Hoffnung gibt:


    "Während Tel Aviv und Gaza unter Beschuss waren, haben sich Araber und Juden spontan versammelt und den Aufruf „Wir weigern uns, Feinde zu sein“ in die Welt hinausgetragen. In der Nähe meines Heimatorts in der Negev-Wüste versammelten sich viele meiner jüdischen und arabischen Freunde aus der Schulzeit in einem Beduinenzelt. Es mischten sich Trauer und Verzweiflung über die aktuelle Situation mit dem festen Glauben daran, dass es doch eine Alternative zu Hass und Gewalt gibt. Ich wünsche mir, dass wir hier auch diese Menschen wahrnehmen und unterstützen; gerade sie brauchen unsere Solidarität. Eine Solidarität ohne Bekenntnispflicht und Fahnenzwang; eine Solidarität, die durch keine Staatsräson der Welt geleistet werden kann."

    Der Extremismus, der sich in diesem inkohärenten, schwachsinnigen Hasbaratourett manifestiert, ist erschütternd und beschämend. Wie die das mit ihrem eigenen Gewissen vereinbaren können, ist mir völlig rätselhaft.

    Mit ihrem was?

    Das gibt man als Sprecher an der Eingangstür ab.

    Puh...
    Macht Wolfgang da ernsthaft eine kritische Analyse von Mortal Kombat und versucht, da irgendeine Ideologie hineinzulesen?

    Der Film ist aus genau einem und nur diesem Grund mehr oder weniger erfolgreich: Es klebt der Mortal Kombat TM Aufkleber drauf...

    Die Idee für die Hintergrundgeschichte ist schlicht und ergreifend ein aus den Fingern gesaugter Dünnpfiff, der auch ehrlich niemanden interessiert. Man muss nur halt irgendwie ein paar verbindende Elemente zwischen den Kämpfen einbinden, was bei den Spielen schon kaum gelingt, aber irgendwie muss man eben ein bisschen die (Film-) Form halten.


    Die Leute, die das schauen, haben die Spiele gezockt und wollen ihre Charaktere, um nicht Helden als Beschreibung bemühen zu müssen, in einem anderen Setting das Gleiche machen sehen, wie im Spiel auch. Die anderen kräftig vermöbeln und dabei effektvoll die ein oder andere Spezialattacke einsetzen. Nichts sonst. Niemand schaut das, weil er aus der Realität in eine simplere Welt entführt werden will, das ist blanke Unterhaltung, um der Unterhaltung Willen und funktioniert nur, wie auch die gruseligen von Wolfgang angesprochenen neuen Star Wars Filme, weil der große Franchiseaufkleber draufpappt...

    Presseclub


    Mal ein Presseclub, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.

    Eine differenzierte Darstellung der Problemlage.

    Nichteinmal der gern unterbrechende Herres kann das kaputtmachen.

    Ich empfinde es nachwievor als Katastrophe, dass ein solches Format auf 45 Minuten gequetscht werden muss, wenn so viel Unterhaltungsmüll so viel mehr Sendezeit bekommt.

    Ich finde übrigens, dass es so gut wie keine gute Einführung in das Thema Linux gibt. Meistens sind die im Internet immer oberflächlich oder erklären nur, wie die Kommandozeile funktioniert. Eigentlich müsste man erklären, was z. B. systemctl macht und was X.Org ist und diese ganzen Sachen. Vielleicht schreibe ich mal eine gute Einführung (zu Arch Linux dann). Hätte ich schon Bock drauf, muss aber noch ein paar Sachen wieder neu lernen, die vergessen hab.

    Was sollte das auch bringen?

    Das wird ein Wälzer wie der Brockhaus, was dann keiner liest, und es ist veraltet, bevor es überhaupt das Tageslicht der Öffentlichkeit erblickt.

    Das Thema ist so groß, das geht nur Häppchenweise und durch die vielfältigen Möglichkeiten verschiedener Distros deckt man sowieso immer nur oberflächlich ein paar Möglichkeiten ab.

    Die gute Ulrike Guérot im Gespräch.

    Sie macht im Verlauf des Gesprächs viele gute Punkte, wenn es um generelle gesellschaftliche Entwicklungen geht, dafür ist es gut anschaubar.

    In der Coronafrage scheint sie mir das Grundproblem aber überhaupt nicht verstanden zu haben, es geht nicht primär um Corona als schlimme Krankheit, es geht um Corona als Überlastungsmittel für das Gesundheitswesen. Da relativiert sie was vor sich hin, ohne dass die Moderatorin mal irgendwann einschreitet. Fand ich ein bisschen anstrengend.

    Weiterhin fand ich es merkwürdig, dass sie immer wieder und wieder auf vermeintliche Schuldzuschreibungen in Bezug auf Corona zurückkehrte. Das habe ich so bisher nicht wahrgenommen, vielleicht stecke ich da aber auch nicht genug drin?

    Was genau ist ein Krampf für dich? Kannst du das etwas genauer und weniger allgemein beschreiben?

    Nur ein paar Beispiele aus der Praxis:

    • Zwei Monitor-Setup (DP) mit drittem (HDMI) ergänzen -> Fail
    • Programme oder Spiele zum laufen bringen -> nichts funktioniert auf Anhieb
      • da frickelt man dann mit Wine irgendwelche Provisorien zurecht, die mal gehen und dann nach irgendeinem Programmupdate nicht mehr
    • Treiber sind auch immer so eine Sache
      • Software für Bauteile gibt es quasi auch immer nur für Windows (aktuell das Firmware Update für meine Crucial NVME z. B.)
    • dann läuft mal alles, man macht am nächsten Tag den Rechner an -> hängt sich konsequent beim booten auf

    Das Meiste davon liegt an fehlender Unterstützung durch die Hardwarehersteller, das ist mir schon klar, aber das hilft mir als Endanwender halt auch einfach nicht weiter.

    Das Mutterschiff Debian läuft meist schon out of the box stabiler als Ubuntu...und übrigens auch stabiler als Linux Mint, denn Mint ist auch nur einfach nochmal ein Abklatsch von Debian bzw Ubuntu, je nach Mint Version.


    Ich persönlich kann dazu nur sagen das ich noch nie ein stabileres Betriebssystem als Debian hatte, egal ob für Desktop oder Server Anwendungen, es hat mir jetzt über 15 Jahre immer seinen Dienst getan, wenn es mal Fehler gegeben hat dann war das meine Schuld weil ich rumgebastelt hab, man muss halt immer daran denken, die Probleme sitzen meistens vor dem Bildschirm.


    Ich kann nur jedem empfehlen es mal zu testen und bei Fragen bzw Problemen ruhig mal nach Hilfe zu fragen.

    Es gibt ja von Mint auch eine Debian Variante, ich habe nur ehrlich gesagt schon wenig Bock, mich stundenlang mit Problemlösung beschäftigen zu müssen und wenn es Probleme gibt, ist Ubuntu und zu gewissen Teilen Mint halt die Distro mit der größten Nutzerbasis. Dementsprechend findet man da in den Foren schneller Hilfe.


    Zocken kann man halt mit vielen Distros auch ziemlich vergessen bzw. ist auf schlimmes Gefrickel mit zig Wine-Versionen, PlayOnLinux usw. angewiesen und das funktioniert alles mehr schlecht als recht.


    Für Server und Betriebsumgebungen, in denen sich wenig ändert und die Anforderungen gering oder sehr spezifisch sind, geht das alles, für den Heimanwender bedeutet jedes neue Problem eine riesige Hürde, die mit viel Fleiß und Recherche vielleicht behoben werden kann.

    Wie gesagt, wenn man den Betrieb des Systems als Hobby begreift, mag das hinhauen, für alle, die mehr als nur ein bisschen surfen, YouTube und LibreOffice tippen machen, ist das nix. Ich habe es inzwischen so oft versucht (und werde es sicher wieder versuchen), es ist und bleibt ein Krampf. Dabei bin ich der Idee gegenüber ja sehr aufgeschlossen, verwende in Windoof soweit möglich auch nur OpenSource-Software usw. Aber es frustriert einfach enorm.

    Wenn der Betrieb des Betriebssystems Selbstzweck ist, kann man das machen.

    Über LFS habe ich vor Jahren auch mal nachgedacht, das aber verworfen, der Aufwand ist zu hoch.


    Und wie gesagt, Ubuntu hatte ich ja vor nicht allzu langer Zeit 18.04 LTS war das, glaube ich, auch probiert. Auch ewig viel Gefrickel, um alles halbwegs zum Laufen zu bringen. Dann hat mir ein Update das System zerschossen und der Geduldsfaden ist gerissen.


    Bei einzelnen Programmen kann ich mit halbgaren Lösungen leben, aber das BS muss einfach halbwegs solide laufen und fertig. Da kann ich mit Flickschusterei nichts anfangen.

    Ach, Kacklinux...

    Die letzten paar Tage Zeit investiert, um halbwegs zufriedenstellend Mint zum Laufen zu bringen, heute startet es einfach nicht mehr.

    Zum Kotzen.

    Mit Ubuntu vor einem halben Jahr auch nur Probleme gehabt, zocken ist bis auf wenige Ausnahmen immer Flickschusterei und Lotterie.


    Nee, das bleibt jetzt wieder ein halbes Jahr liegen, vielleicht starte ich dann nochmal einen Versuch, um wieder das gleiche Elend zu erleben.

    Aber mal Hand auf´s Herz, man trinkt Bier doch nicht wegen dem Geschmack, oder?

    Also ich oute mich jetzt als jemand, der Bier nur wegen der Wirkung trinkt.

    Hmm, also ich schon. :/
    Ok, nach vier oder fünf wird der Geschmack zweitrangig, aber das ist wohl auch normal.

    So schlimm? Ich dachte Bier wäre heutzutage ehh nur ein Industrieprodukt, was am Ende überall fast Gleich schmeckt.

    Man reicht das "Bier" in Köln im Zahnputzbecher, das sollte schon alles zur Genießbarkeit des Produkts sagen...


    Es kommt ganz darauf an, wo man wohnt, ob man auf das Industriebier aus der TV-Werbung angewiesen ist oder nicht. Im (zumindest das Biersortiment betreffend) herrlichen Oberfranken gibt es in jedem zweiten Dorf eine kleine Brauerei und überall Keller (Biergärten). Da schmeckt auch alles anders und für jeden ist etwas dabei.


    Das gab es z. B. vorhin zum Fußball.