Beiträge von Hohli

    Ich vermute, dass die meisten, wenn nicht gar (fast) alle hier überhaupt nicht wählen können und womöglich, wenn überhaupt, mal eine Woche Bummeln in NY/LA als "USA Erfahrung" zu nennen haben.

    Dafür aber ne ganz, ganz starke Meinung wie man was machen müsste, damit es den Leuten (dort und hier) besser geht.

    Auch mal andere Meinungen aushalten.

    Hey, Rudi! Mach mal noch'n Kranz voll, wir sitzen länger hier! Geht dieses mal auf Clives Deckel.... oder Clive?

    Sarkastische Überhöhung und infantile Unterstellung, abermals als "Tatsache" verkauft. Nicht das erste Mal von Dir.

    Da kannst Du Dich nicht wundern, dass ich Dir die vorangegangene Antwort gegeben habe. Du forderst es ja sozusagen heraus.

    Das heißt du konntest meine Abwandlung deines Zitats als Sarkasmus erkennen, glaubst aber, ich stelle es hier als “Tatsache“ in den Raum. Dude, you lack social internet skills, abermals. Da du aber noch jüngeren Semesters bist gebe ich dir ein digitales Bier aus. So als vorläufiges Friedensangebot - hier in unserer trauten Kneipe. Prost.

    Ganz offenkundig zähle ich mich nicht in die von mir genannten Gruppe.


    War weniger Bait als ernstgemeintes Interesse. Ich persönlich war nur einmal in den USA, hab allerdings Familie und sehr gute Freunde dort. Von denen wählt übrigens keiner Biden, weil sie ihn auch nur in irgendeiner Form toll finden, sondern weil er nicht Trump ist. Die “Strategie“ der Dems geht also zumindest dort auf. D.h. die wohnen dort (kinda experienced) und haben nicht einmal eine starke Meinung. Was soll's, du hast den krassesten US-Durchblick und (fast) alle anderen hier nicht. *shrug*

    Ich vermute, dass die meisten, wenn nicht gar (fast) alle hier überhaupt nicht wählen können und womöglich, wenn überhaupt, mal eine Woche Bummeln in NY/LA als "USA Erfahrung" zu nennen haben.

    Dafür aber ne ganz, ganz starke Meinung wie man was machen müsste, damit es den Leuten (dort und hier) besser geht.

    Ich fände es ja gut, wenn man blau wählt, nur hat man seit mehreren Dekaden einen immer stärkeren Rotstich im blau. Damit kann man sich abfinden, ich mache es nicht.

    Welche Form der US-Erfahrung macht dich denn zum Experten auf dem Gebiet? Was die starke Meinung anbetrifft, da kann ich eigentlich nur sagen, dass du deine Standpunkte hier mit absoluter Vehemenz und Unnachgiebigkeit einwirfst.

    Sehe ich alles ein LDR . Wir haben jetzt nun aber in der Differenziertheit des Problems “Reiche“ allerdings einen guten Shift vorgenommen von Kollege DetlefDs Ausgangsstatement. Die Zahlen, die du ansprichst, die sind allerdings schon sehr lange ein Problem - also tatsächlich sprechen die Zahlen aktuell dagegen, dass die Zahlen besser werden. Ob der Hebel “eat the rich“ (mal krass formuliert) zieht, da bin ich mir auch nicht mal sicher, weil auch unser Lebensstandard nicht tragbar (weil nicht übertragbar auf den großen Rest) ist. Da ist nicht nur von leichten Systemanpassungen die Rede, sondern von einem riesigen Wandel. Nja, das gerät mir etwas zu off-topic.


    Ich mochte das Interview, musste allerdings direkt zu Beginn schmunzeln, als er meinte, dass die Besetzung seines Postens innerhalb der Berufungskommission allein auf der wissenschaftlichen Überzeugung des betreffenden Komitees basiere. Wer weiß, wie stark politisiert die Netzwerke innerhalb der Wissenschaftlichen Direktorien sind, der kann auch erahnen, dass der Punkt “Wissenschaft“ nicht zwangsläufig maßgeblich ist bei so einer Entscheidung....

    Die Reichen sind als abstrakte Klasse durchaus "Schuld" lieber Hohli. Sie sind als die Empfänger von Vermögenseinkommen diejenigen die die Ausbeutung von Mensch und Umwelt vorantreiben.

    Ist mir zu einfach (oder viel zu abstrakt?). Inwiefern haben die Reichen mehr Schuld als “wir“ die ihre Existenz erst legitimieren? Mir ist die Kritik durchaus klar, Utan scheint aber zu wissen, worauf ich hinaus wollte. Darüber hinaus finde ich es merkwürdig, wenn man den Reichen diese Tragweite der Schuld attestiert, da sie doch zukünftig doch auch in die Misere steuern - auch wenn sie alle ihre Inselchen der Glückseligkeit reserviert haben.

    Ja, wird ein Präzisionsproblem sein. Was ich meinte, Ganze Zahlen werden mit 32 bit repräsentiert. Da man größere Zahlen haben kann, müssen sie natürlich anders abgelegt sein, in diesem Fall als Gleitkommazahl, und die ist dann nicht mehr präzise. R kann eine Zahl aber auch als integer behandeln (mit as.integer()), solange sie das genannte Maximum (2^32 / 2 - 1) nicht überschreitet.

    Ich hatte letztens noch einen Taschenrechner, der auch bei 1*10^-32 zugemacht hat. Ging um eine kleine Aufgabe von meiner Cousine, wo man nachweisen sollte, ob 7*(2)^(1/2) = (98)^(1/2) ist. Wenn man das geometrisch löst weiß man, dass 7* 1cm^2 -Quadratdiagonale der Quadratdiagonalen von eines 7*7cm^2-Quadrats entspricht, demnach müsste 7*(2)^(1/2) - (98)^(1/2) = 0 ergeben. Ich find aber 1*10^-32 = 0 ist close enough ;)

    Wie kann es eigentlich sein, dass das Thema jetzt schon wieder bereits medial gestorben ist? WIE zur Hölle geht das, bei all der Belanglosigkeit, mit der man sonst so in den allabendlichen Informationssendungen belästigt wird? Das verstehe ich einfach gar nicht....

    Ich grätsche hier mal dazwischen, weil das interessant klingt und ich gern mal wieder ein wenig mehr Diskussion im Forum sehen würde.

    Was genau meinst du damit, Ohli?

    Mir ging es im Wesentlichen um die Schamlosigkeit und das Chaos, welches du angesprochen hast. Und auch wenn ich solchen Sprüchen wie “Er hat das Amt des Präsidenten beschädigt“ gemeinhin nichts abgewinnen kann, so offenbart es nicht nur die bereits vorhandene tiefe(n) Spaltung(en) der US-Gesellschaft sondern zieht hier noch tiefere Gräben. Muss man eine Liste an Dingen erstellen, die Trump eigentlich das Amt hätte kosten sollen? Bill Clinton ist noch über `nen Blowjob gestolpert, Trump grabbed everyone by the pussy und ihm wurden zuletzt `ne Stange an Vorwürfen bzgl. sexueller Belästigung gemacht. Das Verrückte ist ja nun, dass es einem absolut nicht schwerfällt zu glauben, dass jede einzelne dieser Anschuldigungen der Wahrheit entspräche. Den Wählern ist es egal, ebenso wie der Umstand, dass Trump nach einer Wahlniederlage diese möglicherweise nicht anerkennen würde. Während man mit Sorge auf die jetzigen Riots blickt, so mache ich mir noch mehr Sorgen über bewaffnete Republikanermilizen, welche eine etwaige Wahlniederlage von Trump nicht akzeptieren. Und so etwas - bei all der Antipathie, die ich gegenüber der politischen Eliten in den USA zuvor hatte - wurde noch vor 8 Jahren nicht als so normal empfunden, sofern ich mich recht entsinne.

    Sei unbesorgt Clive. Gemeinsam mit dir und deiner Strohpuppe werden wir gemeinsam in den - notfalls bewaffneten - Widerstand gegen Harris ziehen, um Schlimmeres zu vermeiden.

    Dass durch Trump ein Shift politischer Normalität stattgefunden hat, trotz der bereits zuvor desolaten Situation, das möchtest du aber doch auch nicht bestreiten, oder? Ich sehe darin wenig Abstumpfung, sondern mache mir da tatsächlich so meine Sorgen.

    Joa, "schlimm" hat hier niemand gebraucht - bis Du kamst.

    Glaub, Du hast auch nicht ganz verstanden, dass es am Ende weniger um den Rapper ging als um die für Harris typische Art der Selbstdarstellung und Kommunikation.

    Das liegt daran, dass ich ziemlich dumm bin und nicht über deine gottgleichen analytischen Fähigkeiten besitze. Sorry, wenn du dich wieder instantly auf'm Schlips getreten fühlst - war gar nicht mal meine Absicht.

    Der US-Wahlkampf an sich ist doch insgesamt eine so dermaßen unerträgliche Shitshow, dass es mir ernsthaft schwerfällt irgendwo etwas anderes als personenbezogene Selbstinszenierung wahrzunehmen. Und innerhalb dieser Shitosphäre finde ich den Harris-Clip gewissermaßen harmlos. Ich find's nicht mal bezeichnend für die politische Schieflage des Landes.