Beiträge von JonnyMadFox

    Also nachdem ich das Video von dem youtube channel gesehen hatte, kam ein bisschen die Ernüchterung. Also die haben es tatsächlich mit der Hilfe eines funktionellen Magnetresonanztomograph (fMRT) und eines Deep Neural Network geschafft, geometrische Figuren, wie z. B. Buchstaben, an die die Person gedacht hat als Bild zu rekonstruieren. Diese ganzen Bilder mit den Tieren usw. drauf, das ist eher bissl nonsense, weil da fast gar keine Ähnlichkeit herrscht. Es gibt noch mehr Kritik an den Methoden, aber alles in allem ist es schon ziemlich erstaunlich, dass man eine Bildrekonstruktion davon gemacht hat, was Menschen denken. Aber naja. Um das zu machen mussten die Testpersonen halt stundenlang in einer Röhre liegen und sich Bilder anschauen. Man wird sehen, wie sich das entwickelt. Bissl Angst hab ich schon davor, gerade was Staat und Unternehmensinteressen angeht. Naja.

    Moin. Es gibt mittlerweile die Möglichkeit Gedanken mit Hilfe von KI zu visualisieren. Ich bin über die Recherche dazu auf dieses Video unten gestoßen, falls es jmd interessiert. Die Organisation befasst sich mit ethischen und rechtlichen Fragen zu solchen Themen. Bei einige Interviews läuft es mir kalt den Rücken runter, was die Möglichkeiten angeht. Besonders in welche Anwendungen Unternehmen ihr Geld investieren. Wie immer werden Unternehmen ihrer Rolle als widerwärtige Anti-Humanistische Institutionen gerecht (nachdem sie nun den Planeten und die Zivilisation in vollster Absicht zerstört haben).


    Siehe z. B. : ab 36:50 min das Interview mit Sara Goering.


    Ich habs aber noch nicht ganz geschaut.

    Deswegen meinte ich ja, dass nicht der gesamte Profit in die Akkumulation reinvestiert werden kann. Der Profit ist die Haupteinnahmequelle des Kapitalisten, um seinen Konsum zu finanzieren. Wenn 100 % des Profits reinvestiert würden, wovon sollte der Kapitalist dann leben bzw. was hätte er davon?


    Ich gebe dir jedoch recht, dass die durch konkurrenzbedingte Steigerung der Arbeitsproduktivität erzeugten Massen an Billig-Produkten nicht allein von den Kapitalisten konsumiert werden können. Denn hierzu ...

    Das wiederum kann durch gewerkschaftliche Kämpfe erreicht werden.

    Aso, Du meinst, wenn die Gewerkschaften höhere Löhne fordern, weil die Produktivität gewachsen ist? (genau dieses Argument haben ja die Gewerkschaften in den letzten Jahren bei den Tarifrunden angeführt). Dann wären Lohnerhöhung und gleichzeitig Mehrwerterhöhung für die Kapitalisten möglich? Aber wenn die Produktivität steigt, steigt auch der Output, d. h. es werden mehr Waren in gleicher Zeit produziert. D. h. das kann nicht alles von den Kapitalisten wegkonsumiert werden.


    Der Kapitalist reinvestiert nicht den ganzen Profit. Einen Teil des Profits reinvestiert er, einen Teil davon zahlt er sich selbst aus für seinen Konsum, einen anderen Teil kann er aber auch für Altersvorsorge ect. zurücklegen. Ich denke nicht, dass die Kapitalisten die ganzen überproduzierten Waren konsumieren. Ein Teil davon kann exportiert werden oder wird halt weggeschmissen. Im Kapitalismus gibt es immer Unterkonsumption und Überproduktion, egal wie hoch die Löhne sind. Wenn das nicht so wäre, wäre es kein Kapitalismus. Was ist denn der Punkt, den du machen willst? Dass man nur die Nachfrage erhöhen muss, indem man die Löhne erhöht? Genau das gleiche Argument macht auch Ulrike Herrmann.

    marty Krise der Überproduktion muss übrigens nicht nur mit fehlender Nachfrage der Arbeiter wegen zu niedrigem Lohn zu tun haben. Wenn der Markt mit Produkten geflutet wird, ist der Markt irgendwann gesättigt. Z. B. ein Unternehmen produziert Schraubenzieher aber jeder hat schon einen Schraubenziehen, niemand braucht einen. Möglichkeit, das zu umgehen ist z. B. geplante obsoleszens.

    Was spricht dagegen, dass die Kapitalisten mit ihrem Profit den Teil der Produkte konsumieren, den sich die Arbeiter mit ihrem Lohn nicht leisten können? Der Profit wird ja nicht vollständig in die Akkumulation oder in die Zinszahlungen für die Kapitalgeber investiert. Der Kapitalist hat ja keine andere Einkommensquelle als seinen Profit. Ich gebe dir recht, dass das Geld für den geschaffenen Mehrwert zunächst mal überhaupt nicht vorhanden ist. Marx sagt z.B., dass schon für diese "Zirkulation des Mehrwerts" im Kapitalismus ein Kreditsystem notwendig ist. So können die Kapitalisten für den Konsum des gesamtwirtschaftlich geschaffenen Mehrwerts Kredite aufnehmen.

    Die Kapitalisten können im Allgemeinen nicht den ganzen Überschuss konsumieren, weil sie in die Expansion ihres Unternehmens investieren müssen. Das ist ja gerade der zentrale Unterschied zwischen dem feudalen Modus der Produktion und dem kapitalistischen. Im Feudalismus konsumierte der Grundherr den Mehrwert. Im Kapitalismus wird der Mehrwert vom Kapitalisten in die Expansion des Unternehmens investiert.

    Welche anderen Ursachen einer Überproduktion meinst du genau?

    Wenn die produzierten Waren mangels kaufkräftiger Nachfrage nicht gekauft werden (können), dann kann vom Produzent kein Umsatz und somit auch kein Profit gemacht werden. Die Investition ist gescheitert. Der Produzent geht bankrott.

    Der Kapitalismus ist eine Mehrwertwirtschaft. Der Arbeitgeber muss den Arbeitern immer weniger zahlen als sie an Wert schaffen. D. h. die Arbeiter können niemals mit ihrem Lohn alles aufkaufen, was sie selbst hergestellt haben, egal wie hoch der Lohn ist. Das muss immer so sein. Nicht nur in Zeiten von Produktivitätszuwachs. Es gibt verschiedene Lösungen, wie die Arbeitergeber bei diesem Problem vorgehen können. Eine Lösung wäre z. B. die überschüssigen Waren in ein anderes Land zu exportieren oder dass die Reichen die Waren kaufen, alles in den Müll schmeißen ist auch eine Lösung (solange noch profit gemacht werden kann). Aber letztenendes existiert dieses Problem immer. Daher hat der Kapitalismus auch diese inhärente Krisenhaftigkeit.


    Dein Argument geht ein bisschen in die Richtung, dass man nur die Löhne erhöhen muss und dann wäre alles in Ordnung im Sinne der keynesianischen Wirtschaftstheorie.

    Überproduktion findet im Kapitalismus aber immer statt, nicht nur bei Erhöhung der Produktivität während gleichbleibendem Lohn. Es ist egal wie hoch der Lohn oder die Nachfrage ist. Wert in Geldform entspricht Wert in Warenform.

    JckProtoRogge1.1



    def find_missing_numbers(nums):

    num_set = set(nums)

    min_num = min(nums)

    max_num = max(nums)

    missing_numbers = []

    steps = 0

    for i in range(min_num, max_num+1):

    steps += 1

    if i not in num_set:

    missing_numbers.append(i)

    return missing_numbers, steps

    Dann vielleicht sowas. Erstelle eine Menge von Zahlen von min_num (niedrigste Zahl) bis max_num (höchste Zahl). Die fehlenden Zahlen sind die Zahlen, die nicht in der Menge sind (leere Menge). Dann iterative Schleife, die die Menge nach den fehlenden Zahlen durchsucht. Zusätzlich die Iterationen zählen und am Ende fehlende Zahlen und Iterationen (Schritte) ausgeben. Die Zeitkomplexität dann halt O(N). Anzahl der Schritte wächst proportional mit der Größe der Menge.

    (keine Garantie, dass das korrekt ist)